Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  5. Tantum ergo Sacramentum
  6. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  7. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  8. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  11. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  12. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

Französischer Bischof: Staat hat spirituelle Dimension der Krise vergessen

27. Juni 2020 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gott müsse für Christen an erster Stelle stehen, betonte Bischof Ginoux in einem Interview. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Frankreich seien unverhältnismäßig gewesen, kritisierte er.


Montauban (kath.net/lifesitenews/jg)

Die Corona-Pandemie habe einige Störungen im Verhältnis zwischen Kirche und Staat zu Tage gebracht. Für Christen stehe Gott an erster Stelle, deshalb sei staatlichen Anordnungen nicht zu folgen, wenn diese den Gottesdienst verbieten würden, sagt Bernard Ginoux, der Bischof von Montauban (Frankreich).

 

Der Staat habe bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie die spirituelle Dimension der Krise und das Recht auf Religionsausübung vernachlässigt, sagte der Bischof im Interview mit dem unabhängigen Fernsehsender TV Libertés.


 

In den Verhandlungen mit dem französischen Staat seien Vertreter aller Religionen und Denkschulen gemeinsam der Regierung gegenüber gesessen, darunter auch Freimaurer und Atheisten. Die Besonderheiten der einzelnen Religionen konnten daher gar nicht berücksichtigt werden.

 

Das habe auch die Katholiken betroffen. Die besondere Qualität der heiligen Messe, in welcher Gott real gegenwärtig wird, konnte nicht gewürdigt werden. Innenminister Castaner habe gesagt, dass die Menschen zu Hause beten könnten. Als Katholik könne er dem natürlich zustimmen. Die heilige Messe sei aber viel mehr als ein Gebetstreffen, sondern die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi und damit die Grundlage des katholischen Glaubens.

 

Gleiches gelte für die Möglichkeiten, die der katholische Glaube bei der Begleitung der Sterbenden habe. Auch diese hätten zugunsten des Kampfes gegen das Coronavirus zurück treten müssen. Den Priester sei der Zugang zu den meisten Pflegeheimen verwehrt worden. Die Maßnahmen seien unverhältnismäßig streng gewesen. Deshalb sei das Verbot der öffentlichen Gottesdienste durch das oberste Verwaltungsgericht, den Französischen Staatsrat, aufgehoben worden, erinnerte Bischof Ginoux.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  3. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  4. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  5. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung

Sakramente

  1. Niederländischer Kardinal Eijk: Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene nur bei Keuschheit
  2. Bischof untersagt Mitwirkung von Paten bei Taufe und Firmung
  3. Kardinal Müller: Bischöfe und Priester dürfen keine Höflinge der Herrschenden sein
  4. Irischer Bischof kritisiert Verbot von Erstkommunionen und Firmungen
  5. Aufregung in US-Bistum Detroit: Priester stellt bei Familienvideo fest, dass er ungültig getauft war

Frankreich

  1. Bistum Nizza stellt Gebetspaket für Berufungen vor
  2. Die Schwarze Madonna von Rocamadour. Ein jahrhundertealtes Marienheiligtum
  3. „Ein Leib, ein Glaube“
  4. In Frankreich nimmt die Zahl der Interessenten am Priestertum zu
  5. Wird der katholische Kinohit „Sacré Cœur“ auch in deutscher Version kommen?







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Vergebung kennt keine Grenze
  4. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  5. Papst reagiert auf Sex-Vorwürfe gegen Erzbischof von Rabat
  6. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"
  7. „Lass das Zählen sein!“
  8. US-Bischof weitet Angebot an tridentinischen Messen in seiner Diözese aus
  9. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  10. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  11. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  12. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  13. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  14. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  15. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz