Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

San Francisco: Erzbischof protestiert öffentlich gegen Beschränkungen

28. September 2020 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Stadtverwaltung von San Francisco diskriminiere Katholiken, wenn einerseits Fitness-Zentren, Einkaufszentren und Nagelstudios wieder öffnen dürften, andererseits die Erzdiözese auf ihren Hygiene- und Sicherheitsplan keine Antwort erhalte.


San Francisco (kath.net/jg)

Mehr als 1.000 Katholiken haben am 20. September an einer eucharistischen Prozession teilgenommen. Unter Führung von Erzbischof Salvatore Cordileone haben sie damit ihren Protest gegen die strengen Beschränkungen bei öffentlichen Gottesdiensten zum Ausdruck gebracht, berichtet Catholic San Francisco.

 

Die Prozession begann vor dem Rathaus von San Francisco und endete an der St. Mary’s Kathedrale. Dort teilten sich die Teilnehmer auf 18 heiligen Messen auf, die auf dem Vorplatz und Parkplätzen vor der Kathedrale gleichzeitig gefeiert wurden.

 

Erzbischof Cordileone lud zu der Prozession, nachdem der Öffnungsplan der Bürgermeisterin von San Francisco bekannt geworden war. Geschäfte dürfen in eingeschränktem Ausmaß wieder öffnen, in Gebetsstätten ist aber nur eine Person erlaubt. Bei Gottesdiensten im Freien sind jetzt 50 Personen zugelassen, zuvor waren es zwölf. Gottesdienste in geschlossenen Räumen sind derzeit  verboten, nach diesem Plan könnten sie im Oktober mit maximal 25 Teilnehmern wieder möglich sein.


 

In seiner Predigt kritisierte Erzbischof Cordileone die Regelung. Die Einschränkungen für Gottesdienste seien sowohl unrealistisch als auch einengend. Die Stadtverwaltung von San Francisco diskriminiere Katholiken, wenn einerseits Fitness-Zentren, Einkaufszentren und Nagelstudios wieder öffnen dürften, andererseits die Erzdiözese auf ihren Hygiene- und Sicherheitsplan, der im Mai bei der Stadtverwaltung eingereicht worden sei, noch nicht einmal eine Antwort erhalten habe. Er habe wiederholt versucht, mit den Behörden ins Gespräch zu kommen, sei aber immer ignoriert worden, beklagte der Erzbischof. Die Beschränkung auf einen (!) Besucher für ein Gebäude, das 2.500 Personen aufnehmen könne, sei eine „Beleidigung“  und „Verhöhnung“. Die Stadtverwaltung von San Francisco habe zu verstehen gegeben, dass ihnen die Katholiken gleichgültig seien, kritisierte Cordileone.

 

Die Katholiken von San Francisco würden darunter leiden, nicht in die Kirche gehen zu dürfen, die Sakramente nicht empfangen zu können und ihr von der Verfassung garantiertes Recht auf Ausübung der Religion nicht ausüben zu können, stellte er fest. Er forderte die Gläubigen auf, stark im Glauben zu sein und die Liebe zu den Armen zu üben. Er lud sie ein, den Rosenkranz zu beten, die Eucharistie zu verehren, zu fasten und zur Beichte zu gehen.

 

 

© Foto Erzbischof Cordileone: Erzdiözese San Francisco

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nemrod 28. September 2020 
 

@Lämmchen

...das hieße ja, die Hand zu beißen, die einen füttert. bis auf wenige Ausnahmen sind unsere Bischöfe doch so auf Mainstream.....


2
 
 Herbstlicht 28. September 2020 
 

widersprüchlich - für jeden sichtbar!

San Francisco ist fest in der Hand der Demokraten.

Fitness-Zentren und Nagelstudios dürfen also öffnen, das lebendige Miteinander in der katholischen Kirche dagegen wird massiv eingeschränkt und damit abgewürgt.
Was lernen wir daraus?
Nagelstudios sind existenziell wichtig, geistliches Leben hingegen nicht.

Das ist nicht das einzige, was auffällt!
Joe Biden, Präsidentschaftskandidat der Demokraten, nennt sich Katholik, spricht sich jedoch konsequent pro Abtreibung aus.
Haben die Demokraten insgesamt Vorbehalte gegenüber der katholischen Kirche?


4
 
 Diadochus 28. September 2020 
 

Diskriminierung

"Die Stadtverwaltung von San Francisco habe zu verstehen gegeben, dass ihnen die Katholiken gleichgültig seien, kritisierte Cordileone."

Ist es bei uns etwa anders? Der Unterschied ist der, dass Erzbischof Cordileone verstanden hat. Wir leiden mit ihm.


2
 
 Lämmchen 28. September 2020 
 

ähnliches Engagement

wünschte ich mir von deutschen Bischöfen....


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  2. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  3. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  4. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  5. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  6. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
  7. Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie
  8. Krach in der Ampel-Regierung: Kubicki fordert Lauterbach zum Rücktritt auf
  9. Covid-19-Pandemie: Ehemalige Proberichterin wegen Rechtsbeugung verurteilt
  10. AstraZeneca räumt schwere Nebenwirkungen bei Covid-Impfstoff ein







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz