Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  10. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  11. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  15. Propst Höslinger: Papst Leo hat Ruhe in die Kirche gebracht

„Synoden sind gute, nützliche Instrumente zur Entwicklung praktischer pastoraler Strategien, aber…“

7. Jänner 2026 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Bischof Barron über Konsistoriumsthema „Synodalität“: „Wenn etablierte Lehren Gegenstand synodaler Entscheidungen werden, verfällt die Kirche in Relativismus und Selbstzweifel – wie der fehlgeleitete ‚Synodale Weg‘ in Deutschland deutlich zeigt.“


Vatikan (kath.net/pl) „Mir ist bekannt, dass die Synodalität eines der Themen ist, die im Kardinalskonsistorium erörtert werden. Ich spreche hier als Bischof, der als gewählter Delegierter an beiden Runden der Synode und der Synodalität in Rom teilgenommen hat und gerade eine Ortssynode in meiner Diözese geleitet hat. Synoden sind gute und nützliche Instrumente zur Entwicklung praktischer pastoraler Strategien, sollten aber keine Foren für Lehrdebatten sein. Wenn etablierte Lehren Gegenstand synodaler Entscheidungen werden, verfällt die Kirche in Relativismus und Selbstzweifel – wie der fehlgeleitete ‚Synodale Weg‘ in Deutschland deutlich zeigt.“ Das schreibt Robert Barron, Bischof der Diözese Winona-Rochester (US-Bundesstaat Minesotta), Gründer der wichtigen Medienorganisation „Word on Fire“, Vorsitzender des Ausschusses für Laien, Ehe, Familienleben und Jugend der US-amerikanischen Bischofskonferenz und Theologieprofessor, auf seinem Auftritt auf X. Er twitterte am Dreikönigstag und hatte mit seiner Äußerung das am Folgetag beginnende außerordentliche Konsistorium im Blick.


Er „sympathisiere mit den Gründern der Zeitschrift ‚Communio‘ – Joseph Ratzinger, Hans Urs von Balthasar und Henri de Lubac –, die mit der Zeitschrift ‚Concilium‘ brachen, deren erklärtes Ziel die Bewahrung des ‚Geistes des Zweiten Vatikanischen Konzils‘ war“, erklärte er weiter. „Die großen Theologen der Communio sagten, Konzilien seien zwar mitunter notwendig im Leben der Kirche, doch atme man nach ihrem Ende erleichtert auf, da die Kirche dann zu ihrer eigentlichen Aufgabe zurückkehren könne. Solange sie in Konzilien tagt, verharrt die Kirche in Ungewissheit, ist verunsichert und ratlos. Gerade die Fortführung des Geistes des Zweiten Vatikanischen Konzils führte in meiner Jugend zu so viel Zögern und Ziellosigkeit.

Aschließend stellt der bekannte US-Bischof fest: „Wenn wir also die Synodalität fortsetzen müssen, sollte sie der Suche nach praktischen Mitteln dienen, mit denen die Kirche ihre Aufgaben – die Anbetung Gottes, die Evangelisierung und die Hilfe für die Armen – wirksamer erfüllen kann. Und sie sollte kein bestimmendes und dauerhaftes Merkmal des kirchlichen Lebens werden, damit wir nicht unsere Dynamik und unseren Fokus verlieren.“

Archivfoto Bischof Barron (c) Diözese Winona-Rochester


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  2. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  3. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  4. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  5. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“

Synodaler Weg

  1. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  4. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  5. Kirche im Verfall

Kardinäle

  1. Irakischer Patriarch Sako tritt zurück
  2. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  15. Weltweit gibt es 1,42 Milliarden Katholiken

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz