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Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

vor 3 Stunden in Jugend, 1 Lesermeinung
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Junge New Yorker machen die klassische Sonntagsmesse zu einem neuen „Hot Spot“, einem angesagten Treffpunkt für Glaube, Freundschaft und Romantik - Sonntagsmesse ist dann brechend voll mit jungen Leuten


New York (kath.net/gro/pl) Die Sonntagabendmesse glich einem ausverkauften Event. Jeder Zentimeter der Bänke war besetzt, überwiegend von jungen Erwachsenen. Spätankömmlinge drängten sich auf Klappstühlen, standen Schulter an Schulter im Foyer, hockten auf Treppenstufen des Balkons oder lehnten an Wänden. Die Messe dauerte etwa 90 Minuten. Denn die Initiative „Pizza to Pews“ [Übersetzung ungefähr: Von der Pizza zur Kirchenbank] hatte eingeladen. Bei der ersten Einladung waren über 100 junge Erwachsene gekommen, bei der dritten bereits über 200, teilweise nahmen sie eine längere Anreise auf sich. Treffpunkt war eine nahegelegene Pizzeria, wo man sich zunächst zum Essen und um Reden traf. Dann zog die große Gruppe gemeinschaftlich in die Kirche. Das berichtet das „Wall Street Journal“. Organisiert wird „Pizza to Pews“ von zwei Zwanzigjährigen, Anthony Gross und Kate DePetro. Gross erklärt: „Niemand möchte alleine zur Messe gehen“, und die Treffen seien schöner „als in eine Bar zu gehen und 400 Dollar auszugeben“. Auch nach der Messe verweilen die Jugendliche – oft gut gekleidet – noch stundenlang auf den Kirchentreppen, um miteinander zu reden, Verabredungen zu treffen und Kontaktdaten auszutauschen.


Eine weitere Initiative ist die „Holy Girl Walk“ von Isabella Orlando (23), einer Ernährungsberaterin, schildert das „Wall Street Journal“ (WSJ) weiter. Es handelt sich um eine katholische Variante des viralen „Hot Girl Walk“-Trends: Junge Frauen beten den Rosenkranz im Central Park. Die erste Veranstaltung zog etwa 50 Frauen an, die zweite hatte nach einem Video, das viral ging, über 150 Anmeldungen. Vorbeigehende hörten das Gebet und schlossen sich spontan an. 

Es gibt weitere Hinweise auf den Boom: Die Konvertitenkurse (RCIA) in St. Joseph’s sind auf das Drei- bis Vierfache angewachsen. Viele Neueinsteiger haben „noch nie eine Bibel aufgeschlagen und wissen absolut nichts“, so Pfarrer Boniface Endorf. Die nach der Messe stattfindenden Diskussionsgruppen für junge Erwachsene wuchsen von etwa 25 auf bis zu 200 Teilnehmer. Ähnliche Entwicklungen gibt es auch in anderen Manhattan-Kirchen wie St. Patrick’s Cathedral.

Der WSJ-Beitrag erklärt diesen Trend mit dem Wunsch nach Gemeinschaft, Glauben und sogar Dates. Gen Z sucht in einer Zeit von Einsamkeit, Unsicherheit und sozialen Medien nach echten Verbindungen. Laut Barna Group besuchen Gen Zler Kirchen statistisch messbar häufiger als Millennials, Gen X und Babyboomer. 

Die zuständigen Geistlichen (wie Pfr. Boniface Endorf) betonen im Artikel, dass junge Menschen zunehmend spüren, dass ein Leben, das sich rein auf Karriere, Konsum und Materialismus beschränkt, spirituell hohl bleibt. Zudem neigt die Gen Z – im Gegensatz zu früheren Generationen – nicht zum „Rosinenpicken“; sondern diese jungen Menschen suchen die radikale, orthodoxe Tradition der Kirche in ihrer Gesamtheit und lassen sich ganz darauf ein.


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio vor 20 Minuten 
 

Ein Pfingstwunder? Warum nicht!

Als das II. Vatikanum beendet war, gab es in meiner norddeutschen Umgebung viele Konversionen zum katholischen Glauben. Damals wurden auch viele religiöse Lieder kreiert, die von Jung und Alt in der hl. Messe gerne gesungen wurden. Doch wie zeitweise im Wald die Pilze aus dem Boden schießen und wieder verschwinden, so auch die damalige Begeisterung - verschwunden! - Möge Gottes Geist in der jetzigen religiösen Wüste neues Leben erwecken - auch unter uns!


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