Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Weitere Einschränkungen für die Alte Messe geplant?
  2. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  3. Papst Franziskus: „Homosexuell zu sein ist kein Verbrechen. Aber ja, es ist eine Sünde“
  4. 'Welt' an Bischof Bätzing: Warum haben Sie die Gläubigen in Deutschland so lange getäuscht?
  5. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  6. Trotzige Reaktion aus Magdeburg - Feige möchte einen "Synodalen Rat" einsetzen
  7. "Es gibt kein bequemes Christentum"
  8. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  9. Grüne wollen bestimmte Haustiere verbieten
  10. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  11. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  12. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  13. Das synodale Schisma
  14. Umstrittener Dominikanerpater wird Exerzitien vor Bischofssynode zur Synodalität leiten
  15. Diejenigen, die sich anmaßen, der Synode ein bestimmtes Thema aufzuzwingen....

Osterattentate in Sri Lanka: Frühere Spitzenbeamte verhaftet

5. Juli 2019 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polizeichef und höchster Beamter des Verteidigungsministeriums sollen Geheimdienstwarnungen vor Anschlägen nicht weitergegeben haben


Colombo-Rom (kath.net/KAP) Im Fall der islamistischen Osteranschläge auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka mit 258 Toten hat es weitere Verhaftungen gegeben. Im Visier der Behörden sind diesmal allerdings nicht Terroristen, sondern der Polizeichef Pujith Jayasundara und der Ex-Sekretär im Verteidigungsministerium, Hemasiri Fernando, wie der Pressedienst "AsiaNews" und das Onlineportal "Vatican News" (Donnerstag) berichteten. Den beiden wird vorgeworfen, Geheimdienstwarnungen nicht weitergegeben zu haben und somit den Attentaten Vorschub geleistet zu haben. Laut einem Polizeisprecher lautet der Hauptanklagepunkt auf Fahrlässigkeit. Das Handeln der beiden habe dazu geführt, dass "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" begangen worden seien.


Nach den Anschlägen vom Ostersonntag war bekannt geworden, dass der indische Geheimdienst in den Wochen zuvor drei Terrorwarnungen ausgegeben hatte, die jedoch von den staatlichen Verantwortlichen offenbar ignoriert worden waren. Nach diesen Angaben erfolgte die erste Warnung am 4. April, eine letzte Warnung soll nur wenige Stunden vor den Anschlägen am 21. April eingegangen sein.

Der Präsident von Sri Lanka, Maithripala Sirisena, hatte kurz nach dem Vorfall erklärt, dass er keinerlei Informationen über bevorstehende Attentate erhalten habe. Deshalb hatte er den Rücktritt der beiden nun festgenommenen Funktionsträger gefordert. Während Fernando als höchster Beamter des Verteidigungsministeriums nur wenig später zurücktrat, hatte sich Jayasundara zunächst geweigert, was seine Suspendierung nach sich zog.

Die beiden ehemaligen Spitzenbeamten bringen zu ihrer Verteidigung vor, sie hätten das Präsidialamt informiert, jedoch habe das Staatsoberhaupt die Warnungen "nicht ernst genommen". Der sri-lankische Präsident ist gleichzeitig Minister für Verteidigung und öffentliche Ordnung und somit auch für die Staatssicherheit verantwortlich.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Eines der bei diesen Attentaten ermordeten Kinder


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Terror

  1. Terrorismus breitet sich im Norden Mosambiks aus
  2. „Terror in Südostasien frisst sich immer weiter vorwärts“
  3. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  4. Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’
  5. „Aufstehen gegen jede Art von Radikalismus“
  6. "Wir wollen und werden keine IS-Schergen unter uns dulden"
  7. Sri Lanka: „Über Nacht war das ganze Land getauft“
  8. Erhöhte Sicherheitsstufe für christliche Kirchen in Ghana
  9. Sri Lanka – „Wir haben nie gedacht, dass er tun würde, was er sagte“
  10. Hillary Clinton: Attacken auf „Osterbetende“






Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. 'Welt' an Bischof Bätzing: Warum haben Sie die Gläubigen in Deutschland so lange getäuscht?
  3. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  4. Weitere Einschränkungen für die Alte Messe geplant?
  5. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  6. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  7. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  8. Kardinal Woelki gewinnt erneut gegen BILD vor Gericht
  9. Papst Franziskus: „Homosexuell zu sein ist kein Verbrechen. Aber ja, es ist eine Sünde“
  10. Ein Jahr „Out in Church“ – ein Symptom unserer Zeit
  11. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  12. Kardinal Kasper kritisiert Bischof Bätzing
  13. Trotzige Reaktion aus Magdeburg - Feige möchte einen "Synodalen Rat" einsetzen
  14. Das synodale Schisma
  15. Wie queer ist das denn?

© 2023 kath.net | Impressum | Datenschutz