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Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe

15. Jänner 2026 in Chronik, 12 Lesermeinungen
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Als Kind sei sie jeden Sonntag mit ihren Eltern zur heiligen Messe gegangen. Bis heute erinnere sie sich an das Gefühl des Geheimnisvollen, das davon ausgegangen sei, sagte die kürzlich verstorbene Schauspielerin 2024 in einem Interview.


St. Tropez (kath.net/jg)
Die französische Filmschauspielerin Brigitte Bardot, die am 28. Dezember 2025 im Alter von 91 Jahren gestorben ist, hat in einem Interview im Jahr 2024 ihre Sorge um die katholische Kirche und die Messe im neuen Ritus zum Ausdruck gebracht. Die traditionelle lateinische Messe ihrer Kindheit hat sie in guter Erinnerung, schreibt Edward Pentin auf seinem Substack.

In einem Interview mit Aleteia über ihre Ansichten zum katholischen Glauben sagte die Schauspielerin, sie habe das Gefühl, die Messe habe etwas von ihrem Mysterium verloren, eine „Seelenwärme“. Als Kind sei sie jeden Sonntag mit ihren Eltern zur heiligen Messe gegangen. Bis heute erinnere sie sich an das Gefühl des Geheimnisvollen, das davon ausgegangen sei.

Die Priester hätten mit dem Rücken zur Gemeinde in lateinische Sprache zelebriert. Es sei schade, dass das modernisiert worden sei, merkte Bardot an. Die Feier der Messe mit dem Gesicht zur Gemeinde fühle sich für sie an wie eine Theateraufführung, sagte die Schauspielerin. „Ich würde mich als Traditionalistin bezeichnen“, sagte sie wörtlich. Sie würde sich freuen, wenn der katholische Gottesdienst wieder mehr Respekt und Bedeutung gewinnen würde, fügte sie hinzu.


Obwohl sie ihren Glauben nicht mehr praktiziere, sei sie stolz darauf, Katholikin zu sein. Der Glaube sei nach wie vor in ihr, sagte sie und verriet, dass sie auf ihrem Anwesen in St. Tropez einen kleinen Gebetsraum eingerichtet habe, der ihr „wunderbaren Frieden“ schenke. Sie verehre die Jungfrau Maria sehr, ebenso den hl. Franziskus von Assisi, den sie als „Leuchtfeuer für den Tierschutz“ bezeichnete. Auch den hl. Pater Pio schätze sie sehr. Diese Heiligen seien, „wunderbar, feinfühlig, großzügig, gut“, auf eine Weise, wie sie heute fast nicht mehr zu finden sei. 

Keine Bewunderung empfinde sie hingegen für Papst Franziskus, der nichts für den Tierschutz getan habe und auf die beiden Briefe, die sie ihm in diesem Anliegen geschickt habe, nicht geantwortet habe, sagte die Schauspielerin. 

Das Verhältnis von Brigitte Bardot zur katholischen Kirche war während fast ihres gesamten Lebens sehr zwiespältig. In der Öffentlichkeit positionierte sie sich als rebellisch und sexuell grenzüberschreitend, was auf die Strenge ihrer Eltern zurückgeführt wurde. In den 1950er Jahren hatte sie zwei illegale Abtreibungen. Sie war eine der führenden Persönlichkeiten im Kampf für die Legalisierung der Abtreibung in Frankreich in den 1970er Jahren. Diese Position hat sie nie zurückgenommen, auch wenn sie den Feminismus für sich ablehnte.

Nach Ende ihrer Schauspielkarriere engagierte sie sich für den Tierschutz. In späteren Jahren wurde sie zunehmend kritisch gegenüber dem Islam, insbesondere der rituellen Schlachtung von Tieren wegen und sprach sich gegen muslimische Einwanderung aus. 1998 bedauerte sie den Verlust französischer Identität. Während die Moscheen immer mehr würden, würden die Kirchenglocken wegen des Priestermangels schweigen, merkte sie an.

 

Foto: Brigitte Bardot 1962 (gemeinfrei)

 


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