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In Todesgefahr: Priester sind verpflichtet Sterbesakramente zu spenden

15. April 2020 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
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Das Seelenheil des Menschen dessen Leben in Gefahr sei, habe Vorrang. Der Priester habe die Sterbesakramente selbst dann zu spenden, wenn sein eigenes körperliches Wohlbefinden dadurch in Gefahr gerate.



Denver (kath.net/lifesitenews/jg)
Priester hätten die Verpflichtung, Katholiken in Todesgefahr die Sakramente zu spenden, sagte der Priester und Exorzist Chad Ripperger in einem Interview mit lifesitenews.

Die Verpflichtung gelte auch dann, wenn ein Bischof die Beichten im Rahmen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus untersagt habe. Das Seelenheil des Menschen in Todesgefahr habe in jedem Fall Vorrang. Der Priester habe die Sterbesakramente selbst dann zu spenden, wenn sein eigenes körperliches Wohlbefinden dadurch in Gefahr gerate, sagte Ripperger.

Katholiken deren Leben nicht in Gefahr seien, sollten das Bußsakrament empfangen, sobald dies wieder zulässig sei. Er empfahl allen Katholiken, mehr zu beten, täglich die geistige Kommunion zu empfangen, ihr geistliches Leben unabhängig von den Sakramenten zu vertiefen und für ihre Bischöfe zu beten.





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Lesermeinungen

 Norbert Sch?necker 16. April 2020 

Die eigene Lebensgefahr für den Priester ...

... ist auch gar nicht das Problem. Das eigene Leben für das Seelenheil der Mitmenschen zu opfern gehört zu den Wesensmerkmalen des priesterlichen Daseins. Das moralische Dilemma besteht darin, dass der infizierte Priester in den Tagen nach dem Krankenbesuch möglicherweise andere Menschen ansteckt. Und nach jedem Krankenbesuch 2 Wochen Quarantäne zu halten ist etwas schwierig, besonders, wenn schon andere Patienten nach den Sterbesakramenten rufen.
Das ist aber ein Problem, das der Priester mit jedem Krankenhauspersonal teilt. Er sollte genauso handeln wie die Ärzte und Pfleger. Und wir dürfen unsere Tätigkeit ruhig wichtig nehmen.
Der heilige Karl Borromäus sei Vorbild: Er hat während der Pest sowohl für Hygiene als auch für Bittprozessionen gesorgt.


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 anjali 16. April 2020 
 

@Thomas59

Nein, leider können Alle angesteckt worden. Vielleicht werden manche jungere Leute nur leicht krank,aber die verbreiten die Krankheit auch.Hiet in der Niederlanden sind schon sehr viele Geistliche gestorben an corona.Auch in Italien,hunderte Priester!Ohne Schutzmassnahmen geht das nicht gut!


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 Alpenglühen 15. April 2020 

@Fink - Für das Sakrament der Krankensalbung s. untenstehenden Link bei kathpedia.

Eine weitere Quelle ist Jak 5,13-15.
Vor Jahrhunderten gab es die Auffassung, daß nur 1 Mal im Leben gebeichtet werden könne. Also wurde diese 1 Beichte so weit wie möglich ans Lebensende geschoben, um möglichst nicht mehr zu sündigen u. nicht in der Hölle zu landen. Da ja alle Sünden nach dieser 1 Beichte nicht mehr vergeben werden könnten. In Verbindung mit der in Jak. genannten Salbung wurde daraus „die letzte Ölung“, weil danach die meisten tatsächlich sehr kurzfristig verstarben.
Die Beichtpraxis änderte sich, bei der „Salbung“ kam mehr Jak 5,15 in den Fokus. Darum heißt es grundsätzl. wieder „Krankensalbung“, u. bei jeweils schwerer Erkrankung kann das Sakrament auch mehrfach im Leben empfangen werden. s. auch KKK 1490 - 1531

kathpedia.com/index.php/Krankensalbung


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 norbertus52 15. April 2020 
 

@Fink

Als Sterbesakrament würde ich das Viaticum meinen - in Verbindung damit, den Ablass in der Sterbestunde.
"Aus der "letzten Ölung" hat man ein Sakrament für die Kranken, die "Krankensalbung" gemacht. Ich denke man hat es eher umgekehrt gemacht, aus der Krankensalbung die "Letzte Ölung".
„Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“(Jak 5,14–15)


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 Fink 15. April 2020 
 

Was ist das "Sterbesakrament" ? Was ist das "Seelenheil" ? Was ist ein "Seelsorger" ?

Diese Fragen müssen angesprochen werden !
Aus der "letzten Ölung" hat man ein Sakrament für die Kranken, die "Krankensalbung" gemacht (ob das so gut war?). Früher hat man um eine "gute Sterbestunde" für sich und andere gebetet, weil das die letzte und alles entscheidende Gelegenheit war, zu Gott umzukehren und zu bereuen! (oder ist die Todesstunde doch nicht so entscheidend, weil nach dem Tod bei Bedarf andere stellvertretend für mich Sühne leisten können?). Ich wünsche mir Klarheit bei den "letzten Dingen" !


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 Thomas59 15. April 2020 
 

Und das Beste dabei

für Priester, die nicht zur Risikogruppe gehören ist die Gefahr so gut wie Null


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 Passero 15. April 2020 
 

Danke!

Eine klare Aussage!


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 anjali 15. April 2020 
 

Ansteckungsgefahr

Dann sollen Priester auch Schutzmaterialen bekommen wie Pflegepersonal es auch hat.


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 priska 15. April 2020 
 

Danke für diesen Kommentar ..Ich habe mir deshalb große Sorgen gemacht, und ich hoffe das viele Priester das lesen.


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