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Papst-Vertrauter Erzbischof Fernández: Sonntagspflicht könnte fallen

2. Mai 2020 in Weltkirche, 38 Lesermeinungen
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Die Sonntagspflicht sei nicht unverzichtbar. Das Bußsakrament habe sich im Lauf der Jahrhunderte stark verändert. Die jetzige Form sei nur eine der möglichen, sagte der Erzbischof von La Plata.


La Plata (kath.net/lifesitenews/jg)
Victor Manuel Fernández, der Erzbischof von La Plata, hat in einem Interview mit der spanischen Plattform Religión Digital gesagt, das kirchliche Gebot der Sonntagspflicht sei nicht unverzichtbar und könnte aufgehoben werden. Fernández gilt als persönlicher Vertrauter von Papst Franziskus.

Der Erzbischof sprach über die Situation der Kirche angesichts der Corona-Pandemie. Aufgrund einer längeren Phase der Abstandsregeln und Quarantäne müsse sich die Kirche „neu erfinden“. Er sei nicht sicher, wie Papst Franziskus reagieren werde, der immer wieder betont habe, wie wichtig die Nähe sei. Er sprach von einer „Struktur einer anderen Ära“, die uns noch unbekannt sei.


Eine über Fernsehen oder Internet übertragene Messe sei „beinahe ein Widerspruch in sich“, da es sich um das „Mysterium der Inkarnation“ handle. Die Kirche könne ohne das Sakrament der Eucharistie nicht verstanden werden. Dennoch stellte er die Möglichkeit in den Raum, die Verpflichtung zum Messbesuch an Sonntagen und gebotenen Feiertagen könnte auch für die Zeit nach der Corona-Pandemie fallen. Sie sei nicht unverzichtbar, sagte Fernández.

Die Sonntagspflicht ist eines der sechs Gebote der Kirche. Wer an Sonntagen oder gebotenen Feiertagen der Messe ohne triftigen Grund fern bleibt, begeht eine schwere Sünde.

Zum Bußsakrament sagte Fernández, es habe sich im Lauf der Jahrhunderte stark verändert. Ohne konkreter zu werden bezeichnete er die gegenwärtige Form als „eine der möglichen Formen“.

Nach Medienberichten hat Bischof Fernández an den Enzykliken „Evangelii gaudium“ (2013) und „Laudato si“ (2015). Er war bei den Bischofssynoden 2014 und 2015 mit wichtigen Aufgaben betraut, aus denen das nachsynodale Schreiben „Amoris laetitia“ (2016) hervorgegangen ist.



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Lesermeinungen

 phillip 6. Mai 2020 
 

Will sich die katholische Kirche eigentlich abschaffen?

Werte exnonne, die Katholische Kirche (eine von Gott gestiftete und mit Ewigkeit ausgestattete Streitende, Leidende und Triumphierende) ist weitaus mehr als die paar modernistischen, relativistischen, häretischen Stümper, die aktuell die Dekonstruktion des Katholischen Glaubens betreiben; ihnen wird bestimmt bald Einhalt geboten werden!


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 lesa 5. Mai 2020 

[email protected]: Danke, dass Sie die Genderverdreung kritisieren. Es gibt viele Menschen, die spüren, dass diese Verdrehung nicht gut ist, und sie ist ihnen zuwider. Aber leider äußern sie sich nicht dazu, sonst wäre diese schädliche, nicht der Offenbarung gemäße und das gläubige Bewusstsein verbildende Sprachmode schneller behoben.


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 SalvatoreMio 4. Mai 2020 
 

deconstruxit ecclesiam

@Smaragdos
Schleichend und für viele unbemerkt wird die Kirche umgemodelt, bei uns z. B. dadurch, dass es in Pfarrbriefen und Fürbitten immer öfter heißt: "Seelsorgerinnen und Seelsorger". Durch die Sprache werden wir schon "umerzogen".


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 lesa 4. Mai 2020 

Zwischen Äpfeln und Birnen unterscheiden.

[email protected] und Lieber @hape(hoffentlich noch lange nicht eine Speise von Würmern!)danke für die "Verteidigung" und für die Kommentare! Es gilt, die Menschen zu schützen vor weiterer Verwirrung, die Diabolos hier wieder anzetteln und so das Sonntagsgebot noch gänzlich zur Strecke bringen will. Dazu ist es einfach nötig, zwischen "Äpfeln und Birnen" zu unterscheiden.


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 exnonne 4. Mai 2020 
 

Beliebigkeit

Wenn ich mich mal so salopp ausdrücken darf: Was ist eigentlich ein Verein wert, der seinen Mitgliedern nichts abverlangt? Sei es im Sport- oder Gesangverein oder wo auch immer: Jedes Mitglied hat Pflichten, und wenn es nur die ist, jede Woche zum Training/zur Probe zu erscheinen. Denn was man nicht regelmäßig übt, verlernt man ganz schnell. Auch das Zusammenspiel funktioniert schlechter ohne die regelmäßigen Zusammenkünfte.
Leider wird aber schon lange auch von Pfarrern die regelmäßige sonntägliche Mitfeier der heiligen Messe (ich sage bewusst nicht "Teilnahme") eher lax behandelt. Man könne ja auch ohne das ein guter Christ sein, heißt es.
Will sich die katholische Kirche eigentlich abschaffen?


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 hape 4. Mai 2020 

@goldmund

Aus wichtigem Grund waren Gläubige immer schon von der Sonntagspflicht dispensiert. Z.B. Ärzte, Polizisten, Feuerwehrleute, auch Kranke. Das ist aber nicht der Dispenz, von dem Tucho Fernandez spricht. Ihm geht es darum, die Sonntagspflicht generell aufzuheben. Das ist eine ganz andere Hausnummer. Dabei geht es darum, mir nichts dir nichts etwas moraltheologisch zu entsorgen, was seit Jahrhunderten als schwere Sünde gilt und entsp. vom Empfang der Hl. Eucharistie kategorisch ausschließt. Wer die Hl. Eucharistie im Bewusstsein empfängt, eine solche Todsünde begangen zu haben, der isst sich das Gericht. Das ist gültige Lehre der Kirche. Und diese Lehre will Tucho Fernandez abschaffen. Darum geht es und das ist der eigentliche Skandal.

Darüberhinaus bitte ich Sie, sich im Ton gegenüber @lesa zu mäßigen. Sie gehört hier sozusagen zum treukatholischen "Stammpersonal" und sie ist keindesfalls begriffstutzig.

hape – zu seiner Freude in Kürze eine Speise der Würmer.


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 Zeitzeuge 4. Mai 2020 
 

Werter Goldmund, Schlußteil

natürlich bestreitet weder lesa noch ich,

daß jemand, der aus einem schwerwiegenden,

gerechten Grund am Besuch der pflichtge-

mäßen Sonntagsmesse verhindert war,

lobenswerterweise eine Werktagsmesse

besucht, obgleich dazu keine Verpflichtung

besteht, da besteht wohl unter allen

Foristen/innen hier Einigkeit!

Ich wünsche gerne einen gesegneten,

besinnlichen Tag!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2010/20100801/


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 Zeitzeuge 4. Mai 2020 
 

Werter Goldmund,

falls Sie hier regelmäßig die Kommentare
unserer geschätzten Userin lesa wirklich
genau studieren, wissen Sie, daß diese
Mitforistin genau das Gegenteil von
"begriffsstutzig" ist, solche
despektierlichen Klassifizierungen gehören nicht hierher.

Im übrigen hat lesa doch klar die
Möglichkeit von Dispensen vom Sonntags-
gebot bestätigt ("ist es doch klar"), so daß Ihre Kritik unbegründet
ist.

Im Zeitalter der Vorabendmesse ist es
natürlich leichter geworden, daß Kirchengebot der Sonn- und Feiertagspflicht zu erfüllen und der
fromme, gläubige Katholik wird sich
nicht leichtfertig selbst dispensieren,
sondern wirklich nur aus einem objektiv
gewichtigem Grund, er wird auch seinen
Pfarrer oder Beichtvater vorher befragen, siehe Link!

Wenn, z.B. in Missionsländern keine
regelmäßige Sonntagsmesse stattfinden
kann, ist es logisch, daß dann auch
die Pflicht nicht erfüllt werden kann,
was die Gläubigen dort aber bedauern.

In unseren Kommentaren hier sollten
wir immer an Eph. 4,2 ff. denken!!

www.kathpedia.com/index.php/Sonntagspflicht


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 goldmund 3. Mai 2020 
 

Sonntagsgebot

betr. Kommentar von lesa.
Sie haben im Grunde überhaupt nicht begriffen, worum es mir geht. Ich leugne nicht die Sonntagspflicht. Aber es gibt leider viele, die eben am Sonntag nicht kommen können, weil sie arbeiten müssen, auch um damit Menschen zu dienen. Wenn diese Leute dann unter der Woche eine hl. Messe besuchen, dann ist es immer noch besser, wenn sie das tum anstatt es zu unterlassen, weil ja die Werktagsmesse nicht die Sonntagsmesse ist. Und übrigens: In vielen Missionsgebietem ist vollkommen egal, was die Sonntagsplicht angeht, wenn da nur alle heilige Zeit mal ein Prieste vorbeikommt.
Lieber lesa: Denken Sie nochmal nach.


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 lesa 3. Mai 2020 

Angepasstheit, die nicht zum Leben führt

@Diadochus: Umbruch? Eine schleichende Transformation!"Ein religiöser Lügenwahn bringt Menschen in der Endzeit um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme. Der schlimmste Betrug ist der des Antichrist, worin der Mensch sich selbst verherrlicht." (KKK. 675)
Die verdrehte Sprache bereitet ihm den Boden. Es sind so subtile dämonische Einflüsse in Aktion, die selbst ausgezeichnete Hirten nicht merken und in die Falle gehen.
"All die Reformer, die die Kirche dem Zeitgeist anpassen möchten, rufen die Menschen auf den breiten Weg. Dieser hat nur den Nachteil: er führt nicht zu Gott. Der Philosoph Dietrich Hildebrand sah dies „als den großen säkularen Irrtum unserer Zeit: die Vorstellung, dass die Religion dem Menschen angepasst werden sollte und nicht der Mensch der Religion.“ (Gabriele Kuby)
Viele Priester werden von dunklen Mächten irregeführt …
Betet, betet! Euer Gebetshintergrund wird die Mächte des Bösen vertreiben." (Kur.)
Die Hl. Engel anrufen!


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 Montfort 2. Mai 2020 

Herr Bischof, mit Verlaub:

Christus hat gesagt: "Tut dies zu meinem Gedächtnis!" - und die Kirche kommt seit Anfang an am "Herrentag" zum "Herrenmahl" zusammen - und damit sind nicht die Bankette mancher "Herren Bischöfe" gemeint, sondern das "Liebesmahl" des Herrn Jesus Christus, der wahrer Mensch und wahrer Gott ist!

Wenn Sie meinen, sich ÜBER Christus und die Kirche stellen zu können, sollte die Kirche Sie schleunigst exkommunizieren - dann brauchen Sie Sonntags nicht mehr zur Feier der hl. Messe zu gehen, auch nicht als Zelebrant!


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 Montfort 2. Mai 2020 

Bischof Victor Manuel Fernández sollte eine

"längere Phase der Abstandsregeln und Quarantäne" verordnet werden, damit er sich „neu erfinden“ kann - allerdings im Sinne Christi und der Kirche.

Sonst könnte es sein, dass er selbst als
"nicht unverzichtbar" erfunden (in einer alten Bedeutung des Wortes, die nur in etwa "gefunden" entspricht) wird,denn: auch Bischof Fernández "könnte fallen"!


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 Seeker2000 2. Mai 2020 
 

Gläubige haben sich längst selbst dispensiert

Was würde beim Fußball passieren, wenn Spieler während des Spiels jeder seine eigene Regeln machen würden? Sie würden vom Platz gestellt! Was, wenn in Firmen jeder Mitarbeiter die Firmenpolitik nach seiner Tagesform neu gestalten würde? Er würde abgemahnt oder gekündigt! In der Klinik?
In der Kirche ist dies jeden Tag ganz normal. Jeder macht sich seine eigenen "Spielregeln" und die Obrigkeit nimmt das hin. Würde sie einfordern, müßte sie sich selbst an Regeln halten. Das soll dann doch Gott verhüten!!

Die Meisten wissen doch schon gar nicht mehr, was eigentlich "richtig" wäre bei der Auswahl an gegenläufigen Un-Verbindlichkeiten. Da dispensiert man sich selbst von allem, was nicht paßt.

Das ist kein Plädoyer für Sanktionen, sondern für die Klarstellung der Spielregeln. Miteinander geht nur mit gleichen Regeln, sonst ist der Zerfall sicher. Wer nicht mitspielt nach gem. Regeln, der muss sich den Verein passend zu seinen Regeln suchen. Anders wird es dauerhaft nicht funktionieren.


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 Diadochus 2. Mai 2020 
 

Umbruch

Die Kirche steht vor einem Umbruch. Er geht schleichend voran, von der Dispens zur völligen Abschaffung der Sonntagspflicht, von der Mundkommunion zur Folterzange. Petrus ermahnt: "Seid nüchtern und wachet. Euer Widersacher, der Teufel, streift umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Ihm widersteht standhaft im Glauben, da ihr wisst, dass dieselben Leiden euren in der Welt zerstreuten Brüdern auferlegt sind." (1 Petrus 5, 8 - 9) Haltet euch fern von solchen Bischöfen. Jagt sie in die Wüste. Haltet fest an der gesunden überlieferten Lehre. Haltet stand.


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 lesa 2. Mai 2020 

Neuer Schwung für den authentischen Glauben der Kirche

@zeitundewigkeit: Kardinal Sarah schreibt im Buch "Herr bleibe bei uns": "Wir dulden jegliche Infragestellung." Und das verunsichert und höhlt aus. Papst Franziskus sagte aber heute, wohl gezielt: " Möge der Herr uns die Kraft geben, den Glauben nicht zu verkaufen."
[email protected]: Die Idee, dass man von der Fixiertheit auf die Eucharistie wegkommen sollte, wurde schon längst an diversen Unis vermittelt. Stephan Baier schreibt hingegen: "Die Bischöfe sollten jubeln, wenn Gläubige leidenschaftlich und authentisch nach den Sakramenten verlangen. Vor allem, wenn sie es so loyal und dienstbereit tun, wie jene jungen Katholiken, die die in einem Youtube-Video an … Bischöfe appellierten: "Bitte gebt uns die Messe zurück!" Um das zu tun, bieten diese Jugendlichen an, Masken und Desinfektionsmittel zu bringen.
Die Sehnsucht nach den Sakramenten ist ein Hunger nach der erfahrbaren Nähe Gottes. Diese Sehnsucht baut Kirche auf." (TP 23.4.20)
Diese jungen Menschen geben den Bischöfen Schwung!


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 Lectio 2. Mai 2020 
 

Katechismus

Es kann keine Aufhebung der Sonntagspflicht geben, da sie zu den 10 Geboten Gottes gehört. In Ausnahmefällen (Beruf, Gesundheit, Pflege) kann es einen Dispens von Messbesuch geben. Die heiligen des Sonntags beschrängt sich nicht nur auf den Besuch der hl. Messe! Der Tag ist und bleibt Gott geweiht.
Ein Blick in den Katechismus kann helfen, die z.T. immer abstruseren Ideen von Bischöfen einzuordnen und nicht selbst daran Schaden zu nehmen.


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 elisabetta 2. Mai 2020 
 

Fortsetzung

Anstatt die Coronakrise zum Anlass zu nehmen, den Glauben der Menschen zu fördern durch mehr Hinwendung zu Gott, zur Hl. Eucharistie, zum Beichtsakrament, wird hier der zeitgeistigen Beliebigkeit wieder einmal das Wort geredet, jeder kann nach seiner eigenen Fasson selig werden.


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 anjali 2. Mai 2020 
 

Sonntagspflicht

Aber wenn es keine H.Messe gibt ,können wir ach nicht hingehen!Ich vermisse das schrecklich,aber das ist jetzt eben so.


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 Stanley 2. Mai 2020 
 

Goldene Regel

Für den Fall man nicht an einer Sonn- oder Feiertagsmesse teilnehmen kann, gilt seit jeher eine einfache Regel:
Es genügt, die Hl. Messe zuhause im Volksmessbuch (Schott etc.) privat nachzubeten. (Der Gebetsschatz, die Bibel oder ähnliche Werke tun es im Zweifelsfall auch.)
Damit hat man die Sonntagspflicht erfüllt, da es sich um eine Notfallsituation handelt.
In der alten TV-Serie Bonanza gab es einmal eine Folge, in welcher Ben Cartwright aufgrund einer Falschanschuldigung ins Gefängnis gesperrt wurde.
Um dort seiner Sonntagspflicht nachzukommen (und auch aufgrund seiner verzweifelten Lage), betete er unablässig im Neuen Testament, welches er anscheinend stets mit sich führte.
Der liebe Gott erhörte ihn, die Wahrheit (seine Unschuld) kam ans Licht und er konnte als freier Mann das Gefängnis verlassen.
Der Wilde Westen ist manchmal gar nicht so weit weg von uns modernen Menschen.


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 elisabetta 2. Mai 2020 
 

Die Kirche schafft sich selbst ab

Wenn nun die Verpflichtung zum Messbesuch an Sonn- und Feiertag, der ja eigentlich eine innere Notwendigkeit sein sollte, aufgegeben wird, dann bleibt von den Kirchengeboten nur mehr das letzte, die materielle Unterstützung der Kirche = Kirchensteuer und dieses Gebot wird als „unverzichtbar“ an die erste Stelle gehievt. Schon längst werden die restlichen Kirchengebote, nämlich wenigstens 1mal jährlich beichten, wenigstens zur österlichen Zeit die Hl. Kommunion und in Todesgefahr die Wegzehrung empfangen, Fast- und Abstinenztage halten nicht mehr ernst genommen. Üblich ist Kommunionempfang trotz jahrelanger Beichtverweigerung, Priester werden immer öfters zu Toten als zu noch Lebenden gerufen, am Aschermittwoch ist Heringschmaus angesagt usw.
Anstatt die Coronakrise zum Anlass zu nehmen, den Glauben der Menschen zu fördern durch mehr Hinwendung zu Gott, zur Hl. Eucharistie, zum Beichtsakrament, wird hier der zeitgeistigen Beliebigkeit wieder ein


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 hauch 2. Mai 2020 
 

@Zeitzeuge, vergelts Gott für die deutsche Übersetzung des Interviews bzw. den Link


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 Chris2 2. Mai 2020 
 

Also wieder die öffentliche Beichte?

Denn das ist die "andere mögliche Form", die in der frühen Kirchengeschichte praktiziert wurde. Auf jeden Fall die Nachfolger der Apostel Sünden und -umstände und die Disposition des Beachtenden kennen, um auftragsgemäß ggf. auch "Sünden zu behalten". Oder möchte er stattdessen vielleicht Zeitgeistgemäß eine kamera- und fitnesstrackerbasierte Lügendetektor- und Sünden-direkt-an-die-NSA-melde-App einführen?
Zur Sonntagspflicht: Warum hat die Kirche nicht die Zahl der Werktagsmessen erhöht und gleichzeitig die Sonntagspflicht auf die ganze Woche verlängert, anstatt teils sogar selbst (Marx! (Nomen est Omen)) alle Gottesdienste zu verbieten? In München bietet Pius z.B. allein am Sonntag in acht Tagen 6 Hl. Messen an - alle mit Predigt!


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 Zeitzeuge 2. Mai 2020 
 

Das Interview von Kardinal Sarah

habe ich jetzt in "Beiboot Petri"

auch in deutscher Übersetzung gefunden,

siehe Link!

Laudetur Jesus Christus!

beiboot-petri.blogspot.com/2020/05/kard-sarah-im-interview-leider-werden.html


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 Smaragdos 2. Mai 2020 
 

Iterum dico: deconstruxit ecclesiam

Genau das meine ich mit der schrittweisen Dekonstruktion der Kirche, die PF mit seinen "Vertrauten" seit 7 Jahren vorantreibt: erst wird das 6. Gebot abgeschafft mit AL, dann soll das Amtspriestertum für Männer abgeschafft und gleichzeitig jenes für Frauen eingeführt werden (siehe seine vollkommen überflüssige, neue Frauendiakonatskommission), nun wird das 3. Gebot abgeschafft... am Schluss wird PF einen Scherbenhaufen von der Kirche zurücklassen. Aus Barmherzigkeit für die Menschen.


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 Winrod 2. Mai 2020 
 

@zeitundewigkeit

Wenn es ein Versuchsballon wäre, was ich mir durchaus vorstellen kann, dann wäre dieses Verhalten politisch-taktischer Art.
So dürfte aber ein "Hirte" aber nicht mit den Gläubigen umgehen, denn es wäre unehrlich.


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 Fink 2. Mai 2020 
 

Bischöfe als Abbruchunternehmer

Saubere Freunde hat er da, unser Papst Franziskus.
"Den Glauben an die Wirklichkeit anpassen".
Das alles geht an die Substanz des christlichen Glaubens.


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 la gioia 2. Mai 2020 
 

Dieser Erzbischof ist ohne weiteres verzichtbar!
Mit solchen Äußerungen habe ich schon gerechnet....auch bei uns, wo doch die TV - Messen so gut laufen.....


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 Zeitzeuge 2. Mai 2020 
 

Im Link ein ganz neues Interview mit Kardinal Sarah!

Welch ein Unterschied zu Bischof

Fernandez!

Laudetur Jesus Christus!

lanuovabq.it/it/sarah-basta-profanazioni-non-si-tratta-sulleucarestia


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 hape 2. Mai 2020 

Knapp vorbei ist auch daneben.

In der Tat hat die Beichte historisch viele Veränderungen durchgemacht. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie weitere Veränderungen nötig hat. In meinem Umfeld hat Covid-19 jedenfalls kein Problem mit der Beichte ausgelöst.

Ein ernstes Problem aber ist die in Mode gekommene Pathologisierung der Gläubigen durch einige Bischöfe, die von "Eucharistie-Fixierung" sprechen. Die Sehnsucht nach der Hl. Eucharistie ist aber keine psychische Zwangskrankheit, sondern Ausdruck der Liebe zum Heiland und Erlöser. Alles Streben der Kirche zielt genau darauf hin, diese Liebe zu verwirklichen. Wie sich der Bräutigam nach seiner Braut sehnt, so sehnt sich der Heiland nach seinem Volk. „Danach, da Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet.“ (Joh 19,28). Den Heiland dürstet nach dem Volk, das er sich selbst erschaffen hat, in ebendieser Hl. Eucharistie. Daher ist die Sonntagspflicht unverzichtbar. – Tucho Fernández dagegen ist verzichtbar.


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 Winrod 2. Mai 2020 
 

Wenn die Sonntagspflicht abgeschafft wird,

dann ist der Sonntag nicht mehr der Sonntag. Dann spräche auch nichts mehr dagegen, die Geschäfte zu öffnen und alle Beschränkungen fallen zu lassen.
Nein, der Sonntag ist der "Tag des Herrn".


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 Ad Verbum Tuum 2. Mai 2020 

Da fragt man sich intuitiv ...

welche Drogen nimmt dieser Erzbischof?
Eine längere Auszeit in einer Eremitage ist dringend angezeigt. Aus leitender Funktion sollte er sofort entfernt werden.


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 zeitundewigkeit 2. Mai 2020 
 

Versuchsballon

Hier wird ein Versuchsballon gestartet für die revolutionären Veränderungen, die der Vatican in der Schublade hat. Sehr bald müssen wir uns entscheiden: katholisch im Sinne der Tradition und der Heiligen oder Abfall von den ewig gültigen geoffenbarten Wahrheiten.


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 lesa 2. Mai 2020 

Das Halten der Gebote steht auch seit Jesus nicht zur Disposition

@Goldmund: Bei Verhinderung durch Berufstätigkeit und in dieser Ausnahmesituation ist es doch klar!
ANsonsten: Der Mensch besteht nicht nur aus luftigen Elementen. Er ist Leib, Seele und Geist. Und er braucht Regeln, damit die Gemeinschaft mit Gott und dem Volk Gottes konkret wird und nicht misslingt. Im übrigen hat das Sabbatgebot, wie es von Jesus verstanden wird, nicht den Sinn, den Sabbat und andere Gebote zu liberalisieren. In der Person Jesu ist die Thora gewissermaßen zusammengeschmolzen mit dem LOGOS, der ER selber ist. Und er sagt ausdrücklich: "Der meine Gebote hält, der ist es der mich liebt." Gebote halten aus Liebe, nicht aus äußerem Zwang. Aber sie stehen keineswegs zur Disposition.


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 Zeitzeuge 2. Mai 2020 
 

Das nenne wohl nicht nur ich die Instrumentalisierung

der COVID19-Seuche für eine ganz andere

Agenda!

Mehr über diesen, von Papst Franziskus

protegierten, jetzigen Erzbischof im

Link aus CNA!

Solche Bischöfe sind wahrlich

verzichtbar!

de.catholicnewsagency.com/story/analyse-personlicher-theologe-des-papstes-soll-wichtiges-argentinisches-erzbistum-leiten-3128


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 lesa 2. Mai 2020 

Unterscheidung der Geister

Man stelle sich den Straßenverehr ohne Einforderung von Regeln vor! Es ist illusorisch, auf Gebote zu verzichten. In einer Zeit, in der man dachte, sie nicht einhalten zu müssen, solche Überlegung? "Sine domenico" leben viele Christen schon lange genug!
Das Ergebnis ist nicht das Allerbeste.
Denn: "Für diese Christen (Abitene)war die sonntägliche Eucharistiefeier nicht ein Gebot, sondern eine innere Notwendigkeit. Ohne den, der unser Leben trägt, ist das Leben selbst leer. Diese Mitte auszulassen oder zu verraten, würde dem Leben selbst seinen Grund nehmen, seine innere Würde und seine Schönheit." (Benedikt XVI.)
"Wir werden dem Herrn nie genug für das Geschenk danken, das er uns mit der Eucharistie gemacht hat! Es ist ein so großes Geschenk, und deshalb ist es wichtig, am Sonntag zur Messe zugehen, dies nicht nur um zu beten, sondern auch um die Kommunion zu empfangen, dieses Brot, das der Leib Jesu Christi ist und das uns rettet, vergibt, mit dem Vater vereint." (P. Franzisk.)


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 Arnulf 2. Mai 2020 
 

mögliche Entwicklungen

Zum Bußsakrament sagte Fernández, es habe sich im Lauf der Jahrhunderte stark verändert. Ohne konkreter zu werden bezeichnete er die gegenwärtige Form als „eine der möglichen Formen“.

In unserer gegenwärtigen Zeit, welche besonders die soziale Verantwortung hervorhebt, wäre etwa daran zu denken, dass man sich künftig für öffentliche Vergehen nicht mit der Ohrenbeichte zufrieden gibt, sondern die Praxis öffentlicher Kirchenbuß neu belebt. Das wäre demnach doch eine zeitgemäße Initiative! (Auch dabei bliebe das Wesentliche gewahrt: Sündenvergebung durch die sakramentale Gewalt von Bischof bzw. Priester als richterlicher Akt, gleichzeitig der medizinale Aspekt der Wiedergutmachung. Reue, Bekenntnis und Wiedergutmachung ließe sich da auch gut realisieren.) Insofern gilt tatsächlich, daß bei Wahrung des Wesens der Sakramente, sich Äußerlichkeiten im Laufe der zeit wandeln können!

Hinsichtlich der Sonntagsmesse glaube ich hingegen nicht, dass das so einfach abgeschafft werden könnte...


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 goldmund 2. Mai 2020 
 

Sonntagspflicht

Es gibt Menschen, den es von Berufs wegen nicht möglich ist, am Sonntag die Messe mitzufeiern, z.B. Wirte oder Bedienstete in Altenheimen und Krankenhäuser. Wenn die unter der Woche den Gottesdienst besuchen, dann haben sie ihre "Sonntagspflicht" erfüllt. Ich verweise auf Jesus, wie er die Gebote (Sabbat) gehalten hat. Jetzt, wo die Bischöfe während Corona die Gläubigen vom Sonntagsgotttesdienstbesuch dispensiert haben, hat man doch gesehen, was möglich ist. Und bei etwas gutem Willen muss man es Menschen (s.o.) ermöglichen, ihren Sonntag unter der Woche zu haben.


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 Herbstlicht 2. Mai 2020 
 

Alles ist veränderbar! So, so!

Abgesehen davon, dass der Besuch der Heiligen Messe am Sonntag für einen wirklich Gläubigen keine "Pflicht" darstellt, sondern ein echtes Bedürfnis ist, zeigt Erzbischof Fernández ein für mich erschreckendes Denken.
Was bedeutet ihm eigentlich noch die Anhänglichkeit treuer Christen zu ihrer Kirche und zu ihrem Stifter, Jesus Christus?
Und wie grundlegend wichtig ist ihm noch das Bußsakrament?
Nun bin ich gespannt auf die Reaktion Roms bzw. hoffe auf klare Worte seitens Franziskus.


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