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Papst feiert Messe für Lateinamerika

13. Dezember 2018 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Festtag der Muttergottes von Guadalupe - Franziskus in Ansprache: "Maria lehrt, den kulturellen Reichtum wertzuschätzen"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat am Mittwochabend im Petersdom eine Messe für Lateinamerika gefeiert. Zum Fest der "Virgen de Guadalupe", der Schutzpatronin Lateinamerikas, rief er zu aktivem Einsatz für die Schöpfung und sozial Benachteiligte sowie zur Wahrung kultureller Vielfalt auf. An dem Gottesdienst nahmen gemeinsam mit in Rom lebenden Lateinamerikanern auch zahlreiche Botschaftsvertreter teil. Franziskus stammt selbst aus Argentinien.

Maria als "erste Lehrerin des Evangeliums" lebe vor, wie man sich auf den Weg machen und die Stimme erheben könne. So sei sie auch nach Golgatha gegangen, um trotz Dunkelheit und Schmerz zu Füßen des Kreuzes zu sein. "Sie ist nicht verschwunden oder weggegangen. Sie kam eigens dorthin", betonte der Papst.

Von Maria könne man lernen, bei denen zu sein, die keine Hoffnung hätten, und Abstand zu nehmen von "magischen Lösungen, sekundenschnellen Antworten und umgehenden Resultaten". Der Papst grenzte die Figur der Gottesmutter ab von "fantastischen Versprechen eines Pseudo-Fortschritts", der zusehends über die verschiedenen kulturellen Identitäten des lateinamerikanischen Kontinents Macht gewinne. Maria lehre, diesen kulturellen Reichtum wertzuschätzen.

Franziskus beschrieb die biblische Gestalt Mariens weiter als Stimme der Stimmlosen und eine Frau, die andere zu Protagonisten gemacht habe, statt sich selbst in den Vordergrund zu spielen. Darin zeige sich ein Zug Gottes selbst: "Der Herr ist nicht selbstsüchtig auf der Suche nach Applaus oder weltlicher Bewunderung", so Franziskus. "Seine Herrlichkeit besteht darin, seine Kinder zu Protagonisten der Schöpfung zu machen."

In der "Schule Mariens" zeige sich zudem, dass man andere nicht demütigen, beschimpfen oder entwürdigen müsse, um sich wertvoll oder wichtig zu fühlen, so der Papst. Es sei auch keine physische oder psychische Gewalt nötig, um sich sicher und beschützt zu fühlen. Vielmehr komme es darauf an, jenen, die am Boden liegen, Würde zu verleihen.

Die Verehrung der Jungfrau von Guadalupe geht auf Marienerscheinungen im 16. Jahrhundert in Mexiko zurück. Johannes Paul II. (1978-2005) ernannte sie zur Schutzheiligen Süd- und Nordamerikas und führte den 12. Dezember als allgemeinen katholischen Gedenktag ein. Die Basilika Santa Maria de Guadalupe in Mexiko-Stadt, die das Gnadenbild der Muttergottes bewahrt, gilt als größter katholischer Pilgerort weltweit.



Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Ehrmann 13. Dezember 2018 

war die Schiene der Kultur (Zeichensprache) nicht eher die Türe zum Verständnis?

Wenn man die Geschichte der Erscheinungen und das unerklärbare Entstehen der Bildes auf dem Mantel des Sehers betrachtet, dann ist es wohl eher ein (zusätzlicher) Zugang zum Verständnis der eingeborenen Bevölkerung,die damals gerade erst mit dem Christentum in Kontakt gekommen war, als die Hochachtung einer fremden Kultur durch die Europäer. Überwältigend ist die Tatsache, daß Guadalupe auch heute der meistbesuchte marianische Wallfahrtsort ist, noch vor Lourdes und Fatima


1
 
 Diadochus 13. Dezember 2018 
 

Schule Mariens

Das hat der Papst sehr schön gesagt. Bei Maria können wir in die Schule gehen. Sie sei die "erste Lehrerin des Evangelius". Dazu hat er schöne Beispiele gebracht. Bei Maria gehe ich gerne in die Schule. Sie hat mir schon vieles gezeigt. Hören wir auf Maria. Danke Papst Franziskus für diese Worte. Davon können Sie öfters predigen.


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