Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  15. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt

Missbrauch - Euer Herz lasse sich nicht verwirren! - Leseprobe 4

2. März 2019 in Buchtipp, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Statistiken zeigen: Achtzig Prozent des sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kirche werden von Priestern an Jungen unterschiedlichen Alters verübt. Ein neues Buch von Gabriele Kuby, mit Leseprobe 4


Linz (kath.net)
Leseprobe 4
Wird ein Priester, der ein Doppelleben führt, mit Überzeugung über Sünde und Schuld predigen? Wird er die Sexualmoral der Kirche so darstellen können, dass sie als Höhenweg der Liebe verstanden wird und die Menschen inspiriert? Wird er selbst noch beichten und geistliche Begleitung in Anspruch nehmen? Wird ein solcher Priester im Gebet das Angesicht Jesu suchen, sich seinem Licht aussetzen und sich von ihm wandeln lassen? Wird er im Beichtstuhl als Stellvertreter Christi vollmächtig den Sünder auf den Weg der Heiligkeit zurückführen?

Werden seine liturgischen Gesten der Heiligkeit dessen gerecht, was sie ausdrücken? Wird er die Muttergottes lieben und ihr unbeflecktes Herz verehren? Wird er die Seelen, für die er verantwortlich ist vor Gott, zum ewigen Heil führen können? Wird er ein Interesse daran haben und in der Lage sein, eine klare katholische Position im gegenwärtigen Kampf um Ehe und Familie einzunehmen, und so seine Gemeinde vor bewusstlosem Mitläufertum bewahren? Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Antwort auf all diese Fragen nein ist.


Wie kann er den Riss in seinem Leben aushalten? Ein Mensch kann nicht dauerhaft in Widerspruch zu seinem Gewissen leben. Er wird deswegen nur zu gern nach theologischen Begründungen greifen, welche den Bruch des Zölibats rechtfertigen. Er wird sozialen Umgang mit Menschen suchen, die ihn darin bestärken. Er wird die Sünde, in der er selbst lebt, bei anderen vertuschen, so wie er das auch von ihnen erwarten kann. Er wird nicht mehr verstehen, dass der Zölibat, ebenso wie die monogame Ehe, Ganzhingabe aus Liebe bedeutet, nicht an einen Menschen, sondern an Jesus Christus. Der zölibatäre Priester wirft alle Sehnsucht nach Liebe auf den lebendigen Herrn im Glauben, dass sie sich tatsächlich erfüllen kann.

Es gibt sie noch, die rechtgläubigen Bischöfe und Priester, alte und immer mehr junge, die es geschafft haben, ihren Glauben durch die Ausbildung zu retten. Sie verdienen unsere Verehrung! Sie leiden mit Christus an der fürchterlichen Verunstaltung seines Leibes, der Kirche.

Ein ewiges Vergelt’s Gott gebührt all jenen, die es wagen, sich dem mächtigen Druck des Zeitgeistes in den Weg zu stellen und zu riskieren, dass sie ausgegrenzt, diffamiert und um Ehre und Existenz gebracht werden. Sie sind wie Brunnen mit klarem Wasser, aus denen die Menschen ihren Durst nach Wahrheit stillen können. Gott wird ihnen in der Ewigkeit vergelten: „Jeder Mensch, der sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen“ (Mt 10,32).

kath.net Buchtipp
MISSBRAUCH - „Euer Herz lasse sich nicht verwirren!“
Von Gabriele Kuby
Mit einem Vorwort von Gerhard Ludwig Kardinal Müller
80 Seiten
Fe-Medienverlag
ISBN 978-3-86357-219-8
Preis: Euro 5,95

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

Link zum kathShop
Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus, Linz:
Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]
Buchhandlung Provini Berther GmbH, Chur:
Für Bestellungen aus der Schweiz/Liechtenstein: [email protected]
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und der Provini Buchhandlung (Auslieferung Schweiz und Lichtenstein) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Papst an Italiens Kirche: Bei Missbrauch Mut zur Wahrheit
  2. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  3. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  4. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  5. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  6. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  7. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
  8. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  9. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  10. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. "Es wird Europa zerstören, für immer!"
  8. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  9. Erdbeben in Kolumbien: Priester evakuierte Gläubige während der Messfeier
  10. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  11. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  12. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  13. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  14. Im Puls des Herzens Gottes
  15. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz