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"Das ist nicht Kirche! Das ist Politik"

4. Februar 2020 in Deutschland, 48 Lesermeinungen
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"Wir, die wir uns für die geistige Erneuerung der Kirche einsetzen, werden klein gehalten, unser Rederecht eingeschränkt und wir wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. " - Das Tagebuch von Dorothea Schmidt von "Maria 1.0" bei "Synodaler Weg"


Regensburg (kath.net/pbr) Dorothea Schmidt vertrat Maria 1.0 beim Synodalen Weg. Was sie dabei alles erlebt und bewegt, hält sie in einem Tagebuch fest.

30.01.2020 - Tag 1

Tag 1 der ersten Versammlung des Synodalen Weges: Ich spüre viel Spannung und Ungewissheit. Dann endlich geht es los, die Mitglieder der Synodalversammlung ziehen in die Kirche ein. Verwundert sehe ich, dass sich rechts und links Frauen der Bewegung Maria 2.0 im Spalier aufstellen und verschiedene Banner mit ihren Forderungen hochhalten. Provokation oder ein Schrei um Verständnis?

Ich beschließe, nichts zu unterstellen, sondern während der Hl. Messe mich ganz auf Jesus zu konzentrieren. Doch die Unruhe kam immer wieder hoch: Bewahrer oder Reformer? Wir sollen (und wollen) einander zuhören, akzeptieren – und das ist für jeden hier eine Herausforderung. "Liebt einander, wie ich euch geliebt habe", diese Worte Jesu bete ich. Es stehen sich eben doch zwei Lager gegenüber. Und man weiß nicht, ob derjenige, der neben Dir sitzt - und beim Bild zu bleiben - dein Freund oder dein "Feind" ist.

Den Blick auf ihn, den Gekreuzigten gerichtet, hielt ich ihm in der Messe alle Erwartungen und Meinungen, alle Verletzungen, allen Schmerz, alle Hoffnung hin, die die Menschen mitgebracht haben und die besonders spürbar waren als sechs Mitglieder der Synodalversammlung Zeugnis von Ihrem Leben mit Gott gegeben haben.

Nach der Hl. Messe kam ich mit verschiedenen Frauen ins Gespräch, ohne Vorurteil oder Vorwissen und wir hörten einander zu. Sich kennen zu lernen, in Liebe anzunehmen, ist für mich wichtig. Und es wird nochmals klar: Der Synodale Weg ist eine gewaltige Herausforderung. Wie können Menschen, die zwar alle subjektiv das ihrer Meinung nach Beste wollen, die meinen, sie hätten "Recht", die so unterschiedlich denken und glauben, auf einen Nenner kommen? Ich denke an die Worte von Petrus, als damals die Jünger schwer verunsichert waren: "Herr zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des Ewigen Lebens".

Ich bin mir sicher, die Lösung für die Gräben und Verunsicherung kann nur diese sein: Nur ER kann uns einen und führen. Er ist stärker als alle menschliche Schwäche und menschlicher Schmerz. Er sieht und kennt uns. Und er hat uns schon erlöst und wird seine Kirche nie im Stich lassen. Wie wunderbar und hoffnungsvoll!


Und so bete ich: Herr, sieh auf deine Kinder und schenk jedem das, was er am meisten benötigt; sei es Hoffnung, Trost, Glaube oder Heilung. Lass Deine Liebe fließen in die Herzen aller Mitglieder der Syodalversammlung. Eine uns, wachse in uns, scheine durch uns und lass Deine Kirche neu aufblühen!

31.01.2020 - Tag 2

Das ist nicht Kirche! Das ist Politik. Und wie es so ist - in der Politik, - herrscht auch mal ein rauer Ton. Es geht ums Recht haben und Recht behalten. Obwohl am 2. Tag der Synodalversammlung nur die Satzung des Synodalen Weges verabschiedet werden sollte, wuchs in mir der Eindruck, dass vorab schon alles eingefädelt, besprochen und geplant war. Jeder Widerspruch wurde im Keim erstickt und die Einwände der Bewahrer abgelehnt. Sowohl im Applaus als auch in den Wahlergebnissen spiegelte sich die ganze Situation wider: Es gibt viele Reformer und wenige Bewahrer. Die Reformer -, vor allem die Laien, - haben das Sagen. Sie dirigieren auch Priester und Bischöfe. Machtumkehrung nennt man das. Bei der Morgenmesse durften Priester und Bischöfe nicht konzelebrieren. Sie mussten später die Hl. Messe auf dem Hotelzimmer feiern. Für den letzten Tag der Synodalversammlung war nicht einmal eine Hl. Messe angesetzt, obwohl es - personell gesehen - keinen Grund dafür gibt: Bei so vielen Bischöfen und Priestern könnte man aus dem Vollen schöpfen. Stattdessen dieses Armutszeugnis. Den Geistlichen sind die Hände gebunden.Soll das die Kirche sein, die sich die Reformer vorstellen? Denn bei einem so wichtigen Ereignis denkt man doch, dass die Eucharistiefeier, aus der die Kirche lebt und die Quelle und Höhepunkt des ganzen kirchlichen Glaubenslebens und wesentliche Sendung der Kirche ist, auch entsprechend würdig und innig gefeiert wird. Ich habe Kirche schon ganz anders erlebt. Und ehrlich: das hat mir besser gefallen. Hier bei der Synodalversammlung fehlt das verbindende Element, welches Christus ist. Neben des Messdesasters ersetzen meditative Impulse von Laien die Anbetung Gottes. Hier geht es um den Menschen: Was er alles kann, will und fordert. Willkommen in unserer neuen Kirche.

Das ist ernüchternd. Und zugleich weiß ich und glaube, dass Gott seine Kirche nie im Stich lassen wird! Die Kirche - mit Christus im Herzen - wird niemals untergehen. Der Moment scheint gekommen, an dem wir uns die Frage stellen sollten: Wem will ich folgen? Einer Kirche mit Jesus im Zentrum oder einer Kirche, in der es vorrangig um den Willen und das Wollen der Menschen geht. Es ist gut, sich diese Frage mal zu stellen. Es scheint nur noch eine Minderheit zu sein, die Jesus nachfolgt. Aber so kann aus einer Handvoll Christen, die Jesus als Stifter der Kirche anerkennen, die Kirche wieder wachsen und aufblühen. Darum bete ich: Herr, lass uns immer auf dich blicken und voller Hoffnung dem Frühling DEINER Kirche entgegengehen! Sende Deinen heiligen Geist, und erneuere das Antlitz der Erde!

01.02.2020 - Tag 3

Heute Morgen besuchte ich die Hl. Messe in der Liebfrauenkirche in Frankfurt, weil es laut Programm der Synodalversammlung am Samstag nur einen von Laien gestalteten Gottesdienst geben sollte. Mit dem Herrn im Herzen betrete ich den Sitzungssaal, setze ich mich auf meinen Stuhl und verfolge, wie die katholische Kirche auf einem neuen Grund konstruiert werden soll; sie soll es denen rechtmachen, denen die kirchliche Moral zu herausfordernd geworden ist. Ich bete immer wieder während der folgenden Wortbeiträge. Wir brauchen den Heiligen Geist. Wir alle.

Wir, die wir uns für die geistige Erneuerung der Kirche einsetzen, werden klein gehalten, unser Rederecht eingeschränkt und wir wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Während denen, die Reformen einfordern, zugehört wurde und die Redezeit dann eben verlängert wurde, sollen die Bewahrer bitte sofort das Mikrofon verlassen. Fehlte nur noch, dass sie mir den Hahn zudrehen, sprich das Mikro abstellen, weil ich mich nicht habe abblitzen lassen.

Ich denke an den Vortag, an dem ein Antrag von Herrn Picken, der eine gleichberechtigte und transparente Mitgestaltung für ALLE Mitglieder der Synodalversammlung forderte, regelrecht abgeschmettert wurde. Nach dem Motto: Bewahrer adieu, ihr seid eh in der Minderzahl. Mischt euch bitte nicht ein.

Die gleiche Botschaft vermittelten diejenigen, die die Antworten aus der Online-Umfrage zum Synodalen Weg aus der Kategorie "Bewahrer" polemisch, ja abfällig vortrugen. Zufall?

Jedenfalls gebe ich Herrn Picken Recht. Denn Gerechtigkeit und demokratisches Vorgehen habe ich auch vermisst: Die 30 bis 35 Teilnehmer der vier Synodalforen wurden bis zur letzten Minute nicht bekanntgegeben. Rund 30 Mitglieder der Vollversammlung wurden nicht als Forums-Teilnehmer auserwählt. Stattdessen wurden 15 der vorbereitenden Foren automatisch in die neue Gruppe mit aufgenommen. In jedes Forum konnten nur noch fünf Personen gewählt werden – alle anderen sind bereits vorab gesetzt gewesen. Sieht so die viel gepriesene Partizipation aus?

Dabei sollte alles ganz neu beginnen, als hätte es die Vorbereitung nicht geben. Und selbst die Texte, die zum Abschluss der vorbereitenden Foren verfasst wurden, haben wir vorab erhalten. Sollen sie nun doch die Basis der weiteren Überlegungen bilden? Ich fürchte, so wird es sein.

Aber trotz allem dürfen wir nicht vergessen, dass Christus immer der Sieger ist. Und das stimmt mich dann doch wieder enorm hoffnungsvoll. Also nach vorne schauen! Das gab es schon in der Geschichte bei Theresa von Avila und Johannes vom Kreuz auch. Sie haben das alles auch erlebt! Und trotzdem hat Gottes Kirche weitergelebt und ist aufgeblüht. Ich glaube, Schwierigkeiten gehören dazu. Wir sind jetzt in einer Phase, in der wir die Kirche mit durchopfern und durchtragen müssen. Das ist emotional und geistig schwer, wenn man so mittendrin sitzt, in der Synodalversammlung, und mitbekommt, wie Jesus nur formal irgendwie "dazugehört". Aber trotzdem: Wir haben einen Grund, auf dem wir bauen, einen Grund, Hoffnung zu haben. Und den werden wir uns definitiv nicht nehmen lassen!

Archivfoto: Vertreterinnen der Gruppe Maria 1.0 bei Bischof Voderholzer zu Besuch


Foto: (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 Authentisch 6. Februar 2020 

@lesa

Vielen Dank für Ihren Hinweis! Nun will ich Ihnen (hier auch für die in den Posts von ein bis zwei - glaube ich - Posts der letzten Nachrichten).
Dieses "Veni creator Spiritus" kenne ich und liebe ich - es gibt dies als "gesungene Sequenz" in Lateinisch aber wunderschön gesungen (im Wechsel Männcherchoralchor und Frauenchoralchor, wahrscheinlich klösterlichen Ursprungs).
Danke auch nochmals für den Hinweis, welchen Ursprungs das Gebet ist: Rabanus Maurus!
Gottes reichen Schutz und Segen, Ihnen @lesa!


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 HildegardW 5. Februar 2020 
 

@Psalm1

Danke für Ihren Hinweis. Da es nur die eine, von Christus gegründete Kirche gibt, scheint mir die Frage nach dem Artikel eher nebensächlich zu sein.
Wie dem auch sei. Die Zusammenhänge hat der hl. Johannes Paul II. in seiner Enzyklika "Ecclesia de Eucharistia" wunderschön beschrieben. Wer's nachlesen will, findet dieses Lehrschreiben, das immer noch sehr aktuell ist unter: http://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_20030417_eccl-de-euch.html
Die Lektüre lohnt!


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 Herbstlicht 5. Februar 2020 
 

So unterschiedlich kann Wahrnehmung sein!

Dorothea Schmidt von "Maria 1.0" und einige andere Teilnehmer sehen das -wie oben geschildert grundlegend anders wie z.B. die beiden unten Genannten.

Bischof Peter Kohlgraf, Bistum Mainz:
"Wenn es in einer derart respektvollen Weise weitergeht, gehe ich gerne weiter mit."
"Nirgends wehte nach meinem Eindruck der Wind einer deutschen Sonderkirche oder einer Spaltung,.."

Eine Teilnehmerin, ebenfalls aus dem Bistum Mainz:
"Kirche wird und muss eine neue Gestalt finden und annehmen."
"Ich habe eine Synodalversammlung erlebt, die alle Meinungen anhört und bereit ist einen Wandel zuzulassen."
"...man ist sich einig darüber, dass wir Diskussionen ohne Tabus brauchen ..."

https://bistummainz.de/organisation/synodaler-weg/start/

"Diskussion ohne Tabus"
Heißt das also konkret, dass die gültige Lehre nicht mehr vor dem Zugriff interesse-geleiteter Gruppen geschützt ist?


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 paul_1 5. Februar 2020 
 

Synodaler Weg sakramentale Weihe von Frauen

Das heißt ein Dogma muss nicht unbedingt aus der Bibel begründet werden, sondern kann auch heraus aus Offenbarung und Tradition offenbart werde (Siehe Maria Dogmen). Es darf jedoch nicht gegen das Wort Gottes verstoßen, so etwas wäre gegen die Definition des ersten vatikanischen Konzils.
I. VATIKANISCHES KONZIL
Mit göttlichem und katholischem Glauben (fide divina et catholica) ist all das zu glauben (ea omnia credenda), was im geschriebenen oder überlieferten Wort Gottes enthalten ist (in verbo Dei scripto vel tradito) und von der Kirche im feierlichen Lehrurteil oder durch gewöhnliche und allgemeine Lehrverkündigungen als von Gott geoffenbart zu glauben vorgelegt wird (tamquam divinitus revelata credenda proponuntur).“


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 Winrod 4. Februar 2020 
 

@Aegidius

Genau so ist es: wie bei Marx und Ulbricht.


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 Selene 4. Februar 2020 
 

Meine Bewunderung und Hochachtung für Maria 1.0

Ich denke, den Damen von Maria 1.0 war von vornherein klar, was sie in Frankfurt erwarten wird und trotzdem haben sie sich mutig in diese "Arena" begeben. Dazu gehört unglaublich viel Mut und Kraft und natürlich Gottvertrauen. Ich bezweifle, dass ich die Kraft hätte, mich auf eine solche Konfrontation einzulassen.

Dass es diese mutigen Frauen gibt, hilft mir in dieser schwierigen kirchlichen Situation, nicht ganz zu verzweifeln.


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 Nummer 10 4. Februar 2020 

Danke maria 1.0! Totalitarismus in der DBK!

der Synodale Weg ist im Vorhinein totalitär geplant:
Fakten liegen klar auf der Hand: KFD bekommt 3 Sitze, andere Frauenverbände keine oder nur 1. Klar, dass bei Abstimmungen dann KFD die Mehrheit hat.
Im März wollen sie 100.000 Unterschriften überreichen: Aber was sind denn das gegen die bisher nicht befragten Mio. katholischen Frauen? Ein kleiner Teil, der Krieg gegen Jesus Christus führt, verbal die jesustreuen Frauen beschimpft und abwertet.
Ist das die Frucht eines christlichen Glaubens?
Vater der Lüge ist nicht Christus ....!

Herr Jesus Christus, siegreich auferstandener Herr über Alles, erbarme Dich unser! Jesus, ich vertraue auf Dich!


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 Psalm1 4. Februar 2020 
 

@HildegardW

" ... Damit vergisst man Entscheidendes: Kirche erwächst aus der Feier der Eucharistie!!!"

Schon klar, wie Sie das meinen, aber gestatten Sie mir eine kleine, aber wesentliche Korrektur:
Nicht Kirche, sondern die Kirche wächst aus der Eucharistie. Der bestimmte Artikel ist hier wesentlich. Es geht um die eine, nicht um irgend eine (Idee von) Kirche.


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 Semper_idem 4. Februar 2020 
 

Er hat sein Leben aus Liebe gegeben-für Dich und für mich .

Sr.Faustyna :
Jesus stand plötzlich vor mir. Seiner Kleider entblößt, am ganzen Leibe mit Wunden bedeckt , die Augen mit Blut und Tränen gefüllt, das ganze Anlitz verunstaltet, mit Speichel bedeckt, da sagte mir Jesus :
„ Die Braut muss ihrem Bräutigam ähnlich sein. „
Sr. Faustyna:
Ich begriff diese Worte zutiefst . Hier gibt es keinen Platz für Zweifel . Meine Ähnlichkeit mit Jesus soll mit Leiden und Demut sein.

HERR , DU LÄSST DEINE (!) BRAUT DIE KIRCHE NICHT ALLEIN!
JESUS , ICH VERTRAUE AUF DICH .
MARANATA !!!


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 lesa 4. Februar 2020 

Veni creator spiritus

[email protected]: Heute, 4. Februar, ist gerade der Gedenktag des Heiligen, der das Veni Creator verfasst hat: Der Heilige Rabanus Maurus!


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 Fides Mariae 1 4. Februar 2020 
 

@otttokar:Der beste Kommentar bisher...

... ist Ihre Überschrift: Diktatur des kirchlichen Proletariats.

Zum Schreien! Ein bisschen Humor darf ja auch sein.


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 gebsy 4. Februar 2020 

Die Heilige Eucharistie

ist Quelle und Mittelpunkt christlichen Lebens!
Bitte mich nicht falsch zu verstehen:
Das es bei dieser Veranstaltung keine Heilige Eucharistie gab, hat den Vorteil, dass sich niemand das Gericht essen konnte, was die Situation unendlich verschlechtern würde ...


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 Fides Mariae 1 4. Februar 2020 
 

Großartige Berichterstattung!

Vielen, vielen Dank Frau Schmidt, für die großartige Berichterstattung.
So können wir wirklich reingucken in die Vorgehensweise der Synode. DAS ist Transparenz. Danke!!!!!
Es tut mir leid um alle Geistlichen, die sich auf der Synode so behandeln lassen müssen. Aber das ist der Fluch ihrer zu großen Nachgiebigkeit im Vorfeld. Beten wir, dass es ganz vielen ehemaligen Synodenbefürwortern wie Schuppen von den Augen fällt!
Ihre eigene unwürdige Behandlung, Frau Schmidt, haben Sie ja nur angedeutet. Ich wünsche Ihnen allen Mut und alle Kraft des Heiligen Geistes und bete für Sie.


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 vere 4. Februar 2020 
 

Kompliment an Maria 1.0 - sie haben sich mutig in ein Haifischbecken begeben

"Das ist nicht Kirche! Das ist Politik!" berichten Sie und schildern die Vorurteile und Repressionen, denen Sie ausgesetzt sind. Sie haben Recht; denn um Theologisches geht es dem "SYNODALEN IRRWEG" von Anfang an nicht. Es geht um eine anpasserische linkspopulistische "Wende" in der Kirche ,bei der nicht nur Bischöfe mitwirken, die ihre eigentliche Aufgabe, den Glauben zu stärken, längst aufgegeben haben, sondern auch Politiker kräftig mitmischen (der Genosse Bürgermeister läßt grüßen) . Umso mutiger, daß Sie nicht tatenlos zu- sehen, wie die kath. Kirche vor die Wand gefahren wird. Kompliment für Ihren Mut!


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 Rolando 4. Februar 2020 
 

Fortsetzung

Jetzt kann man mal überlegen, was wäre, wenn alle Katholiken und Orthodoxen protestantisch oder freikirchlich werden würden, es gäbe dann keine Hl. Messe mehr. Nichts gegen Freikirchen, sie haben das Wort, jedoch nicht das sakramentale Erlösungsgeschehen/-handeln durch Jesus, eben Jesus durch den gültig geweihten Priester. Don Gobbi schrieb die Worte der Muttergottes auf, sie sagte, wenn man die protestantische Lehre annimmt, das ist dann der Greuel am Hl. Ort, (Buch Daniel). Gäbe es das Frauenpriestertum in der kath. Kirche, dann wäre nicht mehr gewährleistet, ob im Tabernakel konsekrierte Hostien sind oder nicht, wenn einmal der Priester zelebriert, einmal die Frau, die Hostien wären gemischt, grausam. Der Teufel will keine Realpräsenz, wie es Fulton Sheen andeutete, eine leere Kirche, leere Tabernakel. Hat die Frau dann überhaupt eine Ligimation, um von Sünden loszusprechen? Oh, es gibt ja keine Sünde mehr, wovon sollte sie lossprechen. Ist kein Spaß mehr.


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 Rolando 4. Februar 2020 
 

Sureno

Darauf kann es hingehen. Es geht allein darum, das Sakrament der Priesterweihe zu untergraben, sowie die Gegenwart Jesu in der Hl. Eucharistie zu unterbinden, (Frauenpriestertum). Äußerlich soll alles gewahrt bleiben, die Frau am Altar kann selbstverständlich die gleichen Worte sprechen, doch das geistige Geschehen ist dann weg, keine Gegenwärtigsetzung des Erösungsgeschehens und der Auferstehen mehr, keine Anwesenheit Jesu mit Fleisch und Blut mehr, keine Gegenwart des Kostbaren Blutes mehr. All das haben Protestanten und Freikirchen nicht. Das ist das Ziel des Teufels, er ist momentan der netteste Demokrat. Ist nur zu verstehen im Lichte der Vision von Papst Leo XIII, wo der Satan Macht und Zeit verlangt, um die Kirche Jesu zu zerstören, es wurde ihm gewährt. Doch wenn der Satan meint, den Sieg errungen zu haben, dann bekommt er einen Tritt eines zarten Füßchens der Jungfrau Maria, es geht darauf zu, beten wir. P. Pio sagte, eher kann die Welt ohne Sonne bestehen als ohne Hl. Messe.


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 Stephaninus 4. Februar 2020 
 

@Familienvater

Schön, das jemand aus Tschechien hier im Forum ist - ein Land, das mir immer irgendwie am Herzen lag, auch wenn ich Polen besser kenne. Machen Sie sich nicht viele Sorgen: Die Kirche in Tschechien und anderswo resp. die Bischöfe in anderen europäischen Ländern halte ich für robust. Ich hoffe auch, dass manche von ihnen laut und deutlich ihre Stimme gegen diese deutsche Häresie erheben.


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 ottokar 4. Februar 2020 
 

Diktatur des kirchlichen Proletariats

In mir erwecken die handverlesen ausgewählten Teilnehmer der Synode den Eindruck, als wollten sie ohne einen Funken Rücksichtnahme auf Menschen anderer Meinung ihre ungestillten Sehnsüchte nach Unabhängigkeit vom Zwang des Glaubens verwirklichen.Das oganisierte Unterdrücken von Meinungen, die den Veranstaltern nicht ins Konzept passen, hat eindeutig diktatorische Züge, eine Chataktereigenschaft, die man dem Hauptverntwortlichen der Synode, Kardinal Marx kaum absprechen kann.Und so soll das begonnene Wuschkonzert unter dem synphonischen Beifall der angeheuerten Presse zur neuen Hymne der Deutschen Katholischen Kirche angehoben werden. Ich halte das nicht mehr aus und fühle mich im Augenblick völlig wehrlos und niedergeschlagen.Andererseit sind wir aber durch die Worte unseres Herren "Dein Wille geschehe" beauftragt, in seinem Willen zu handeln. Demnach müssen wir uns , neben Gebet, rasch etwas Kluges und Wirksames einfallen lassen. Lasst uns mit den treuen Bischöfen überlegen.


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 Jose Sanchez del Rio 4. Februar 2020 

Vielen Dank Frau Schmidt...

für die sehr erhellenden Tegebuchberichte von der Synode. Sehr gut geschrieben, aber sehr traurige was berichtet wird. Toleranz gilt nur solange als die eigene Reformmeinung nicht gefährdet werden kann.


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 Sureno 4. Februar 2020 

Erzbischof Fulton Sheen

Satan will set up a counterchurch which will be the ape of the [Catholic] Church … It will have all the notes and characteristics of the Church, but in reverse and emptied of its divine content.
Satan wird eine Gegenkirche gründen, die der Nachäffer der [katholischen] Kirche sein wird ... Sie wird alle Kennzeichen und Eigenschaften der Kirche haben, aber in entgegen gesetzter Richtung und entleert von ihrem göttlichen Inhalt.


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 mphc 4. Februar 2020 

Bei einer hl.Messe am Sonntagmorgen in Würzburg

sagte ein Domkapitular in der Predigt, er habe Sorge, dass beim synodalen Vorgang Christus nicht die Mitte bildet, sondern etwas anderes.


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 Philipp Neri 4. Februar 2020 

Umkehr

Es beginnt bald die Fastenzeit.
Da ist viel von Umkehr die Rede. Das Thema der Umkehr sollte aufgrund der Erfahrungen beim Synodalen Weg für die bevorstehende Bischofs-Konferenz das alleinige und wichtigste Thema sein.
Vielleicht könnte man das verknüpfen mit einer gemeinsamen Wallfahrt nach Kevelaer oder Altötting!
Noch ein Hinweis dazu:
Die Echtheit von Marienwallfahrtsorten ond Botschaften wird doch immer anhand von bestimmten Kriterien geprüft, die sich an der bisherigen Lehre der Kirche und an der Wahrheit der Offenbarung orientieren müssen.
Diese Kriterien sollten natürlich auch bei den einzelnen Themenbereichen des Synodalen Weges die wichtigste Grundlage des Dialoges sein!
Alles andere führt weg von der Liebe zu Gott und den Menschen!


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 AlbMag 4. Februar 2020 
 

Die staatskirchenrechtlichen Körperschaften bestimmen bei uns schon lange Bischöfe und Priester

@SalvatoreMio
Die staatskirchenrechtlichen Körperschaften, das sind die, die bei uns das Geld verwalten, bestimmen bei uns schon lange Bischöfe und Priester. Eigentlich müssten diese staatskirchenrechtlichen Körperschaften den Bischöfen andienen und nicht umgekehrt. Der Papst, im Link Papst Franziskus, muss sich 2014 schon gewundert haben, ob solcher Machtstrukturen in der Schweiz. ... Und der damalige Präsident der Schweizer Bischofskonferenz rechtfertigt sich noch in einem Vademecum …

Artikel 1: UNTERSCHIEDE IM GLAUBEN NICHT AUF KOSTEN DER WAHRHEIT WEGRETUSCHIEREN
Link1: https://www.ifit.website/?p=4259

Artikel 2: Vademecum für die Zusammenarbeit von katholischer Kirche und staatskirchenrechtlichen Körperschaften in der Schweiz (PDF)
Link2: http://www.bischoefe.ch/content/download/10633/100093/file/VADEMECUM+20130716+-+d+original.pdf


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 Bernhard Joseph 4. Februar 2020 
 

Liebe leibniz! - Mir kommt da wieder einmal Guardini in den Sinn

In seinem Buch "Die religiöse Offenheit der Gesellschaft" findet sich folgender, wie ich finde, höchst treffender Befund:

"Oder man trifft auf kulturell-politische Bewegungen, welche die Kirche als Ordnung des Daseins hoch bewerten, die eigentliche Glaubensbindung an Christus aber und den sich in ihm offenbarenden Gott ablehnen, bzw. auf sich beruhen lassen. Ich erinnere an das bekannte Wort aus der Action française:“Ich bin katholisch, aber ich glaube nicht an Gott“. Hier werden die unersetzlichen Funktionen erkannt, welche die katholische Daseinsordnung im individuellen und kollektiven Leben hat, und gefordert, dass sie erhalten bleiben – die absoluten Wirklichkeiten und Geltungen aber, auf denen sie ruhen, werden ausgeschieden. Droht hier nicht geradezu dämonische Verstörung?"

Unsere synodalen "Bischöfe" wollen eine Kirche ohne Glaubensbindung. Ja sie wollen nicht mal mehr die Erhaltung der unersetzlichen katholischen Daseinsordnung, höchsten noch den Schein derselben.


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 lesa 4. Februar 2020 

Selbstherrlichkeit anstatt Ehrfurcht vor Gottes Wort - ein falscher Thron

Der Virus eines falschen Autonomieverständnisses hat seuchenartig auch in der Kirche den Heiligen Geist durch Ungeist ersetzt.
"Der scheinbar so vernünftige Agnostizismus unserer Zeit, der Gott Gott sein lässt, um den Menschen zu machen, erweist sich als kurz-sichtige Torheit. Ziel sollte es sein, die Anrede Gottes zu hören, den Ruf unserer Seele wieder zu vernehmen, auf ihrem Grunde das Geheimnis Gottes wieder zu entdecken. Der Mensch, der sich selbst zum Herrn der Wahrheit macht, täuscht sich. Dem Selbstherrlichen entzieht sie sich, und nur dem öffnet sie sich, der sich ihr in der Haltung der Ehrfurcht, der verehrenden Demut naht. Der Mensch, der sich zum Herrn der Wahrheit macht und sie schließlich beiseite lässt, stellt am Ende Macht über Wahrheit. Sein Maßstab wird die Macht, das Können. Aber gerade so verliert er sich selbst: Der Thron, auf den er sich setzt, ist ein falscher Thron, seine vermeint-liche Thronbesteigung ist in Wirklichkeit schon sein Sturz."
Benedikt XVI.)


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 SalvatoreMio 4. Februar 2020 
 

Schlammlawine

Im Grunde genommen begann die Schlammlawine dieses unglückseligen Denkens mit der sexuellen Revolution schon vor mindestens 50 Jahren. Jetzt ist sie so gewaltig angewachsen, dass sie zu Tal rutschen musste und uns zu ersticken droht. Viele unserer Bischöfe wurden gewiss schon als Jugendliche davon infiziert und halten deshalb ihr Denken und Handeln für richtig.


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 Montfort 4. Februar 2020 

Eine Bitte an dir Redaktion:

Könnten Sie prüfen, @Herbstlicht als "trusted user" freizuschalten? Würde ich begrüßen. Andere vielleicht auch?


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 Fatima 1713 4. Februar 2020 
 

@Familienvater

Der Heilige Geist hat sich eben zweitausend Jahre lang geirrt ...
Beten wir, dass die tschechischen Bischöfe standhaft bleiben!


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 Authentisch 4. Februar 2020 

(...2)

Beten wir die Pfingstsequenz:
Komm herab o Heiliger Geist - der die finster Nacht zerreißt - strahle Licht in diese Welt.
Komm, der alle Armen liebt - komm, der gute Gaben gibt - komm, der jedes Herz erhellt.
Höchster Tröster in der Zeit - Gast, der Herz und Sinn erfreut - köstlich Labsal in der Not.
In der Unrast schenkst DU Ruh - hauchst in Hitze Kühlung zu - spendet Trost im Leid und Tod.
Komm, o DU glückselig Licht - fülle Herz und Angesicht - Dring bis auf der Seele Grund.
Ohne DEIN lebendig Wehn - kann im Menschen nichts bestehn - kann nichts heil sein noch gesund.
Was befleckt ist, wasche rein - Dürren gieße Leben ein - heile DU, wo Krankheit quält.
Wärme DU, was kalt und hart - löse, was in sich erstarrt - lenke, was den Weg verfehlt.
Gib dem Volk, das DIR vertraut - das auf DEINE Hilfe baut - DEINE Gaben zum Geleit.
Lass es in der Zeit bestehn - DEINES Heils Vollendung sehn -
und der Freuden Ewigkeit.
Amen. Halleluja.
Beten wir diese für UNSERE BISCHÖFE!


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 Familienvater 4. Februar 2020 
 

Synodaler Weg

Ich verfolge den "Synodalen Weg" aus dem Ausland (Tschechien) und muss gestehen, dass mir das, was hier vor sich geht, fast surrealistisch erscheint. Wie kann man sich nur so sehr darin irren, worin echte Kirchenreform und Glaubenserneuerung besteht? Und wie können plötzlich selbst Bischöfe so tun, als stünde die auf Offenbarung und Tradition beruhende, mehrfach vom neueren Magisterium bestätigte Lehre der Kirche zu Themen wie Ehe, Sexualmoral, Frauenpriestertum usw. plötzlich frei zur Debatte? Leider droht dieser Virus auch nach Tschechien überzuschwappen; es gibt auch hier einige prominente Katholiken, die den dt. Synodalen Weg mit Bewunderung verfolgen und sich bereits haben hören lassen, dass sie etwas Ähnliches in der tschechischen Kirche initiieren möchten. Ich glaube allerdings nicht, dass der tsch. Episkopat da mitmachen würde.


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  4. Februar 2020 
 

Kreuzige Ihn! Gib Barabas frei!

Wie ist es den Jüngern, den Freunden, den Anhängern von Jesus ergangen als die Menge schrie "Ans Kreuz mit Ihm! Gib Barabas frei"? Diese Frage stelle ich mir gerade immer, wenn man Berichte und Wortmeldungen zum Synodalen Weg liest oder hört. Wie verzweifelt müssen sie gewesen sein? Wie waren ihre Emotionen gegenüber Judas, einer aus ihren Reihen, der Jesus diesem Mob ausgeliefert hat? Wie verzweifelt müssen sie gewesen sein, als es zur Kreuzigung kam? Wieviel Kummer und Schmerz musste Maria dabei ertragen? Wieviel Unverständnis hatte der König von Edessa, der Jesus seinen Schutz anbot? Wieviel Wut oder Angst war in Petrus, als er sich dazu hinreißen ließ dem Soldaten ein Ohr abzuschlagen? Und dennoch es war Gottes Wille. Auch jetzt wird Jesus wieder, sogar von jenen die behaupten seine Jünger zu sein, zur Schlachtbank geführt. Es bricht einem das Herz. Aber Jesus Kirche wird gestärkt darus hervor gehen, sie wird jene die nur nach Macht streben aussieben und überleben.


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 leibniz 4. Februar 2020 
 

Lieber Bernhard Joseph,
die Umwandlung der Kirche in eine politische Partei wird schon lange betrieben.
Die Frage ist nur: Was ist eigentlich das Programm dieser politischen Partei?


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 Authentisch 4. Februar 2020 

Vielen herzlichen Dank!

Frau Dorothea Schmidt ein wunderbarer Bericht und damit ein Einblick in dieses DRAMA, in dieses Drama "deutscher" Teil: Weltkirche! Ich möchte weinen! Ich bin aus dem Bistum Würzburg. Ich bete für unseren HIRTEN, Bischof Franz Jung. Ich bitte GOTT um SEINEN BEISTAND für alle Bischöfe Deutschlands, ganz besonders für Bischof Franz.
Beten wir die Pfingstsequenz:
... (2)


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 Fatima 1713 4. Februar 2020 
 

Ich frage mich

wie es die konservativen (=rechtgläubigen) Bischöfe und Laien noch vertreten (und aushalten) können da überhaupt noch mitzumachen.
Was ist besser? Drin bleiben, für die Wahrheit kämpfen und sich dabei allerlei Demütigungen auszusetzen oder ein Zeichen setzen und diesen "Weg" verlassen. Ich bin wirklich ratlos und möchte jetzt nicht in der Haut dieser tapferen Männer und Frauen stecken.
Zurzeit kann ich nichts anderes als beten. Trotzdem fühle ich mich schrecklich ohnmächtig, allerdings nicht erst jetzt, sondern schon seit einigen Jahren ...


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 Mariat 4. Februar 2020 

Beim synodalen Weg regiert nicht die Welt!

Alles soll verweltlicht werden.
Es ist eine Revolution gegen Gott!
Aber Gott wird siegen!
Er hat Seinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus nicht umsonst gesandt.
Sein bitteres Leiden - Seinen Kreuzestod dürfen wir niemals vergessen.
Aus IHM erwuchs die katholische Kirche.
Aus dem Herzen Jesus erblüht die Liebe die alle Herzen zurückführt zur Wahrheit!Amen.

Dank an alle die beten, damit die Wahrheit in der röm. kath. Kirche bleibt.


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 Bernhard Joseph 4. Februar 2020 
 

Die Überschrift trifft es nicht ganz, es müsst lauten:

"Das ist nicht Kirche! Das ist politische Partei!"

Und in einer Partei geht es eben allein ums Politische!

Die Umformung der Kirche in eine politische Partei, kann ja nur dann wirksam vollzogen werden, wenn diejenigen, die der Kirche dienen sollten, statt dessen aus ihr eine politische Partei machen, weil an die Stelle des Glaubens die politische Ideologie getreten ist.

Hat sich also erstmal der Glaube in eine politische Ideologie verflüchtigt, verliert natürlich auch Kirche seine mystische Gestalt, sie fällt aus dem Heiligen ins Profane!

Der synodale Amoklauf scheint die Verzweiflungstat eines modernen Glaubensnihilismus, der glaubt, in der Selbstzerstörung über die ihm verhasste Katholizität zu triumphieren. Dass aber am Ende nur Trümmer bleiben, ist diesen Amokläufern einerlei, denn sie treibt der Hass und nicht die Liebe!


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 Salvian 4. Februar 2020 

Die Propheten töten und die Boten steinigen

Wenn ich höre, wer beim "Synodalen Weg" das Sagen hat, wie dort mit Andersdenkenden umgegangen wird und wie sich der Kölner Diözesanrats-Vorsitzende über Kardinal Woelki äußert, erinnert mich das an das Wort Jesu:

"Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wir oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt. Aber ihr habt nicht gewollt" (Lukas 13, 34).

Vielleicht kann das Bewusstsein, dass auch der Erlöser selbst mit seinem Aufruf zur Umkehr so tiefe Enttäuschung erleben musste, Sie, sehr geehrte Frau Schmidt, in Ihrem tapferen Zeugnis stärken.


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 girsberg74 4. Februar 2020 
 

Denen muss ob ihrer eigenen Bosheit schlecht werden,

wenn Sie, verehrte Frau Dorothea Schmidt, dabei bleiben!


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 Herbstlicht 4. Februar 2020 
 

Ihr Bischöfe - wem dient Ihr?

An Tagen wie heute wünschte man sich, dass die Zahl der 7 Kommentare ausnahmsweise erhöht werden könnte, denn es gäbe soviel zu sagen und mitzuteilen.

Kardinal Marx und Herr Sternberg wiesen bekanntlich die Kritik Kardinal Woelkis am Ablauf der Versammlung scharf zurück, doch wie obiger Bericht anschaulich zeigt, stimmen seine Einschätzungen eben doch.
Und immer wieder die Frage:
Wie rechtfertigt die Mehrheit der Bischöfe die Absichten des "Synodalen Weges" - vor Gott, vor den Gläubigen, vor sich selbst?
Ist ihnen die Anerkennung der Medien und Politiker(innen: AKK), gesellschaftliches Ansehen wichtiger als die Einheit der Kirche und deren Lehre?
Kann man zu solchen Bischöfen noch Vertrauen haben?

Wie gut und tröstlich wäre es, Kardinal Müller wäre noch Präfekt der Glaubenskongregation, der Franziskus darauf hinweisen würde, welchen Schaden der deutsche Sonderweg innerhalb der Kirche anrichten kann.


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 Selene 4. Februar 2020 
 

Ein guter Bericht

der die Situation von allen Seiten beleuchtet und in gewisser Weise auch Mut macht, was die Haltung und den Glauben von Dorothea Schmidt angeht.

Es gilt jetzt erst mal, die Situation auszuhalten und sich so gut wie möglich einzubringen und Rückgrat zu zeigen.

Dazu wünsche ich gerade auch aber nicht nur den Damen von Maria 1.0 viel Kraft und Mut.


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 lesa 4. Februar 2020 

Frauen wie Sie tragen die Kirche durch alle Nöte durch!

Schon allein das Foto bereitet Freude. Frauen wie Sie tragen die Kirche durch die größten Schwierigkeiten - Mit der Jungfrau und Gottesmutter Maria. Unter ihrem Schutzmantel werden Sie mit dem Licht des Heiligen Geistes vorangehen, das Rechte tun und lassen - und Nerven bewahren!
@Gandalf hat recht: Jene sollen sich schämen, die solche Stimmen mit eiserner Faust wegdrücken. Aber sie können einem leid tun. Wieviel Angst!
Was sind das für eiserne Ketten, die sie einschnüren! Viel Befreiung ist nötig!


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 topi 4. Februar 2020 

Sehr tapfer

sich das anzutun ist eine wahre Buße.


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 HildegardW 4. Februar 2020 
 

Keine Messe - Hinweis auf das theologische Diffizit dieser Veranstaltung!

Bei der Messe handelt nun einmal ein männlicher Priester in persona des Mannes Jesus Christus. Für Anhänger feministischer Theologie unzumutbar. Also weicht man auf andere gottesdienstliche Formen aus. ABER: Damit vergisst man Entscheidendes: Kirche erwächst aus der Feier der Eucharistie!!!


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 Aegidius 4. Februar 2020 
 

Bei Marx wie bei Ulbricht: "Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben."


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 Philipp Neri 4. Februar 2020 

Stimme erheben!

Lasst uns unsere Stimmen erheben gegen eine solche Manipulation eines scheinbaren Dialogs!
Wieviel Wahrheit kann man dagegen in der Bibel finden:
2 Tim 4,2-5
"Verkünde das Wort, tritt auf, ob gelegen oder ungelegen, überführe, weise zurecht, ermahne, in aller Geduld und Belehrung! Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren zu kitzeln; und man wird von der Wahrheit das Ohr abwenden, sich dagegen Fabeleien zuwenden. Du aber sei in allem nüchtern, ertrage das Leiden, verrichte dein Werk als Verkünder des Evangeliums, erfülle treu deinen Dienst!"


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 Winrod 4. Februar 2020 
 

Schon nach drei Tagen

zeigt es sich, dass hier eine Reform-Agenda diktatorisch und ohne Rücksicht auf Verluste durchgedrückt werden soll. Der Begriff "Synodaler Weg" täuscht nur vor, dass hier ein echter Dialog stattfindet. die Schaltstationen sind alle schon besetzt. Sie reden nur von "Demokratie", aber tun das Gegenteil davon.


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 hape 4. Februar 2020 

@Gandalf

Nicht in die Kirchengeschichte werden Marx & Co eingehen, sondern in die Weltgeschichte derer, die sich von der Kirche losgesagt haben.


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 Gandalf 4. Februar 2020 

Was für eine Schande!

Nein, nicht der Text, sondern diese Tagung. Mit katholischer Kirche hat das nicht mehr viel zu tun. Marx & Co werden in Deutschland als Luther 2.0 in die Kirchengeschichte eingehen...


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