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Die Spaltung ist längst in Gang

8. März 2023 in Kommentar, 17 Lesermeinungen
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Das ZdK meint vielleicht, für alle Katholiken zu sprechen, tut es aber nicht. Es gibt unzählige kleine Oasen des Glaubens in Deutschland - kath.net-Interview mit Dorothea Schmidt - Ex-Synodale über ihren Ausstieg beim Synodalen Weg - Von Roland Noé


Linz-Regensburg (kath.net)

Du warst jetzt seit Anbeginn an beim Synodalen Weg eine sogenannte "Synodale". Wie kam es dazu?

Das war meines Erachtens Fügung. Die Bischöfe Rudolf Voderholzer aus Regensburg und Kardinal Rainer Maria Woelki aus Köln haben in der Bischofskonferenz ausgehandelt, einige eigene Personen berufen zu dürfen. Denn die Synodalversammlung setzt sich überwiegend aus Mitgliedern des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, aber auch aus Mitgliedern des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zusammen, deren liberale und politische Ausrichtung hinreichend bekannt ist. Ich bin dann von verschiedenen Gruppen angesprochen worden und dann einer Einladung ins Bischofshaus nach Regensburg gefolgt. Mir war sofort klar, dass Bischöfe wie Bischof Voderholzer unterstützt werden sollten. Und so fügte es sich, dass ich von der Deutschen Bischofskonferenz in den Synodalen Weg berufen worden bin.

Was waren in den letzten Jahren Deine schlimmsten, deine schönsten, Erfahrungen bei dem Treffen?

Es waren so viele intensive Erfahrungen und Eindrücke, dass ich bei jeder Synodalversammlung ein öffentliches Tagebuch und dann auch ein Buch geschrieben habe. Grundsätzlich hatte ich auf echte Debatten gehofft, einen Austausch, bei dem man zu dem, was jemand sagt, nicht gleich eine Position einnimmt, sondern das Gesagte auf sich wirken lässt und ins Gebet nimmt, dass man im Hören auf den Heiligen Geist nach dem Willen Gottes für die katholische Kirche sucht, damit sie wieder aus der Krise findet. Wir alle sehen ja, dass sie völlig daniederliegt und erneuert, wieder lebendig werden muss. Die Frage ist nur: Wie?

In der gesamten Geschichte hat die Kirche immer dann kraftvoll wirken können und ist aufgeblüht, wenn sie sich Christus wieder ganz zugewandt, das Evangelium neu entdeckt und es in die jeweilige Zeit hineingesprochen hat. Statt also auch nun wieder zum Kern der Frohen Botschaft vorzudringen, nach dem Willen Gottes zu fragen und um die Wahrheit zu ringen, kämpft der Synodale Weg nach politisch-parlamentarischem Prinzip um Mehrheiten. Wer auf dieser politischen Bühne eine abweichende Meinung im Sinne des Lehramtes äußert, muss auch mit persönlichen Angriffen rechnen. Buhrufe, rote oder grüne Karten, die in die Luft gehalten wurden und Zustimmung oder Missbilligung zu einem Wortbeitrag signalisieren sollten, Diffamierung und Emotionalisierungen, bei denen immer derjenige gewinnt, der die extremsten Gefühle zeigt — das ist nicht die Synodalität, die sich Papst Franziskus wünscht, wenn er sagt, an solle aufeinander und auf den Geist Gottes hören, ihn wirken lassen und unterscheiden: Welcher Gedanke kommt von Gott, welcher aus mir selbst oder ist schlichtweg mainstream?


Ziel des Synodalen Weges ist nicht die Erneuerung von innen, sondern die totale Veränderung der DNA der katholischen Kirche, der Mutter Kirche, wie man auch sagt. Aber kann man eine Mutter verändern, nur weil sie nicht den eigenen Vorstellungen entspricht? Ein Kind lackiert doch nicht ihre Nägel und schneidet ihr die Haare ab, bevor es sich an ihre Brust legt, um genährt zu werden. Mein Fazit: Hier herrscht nicht der Geist Christi, sondern ein Misstrauen bis Hass gegenüber der Kirche und allen, die im Sinne ihrer wunderschönen, reichen katholischen Lehre sprechen.

Meine schönste Erfahrung war, dass wir als Minderheit — Laien, Priester und Bischöfe — zu einem richtig schönen Team zusammengewachsen sind. Der Austausch, das Beten für- und miteinander, die gemeinsamen Messen und der Mut des jeweils anderen hat uns alle getragen.

Wie groß ist der Druck auf Bischöfe bei diesen Treffen?

Der Druck im Kessel ist enorm. Das wurde besonders bei der Vierten Synodalversammlung deutlich, als das Präsidium entgegen der eigenen Spielregeln die geheime Abstimmung kippte. Das wirkte sich deutlich auf das Abstimmungsverhalten aus. Eine mögliche Sperrminorität der Bischöfe — nur, wenn  zweidrittel der Bischöfe mit „Ja“ stimmen, geht ein Text durch —, war damit ausgehebelt. Viele Bischöfe trauten sich nicht mehr, gegen Texte zu stimmen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, nahm denn auch vor jeder Abstimmung erst seine Amtsbrüder beiseite — um sie einzuschwören? Ich habe eben beschrieben, wie mit abweichenden Meinungen umgegangen wurde. Das kann man übrigens in den Livestreams nochmal nachschauen. Ständig wird dabei das Narrativ von systemischen Ursachen aufrechterhalten, die wissenschaftlich nicht einmal erhärtet sind. Wie ist denn der sozialwissenschaftliche Zusammenhang zwischen Missbrauch und katholischer Kirche? Dazu gibt es nur vage Vermutungen. Eine Erneuerung der Kirche hat immer auch strukturelle Relevanz. Aber sie funktioniert nur innerhalb der weltweiten Communio, im Rahmen von Offenbarung und Tradition sowie aus einer lebendigen Christusbeziehung heraus — und nicht, in dem man sich die Einheit mit der Weltkirche verletzt und durch willkürliche Änderungen die Grundgestalt von Kirche und Offenbarung unterminiert. Die Botschaft des Synodalen Weges ist klar: Wer Missbrauch bekämpfen will, muss die geplanten Reformen mittragen: Frauenweihe, Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, ein neues Offenbarungsverständnis und eine Anthropologie, die sich der LGBTQ-Agenda beugt. Was das mit Missbrauchsaufarbeitung zu tun hat, ist mir rätselhaft.

Warum kam dann der Ausstieg im Februar vor dem letzten Treffen?

Wenn ein Gremium alle römischen Weisungen und Interventionen in den Wind schlägt und ignoriert, bewegt es sich eindeutig von der Einheit mit der Weltkirche und vom Rom weg. Nach dem Ad-Limina-Besuch der deutschen Bischöfe im vergangenen Herbst haben die Kardinäle Marc Ouellet (Bischofskongregation) und Louis Ladaria (damals Leiter der Glaubenskongregation) die deutschen Bischöfe aufgefordert, die Papiere wieder auf die Linie des Lehramtes und des Zweiten Vatikanischen Konzils zurückzubringen. Das ist nicht erfolgt. Wie man auch dem Wunsch des Papstes, Neuevangelisierung zum zentralen Thema zu machen, nicht nachgekommen ist. Die Weisung aus Rom, keine Entscheidungen zu fällen, „die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral verpflichten“, wurde ignoriert. Zuletzt blieb das „in forma specifia“ ausgefertigte, also ausdrücklich vom Papst selbst gebilligte und damit rechtsverbindliche Dokument des Heiligen Stuhls vom 16. Januar 2023 komplett unberücksichtigt. Damit hat die katholische Kirche in Deutschland einen schismatischen Akt im Sinne des Can. 751 CIC. gesetzt. Sie entfernt sich ja ohnehin schon deutlich von Rom und gefährdet die Einheit der weltweiten Communio. Das wollen wir nicht mitverantworten und mittragen. Ganz abgesehen davon, dass unsere Meinung auf dieser Veranstaltung der Pseudo-Debatten auch nicht berücksichtigt wird, auch in den Papieren nicht. Auf dem Synodalen Weg geht um einen Umbau und nicht die Erneuerung der katholischen Kirche. Hier können wir schlichtweg keinen sinnvollen Beitrag mehr leisten. Ohne eine erneuerte Christusbeziehung wird es  keine erneuerte Kirche geben.

Glaubst Du, dass eine Kirchenspaltung in Deutschland noch vermeidbar ist?

Das ist in der Tat die große Frage. Für die Umkehr ist es nie zu spät. Wenn die Bischöfe, vor allem diejenigen, die bis jetzt immer geschwiegen haben mit — aus Angst? — mit dem synodalen Strom mitgeschwommen sind, sich zusammentun und besinnen, könnte genügend Druck auf Bätzing ausgeübt und verhindert werden, dass der Synodale Weg seinen schismatischen Kurs weiter fortsetzt.

Bischof Bätzing meinte, es würde kein Schisma geben, weil es niemand wolle. Aber ein Schisma entsteht ja in aller Regel nicht dadurch, dass man das Schisma anstrebt, sondern dass die Communio der Kirche in Glaube, sakramentaler Ordnung und hierarchischer Gemeinschaft objektiv zerbricht. Und das tut sie. Beschlüsse des Synodalen Weges werden in einzelnen Bistümern bereits umgesetzt. Denken wir nur an das neue teilkirchliche Arbeitsrecht oder das neue Statut kurialer Leitungsstrukturen in Limburg oder die Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare in verschiedenen Bistümern. Die Spaltung ist längt in Gang. Selbst wenn Rom jetzt ganz deutlich die rote Karte zeigt, ist damit zu rechnen, dass vor allem Laienverbände auf die Barrikaden steigen und Beschlüsse des synodalen Weges auch ohne das OK der Bischöfe und aus Rom umsetzen. Wenn ein Bischof dann nicht mitgeht, wird er aller Voraussicht nach mächtig unter Druck gesetzt werden, auch psychisch. Es sind einfach so hohe Erwartungen geweckt worden, dass man damit rechnen muss, dass die Situation eskaliert.

Siehst Du trotz all dieser Widrigkeiten noch Hoffnung für Deutschland?

Absolut! Die Kirche ist ja weder der Synodale Weg noch das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK). Das ZdK meint vielleicht, für alle Katholiken zu sprechen, tut es aber nicht. Es gibt unzählige kleine und große grünen Oasen des Glaubens in unserm Land, wo Menschen, darunter viele junge, den Glaubens ganz selbstverständlich leben. Die Jugend 2000 organisiert Jüngerschaftsschulen, die auf regen Zuspruch stoßen und weite Kreise ziehen. Bei Nightfever kommen Menschen in Massen zur Anbetung und lernen Jesus zum ersten Mal kennen. Viele lassen für sich beten. Die Kirche bietet eine  Gegenkultur zur Welt an, die mehr verspricht als den bloßen schnellen Kick durch kurzweiligen Spaß — echte tiefe, Freude nämlich und eine Beziehung zum lebendigen Gott. An vielen Orten oder auch online entstehen Gebetsgruppen für Bischöfe, Ehemänner und Mütter. Jugendliche lassen sich anstecken von anderen jungen Menschen, denen die Freude ins Gesicht geschrieben steht. Ich könnte die Liste ewig fortsetzen. Das sind Oasen, die mich an die Urkirche erinnern: Sie entzünden immer mehr Menschen mit ihrer Begeisterung für Christus. Das ist die wunderbare und echte Zukunft der Kirche!

 

Foto: (c) Dorothea Schmidt, privat!


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Lesermeinungen

 Samuel.-Maria 9. März 2023 
 

SalvatoreMio … ja das wird hier

Auch immer mehr mit den Befugnissen der Laien. Bislang hatten wir „nur“ immer mal wieder Laienpredigten. Wobei mir bislang auch nicht klar war, dass eine Ordensschwester auch als „Laie“ angesehen wird und auch nicht Predigten halten darf. Ab und an waren diese Predigten um Längen besser als manche Predigt unserer Pfarrer! Noch feiern unsere Priester den Gottesdienst komplett, ggf assistiert von unserem ständigen Diakon. Mal abwarten wie die letzte Runde der Deutschen Bischöfe verlaufen wird. Insgeheim denke ich mir, dass es (hoffentlich) genug kritische Stimmen gibt und die nötigen 2/3 Mehrheiten nicht immer erreicht werden.


0
 
 Stock 9. März 2023 
 

Naheliegendste Konsequenz

Ich bin natürlich zu dumm, um die komplexen ›realpolitischen Konsequenzen‹ für die Kirche in D über so eine selbstverständliche Haltung einzuschätzen. Aber die Empfehlung von Maria 1.0 ist glasklar in der Argumentation. Was soll denn schon passieren, wenn kirchentreue Bischöfe und Laien vernunftgemäß handeln?


2
 
 Samuel.-Maria 9. März 2023 
 

SalvatoreMio …ja das wird auch gj


0
 
 Chris2 9. März 2023 
 

Laienpredigten nein, weil sie zu jenen Teilen der Liturgie gehören,

die dem Priester vorbehalten sind. Immerhin wird dabei keine Wandlung simuliert, was es sicherlich auch bereits immer öfter gibt (ein Verwandter berichtete davon). Das wäre eine sehr schwere Täuschung der Gläubigen, weil sie nur irgendeinen Gottesdienst statt der Hl. Messe und nur Brot statt des vermeintlichen Leibes des Herrn empfangen. Von der sakrilegischen und schismatischen Wesen dieses Aktes ganz zu schweigen. Im Übrigen kann auch ein Diakon nicht Brot und Wein in Leib und Blut Christi wandeln (habe so eine "Konzelebration" einmal selbst erlebt)


3
 
 ThomasR 8. März 2023 
 

@SalvatoreMio

Laienpredigten sind nicht zulässig (von Ordensleuten die keine Diakone oder keine Priester sind übrigens die Predigten auch nicht zulässig)

Wir zahlen als Laien hunderte Millionen Euro Kirchensteuer an die Amtskirche und bekommen dafür bedauerlich immer wieder Laienpredigten-
ich habe auch einmal die Predigt eines Gemeindereferenten erleben müssen-
es war eine Katastrophe


3
 
 SalvatoreMio 8. März 2023 
 

Frauenpredigten während der hl. Messe nicht zulässig ...

ThomasR: In Wirklichkeit gilt das Gleiche für Männer! Nur Priester oder Diakon dürfen das Evangelium vortragen und predigen. - Doch vieles läuft längst anders. Kürzlich leitete ein Gemeindereferent den gesamten 1. Teil der Eucharistiefeier einschließlich Evangelium. Danach "machte der Priester weiter" (der keineswegs gesundheitlich beeinträchtigt war). - Das geschieht alles ohne Widerspruch, weil die meisten Gläubigen nicht wissen, was sein darf und was nicht.


5
 
 Chris2 8. März 2023 
 

De facto ist die Kirche doch längst gespalten:

- Ein Teil fordert ultimativ "Frauenpriesterinnen", ein anderer sagt, das sei gar nicht möglich, da dies stetige Lehre der Kirche war und Gott selbst nur Männer zu Aposteln berufen hatte
- Für einen Teil ist buchstäblich alles änderbar, wie ein Bischof auf deutschem Boden dieser Tage erklärte, für Anderen gibt es noch unabänderliche Gebote Gottes und Dogmen seiner Kirche
- Füe die einen ist (fast?) jede sexuelle Beziehung segnenswert, auch diejenigen, die in der Bibel ausdrücklich mit Abscheu genannt werden, für die anderen ist die katholische Ehe allein die zwischen Mann und Frau und der Segen für erstere ein Missbrauch des Segens
- Ein Teil will Herr und Meister der Kirche sein, ein Teil will den Willen des Herrn und Meisters erfüllen
...


5
 
 dalex 8. März 2023 
 

Der BDKJ ist nicht "liberal"

Bitte diese Schablonen von liberalen vs. konservativen Katholiken nicht mehr verwenden. Das war früher mal. Die Situation ist viel kritischer. Wokeness und Gender sind 100% totalitär. Da ist nix mehr mit liberal. Die Handlungstexte sind nicht demokratisch legitimiert und nicht liberal. Aber Greta zieht bei den BDKJ-Funktionären heute leider mehr als die Bibel.


7
 
 gebsy 8. März 2023 

Das sind klare Zeichen der Zeit,

dass der Kampf um die unsterblichen Seelen geistiger Natur ist und mit Maria gegen Satan geführt wird.


6
 
 Vox coelestis 8. März 2023 
 

Spaltung in den Gemeinden schon angekommen

In St. Peter-Ording wurde ein Priester vom Hamburger Erzbischof Stefan Heße vom Dienst suspendiert. Er darf keine Gottesdienste mehr feiern und keine Sakramente mehr spenden.
Er hat die Aufgaben und Funktionen des (ich vermute mal modern eingestellten) Gemeindeteams nicht anerkannt und mitgemacht und gehörte zu den Unterzeichnern des offenen Briefs der Initiative Maria 1.0 an Bischof Bätzing, sich von ZdK-Präsidentin Stetter-Karp zu distanzieren.
Nun soll er Demut lernen und eine Auszeit nehmen (Quelle: katholisch.de).


8
 
 lesa 8. März 2023 

Die Kirche hat auch heute die richtigen Frauen

Die Zukunft der (in unseren Breiten zunächst durch den Abfall sehr viel kleineren) Kirche ist gesichert - gerade auch durch Frauen "wie Sie und Ihre Gefährtinnen".


5
 
 wandersmann 8. März 2023 
 

@Samuel. Maria

anbei der Link.

Es wird geschrieben, dass der Priester Probleme mit Autoritäten habe.

Wahrscheinlich hatte er nur Probleme mit deren Häresien.

www.katholisch.de/artikel/43963-gemeinde-gespalten-erzbischof-hesse-suspendiert-priester


6
 
 Samuel.-Maria 8. März 2023 
 

Die Jagd beginnt..

Gerade bekomme ich von einem guten Freund einen Artikel verlinkt, der das Ausmaß und die Angst der Gefährten des Synodalen Weges deutlich zeigt. Da „erlaubt“ sich doch im Norden ein katholischer Pfarrer, mit Maria 1.0 und den Kritikern des synodalen Irrweges zu sympathisieren. Das ist seinem Vorgesetzten ein Dorn im Auge und man entfernt diesen Pfarrer von seinen Ämtern und fordert ihn auf, den aktuellen Wohnort zu verlassen und fortan ein zurückgezogenes Leben zu führen. Welche Angst müssen die Synodalen Beteiligten haben wenn schon der „einfache“ Pfarrer gehen muss weil er öffentlich zum wahren Glauben steht. Unfassbar!


7
 
 bibelfreund 8. März 2023 
 

Danke kath net

Was für eine Klarheit! Soetwas kriegt man nirgendwo zu lesen. Ein Hoffnungsschimmer!


5
 
 ThomasR 8. März 2023 
 

Frauenpredigten* während der Hlg Messe

* weiterhin nicht zulässig nach Motu proptrio Spiritus domini von Papst Franziskus von Januar 2021

sind ein lebendiges schismatisches Zeichen der Spaltung v.A. in Deutschland - Frauen dürfen in der Liturgie der neuen Messe die Dienste einer Lektorin und einer Akolythin ausüben, nichts mehr

und münden letztendlich in der Mehrung der Kirchenaustritte und Abgang der Gläubigen z.B. zur abgetrennten Piusgemeinschaft

www.st-michael-muenchen.de/gottesdienst/service/predigten-zum-nachhoeren/frauenpredigten


3
 
 Vox coelestis 8. März 2023 
 

Stürmische Zeiten brechen an

"...es sind so hohe Erwartungen geweckt worden, dass man damit rechnen muss, dass die Situation eskaliert. Selbst wenn Rom jetzt die rote Karte zeigen würde."
So ist also klar was uns noch bevorsteht. Gebet, Gottvertrauen und Bekennermut sind unsere geistigen Waffen in diesem Kampfe. Lassen wir uns niemals entmutigen.
Danke Dorothea Schmidt. Sie gehen uns mit leuchtendem Beispiel voran.


6
 
 PBaldauf 8. März 2023 
 

kleiner Kommentar zum Kommentar

In diesen einleuchtend-klaren Worten von Dorothea Schmidt ist für mich klar erkennbar, dass sie an einer Erneuerung der katholischen Kirche im Sinne ihres Gründers interessiert ist.
Dies im Unterschied zu vielen Synodalversammlungs-Teilnehmern, die einen sehr weitgehenden Umbau im EIGENSINN wollen, eine Pseudokirche nach Menschenmaß, die dann nicht mehr der Kirche Jesu Christi entspricht. Darauf liegt kein Segen (vorsichtig ausgedrückt). Beten wir für die noch erreichbaren Bischöfe, dass sie auf die Stimme des heiligen Geistes hören, die nicht die Stimme des dortigen Mainstreams ist. Heiliger Bonifatius, Heilige Antonio Maria Claret, alle Heiligen Apostel, Engel und Heiligen, Bittet für sie!


10
 

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