Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet

Metropolit Hilarion feierte Nikolausfest am Heiligengrab in Bari

22. Dezember 2019 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fest des in Russland meistverehrten Heiligen fällt nach Julianischem Kalender auf den 19. Dezember.


Rom (kath.net/ KAP)
Zahlreiche russisch-orthodoxe Pilger haben sich am Donnerstag in der süditalienischen Hafenstadt Bari versammelt, um am Grab des Heiligen Bischofs Nikolaus von Myra in der Nikolausbasilika zu beten. Das Fest des in Russland am meisten verehrten Heiligen fällt nach dem Julianischen Kalender auf den 19. Dezember. Metropolit Hilarion (Alfejew), der Leiter des Außenamts des russisch-orthodoxen Moskauer Patriarchats, feierte in der Basilika die Göttliche Liturgie, wie der Pro-Oriente-Informationsdienst (Freitag) berichtete. Sein Wunsch sei es, dass die Beziehungen zwischen dem russischen und dem italienischen Volk und zwischen der orthodoxen und der katholischen Kirche dank der Fürsprache des Heiligen ständig vertieft werden, sagte der Metropolit.


Jahr für Jahr kommen ungezählte orthodoxe Gläubige aus Russland, Weißrussland, der Ukraine und Kasachstan, aber auch aus Italien, nach Bari, um dort des Heiligen zu gedenken und seine Fürbitte anzurufen. Er betrachte dies als einen Impuls des Heiligen, der von "fundamentaler Bedeutung für den Dialog zwischen den Völkern wie für den ökumenischen Dialog" sei, sagte Hilarion. Der Bischof von Myra werde als "Ikone der Demut" betrachtet, das sei auch der Grund, warum der Heilige in Russland so sehr verehrt werde.

Am Donnerstagabend dirigierte musikalisch versierte Metropolit bei einem klassischen Konzert in der Nikolausbasilika Werke von Schubert und eigene Werke, so das Weihnachtsoratorium und die Matthäus-Passion.

Der Rektor der Nikolausbasilika, P. Giovanni Distante OP, sagte, im Namen des Heiligen Nikolaus erweise sich die Kirche in Bari alljährlich als die "eine" Kirche. Es sei eine große Freude, die russischen Pilger zu empfangen. Die Pilger kämen aus Ost und West, um den Heiligen zu verehren. Bemerkenswert sei der ständig wachsende Zustrom der russischen Pilger, die oft davon berichten, dass sie schon als Kind davon geträumt hätten, eines Tages nach Bari kommen zu können, um am Grab des Heiligen zu beten. "Nikolaus ist der Heilige der ungeteilten Kirche, er ermöglicht es uns, dem Wunsch Jesu zu entsprechen, dass 'alle eins seien, damit die Welt glaube", betonte der Dominikanerpater.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Orthodoxe Christen feiern am kommenden Sonntag Ostern
  3. Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen
  4. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  5. Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
  6. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  7. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  8. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  9. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  10. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz