Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“

„Peinliches Schweigen vieler Bischöfe über die homosexuelle Häresie“

28. November 2018 in Kommentar, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zur Unterstützung der jüngsten Äußerungen von Kardinal Müller zur Homosexualität – Nach Müllers Äußerungen kam es „zu einigen aggressiven Reaktionen durch einige beleidigte Mitgliedern des Klerus.“ Gastkommentar von Bischof Athanasius Schneider


Astana-Vatikan (kath.net/LifeSiteNews)

Übersetzung durch Dr. Armin Schwibach von kath.net.

In seinem jüngsten Interview mit Lifesitenews (21. November 2018) hat Kardinal Gerhard Ludwig Müller die Wahrheit der göttlichen Offenbarung in Bezug auf die Sexualität und insbesondere in Bezug auf das intrinsische Übel homosexueller Handlungen klar und explizit bekräftigt. Diese Lehre ist nicht so sehr eine Lehre der Kirche, sondern in erster Linie eine von Gott geoffenbarte Lehre. Das Lehramt der Kirche übermittelt lediglich diese Lehre als treue Verwalterin von etwas, dessen Eigentümerin sie nicht ist.

Wir müssen Kardinal Müller dafür danken, dass er diese angemessene und notwendige Bekräftigung der göttlichen Wahrheit vorgetragen hat, durch die er für so viele Seelen eine wertvolle geistige Hilfe geleistet hat. In der Tat muss man die Worte von Kardinal Müller als Hilfe selbst für diejenigen Seelen verstehen, die durch die Häresie der Homosexualität geblendet sind: entweder durch die Verbreitung dieses betrügerischen Irrtums, der sich jetzt im Leben der Kirche und in der menschlichen Gesellschaft zeigt; oder durch ihre eigene Praxis des homosexuellen oder sodomitischen Lasters. Dieses Laster zerstört letztlich den inneren Frieden desjenigen, der es ausübt (da homosexuelle Handlungen gegen die Natur und die Vernunft des Menschen sind) und setzt eine solche Person außerdem der realen Gefahr des Verlustes des ewigen Heils aus.

Auf die Äußerungen von Kardinal Müller kam es plötzlich zu einigen aggressiven Reaktionen, die von einigen beleidigten Mitgliedern des Klerus gekommen waren, während gleichzeitig unter vielen Bischöfen ein peinliches Schweigen in Bezug auf die Gefahr der Ausbreitung des homosexuellen Häresie zu bemerken ist.

Tatsächlich beobachten wir eine wachsende Verbreitung der homosexuellen Häresie innerhalb der Kirche. Immer mehr Kleriker verschiedener Ränge kommen aus ihren Verstecken, und ohne zu erröten setzen sie sich sogar für die moralische Akzeptanz homosexueller Aktivitäten ein. Sie tarnen ihre Häresie und ihren Glaubensabfall zum Beispiel mit dem raffinierten und gnostischen Ausdruck „Weiterentwicklung der katholischen Morallehre“.


Bereits in der heiligen Geschichte gab es eine verheerende „Weiterentwicklung“ des ersten Gebots des Dekalogs "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“. Es geschah, als der alttestamentliche Priester Aaron das Goldene Kalb anfertigte und es den Menschen erlaubte, ein Götzenbild anzubeten. In unseren Tagen erleben wir, wie Priester, Bischöfe und Kardinäle den Menschen die angebliche „Freude“ des Tanzes um das Goldene Kalb der Homosexualität erlauben. Die frühere historische Kaste der Sadduzäer, die größtenteils ungläubige und politisch korrekte Kleriker waren, hat sich in dem neuen katholischen klerikalen Klan der Verbreiter der Häresie der Homosexualität neu belebt. Solche Priester und Bischöfe sind nichts anderes als „Regime-Priester“ und „Regime-Bischöfe“, denn indem sie sich für die Legitimität der Homosexualität einsetzen, offenbaren sie sich nicht als Diener Christi, sondern als Diener des vernetzten politischen und medialen Regimes der Homosexualität. Um ein neuer „Sadduzäer“ sowie ein „Regimebischof“ zu sein, bedarf es sicherlich keines Mutes.

Das Tragische und Bedauernswerte in dieser Situation ist die Tatsache, dass der Heilige Stuhl, der Sitz der Wahrheit („Cathedra veritatis“), sich dieser Verbreitung der homosexuellen Häresie nicht nur nicht widersetzt, sondern notorische Unterstützer dieser homosexuellen Häresie auf unglaubliche Weise sogar mit kirchlichen Aufgaben betraut.

Eine der wesentlichen Aufgaben des Nachfolgers Petri besteht darin, vor allem die Bischöfe im katholischen und im göttlichen Glauben zu stärken (vgl. Lk 22,32). Leider bemerken wir derzeit eine Verfinsterung bei der päpstlichen Ausübung dieser Aufgabe der Stärkung in der Wahrheit bezüglich der Homosexualität.

Wenn Bischöfe und Kardinäle es nicht fürchten, verspottet oder in die kirchliche „Peripherie“ versetzt zu werden, wenn sie eindeutig die göttliche Wahrheit über das intrinsische Übel der homosexuellen Aktivität verkünden und sich damit gegen die Flut der homosexuellen Häresie im Innern der Kirche stemmen, leisten sie tatsächlich eine wirksame und kollegiale Hilfe für das Petrusamt des Papstes und tun gleichzeitig ein wahres Werk der Nächstenliebe für die Gläubigen und auch für die irrenden Seelen. Dies hat Kardinal Müller kürzlich in seinem Interview mit Lifesitenews getan, und dafür müssen wir Seiner Eminenz für diese seine Treue zu Christus sehr dankbar sein.

25. November 2018
+ Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese der Heiligen Maria in Astana


Außerdem dankt kath.net „LifeSiteNews“ und Dr. Maike Hickson für die freundliche Erlaubnis, den Beitrag in voller Länge übernehmen zu dürfen.

Archivvideo - Weihbischof Athanasius Schneider: Der katholische Glaube und der Relativismus


Foto oben: Archivfoto Weihbischof Schneider (c) Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kulturkampf

  1. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  2. Friedrich Merz thematisiert Verbot der Gendersprache
  3. "Mainstream-Bischöfe sind das Letzte, was wir brauchen!"
  4. Nach der Synode laufen die Angriffe auf Kardinal Woelki
  5. Synodaltheater zweiter Akt
  6. Relativismus und Intoleranz. Das Ende der Bemühung um Objektivität.
  7. 'Je leerer die Kirchen, umso größer die Friday for Future Umzüge'
  8. Peter Hahne: "Der wahre 'Friday for Future' ist der Karfreitag"
  9. Deutsche trauen sich nicht, offen ihre Meinung zu sagen!
  10. "Ich bin ein Klimaaktivist wider Willen"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz