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In Todesgefahr: Priester sind verpflichtet Sterbesakramente zu spenden

15. April 2020 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
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Das Seelenheil des Menschen dessen Leben in Gefahr sei, habe Vorrang. Der Priester habe die Sterbesakramente selbst dann zu spenden, wenn sein eigenes körperliches Wohlbefinden dadurch in Gefahr gerate.



Denver (kath.net/lifesitenews/jg)
Priester hätten die Verpflichtung, Katholiken in Todesgefahr die Sakramente zu spenden, sagte der Priester und Exorzist Chad Ripperger in einem Interview mit lifesitenews.

Die Verpflichtung gelte auch dann, wenn ein Bischof die Beichten im Rahmen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus untersagt habe. Das Seelenheil des Menschen in Todesgefahr habe in jedem Fall Vorrang. Der Priester habe die Sterbesakramente selbst dann zu spenden, wenn sein eigenes körperliches Wohlbefinden dadurch in Gefahr gerate, sagte Ripperger.

Katholiken deren Leben nicht in Gefahr seien, sollten das Bußsakrament empfangen, sobald dies wieder zulässig sei. Er empfahl allen Katholiken, mehr zu beten, täglich die geistige Kommunion zu empfangen, ihr geistliches Leben unabhängig von den Sakramenten zu vertiefen und für ihre Bischöfe zu beten.





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