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Ismail Tipi: "Wir sind in einem christlich-jüdisch geprägten Land!"

6. März 2019 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Hessischer CDU-Landtagsabgeordneter: "Deutschland muss mit gesellschaftlichen und religiösen Werten ein abendländisches Land bleiben und kein arabisches Land werden" - Er warnt davor, dem salafistisch geprägten Islam entgegenzukommen, bsp. in Schule


Wiesbaden (kath.net/pm) Muslimische Schüler in unseren Schulen sind keine Seltenheit. Immer wieder tauchen in diesem Zusammenhang Fragen nach getrenntem Sport- oder Schwimmunterricht oder Gebetsräumen auf. Für den hessischen Landtagsabgeordneten der CDU-Fraktion Ismail Tipi ist der Umgang mit diesen Fragen und Herausforderungen entscheidend für ein künftiges friedliches Miteinander.

„Für mich ist die Frage nach Burkinis zum Schwimmunterricht an Schulen beispielsweise ganz klar zu beantworten: Sie haben bei uns nichts zu suchen. Das eine Schule sogar Burkinis anschafft, ist der falsche Weg mit diesen Herausforderungen umzugehen. Wir sollten hier den Schulen und Schulleitungen klare Vorgaben machen und sie damit nicht alleine lassen. Es kann aber nicht sein, dass wir in einem christlich-jüdisch geprägten Land immer weiter dem konservativen, salafistisch geprägten Islam entgegenkommen und den Forderungen nachgeben“, fordert Tipi.

„Immer wieder werden Schulen mit solchen Problemen im Alltag konfrontiert. Klar ist dabei: Die Schule ist ein religiös neutraler Raum. Eine islamische Prägung anzunehmen und sich dieser Minderheit im Vergleich zur Gesamtbevölkerung anzupassen ist meiner Meinung nach der völlig falsche Weg und führt uns weit weg von unseren Demokratie-, Rechts- und Wertevorstellungen. Deshalb kann ich auch nicht nachempfinden, wie Gerichte eine Wiedereinführung der Geschlechtertrennung bei Schwimmen und Sport empfehlen können. Dieser Schritt ist mir ein Rätsel und treibt nur einen Keil in unsere Gesellschaft. Wir haben jahrzehntelang dafür gekämpft, das Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Ein getrennter Unterricht, da muslimische Eltern ihrer Tochter einen gemischtgeschlechtlichen Sportunterricht nicht zumuten können oder wollen, ist für mich gelinde gesagt Schwachsinn.“


Genauso sieht der CDU-Politiker das bei muslimischen Feiertagen. „Wir stellen fest, dass uns unsere Werte immer mehr entgleiten. Wir sind ein Land, in dem etwa 58 Prozent Christen leben. Es ist nicht nur geschichtlich gewachsen, auch diese Zahl macht deutlich, dass die Existenz von christlichen Feiertagen in unserem Alltag keine Zufälligkeit ist. Darüber zu diskutieren, diese immer mehr abzuschaffen, aber gleichzeitig zu fordern, islamistische Feiertage gesetzlich einzuführen, ist für mich der komplett falsche Weg. Deutschland ist ein christlich-jüdisch geprägtes Abendland. Seit mehr als einem halben Jahrhundert leben muslimische Mitbürger in Deutschland. Jeder, auch die Muslime, kann in diesem Land frei und durch das Grundgesetz geschützt seine Religion nach seinen Glaubensgrundsätzen ausüben und leben. Auch die muslimischen Feiertage wurden bisher immer gefeiert. Muslimische Mitbürger haben im letzten halben Jahrhundert auch in der Arbeitswelt einen guten und freundschaftlichen Weg mit ihren nicht-muslimischen Mitbürgern gefunden. Absprachen zwischen den Kollegen waren nie ein Problem. Das ging bisher alles sehr gut. Es förderte die Freundschaft und den Zusammenhalt der Kollegen an den Arbeitsplätzen“, ist sich Tipi sicher.

Für ihn steht fest: „Deutschland sollte mit seinen eigenen gesellschaftlichen und religiösen Werten ein abendländisches Land bleiben und kein arabisches Land werden. Wir haben in Deutschland bereits unter falsch verstandener Toleranz viele unserer Werte und Traditionen verändert. Ich warne ausdrücklich davor: Wir dürfen mit den christlichen und gesellschaftlichen Traditionen unseres Landes nicht spielen! Wenn wir heute islamische Feiertage einführen, was ist der nächste Schritt? Werden wir auch möglichen Forderungen einer fundamentalistischen Gruppierung nachgeben, eine Kleiderordnung oder Geschlechtertrennung in unseren Schulen einzuführen? Wollen wir in unseren Schulen Gebetsräume eröffnen? Wo werden wir einen Strich machen und damit aufhören?“

Deshalb fordert Tipi sich klar als Schule zu positionieren und beispielsweise das Beten während des Unterrichts, das Tragen einer Vollverschleierung oder aber auch abgrenzendes Verhalten zu verbieten. „Wenn es in den Schulen die Regel wird, dass Schüler den Handschlag gegenüber den Lehrerinnen oder anderen Frauen verweigern, und wir das auch noch tolerieren, wenn Schüler andere Schülerinnen mobben, weil sie kein Kopftuch tragen, wenn Schüler nicht mehr an Klassenfahrten teilnehmen, auf getrennten Sportunterricht bestehen, das Singen von Geburtstagslieder oder ein Plus-Zeichen im Unterricht verweigern, dann sind wir meiner Meinung an einem kritischen Punkt angekommen. Deshalb müssen wir hier einschreiten und deutlich machen, welche Werte für uns wichtig sind und auch nicht von ihnen abrücken.“

Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi


Archivfoto MdL Tipi (c) Ismail Tipi


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