Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  4. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  5. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  6. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  7. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  8. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  9. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  10. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  11. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  12. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  13. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen

Zollitsch-Satz ist „sehr katholisch“

10. Dezember 2018 in Deutschland, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Christ & Welt“: Der emeritierte Freiburger Bischof Zollitsch sage, er sei nur seinem Gewissen und Gott verantwortlich, doch übersehe „Zollitsch wie viele seiner Mitbrüder“ dabei, dass es auch eine juristische und moralische Verantwortung gebe.


Freiburg (kath.net) Der frühere Erzbischof von Freiburg, Robert Zollitsch, werde in der Frage der Verantwortung für den sexuellen Missbrauch und seiner Vertuschung in seinem Bistum nie „konkret“. So kommentieren Fabia Klask und Raoul Löbbert in der als Beilage in der „Zeit“ scheinenden Zeitschrift „Christ & Welt“ in ihrem Vorspann ihre Transkribierung eines Interviews mit Zollitsch. Das Videointerview trage – trotz aller Ernsthaftigkeit der Verzeihungsbitte von Zollitsch – „so gut wie nichts“ zur Aufarbeitung bei. Zollitsch flüchte „an besonders heiklen Stellen“ sogar in das „Wir“ und behauptet, er habe nie allein entschieden, sondern, Zitat Zollitsch, „Wir waren alle beteiligt.“. Doch erläutere er nicht, wer sich hinter diesem „Wir“ verberge. Dies mache den Satz des früheren DBK-Vorsitzende brisant, denn nun „wird kein Bischof mehr behaupten können, er selbst habe sich nichts vorzuwerfen“.


Auch ein weiterer Zollitsch-Satz habe bleibende Bedeutung, „denn er ist sehr katholisch“. Zollitsch sage nämlich, er sei nur seinem Gewissen und Gott verantwortlich. „Dieser Satz spiegelt ein Selbstverständnis, das nur eine Verantwortlichkeit kennt – die des Sünders gegenüber dem Herrn“, kommentieren die beiden Autoren weiter. Doch übersehe „Zollitsch wie viele seiner Mitbrüder“ dabei, „dass Verantwortung auf Erden viele Gesichter hat und es neben der juristischen auch eine moralische Verantwortung gibt gegenüber den Opfern und der Gesellschaft.“ Der Satz – egal „ob bewusst gewählt oder nicht“, lasse „die vormalige Entschuldigung in anderem Licht erscheinen. So als wolle Zollitsch sich selbst von Schuld freisprechen“, indem er einerseits die Verantwortung „zur privaten Glaubenssache“ erkläre und sie andererseits „auf möglichst viele Schultern“ verteile.

Das Interview mit dem Hamburger Journalistenbüro „Crimespot“ sei kurzfristig von Zollitschs Anwalt organisiert worden, so erläuterten die beiden Autoren, „offenbar fürchtete man kritische Anfragen und organisierte das Interview deshalb lieber selbst.“

Zollitsch war von seinem Amtsnachfolger, dem aktuellen Erzbischof von Freiburg Stephan Burger, öffentlich für seinen Umgang mit einem Missbrauchsfall durch einen katholischen Priester im Schwarzwald kritisiert worden. Dort soll es durch den Pfarrer systematischen Missbrauch an mindestens 60 Kindern gegeben haben, kath.net hat berichtet.

Link zum „Christ & Welt“-Beitrag in voller Länge:
Robert Zollitsch: "Wir waren alle beteiligt"

Archivfoto Erzbischof Zollitsch (c) Andreas Gerhardt/Erzbistum Freiburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Montfort 11. Dezember 2018 

Werter @Bernhard Joseph - Danke!

Ihre Worte lassen mich weiter überlegen:

Dann braucht der persönliche Gewissensentscheid letztlich die Offenheit (Im Hören) und Über-einstimmung (im Gehorsam) mit dem "Logos", also mit Christus, in dem "alles geschaffen ist".

Diese Gutheit, Wahrheit, Schönheit leuchtet uns "persönlich" als "Eröffnung der Erlösung" in der Weihnacht auf.


6
 
 lesa 11. Dezember 2018 

Licht oder Sumpf

Die Postings hier würde ich jedem gönnen, dass er sie rechtzeitig zu lesen bekommt, ehe er von falschen Propheten und unerleuchteten Bischöfen in die Irre geführt wird. Großen Dank!
Man muss es erlebt haben, welches Geschenk an Klarheit über den Willen Gottes die klipp und klare Lehre der Kirche bedeutet. "Subjekive Gewissensratschläge" lieferten viele Menschen aus an das, wovor Gott ihn retten wollte: an den Sumpf.
Komm, Heiliger Geist!


8
 
 Bernhard Joseph 11. Dezember 2018 
 

Werter @Montfort,

Gewissenfragen entbehren schließlich nicht der Sinnhaftigkeit, ansonsten sie sinnlos wären. Das Sinnhafte ist aber niemals etwas, was ich frei setzen kann, denn Sinn erschließt sich, er ist also etwas sich mir Erschließendes, was natürlich den Willen voraussetzt, ihn auch zu finden und nicht bloß einer Bequemlichkeit zu folgen.

Insofern gehört Hören und Gehorchen immer zum Gewissensentscheid, wie Sie richtigerweise betonen.

Die junge Dame offenbarte, wie hier unsere Zeitgenosse @dry22 auch, ein deutliches Defizit, was die Gewissenbildung anbetrifft.

Wo alles erlaubt ist, weil ich es so will oder alles sinnvoll ist, weil ich es so bestimme, da ist letztlich nichts sinnvoll und auch nichts gut oder böse, denn es fehlt das objektiv Scheidende.

Da der Moderne Mensch heillos im Subjektiven verfangen ist, fehlt ihm jegliche Orientierung, da ist dann eben Nord wie Süd, obwohl objektiv sich entgegengesetzt. Subjektivität schließt die Täuschung immer ein.


6
 
 Hadrianus Antonius 10. Dezember 2018 
 

dry22: Sehr gefährlich

Sie irren sich und schreiben Unsinn.
Bei aufmerksamer Lektüre der Postings zu diesem Thread habe ich nirgends "Selbstbeweihräucherung" gefunden, sondern nur einen höflichen und respektvollen Umgang miteinander.
Daß junge Theologinnen Angst beommen bei fundamentaltheologischen Diskussionen, ist sicher berechtigt.
Selbstbeweihräucherung ist übrigens sehr gefährlich- und darum tatsächlich "schwer auszuhalten":
Vor einigen Monaten erlebte ich in einer fast total entchristlichter Region mit apostatischem Klerus wie bei irgendwelcher pseudoreligiöser Séance ein Laie/angehender Diakon (es war alles ziemlich unklar) ungewohnt und ungeübt aber mit viel Engagement das große Weihrauchfaß (nach einem halben Jahrhundert offensichtlich wieder entdeckt und reaktiviert) sehr ungeschickt ohne Fixpunkt in der Höhe weit nach vorne warf und vom zurückpendelnden Faß voll ins Gesicht getroffen wurde ;-)
Das war dann wohl "Friendly fire" ;-)


7
 
  10. Dezember 2018 
 

@Troll22 - passt besser zu Ihnen!

Oder meinen Sie mit "dry22" Ihren äußerst trockenen Humor?
(Wodka, Wein und Whiskey schließe ich jetzt Mal aus!)


4
 
 Montfort 10. Dezember 2018 

Werter @Zeitzeuge, Bernhard Joseph, hape u.a. - Danke für die kurzen "Auffrischungen"

zum katholischen Verständnis des Gewissens.

Wohl nie vergessen werde ich, wie in einem Gespräch, in dem ich betonte, dass das "persönliche Gewissen" eben nicht bloß subjektiv urteilen und entscheiden darf, sondern auch ein hörendes und sogar gehorchendes Gewissen sein muss, eine junge Theologin mich mit großen Augen anschaute, als käme ich von einem anderen Stern oder per Zeitmaschine aus längst vergangener Zeit. :-)


6
 
 Zeitzeuge 10. Dezember 2018 
 

Werter Montfort!

Ohne böse Absicht habe ich versäumt darauf hinzuweisen, daß Ihre Ausführungen
natürlich gleichfalls das Anliegen des
am authentischen Lehramt zu bildenden
Gewissens der Gläubigen korrekt darstellen, danke!


4
 
 Zeitzeuge 10. Dezember 2018 
 

Werter Bernhard Joseph!

Auch Ihre Ausführungen ergänzen das von
hape und mir vorgetragene Anliegen.

Herzlichen Dank!


4
 
 Zeitzeuge 10. Dezember 2018 
 

Lieber Hape! Werter wedlerg

Auch mir ging es natürlich primär um den
als "sehr katholisch" bezeichneten Satz, der zumindest um die Rezeption des authentischen kath. Lehramtes zu ergänzen ist, also um das gebildete Gewissen der Gläubigen.

Nochmals ein Zitat a.d. Rede Papst Johannes-Paul II. vom 12.11.1988:

"Da das Lehramt der Kirche von Christus, dem Herrn, eingesetzt worden ist, um das Gewissen zu erleuchten, bedeutet die Berufung auf dieses Gewissen, gerade um die vom Lehramt verkündete Lehre zu bestreiten, eine Ablehnung der kath. Auffassung sowohl vom Lehramt als auch vom sittlichen Gewissen. Wer von der unverletzlichen Würde des Gewissens ohne weitere Verdeutlichungen redet, setzt sich der Gefahr schwerer Irrtümer aus."

Ich bin sicher, daß auch Sie werter
wedlerg, natürlich diesen Satz uneingeschränkt bejahen.

Über die Causa Zollitsch speziell möchte ich mich nicht weiter äussern,
die fundamental-moraltheologische "Gewissensfrage" war mein eigentliches
Anliegen.


5
 
 agathera 10. Dezember 2018 
 

Nur dem Gewissen verantwortlich

Das ist eine Aussage die gar nicht katholisch ist, weil sie das Opfer einfach ausblendet und nicht benennt.
Keine Reflexion also über die Taten und das Handeln auch bei der DBK.
Will wohl Luther nachahmen.
Das paßt zu der hochmütigen Einstellung des Herrn Zöllitsch


2
 
 Montfort 10. Dezember 2018 

Der Gedenktag des hl. Ambrosius war natürlich schin am Freitag, 7. Dezember ;-)


3
 
 Montfort 10. Dezember 2018 

Da heute der Gedenktag des heiligen Bischofs AMBROSIUS von Mailand ist:

"Nicht in sich selbst, nein in uns ist die Kirche verwundet. So hüten wir uns denn, daß wir nicht durch unseren Fall die Kirche verwunden".

(De virginitate VIII,48)

Heiliger Ambrosius, bitte für uns!


8
 
 girsberg74 10. Dezember 2018 
 

Auf gleicher Stufe stehend:

So könnte man den Kerngehalt fassen von „nur seinem Gewissen und Gott verantwortlich“.


2
 
 Bernhard Joseph 10. Dezember 2018 
 

Gewissen und Lehre der Kirche

Selbst bei einem Nicht-Katholiken darf sich das Gewissen nicht in seinen Urteilen widersprechen, andernfalls überhaupt kein gültiges moralisches Urteilen möglich wäre.

Lediglich der Irrtum könnte hier ein Grund dafür sein, warum das Gewissen später zu einem anderen Urteil kommt. Dieser Irrtum kann aber niemals in neuen Moden oder Ansichten bestehen, da das Gewissen, nimmt man es ernst, in ganz andere Tiefen reicht.

Die kirchliche Lehre fasst eine lange Gewissensbildung in der Kirche objektiv zusammen. Es gehört zum zentralen Gewissensentscheid, diese Lehre als wahr und gültig anzunehmen, da die Lehre als wahr erkannt werden kann, wenn nicht unlautere Interessen den Entscheid vernebeln.

Das Wunderbare an der Lehre der Kirche, die natürlich gewachsen ist, darum aber sich nie widerspricht, ist es ja, dass man sie frei aus dem Gewissen ohne irgendeinen Zwang annehmen kann.

Das Gewissen ist nie autonom, sonst wäre es kein Gewissen, sondern nur willkürlicher Entscheid.


6
 
 Montfort 10. Dezember 2018 

Spiegelt das die "moderne" VERANTWORTUNGSETHIK wider?

@wedlerg
Die Gebote Gottes und die Lehre der Kirche "hätten" allerdings auch noch Relevanz fur das persönliche Gewissen.

Sonst landen Sie bei der Vorstellung von einem "autonomen Gewissen", das leicht zu einem "autistischen Gewissen" ohne Bezug zu höheren, gar transzendenten Instanzen auszukommen meint.


8
 
 Zeitzeuge 10. Dezember 2018 
 

Lieber Hape!

Schön, mal wieder etwas von Ihnen zu hören, danke für Ihren wertvollen Beitrag!

Noch präziser ergänze ich meinen Beitrag

mit "das am authentischen, überlieferten Lehramt
gebildete und danach handelnde Gewissen".

Näheres im von mir angegebenen Sammelband von Stumpf, zusätzlich

zur Basisinfo:

A. Laun: Gewissen und Glaube, untrennbare Geschwister bei kath.net
vom 09.0ß4.14 -45554-

und von Weihbischof Laun zur Auseinandersetzung mit den von Ihnen genannten moraltheologischen Irrtümern

Andreas Laun: Das Gewissen: Oberste Norm sittlichen Handels- eine kritische
Analyse, 1984 antiquar. lieferbar und

Josef Seifert: Der Streit um die Wahrheit, hier bes. S. 268ff.! -so online abrufbar-

Ich wünsche einen gesegneten Tag!


7
 
 wedlerg 10. Dezember 2018 
 

@hape: genau lesen

"Zollitsch sage nämlich, er sei nur seinem Gewissen und Gott verantwortlich."

Dies ist in der Tat exakt das katholische Verständnis. Das Gewissen ist gepolt auf die Wahrheit, die von Gott kommt und damit sowohl Erkenntnis des absolut Richtigen und Guten als auch Verpflichtung dieses Richtige und Gute zu tun.

Viele Lutheraner und v.a. moderne "Christen" sehen das nicht so. Für sie ist das Gute relativ, Spielball von Entwicklungen (bei Rahner ist Gott in Anlehnung an Hegel sogar Entwicklung). Damit ist das Gewissen nur noch den eigenen Zielen und Ansichten unterworfen.

Insofern ist Zollitsch wegen dieses Satzes erst mal großes Lob zu zollen. Und auch sonst scheint mir, dass Zollitsch gerne zum Sündenbock gemacht wird, z.B. damit sein Nachfolger nicht in die Schusslinie gerät. Überhaupt dürfte es schwer sein, rückschauend andere in Ihrem Tun von vor 30 Jahren zu beurteilen.

Wichtiger wäre - statt Feigheit - die Sünde der (homo-)sexuellen Eskalation/"Revolution" anzusprechen.


3
 
 Zeitzeuge 10. Dezember 2018 
 

"..nur seinem Gewissen u. Gott verantwortlich.."sehr katholisch"? Nein!

Nur das am Lehramt gebildete und danach handelnde Gewissen kann als "sehr katholisch" bezeichnet werden!

Papst Johannes-Paul II. u.a. dazu am 12.11.1988:

"Unter den Mitteln, die die Erlöserliebe Christi zur Vermeidung dieser Gefahr des Irrtums vorgesehen hat, befindet sich auch das Lehramt der Kirche, in seinem Namen besitzt es eine echte und eigene Lehrautorität. Man kann daher nicht sagen, ein Gläubiger habe sich sorgfältig um die Wahrheit bemüht, wenn er das nicht berücksichtigt, was das Lehramt sagt, wenn er es mit irgendeiner anderen Erkenntnisquelle auf eine Stufe stellt und sich zum Richter über es macht, wenn er im Zweifelsfall lieber der eigenen Meinung oder der von Theologen folgt und diese der sicheren Lehre des Lehramtes vorzieht."

Das gilt sogar f.d. Papst, der an die Lehrüberlieferung gebunden ist, vgl. dazu die 5 Dubia!

Lit.: Gewissen-Wahrheit-Menschenwürde

Hrsg. G. Stumpf f.d. IK Augsburg

online abrufbar unter dem o.a. Titel!


10
 
 gebsy 10. Dezember 2018 

Hirten und Volk,

lernen wir aus der Vergangenheit:
WAS ICH HEUTE UNTERLASSE,
FÄLLT MIR MORGEN AUF DEN KOPF
UND MACHT MICH ÜBERMORGEN UNGLAUBWÜRDIG.
Meine Feigheit über 35 Jahre wird damit dokumentiert; bitte um Verzeihung:
http://www.gebsy.at/433675811


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  2. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  3. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche
  4. Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein
  5. Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden
  6. Ex-Kardinal McCarrick in Wisconsin wegen sexueller Gewalt vor Gericht
  7. Fokolar-Bewegung veröffentlicht ersten Rechenschaftsbericht zu Missbrauch
  8. Führte die liberale Sexualpädagogik der 1960er Jahre zu Missbrauch?
  9. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!
  10. Wehrt und vernetzt Euch!






Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  4. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  5. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  6. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  7. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  8. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen
  9. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  10. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  11. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  12. Vatikan veröffentlicht die Normen zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene
  13. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz