Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela

Arbeitspapier für katholische Weltsynode kommt Ende Mai

23. April 2023 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Synoden-Untersekretärin Becquart: Schlussdokumente der Kontinentalversammlungen im weltweiten synodalen Prozess zeugen von Reichtum und Diversität unterschiedlicher Herangehensweisen und Kulturen.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Das Arbeitspapier für die weltweite Synode über neue Wege der Mitbestimmung in der katholischen Kirche wird Ende Mai veröffentlicht. Das kündigte die Nummer zwei im vatikanischen Synodensekretariat, Sr. Nathalie Becquart, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Vatikan an. Ob die Namen der stimmberechtigten und der beratenden Teilnehmer bis dahin feststehen, sei ungewiss, erklärte sie. Die Nominierungen seien nicht allein Sache der jeweiligen Bischofskonferenz, sondern auch des Papstes.

Becquart sagte, dass die im März beendeten Kontinentalversammlungen der Synode das "innovativste Element" der neuen Weltsynode gewesen seien. Die inzwischen im Internet zugänglichen Schlussdokumente zeugten vom Reichtum und auch von der Diversität der unterschiedlichen Herangehensweisen und Kulturen. Nun habe ein etwa 20-köpfiges Expertenteam aus allen Erdteilen begonnen, im Wege der "geistlichen Unterscheidung" daraus das Arbeitsdokument (Instrumentum Laboris) für die in Rom stattfindende Synodenversammlung zu erstellen.


Auch der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) hatte zu Wochenbeginn das Schlussdokument der Europa-Kontinentalsynode, die vom 5. bis 9. Februar 2023 in Prag stattfand, veröffentlicht. Das Dokument ist auf Englisch und Italienisch auf der Website www.synod.va verfügbar. Dort finden sich auch die Schlusspapiere aus den anderen Kontinentalversammlungen weltweit.

Der australische Erzbischof Timothy Costelloe unterstrich bei der Vatikan-Pressekonferenz am Donnerstag, die katholische Kirche müsse dankbar sein für ihre interne Unterschiedlichkeit. Sie sei dabei zu lernen, dass Einheit nicht gleichbedeutend sei mit Einförmigkeit. Die von den Kontinentalversammlungen erstellten Schlussdokumente seien zum Teil "wundervolle Texte", sie verdienten es, in den Gemeinden und Diözesen gelesen und umgesetzt zu werden.

Costelloe erklärte, bei den Synodenversammlungen in Rom im Oktober 2023 und 2024 werde es nicht um bestimmte inhaltliche Fragestellungen gehen. Vielmehr werde die Kirche bei diesen Versammlungen versuchen, einen neue, synodale Methode zu finden, um künftig mit solchen Fragestellungen umzugehen und zu Entscheidungen zu kommen.

"Wir lernen im synodalen Prozess und den Diskussionen, eine Kirche zu werden", fügte Sr. Becquart im Rahmen der Pressekonferenz hinzu. Man befinde sich auf einer Reise, die sich noch entwickeln müsse, und es wäre zu früh, "jetzt wirklich schon Antworten oder Entscheidungen zu erwarten".

Pater Hyacinthe Destivelle vom vatikanischen Dikasterium für die Einheit der Christen berichtete vor den Medienvertretern über Initiativen, bei denen man sich im Rahmen der Weltsynode auch mit Christen anderer Kirchen über Synodalität ausgetauscht hat. Dazu wurden in Rom in Zusammenarbeit mit der Wiener Stiftung Pro Oriente und dem Institut für Ökumenische Studien (IES) der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin (Angelicum) 2022 und 2023 mehrere Konferenzen veranstaltet. Laut Destivelle berichteten dabei insgesamt mehr als 100 Experten aus verschiedenen christlichen Traditionen über die synodalen Erfahrungen ihrer Kirchen.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Synodaler Weg

  1. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  4. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  5. Kirche im Verfall
  6. Römische Orientierung statt deutsch-synodale Desorientierung
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  10. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  5. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  6. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  7. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  8. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  11. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  12. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  13. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  14. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  15. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz