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Synode wird eigenen Brief an die Jugend verfassen

20. Oktober 2018 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Acht Synodenteilnehmer aus verschiedenen Weltregionen sollen Schreiben erarbeiten - Wichtige Themen der Synodenberatungen weiterhin Migration, Umweltfragen und Menschenhandel - Afrikanischer Kardinal mahnt Europa.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Die noch bis 28. Oktober im Vatikan tagende Bischofssynode will zum Ende ihres Treffens nicht nur ein Abschlussdokument, sondern auch einen Brief an junge Leute veröffentlichen. Das teilte der Leiter der vatikanischen Medienabteilung, Paolo Ruffini, mit. Der Brief soll demnach von acht Synodenteilnehmern aus verschiedenen Weltregionen erarbeitet werden und wird danach im Plenum abgestimmt, berichtete Ruffini beim täglichen Pressebriefing im Vatikan am Donnerstag.

Der Gruppe gehören neben vier Bischöfen mit Anastasia Indrawan von der Jugendkommission der indonesischen Bischofskonferenz und der US-Ordensschwester Briana Regina Santiago zwei junge Gasthörerinnen, Taize-Prior Frere Alois Löser sowie der Jugendbeauftragte der italienischen Bischofskonferenz, Michele Falabretti, an. Aus den Reihen der Bischöfe ist Banguis Erzbischof Kardinal Dieudonne Nzapalainga für Afrika in dem Gremium, für Europa der französische Weihbischof Emmanuel Gobilliard aus Lyon, aus Australien Sydneys Erzbischof Anthony Colin Fisher und für Südamerika Eduardo Horacio Garcia, Bischof der argentinischen Diözese San Justo.
Der Vorschlag für einen direkt an die Jugend der Welt gerichteten Brief sei aus den Reihen der Synodenväter gekommen und werde nun mit der Zustimmung des Papstes umgesetzt, berichtete Ruffini.


Als hauptsächliche Themen der jüngsten Synodenberatungen nannte der Leiter der vatikanischen Kommunikationsabteilung weiterhin Migration und Umweltfragen sowie Sklaverei und Menschenhandel.

Migration: Afrikanischer Kardinal mahnt Europa

Der äthiopische Kardinal Berhaneyesus Demerew Souraphiel kritisierte beim Synoden-Pressebriefing Grenzschließungen in Europa gegenüber Flüchtlingen, die Hilfe brauchten. Der Kontinent müsse sich seiner christlichen Wurzeln besinnen. Es sei eine christliche Verpflichtung, den Fremden und Hilfesuchenden aufzunehmen. Die meisten jungen Migranten, so Souraphiel, blieben auf afrikanischem Boden, erinnerte der Kardinal.

Hauptgrund für die Migrationsbewegungen seien Armut, Korruption und Konflikte, erläuterte der Vorsitzende der Äthiopischen Bischofskonferenz laut "Vatican News". Zudem verurteilte Kardinal Souraphiel in diesem Zusammenhang Waffenhandel. Auch der Heilige Stuhl könne sich zu dessen Bekämpfung noch stärker engagieren.

Er hoffe darauf, dass die Ergebnisse der Jugendsynode Jugendlichen auf der ganzen Welt erreichen würden, sagte der äthiopische Kardinal abschließend. Er hoffe dies vor allem mit Blick auf jene Jugendlichen, die keinerlei Mittel besäßen, um überhaupt zu hören, was die Kirche für sie zu sagen versuche. "Denn in einigen Gegenden, lassen Sie mich ehrlich formulieren, geht es für die jungen Menschen zunächst ums Überleben, bevor man über andere Dinge wie Internetzugang und weitere moderne technische Fragestellungen sprechen kann."

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Sebi1983 20. Oktober 2018 
 

Möge Kardinal Souraphiels Mahnunh Gehör finden!


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 Stefan Fleischer 20. Oktober 2018 

Wichtige Themen

"Wichtige Themen der Synodenberatungen weiterhin Migration, Umweltfragen und Menschenhandel"
Ja, unsere Kirche scheint immer mehr in jenen Moralistisch-Therapeutischen Deismus zu verfallen, den die Soziologen Christian Smith und Melinda Lundquist Denton schon 2005 bei den meisten der Befragten einer gross angelegten Studie des religiösen und spirituellen Lebens amerikanischen Teenager feststellen mussten. (Quelle: "Die Benedikt-Option" von Rod Dreher) "Es ist nicht nötig Gott einen besonders bedeutenden Platz im eigenen Leben einzuräumen, ausser man braucht ihn, um ein Problem zu lösen."
Was unsere Kirche heute aber bräuchte, wäre ein neuer Aufbruch, einen neuen Aufbruch zu Gott, zu einer neuen, tiefen Gottesbeziehung, zu einer Rückbesinnung auf das erste und wichtigste Gebot: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.“


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