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"Nur raus hier!"

23. August 2018 in Kommentar, 75 Lesermeinungen
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„Ihr Mietlinge bis in höchste Ämter, die ihr feige vor dem Weltwolf kuscht, ich verachte euch. Ich verachte Euch in demselben Maße, in dem ich die bewundere, die in diesen Tagen in Lehre, Leben treu zur ewigen Wahrheit stehen.“ Von Peter Winnemöller


Geseke (kath.net/Blog „Katholon“/pw) Ich will austreten wollen aus diesem Haufen, der von Verbrechern geleitet wird. Ich will austreten wollen aus diesem Haufen, der sich an Kindern vergeht. Ich will austreten wollen, aus diesem Haufen, der die Verbrecher deckt und ihre Taten vertuscht. Ich will austreten wollen aus diesem Haufen von Opportunisten, die sich feige der Welt anbiedern. Ich will austreten wollen aus diesem Haufen, der feige das Kreuz abgelegt und die beschimpft, die es aufhängen. Ich will austreten wollen aus diesem Haufen von Mammongläubigen, die Milliarden horten, nur um ihresgleichen die Pension zu sichern. Ich will austreten wollen aus diesem Haufen, der Gender, Klima und Migration leichter predigt als das Evangelium.


Wir fühlten uns so geborgen in einer Kirche, die vorgab uns Mutter zu sein. Wir glaubten uns daheim im Haus der Mutter, die uns geistlich zu nähren vorgab.

Wir wachten auf im Verschlag einer alten Hexe, die uns melken und aussaugen will. Wir finden uns wieder im Vakuum des Unglaubens als Folge vernachlässigter Katechese und Unterweisung.

Der Tiefschlaf ist vorbei.

Das Dorf hat keinen Pfarrer mehr. Jean-Baptiste Marie Vianney hatte Recht, sie beginnen schon die Tiere anzubeten.

Ich will raus hier.

Doch es gibt keinen Weg.

Ein winziger Teil der Ecclesia militans in Raum und Zeit ist zu einem kriminellen, korrupten, skrupellosen und nihilistischen Haufen verkommen. Ausgerechnet in unserer Zeit, ausgerechnet in unserer Welt.

Die Ecclesia militans aber ist es, die uns in die Ecclesia triumphans führt. Die Ecclesia militans ist es, die uns das Evangelium (Die neue EÜ ist damit nicht gemeint) überliefert hat. Die Ecclesia militans ist es, die uns den Glauben tradiert hat.

An keinem Ort steht geschrieben, dass wir diesem verdorbenen Teil der Ecclesia eine Steuer zahlen müssten. Doch sie, die es verdorben haben, gebrauchen ihre geistliche Gewalt, uns dazu zu zwingen.

Sie verweigern uns die Sakramente, wenn wir ihnen das Geld verweigern.

Und weil ich nicht weiß, ob und wie ich die ungerechte Exkommunikation aufopfern könnte, werfe ich ihnen ihre 30 Silberlinge vor die Füße.

Gäbe es einen anderen Weg, ich würde ihn noch heute betreten.

Doch lasst es Euch gesagt sein, Ihr Mietlinge bis in höchste Ämter, die Ihr feige vor dem Weltwolf kuscht, ich verachte Euch.

Ich verachte Euch in demselben Maße, in dem ich die bewundere, die in diesen Tagen in Lehre und Leben treu zur ewigen Wahrheit stehen.

Es gibt sie… und ich bin dankbar dafür.

Pressefoto Peter Winnemöller


Foto (c) Sarah Bömer


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Lesermeinungen

 Toribio 29. August 2018 
 

PW ein Formulierungskünstler ähnlich wie A. Kissler...

... und einer aus der Schar der Neokonservativen, der schon öfters hat erkennen lassen, dass er langsam das Ausmaß des Versagens von Teilen der kirchlichen Hierarchie aufgrund des Ungehorsams gegenüber dem Willen Gottes zu begreifen beginnt und dieses Versagen anzusprechen wagt. Hut ab für dieses mutige Statement! In einer Sache aber irrt er - PW schreibt: "Ein winziger Teil der Ecclesia militans in Raum und Zeit ist zu einem kriminellen, korrupten, skrupellosen und nihilistischen Haufen verkommen." - Nein, es ist nicht nur ein winziger Teil... Hedwig von Beverfoerde sieht da schon viel klarer… in der DT schreibt sie: "Die Fassade der nachkonziliaren Kirche ist zusammengebrochen… Teile der Hierarchie der Kirche sind vollständig verrottet." Alle Prophetien sagen uns eine schon demnächst wiederhergestellte Kirche voraus… das, was wir momentan sehen, ist die Abwicklung der nachkonziliaren Kirche durch einen, den man selbst zum Papst gewählt hat. Endphase des in Fatima Vorhergesagtem!


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 edih 27. August 2018 
 

@Hadrianus Antonius

ich bin sicher, wenn "DER" raus ist, kommen viele wieder zurück. Wir können's erwarten. Ansonsten, großer Dank an Herrn Winnemöller für den großartigen Artikel.


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 Hadrianus Antonius 26. August 2018 
 

@Peter Winnenmöller

Mir scheint, daß bald jemand anders hier "raus" sein wird...


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 Herbstlicht 25. August 2018 
 

@JP2B16

Bedenken Sie bitte, werter Kommentator, Verachtung ist zunächst nur einmal ein Gefühl und Gefühle können sich ändern, auch bei Herrn Winnemöller.

Verachtung kann in Mitleid umschlagen, Enttäuschung in Bitterkeit oder gar Schwermut.
Gefühle durchleben ist ein Prozess und womit sich glaubenstreue Katholiken momentan konfrontiert sehen, ist ja auch wirklich schockierend.
Haben wir also Geduld mit den Gefühlen anderer und unseren eigenen; sie sind einfach da und können sie eh´ kaum unterdrücken.
Aber vielleicht verwandeln - mit der Hilfe Gottes!


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 JP2B16 25. August 2018 
 

Ein andere Sichtweise, so sehr ich Peter Winnemöller auch schätze II

Ein "Nur raus hier" hätte als kollektive Bewegung eine fatale Signalwirkung und man würde letztendlich nur den Reform-Katholiken Vorschub leisten, ihnen quasi das Feld hierzulande überlassen. Ich lese gerade die BENEDIKT-OPTION, da liegt ein solches Ansinnen nahe. Ich ringe selbst schon seit vielen Jahren, aus der KÖRPERSCHAFT auszutreten, und die Geschehnisse müssten mich dazu von Jahr zu Jahr mehr bekräftigen. Doch Verwalter, die meinen ZEHNTEN auf welche Arten auch immer veruntreuen, müssen dafür eines Tages Rechenschaft ablegen. Ich gehöre zu einer weltumspannenden Glaubensgemeinschaft, und in einem sehr fernen Land, wo alle Hirten noch authentisch und glaubenstreu sind, hätte ich diese Gedanken wohl nicht. Ich verbiete mir einfach national, kleingeistig zu denken. Opfern wir die Silberlinge also auf. Und wenn nur ein einziger in der KÖRPERSCHAFT durch unser Vorbild zur Umkehr bewegt werden kann, wäre es doch wert zu bleiben, so wie ein guter Hirte jedem einzelnen Schaf nachrennt.


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 JP2B16 25. August 2018 
 

Ein andere Sichtweise, so sehr ich Peter Winnemöller schätzte

In der Tat sind wir Gläubige zuallererst Mensch. Wir dürfen und sollen uns aufregen. Die Anlässe berechtigen mehr als genug dazu. Und doch ist VERACHTUNG schwergewichtig. Kommt sie nicht der Verurteilung sehr nahe? Doch die steht nur unserem Herrngott zu. So sehr ich PW sonst schätze, hier aber stimme ich seinen Verteidigern nicht zu. Ein wahrer Christ soll Vorbild sein. Gefühle der Verachtung (wer kennt sie nicht) sollten still aufgeopfert werden. Sonst ist Verachtung stets ein Sieg für den Widersacher. Gehen wir nicht von uns selbst aus, die wir selbstbewusst unseren Glauben innerkirchlich aber auch gegenüber der breiten, ahnungslosen Gesellschaft und ihrem an vorderster Front kämpfenden und uns feindlich gesinnten, modernen Turbo-Journalismus rhetorisch und argumentativ geschickt verteidigen können. Wohl nicht wenige Bischöfe (und Priester) können das eben nicht. Jene sind nicht notwendigerweise so selbstbewusst und stark wie wir meinen und erwarten. Sie erscheinen uns dann "feige".


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 Diasporakatholik 24. August 2018 
 

@Philip Neri

Ist es nicht völlig überfällig, dass der amtierende Papst mal endlich auch wieder das GESAMTE KARDINALSKOLLEGIUM nach Rom einlädt und sich mit diesem ausspricht?

Ist schließlich die oberste Leitungen der Kirche und angeblich wollte ja gerade dieser Papst doch einen KOLLEGIALEN Führungsstil pflegen, nicht wahr?

Stimmt aber bislang nicht - er handelt nach dem Motto "Divide et impera" (teile und herrsche).


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 Philipp Neri 24. August 2018 

Weltbischofssynode zum Thema Missbrauch

Der englische Bischof von Portsmouth hat eine Weltbischofssynode zum Thema Missbrauch vorgeschlagen!
Es wird berichtet, dass er schon einen entsprechenden Brief an den Vatikan geschrieben hätte.
Ich unterstütze diesen Vorschlag ohne Abstriche. Mein Namensvetter, der Heilige Philipp Neri, würde das sicherlich auch fordern, zumal zu seiner Zeit in Rom auch vieles nicht zum Besten bestellt war!
Auf so einer Synode würde man wahrscheinlich dann auch endlich Tacheles reden!


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 KT-GK2018 24. August 2018 

werde ein Lied hochladen zum unerträglich schmerzhaften

Aushalten dessen was seit Jahren in der Una Sancta passiert und unsere Herzen bluten läßt:

"Disintegration"
diese (entweihten) Priester haben sich SELBST aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und sind hinaus in die Dunkelheit um Ihren zu großen weltlichen ANteil zu befriedigen.
nicht umsonst heißt es, daß wir Christen in dieser Welt sind, aber nicht von deser Welt.

lange dachte ich: es gibt nichts zu was ich dieses schreckliche Lied spielen könnte. bis heute +++

www.youtube.com/watch?v=-8q7BLU_UQY


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 KT-GK2018 24. August 2018 

@Rozaniec FALSCH

wir müssen und sollen nicht beisammenbleiben.
die Satanspriester sollen vom Boot.
Sie haben sich im Wald dieser Welt verlaufen.

"A Forest"

und so wie ab 3:16 haben sie es gemacht, zählen Sie ruhig mit wie oft:

again and again and again and again and again and again and again and again and again and again and again and again and again and again and again and again and again and again and again and again.

WAS HABEN DIE GEMACHT?

www.kathtube.com/player.php?id=46011


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 KT-GK2018 24. August 2018 

lb. Peter Winnemöller, das ist der Hammer was Sie schreiben.

der Hexen-Hammer.
DANKE

www.kathtube.com/player.php?id=46060


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 pilgerreise 24. August 2018 
 

Lieber Herr Winnemöller, ich kann nahezu alles nachvollziehen und unterschreiben, nur das Wort Verachtung macht mir Bauchschmerzen. Auch das, was da geschehen ist, womöglich immer noch geschieht, macht mir Bauchschmerzen, im wahrsten Sinne des Wortes! Ich denke, es ist gut, dass es ans Licht kommt: und nun es muss klare und harte Konsequenzen geben, auch zornige, so wie Jesus den Tempel gereinigt hat. Im Zorn ist für mich immer noch Wärme, vielleicht bis zur Weißglut, aber es ist für mich eine von Liebe geleitete Re-Aktion. Bei Verachtung habe ich Zweifel, ob damit Liebe einhergeht. Darin ist für mich Kälte, eine Kälte, die ich nicht mit Jesus in Verbindung bringen kann.
Ich denke bei all dem immer wieder daran, dass Jesus das alles schon wußte und mitgetragen hat, darunter unsagbar gelitten hat.. und diesen Schmerz für uns fruchtbar gemacht hat. Möge ER uns den Weg zeigen, IHM darin nachzufolgen. Komm, Heiliger Geist, komm, durch die mächtige Fürsprache des Unbefleckten Herzens Mariä!


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 Fides Mariae 24. August 2018 
 

@Chkm: Ein Anfang wäre...

... in jedem Priesterseminar eine unabhängige Stelle für Beschwerden über sexuelle Belästigung einzurichten.


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 Gipsy 24. August 2018 

Exorzismus?

Dottrina, der könnte nur wirksam sein, wenn alle Exorzisten reinen Herzens sind und in Anbetracht dessen, was sich derzeit offenbert (offenbaren muss) , habe ich meine Zweifel , dass dies so ist.
Daher würde ein Exorzismus sehr wahrscheinlich nur eine sehr schwache Wirkung haben, gegenüber einem sehr starken Feind.

Den vorliegenden Artikel finde ich sehr gut, er zeichnet ein genaues Bild der Situation in der Kirche.
Man muss allerdings nicht raus aus einem "schmutzigen Haus", man muss drinbleiben und dem Herrn bei der Reinigung helfen, es wieder zu einer Heimstatt machen.


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  24. August 2018 
 

@Bernhard Joseph

wünschenswert, was Sie schreiben. Leider wird das nie passieren.
Die Verbrecher-Kirche wird immer größer und die wahre Kirche immer kleiner, aber nur sie wird überleben.


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 Chkm 24. August 2018 
 

@Bernhard Joseph

Ja, das ist alle richtig und wichtig, was Sie das schreiben, aber bitte, sagen Sie doch einmal: Wie wollen Sie einem Seminaristen gegen dessen willen nachweisen, dass er homosexuell ist.
So lange er diese Veranlagung nicht für andere sichtbar lebt, wird Ihnen das nicht gelingen, und zu seinem Regens wird er nicht damit gehen, denn dann könnte er gleich von sich aus seine Ausbildung abbrechen, es sei denn, dass er damit bei diesem mit offenen Armen empfangen würde.


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 Bernhard Joseph 24. August 2018 
 

Hier wird schon wieder von einigen Foristen relativiert, was das Zeug hält

Weder geht es bei den Verbrechen eines Teils des Klerus um einen "Erbstreit" noch um die Frage, ob es auch anständige Priester gibt oder allein die Sünde zu hassen ist, sondern es geht um Konsequenzen, damit so etwas in der Kirche nie wieder passiert. Das pseudomoralische Gerede kann man sich also sparen. Tatsache ist, dass der überwiegende Teil der Priester, die sich des abscheulichen Verbrechens des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht haben, homosexuell veranlagt ist, ebenso, dass diese Verbrecher von einer Homo-Lobby in der Kirche trotz Kenntnis der Verbrechen gedeckt und beschützt wurden. Es ist daher zwingend erforderlich, diesen Gruppen in der Kirche jeglichen Handlungsspielraum zu nehmen, indem die Homo-Lobby aus der Kirche entfernt wird. Dazu muss zuallererst sichergestellt werden, dass verantwortliche Priester, Bischöfe und Kardinäle aus dem Amt verschwinden. Die Verantwortlichen sind bekannt! Ferner dürfen homosexuelle Seminaristen nicht zum Priesteramt zugelassen werden.


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 Hadrianus Antonius 24. August 2018 
 

"...von Verbrechern geleitet..."

Hr. Peter Winnemöller benützt in diesem Artikel sehr harte Worte.
Der Schmerz bei allen treuen Katholiken ist groß.
Bei allem aufheulen und Jammern und aller Wut soll man jedoch nicht vergessen:
Erzbischof Jorge Bergoglio hat schon keine Empahie für die Opfer von Julio Cesar Grassi gezeigt, genauso wie in Januar 2018 die Beschwerdeführer gegen Barros verunglimpft wurden.
Und die argentinische Bischofskonferenz hat unter Führung únd Auftraggabe von Kard. Jorge Bergoglio noch schlimmeres getan: eine Verteidigungsaktion für einen schon verurteilten pädophilen Priester zu starten.
Kirchliche Konsequenzen für den Täter:bis jetzt nichts.
Dekesel, der Kard. Müller und die Kongregation f.d. Glaubenslehre mit unvollständigen Akten im Fall T.F. betrog (30. Oktober 2013 aufgeflogen), wurde nach dem 75. Geburtstag v. EB Léonard sofort zum Erzbischof v. Brüssel-Mechelen und Anfang 2016 zu Kardinal ernannt.
Entfernung aus dem Petrusstuhl unvermeidlich.


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 wandersmann 23. August 2018 
 

Das ist doch nicht normal, oder? Münster

In Münster finden im Paulusdom politische Vorträge statt. DomGedanken 2018

So etwas hat es doch früher nicht gegeben, oder? Oder habe ich da etwas verpasst?

https://www.paulusdom.de/aktuelles/nachrichten/

Meiner Intuition nach ist das pervers.

Doppelkopf wurde ja schon in einer Kirche des Bistums gespielt, dann kann man natürlich auch politische Vorträge veranstalten.

Und wenn der Kaninchenzuchtverein keine Räumlichkeiten hat, warum dann nicht die Karnickel auch im Paulusdom ausstellen. Sind ja Geschöpfe Gottes, so wie wir.


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 wandersmann 23. August 2018 
 

Das Schlimmste für diese Personen ist es übrigens,

wenn sie hier auf der Erde keine Strafe bekommen, denn das, was hier nicht bestraft wird, dass wird dann drüben bestraft und das ist um einiges heftiger, sowohl im Fegefeuer als auch in der Hölle.

Es ist falsch diese Personen zu decken, auch um ihrer selbst willen.


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 wandersmann 23. August 2018 
 

Für sie beten

Ich befürworte jedenfalls diejenigen Kommentare hier, die dazu aufrufen für die betroffenen Personen zu beten.

Es ist aus weltlicher Sicht verständlich, dass das Schwierigkeiten bereitet. Trotzdem ist das eine Auswirkung der Erbsünde, es nicht zu können.

Für diese Personen zu beten hilft deiner eigenen Beziehung zu Jesus.

Sie können immer noch gerettet werden, wenn sie nur aufrichtig bereuen und Jesus will, dass sie gerettet werden.


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 cn 23. August 2018 
 

Erbstreitigkeiten

Wenn ich den Text lese, dann sehe ich dort zu einem Teil eine Bestätigung der Vorwürfe, welche der Kirche von ihren Gegnern gemacht werden und zu einem etwas größeren Teil Vorwürfe gegen ebendiese Gegner.

Das alles muss vielleicht mal raus, hilft aber auf Dauer auch nicht weiter.

Es ist wie bei einem Erbstreit.

Was nach meiner Erfahrung hilft, ist, sich mit einem Menschen, den man zu verachten oder nur hassen zu müssen glaubt, persönlich auseinanderzusetzen. Ihn einzuladen, einem ins Gesicht zu sagen, was er an einem hasst / verachtet. Wenn man das ausgehalten hat, dann wird es womöglich eine zaghafte Neugier des anderen geben, was man IHM denn zu sagen habe. Ich habe es so erfahren und ich wünsche diese Erfahrung jedem.


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 Geroni 23. August 2018 
 

Verlassen der Kirche

Auch ich kann den Autor verstehen.
Wie soll man noch andere vom Glauben an Gott durch den Weg der römisch-katholischen Kirche bewegen-wie kann man überzeugend apostolisch wirken, wie es der Auftrag an uns ist?

Und apropos Balken im eigenen Auge und so: Es handelt sich hier nicht nur um Sünden oder Vergehen so wie wir alle Sünder sind...es handelt sich um übelste Verbrechen, die nicht einmal geahndet werden konnten. Also gar kein Vergleich passt hier-nicht mal der mit den Pharisäern.

Ich habe mir erst vor Kurzem gesagt: Judas war ein Verräter und einer unter den auserwählten Aposteln - also dürfen auch wir uns nicht über jeden 12. Verräter allzu sehr wundern. Und unsere Kirche bleibt da weit drunter, dachte ich. Dann kurz darauf kam diese Hiobsbotschaft.
Nun meine ich, dass selbst Judas daneben noch blass aussieht...

Wieviel mehr ist Gott verletzt und er weiß es schon viel länger als wir. Dafür wurde sein Name mißbraucht.


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 Micha1984 23. August 2018 

Ein moderner Psalm

@fides mariae

Sehr gelungen! Als moderner Klagepsalm, der die Verzweiflung über den Zustand der Kirche ausdrückt, habe ich dieses Schreiben leider nicht verstanden. So kann ich auch die "Verachtung" besser ertragen. Ihr Beitrag hat mir sehr weitergeholfen.


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  23. August 2018 
 

Barmherzgkeit

Die Tat hassen, den Täter lieben. So empfehle ich, wie andere hier, den Barmherzigkeitsrosenkranz, für uns alle, zu beten.


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 Diasporakatholik 23. August 2018 
 


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 Tisserant 23. August 2018 

Alles was beschrieben wurde, habe ich im Studium der "Religionspädagogik" am eigenen Leib erfahren
Linksgrüne Jobsucher, die ihre radikalen Ansichten unter dem Deckmantel der Kirche auslebten.
Feminismus in seiner übelsten Art, wurde da gelebt auch von Mandals malenden Männinen!
Ich leide bis heute an der von diesen Kreisen veranlassten Zwangsexmatrikulation.
Ich habe solche Niedertracht bisher nirgends mehr erlebt.
Die kath Kirche in Schland ist in weiten Teilen linksversifft.
Beherrscht von Darstellern des mainstream, für die Glaube nur in der Dienstzeit eine vorgetäuschte Rolle spielt.
Ansonsten ist man link und links!


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 huegel76 23. August 2018 

Das sind schon sehr harte Worte von Herrn Winnemöller.

Vielen Dank hierfür, Sie sprechen mir aus der Seele.
Leider fehlen an den entscheidenden Stellen unserer Kirche oft genug diese "harten" - besser deutlichen Worte.


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 Zeitzeuge 23. August 2018 
 

Werter Montfort !

Das kirchl. Strafrecht scheint über Jahrz. nahezu suspendiert gewesen zu sein.

Aus DT v. 26.01.2017 Nr. 11, S. 6, Bespr. der Interviewbände v. Benedikt XVI.:

"Offen werden Krisenphänomene -Benedikt spricht von einer großen Skandalperiode-
wie der sexelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Kleriker angesprochen.
Mitverantwortlich macht Benedikt den Konsequentialismus als Fehlform der Morallehre, der keine in sich schlechten Handlungen kenne.

Desweiteren habe man das kirchliche Strafrecht nach dem Konzil kaum noch angewandt.

(Benedikt): "Es herrschte das Bewusstsein, die Kirche dürfe nicht Rechtskirche sondern müsse Liebeskirche sein. Sie dürfe nicht strafen. So war das Bewusstsein dafür, daß Strafe ein Akt der Liebe sein kann, erloschen."


Dazu erg. der wichtige Art. 29203 aus kath.net vom 02.12.2010:

Kardinal Ratzinger und die Revision des kirchl. Strafrechts.

Kard.Burke sagte vor wenigen Tagen, daß die Sprache des Strafrechts i. CIC-1917
klarer u. ausführl. war!!


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 follower 23. August 2018 

Es ist

offenbar die Zeit, in der Weizen und Unkraut reifen. Wir müssen es erdulden, denn Gott lässt es zu, dass sich Menschen entscheiden so oder so. Flüsse und Meere sind verdreckt, dass es weh tut. Aber es ist von Menschen verursacht. Tatsache ist aber auch, dass die Flüsse an der Quelle, dort wo noch niemand etwas dazu getan hat, kristallklar sind, wie es die Kirche an ihrer Quelle ebenfalls ist und bleibt. Unsere Quelle ist Jesus, und dort muss die Gesellschaft wieder hin, zum klaren und traditionellen Glauben. Jesus ist der Weg, er ist die einzige Wahrheit und unser Leben.


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 Federico R. 23. August 2018 
 

Wahrlich, ...

... wir durchleben und durchleiden gerade eine apokalyptische Zeit. Für die einen eine Drohbotschaft. Für die anderen eine Frohbotschaft. Gebet, Versöhnung = Sühne, Buße, Lobpreis (Einsiedlerin). "Nur den Betern kann es noch gelingen ..." (Reinhold Schneider).


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 Fides Mariae 23. August 2018 
 

Ein moderner Psalm

Dieser Artikel ist die Klage eines modernen Psalmisten, alle momentane Verzweiflung ist zugelassen, Zorn, Ambivalenz. Bedauerlich, wenn manch ein Leser das nicht erträgt. Wie ertragt Ihr dann die Bibel?
Wirklich, die Situation ist so, dass die Steine schreien. @Rolando: Die Pharisäer und schlechten Hirten wurden im neuen Testament KEIN EINZIGES MAl in Schutz genommen, alle anderen Sünder schon. Wenn die Weherufe über die Pharisäer und die Beschimpfungen (Schlangenbrut) nicht auch Verachtung ausdrücken, ebenso die Aussage, dass ein Mühlstein um den Hals noch besser wäre, was dann? Wir müssen nicht besser sein also unser Lehrer (mal abgesehen davon, dass das gar nicht geht.) An einer Klage des Volkes über schlechte Hirten und dem Wunsch, ihnen zu entkommen, sehe ich nichts Verwerfliches. Mit Beschwichtigungsreflexen sollten wir uns nicht selbst hemmen. Die Bischöfe brauchen unsere Hilfe bei der Gewissenserforschung. Sie brauchen unseren Widerstand, um sich dem Zeitgeist zu widersetzen.


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 Fatima 1713 23. August 2018 
 

Nur raus hier!

Sie haben vollkommen recht, Herr Winnemöller, aber das gilt nicht für Sie! Die Krebsgeschwüre müssen raus!

Die Kirche ist der Leib Christi. Wenn dich dein Auge zum Bösen verführt ...

Und wir dürfen nicht vergessen: Es ist nur "ein winziger Teil" und es gibt auch die, die "in diesen Tagen in Lehre und Leben treu zur ewigen Wahrheit stehen." Auch ich bin für diese sehr dankbar!

Damit keine Missverständnisse entstehen: mit Krebsgeschwüren meine ich in erster Linie die Netzwerke; für die einzelnen Täter kann und soll man für die Gnade der Reue und Umkehr beten - sie aber auch zur Rechenschaft ziehen und dafür sorgen, dass sie keinen Schaden mehr anrichten können!


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 Rut2007 23. August 2018 

Es gibt doch auch

die eucharistische Anbetung zur Heiligung der Priester und geistige Mutterschaft. Vielleicht wär das etwas...


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 Thomas59 23. August 2018 
 

Matthäus 18,15-17

"Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir, damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werde. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde! Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner."
Ich frage also die Verantwortlichen:"Wie oft wollt ihr bei einem Sünder den ersten Schritt tun? Oder meint ihr nicht, dass irgendwann die weitere Eskalation angewendet werden muss?"


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 Diasporakatholik 23. August 2018 
 

Bitte nicht pauschalisieren!

Ich jedenfalls kenne hier in meiner Umgebung in der Diaspora genügend viele Priester und andere hauptamtliche Kirchenmitarbeiter, denen ich dankbar vertrauen kann und für die und deren Seelenheil ich ehrlichen Herzens beten kann.


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 Dottrina 23. August 2018 
 

Verständlicher Kommentar

von Herrn Winnemöller, den ich nur allzu gut nachvollziehen kann. Innerlich geht es mir ähnlich. Aber jetzt die Kirche verlassen - das verdient sie nicht; sie ist heilig. Sie ist die Braut Christi und kann nicht sündigen. Wie ich schon öfter dargelegt habe, gehört dieser widerliche Augiasstall konsequent ausgemistet! Vorschlag: Könnte man nicht einen weltweiten Exorzismus für diese sündhaften Kleriker beten, indem sich alle Exorzisten weltweit daran beteiligen? Damit dieses böse Verlangen ausgemerzt wird? Denn das kommt ja in erster Linie von Satan, dem Bösen überhaupt. Er freut sich über jeden Priester, den er zum Bösen verführen kann.


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 Quirinusdecem 23. August 2018 
 

@Micha1984

...drehen wir die Pfeilspitzen einmal um, so muss man sagen, daß diese Menschen sicherlich keine Achtung verdienen. Wenn sie aber keine Achtung verdienen, so sind sie letztlich "ver"achtet, da ihre Taten zu ächten sind. Wo sie sicherlich recht haben, es sind nach wir vor Menschen und damit Gottes Ebenbilder. Damit haben sie auch immer Menschrechte und es ergeht die Aufforderung an sie, sich von ihren zu ächtenden Taten loszusagen, umzukehren und Buße, auch Wiedergutmachung, zu tun.
Klartext und deftige Worte bringen die Sache auf den Punkt und helfen oft weiter. Dafür gibt es diese Ausdrucksweise, er schrieb von verachten nicht von ächten und vogelfrei.....


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 M.Schn-Fl 23. August 2018 
 

Und trotzdem

Und trotzdem, auch wenn so viele das Angesicht der Braut Christi beschmutzen, um so mehr werde ich es lieben und versuchen mit meiner eigenen Armseligkeit, es zu reinigen, so gut ich kann; denn es ist immer noch die Braut Christi. Beten wir für die Treuen aber auch für die Verkommenen, wie es uns Christus in der Barmherzigkeit-Novene durch die heilige Faustina von Krakau gelehrt hat.


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 Philipp Neri 23. August 2018 

Jesus handelt!

Bei der Tempelreinigung handelt Jesus - das versuchen wir immer auszublenden. Hier zeigt sich der Heilige Zorn Gottes ganz deutlich!
Was ich auch überhaupt nicht verstehen kann, ist das ständige Herumlavieren um das eigentliche Thema herum.
Die Kirche wird genau von den Personen kaputt gemacht, die mehr an Sex und Macht, als an Gebet, Anbetung und Demut denken!
Wir müssen darüber reden, dass es Amtsträger gibt, die die Moral mit ihrem Leben mit Füßen getreten haben und die nicht die Anbetung gesucht haben, sondern das Vergnügen!


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 amor crucificada 23. August 2018 
 

Fürbitte

Ich weiß, was ich hier sage ist nicht christlich, und als gläubige Katholiken sollte ich besonders um Umkehr für diese Wölfe wie Wuerl, Cupich u.a. in den USA und anderswo beten. Aber vom Gefühl her wünsche ich Ihnen, dass sie in der Hölle schmoren. Es ist eine Überwindung, um ihre Bekehrung zu beten. Deshalb bete ich im selben Atemzug um meine Bekehrung. Und ich habe den trostreichen Rosenkranz lieben gelernt, besonders das 2. Gesätz:Jesus, der in seiner Kirche lebt und wirkt. Daran klammere ich mich fest.


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 Micha1984 23. August 2018 

@Montfort

"Ja, es gibt den heiligen Zorn, die Aufdeckung der Sünde vor der ganzen Gemeinde..."

Ich störe mich immer noch am Wort "Verachtung" an Herrn Winnemöllers Text. Das kann ich als "christliche Haltung" nicht akzeptieren, auch wenn ich den Zorn und den Schmerz nachvollziehen und scharfe Gegenmaßnahmen zur Säuberung der Kirche gutheiße.
Exkommunikation als Tatstrafe halt ich auch für einen guten Weg! Wie öffentlich der "Pranger" sein muss, das halte ich noch für diskussionswürdig.


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 garmiscj 23. August 2018 

Jippieee, Juhuuuu, Wowww, grazie, danke, Gott vergelt's..


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 Montfort 23. August 2018 

Ja, es gibt den heiligen Zorn, die Aufdeckung der Sünde vor der ganzen Gemeinde...

und die heilsnotwendige Ächtung, Entfernung und Ausgrenzung der verstockten Sünder aus der Gemeinde durch jene, die unter deren Sünde leiden!

"Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir, damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werde. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde! Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner." Mt 18,15-17

Es ist höchst an der Zeit, dass der Papst den geistlichen und sexuellen Machtmissbrauch und dessen Duldung durch höchste Obere, die immer wieder das Leben der "Kleinen" zerstören, kirchlich so verurteilt und mit der stärkst möglichen Beugestrafe belegt wie die Mittäterschaft in der Mafia: die AUTOMATISCHE EXKOMMUNIKATION - die dann für jeden Einzelfall auch kirchlich-öffentlich festzustellen ist!


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 Bernardo 23. August 2018 
 

mir wäre lieber...

@Rozaniec ich bin absolut bei Ihnen. Mir wäre es auch lieber, Herr Winnemöller würde bei aller großteils berechtigten Kritik, verbal etwas abrüsten


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 Hesychast 23. August 2018 
 

@griasdigott

In einem Ihrer Posts schreiben Sie u.a.: "Am Sonntag in die hl. Messe, mehr halte ich nicht mehr aus". Ich kann Ihnen das nachfühlen. Auch ich halte die ganze oberflächliche Betriebsamkeit im Pfarrgemeinderat, beim Pfarrkaffee und bei sonstigen Pfarr-"Events" nicht aus. Muss man aber auch gar nicht, "um gerettet zu werden". Von einem der berühmtesten Wüsteneremiten der christlichen Frühzeit, dem hl. Arsenios, 354-440, der aus einem Senatorengeschlecht stammte und ursprünglich Lehrer eines Sohnes des römischen Kaisers Theodosius I. war, und der am 8. Mai sogar auch einen kath. Gedenktag hat, ist in den "Weisungen der Väter" (=Apophtegmata Patrum)u.a. Folgendes überliefert:
"Als der Altvater Arsenios noch im Palast (des Kaisers Theodosios I.) weilte, betete er zu Gott: 'Herr, zeige mir einen Weg, wie ich Rettung finde!' Und es kam eine Stimme zu ihm, die sprach: 'Arsenios, fliehe die Menschen, und du wirst gerettet werden'."


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 Zeitzeuge 23. August 2018 
 

Unsere Vorfahren waren offensichtlich realistischer

und beteten daher in einer Litanei, z.B.
in einem Gebetbuch von 1666 und im Trierer
Gesangbuch von 1847:

O Herr,

vom Geiste der Unreinigkeit verschone uns,

Daß DU die Feinde DEINER hl. Kirche demütigen wollest,

Daß DU den apostolischen Oberhirten und alle geistlichen Stände in der hl. Religion erhalten wollest!

Ich sehe nichts "selbstgerechtes" in diesen Bitten!

Meiner Meinung nach muss man als gläubiger Katholik auch nicht vollkommen sein, um wirkliche Misstände in der Kirche und deren Verursacher zu kritisieren, dafür genügt die gläubige,
unverfälscht katholische Vernunft!


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 griasdigott 23. August 2018 

Kirche der Reinen

@ Rozaniek

Soweit ich informiert bin, wurden bei der "Kirche der Reinen", die ausgeschlossen, die sozusagen etwas schmutzig waren.

Ich sehe das hier aber anders gelagert. Wenn ein Priester wegen Verbrechen laisiert wird, muss er nicht unbedingt aus der katholischen Kirche ausgeschlossen werden. Insofern er bereut, kann er ja einfaches Mitglied der Kirche bleiben.

Das Problem ist aber, dass es augenscheinlich manchen gar nicht so sehr darum geht, einfaches Mitglied in der katholischen Kirche zu bleiben, sondern das gut dotierte Amt zu behalten, das mit Ansehen und hoher sozialer Stellung verbunden ist. Es geht auch um Macht in Kirche und Politik, um Geld usw.

Auch als einfaches Mitglied der Kirche kann man heilig werden. Darum geht es!


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 Veritatis Splendor 23. August 2018 

Testament des hl. Franziuskus (Auszug)

„Der Herr gab mir zu den Priestern, die nach der Norm der heiligen römischen Kirche leben, so großes Vertrauen ihrer heiligen Weihe wegen, dass ich – auch wenn sie mich verfolgten – bei ihnen dennoch Zuflucht suchen würde. Und wenn ich so viel Weisheit hätte, wie Salomon sie besaß, und käme ich zu den armseligsten Leutpriestern auf ihren Pfarreien – ich würde doch nichts gegen ihren Willen unternehmen. Ich will sie achten, lieben und ehren als meine Herren. Ich will an ihnen nicht die Sünde sehen, weil ich in ihnen den Sohn Gottes gewahre und sie darum meine Herren sind.

So halte ich es aber deshalb, weil ich in dieser Welt von ihm, dem erhabenen Gottessohn, körperlich nichts sehe als nur seinen hochheiligen Leib und sein kostbares Blut, welche nur die Priester allein konsekrieren und nach dem Empfang den anderen reichen. Und ich will, dass diese hochheiligen Geheimnisse der Eucharistie über alles in Ehren gehalten, verehrt und an kostbar ausgestatteten Orten verwahrt werden...“


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 Eliah 23. August 2018 
 

Ein Trost

Es bleibt angesichts der Mietlinge unter den Hirten ein Trost, den Pius VII. der Überlieferung nach gegenüber Napoleon, der den Papst in Frankreich gefangen hielt, ausgesprochen hat.Auf die Drohung des Kaisers ("Ich werde die Kirche vernichten") antwortete der Papst "Sire, das haben alle Priester in 18 Jahrhunderten nicht geschafft".


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 bücherwurm 23. August 2018 

@Rozaniec: Sie sollten sich bewusst machen, dass an Ihrer Kritik Böses kleben kann.

Wenn Laien daran gehindert werden, denn Mund aufzumachen gegen Verbrechen, die durch unsere Kleriker geschehen, dann ermöglichst dies weitere Verbrechen.

Sie sollten auf Peter Winnemöller und auf andere praktizierende Katholiken, die ähnlich entsetzt auf den Abgrund des Bösen reagieren, der sich aktuell in unserer Kirche zeigt, besser ein anderes Wort Jesu anwenden: "Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien!"


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 Herbstlicht 23. August 2018 
 

eine ganze Skala an verständlichen Gefühlen

Den Seelenzustand von Herrn Winnemöller kann ich sehr gut nachempfinden.
Er spürt Verachtung, andere empfinden Trauer, andere Zorn, wieder andere von allem etwas.
Viele werden austreten, andere werden gerade jetzt in der Kirche bleiben.
"Wollt auch ihr gehen?", fragt uns Jesus auch heute.

Wir alle fühlen uns gebeutelt vom Verhalten einiger Kirchenoberer und so gibt es die ganze Palette an Emotionen und das ist verständlich und nicht verwerflich.
Zusätzlich noch die Angst, was noch alles an weiteren Vorfällen ans Tageslicht kommen mag.
Aber es muss sein! Wenn unsere Wohnung verschmutzt ist, nehmen wir auch den Besen und den Putzlappen in die Hand und machen gründlich sauber.

Ich baue darauf, dass dieser Reinigungsprozess, der -hoffentlich- stattfinden wird, die katholische Kirche neu erblühen lässt.
Ostern wird nur durch Karfreitag möglich.
"Ich bin bei euch bis zum Ende der Welt", Christi Zusage möge uns bestärken.


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 hape 23. August 2018 

Gierige Pächter des Weinberges

Heute hatte ich zufällig ähnliche Gedanken: bezahlte Knechte, die die Herde verlassen, wenn der Wolf naht.

Dann dachte ich aber, es geht noch um etwas anderes. Nämlich um die gierigen Weinbergpächter, die am Ende sogar den Erben des Winzers umbringen (Mk 12,1f).

Einige Arbeiter im Weinberg des Herrn verhalten sich eher wie Verwaltungstechnokraten, Gremienfunktionäre und Pöstchenjäger. Auch an den theologischen Fakultäten lässt sich wohl ganz gut von der zersetzenden Kritik an der Kirche leben. Aber die Pacht, die lehramtstreue Verkündigung, die wollen viele nicht mehr zahlen.

Lieber möchte man das lebendige Wort umbringen. Nicht wenige sehen in der Kirche v.a. den sicheren Arbeitsplatz, der gute Aufstiegschancen, soziale Anerkennung und politischen Einfluss verspricht. Diese verweltlichte Perspektive macht aus der Kirche aber einen Selbstbedienungsladen zur Befriedigung eigener Bedürfnisse und kirchenpolitischer Tagträumereien.

Wie lange soll das noch gut gehen?


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 padre14.9. 23. August 2018 

"Der Tiefschlaf ist vorbei."

wir alle hier haben viel zu lange zugeschaut. Mehr oder weniger haben doch viele gespürt das vieles nicht stimmt. Die Homosexualität in der Kirche. Die Relativierungen, immer in eine Richtung. Die Geldgeilheit.


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 Lautensack1 23. August 2018 
 

Kirchensteuer ungleich Kirche

@Bedavenerabilis

Der Kirche Christi gehören wir durch die Taufe unumkehrbar an, bei der Kirchensteuer geht es nur um Mitgliedschaft in einer Körperschaft des öffentlichen Rechts.


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 Philipp Neri 23. August 2018 

Anbetung ist geboten

Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, warum die Anbetung fast nirgendwo mehr in den Gemeinden gepflegt wird?
Weil man von ihr anscheinend nichts mehr hält! Jeder Priester sollte immer der erste und wenn es sein muss, eben der einzige in der Anbetung zu finden sein in einer Gemeinde. Das sind wahre Vorbilder!
Nur so können die Prioritäten wieder neu entdeckt und aufgezeigt werden!
Als Pilatus die Frage nach der Wahrheit stellte, hat er auf Jesus geschaut. Die Wahrheit stand direkt vor ihm.
Warum wagen viele Priester oft nicht mehr Jesus direkt anzuschauen in der Anbetung? Weicht man seinem Blick aus?
Für mich ist die Anbetung eins der Erkennungszeichen eines wahrhaftigen Priesters!
Wir sollten deshalb darauf dringen, dass die Anbetung wieder einen großen Stellenwert in den Gemeinden bekommt!
Wo sind denn die Aufrufe der Bischöfe zum nötigen Gebet vor dem Allerheiligsten? Jeder Priester sollte aufgefordert werden, mindestens 1 mal in der Woche eine Anbetung in den Pfarreien anzubieten!


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 griasdigott 23. August 2018 

Operation lebensrettend

Jesus Christus ist der Arzt der Kranken.
da muss manchmal bittere Medizin verordnet werden, eine Verhaltensänderung gefordert werden, manchmal auch operiert werden. Wenn der Leib einen Tumor hat, muss man ihn herausschneiden. Mittlerweile haben sich schon Metastasen gebildet. Höchste Zeit für eine Operation.

Manchmal geschieht ein Wunder und der Krebs verschwindet plötzlich. Deshalb bete ich auch für die kranken Priester, dass sie zum Glauben zurückfinden und auch das Gericht Gottes wieder ernstnehmen.

Vielleicht ist die Chance zur Heilung größer, wenn man beginnt zu operieren. Das lässt so manchen erst erkennen, wie lebensbedrohlich die Lage ist.

Dann kann auch Heilung geschehen.


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 agora 23. August 2018 
 

Danke

Jedes Wort ein Treffer! Leider!


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 BedaVenerabilis 23. August 2018 

Ich will austreten wollen aus diesem Haufen, aber es ist die Kirche meines Herrn und meines Gottes, meines Schöpfers und meines Erlösers, meines Richters und meines Retters Jesus Christus. Und es ist die Kirche, der ER seine Mutter zur Mutter gegeben hat. Es ist die Kirche, die meine Hoffnung ist.
Also bleibe ich drin in diesem Haufen und kämpfe! Den so verkommen manches erscheint, es ist das wertvollste, was wir in dieser Welt haben! Und Jesus Christus wird uns in unserem Kampf um seine und unsere Kirche stärken.


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 ThomasR 23. August 2018 
 

Fehlende Zuleitung von 5% Kirchensteuereinnahmen

dem Lebensschutz durch die Amtskirche v.A. über die Einrichtung der Frauenhäuser
und dafür weiterhin Ausbau der Bürokratie (es gibt Ordinariate mit inzwischen mehr als 1000 MItarbeiter und DBK mit x hundert MItarbeiter) , überteuerte Ausbauten, nicht notwendigen Anbauten und pompöse Bausanierungen (extra kommen noch risikoreichen Fondsbeteiligungen, dubiöse Industriebeteiligungen wie Weltbildverlag und Industrieanleiehen) ist tatsächslich eine Zumutung
Durch die Einrichtung von einem Netz von Frauenhäuser für die schwangere Frauen ist die Abtreibungsquote um bis 10% im Jahr zu reduzieren (entspricht ca 10 TSD Menschen).

Selbst auf Schar von Pastoral- und Gemeindereferentinnen, die sich oft als Zeremoniemeisterinnnen in den Pfarren behaupten versucehn, ist die Hilfe für die Schwangere Frauen und Mädchen in den Pfarren von der Amtskirche nicht gesondert auferlegt worden und oft ein Fremdwort
Quo vadis Ecclesiae?


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 Magdalena77 23. August 2018 

Raus hier - aber es gibt keinen Ausweg. Dieses Gefühl kenne ich seit einiger Zeit auch. Raus aus diesem "Verein", zu dem die katholische Kirche hier gemacht wurde, wo die Regeln vom PGR festgelegt werden statt vom Katechismus und dem Kirchenrecht, die für ALLE gelten. Raus aus dieser Kirche, in der ich von vielen nur politisierendes und begütigendes Wischt-Waschi höre. Raus aus dieser Kirche, die auf horrenden Geldern sitzt, aber vorgibt, so arm zu sein, dass man unsere Kirchen verscherbeln muss. Und raus aus dieser Kirche, die jene geißelt, welche Gott und seine Gebote ernst nehmen, aber jene begeistert hochpusht, die alles "neu" machen wollen, angeblich, um es weiterzuentwickeln. Es ist ein Leiden, aber ich weiß: Gott weiß es. Er nimmt uns diese ohnmächtige Wut nicht übel. Wir verlassen Ihn deswegen nicht.


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 Herbert K. 23. August 2018 
 

@Rozaniec

"Er hat bei seiner Aufzählung noch die "Selbstgerechtigkeit" vergessen. Und ein Wort Jesu zu erwähnen: das vom Splitter im Auge des Bruders ..."
Ich finde es unmöglich dass Sie einen solch renommierten Theologen in diesem Forum hier kritisieren!
Peter Winnemöller ist ein Ausbund von theologischer Konsequenz und Gradlinigkeit!
Und er hat recht, denn es ist eine Schande dass unsere Bischöfe es nicht schaffen, die Homosexualität im Klerus auszumerzen und stattdessen aus Feigheit ihre Kreuze ablegen!


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 Lautensack1 23. August 2018 
 

Sakramentenverweigerung?

Gibt es eigentlich Fälle, daß Priester Gläubigen, die aus der Kirchensteuer ausgetreten sind, wirklich die Sakramente verweigert haben?

Gerade glaubenstreue Priester haben doch wohl wenig Interesse, gleichsam die Gerichtsvollzieher korrupter Bischöfe zu werden.


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 Ginsterbusch 23. August 2018 

Fürchte dich nicht, du kleine Herde

Lieber Herr Winnemöller,
La Salette lässt grüßen. U. a dort sagte die Gottesmutter, es scheint, als sei alles verloren.
Wir sind Schafe und keine Wölfe. Schafe streiten untereinander nicht.
Sie erdulden stumm.
Der HERR hat uns gesagt, er schickt uns als Schafe mitten unter die Wölfe.
Jesus ist der Hirt der Schafe.
Wir sollten in unserer Verzweiflung nicht zum Wolf werden.
Wir müssen für alle Priester beten, am meisten für die, die wir nicht mögen. Es findet gerade ein fürchterlicher Kampf statt. Unsere Waffe sollte der Rosenkranz sein. GOTT lässt das alles zu, er könnte die Situation sofort verändern.
Vielleicht wartet er aus Barmherzigkeit auf das Gebet für die Priester, die verwirrt und vernebelt sind. Jeder Priester MUSS doch wissen, es gibt es, das letzte Gericht.
Holen wir uns die Priester zurück.
Vertrauen wir.
Diese katholische Kirche wird wieder glorreich aufstehen!


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 Corinquietum 23. August 2018 
 

Als ehemaliger jugendlicher Konvertit:

Die Mutter Kirche, die mich einst mit offenen Armen aufgenommen hat und meinem Leben Sinn und Richtung gab, wird von vielen ihrer Söhne heute zur Stiefmutter degradiert.Sie versuchen in ihrer Verbohrtheit sich selbst an ihre Stelle zu setzen. Doch die Mutter Kirche ist viel zu heilig, als dass sie diesen Rollentausch mitmachte.Gott möge uns beschützen:
"Führe mich, o Herr, und leite
meinen Gang nach Deinem Wort.
Sei und bleibe Du auch heute,
mein Beschützer und mein Hort.
Nirgends als bei Dir allein,
kann ich recht bewahret sein!"

Corinquietum


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 Philipp Neri 23. August 2018 

Jesus hat in solchen Fällen Gewalt angewendet!

Ich möchte daran erinnern, dass Jesus auch seinen Heiligen Zorn angewendet hat, als er alle diese Mietlinge aus dem Tempel geworfen hat. Die Tische wurden von ihm umgeworfen, er hat sie verjagt aus den Haus Gottes. Er sprach sogar von einer Räuberhöhle, woraus sie das Haus Gottes gemacht hätten.
Nein, Jesus war nicht nur der Bruder und menschenfreundliche Gott, nein er konnte auch Heiligen Zorn zeigen!
Die Botschaft Jesu wurde in den letzten Jahren sich oft so hingebogen, dass nur seine Barmherzigkeit beleuchtet wurde, aber dass es bei ihm auch um Gerechtigkeit geht, wurde ausgeblendet!
So geht es nicht!
Es geht um die ganze Wahrheit Jesu - nicht nur um eine selbstgestrickte Wahrheit!


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 Diadochus 23. August 2018 
 

Mietlinge

Das war ein sehr sehr deftiger Kommentar, aber absolut notwendig. Ja, die Mietlinge müssen raus. So sieht eine Reinigung aus.
@griasdigott: Trotzdem haben Sie eine gute Wahl getroffen. Sie haben gesucht und gefunden. Falls Sie die Möglichkeit haben, besuchen Sie doch mal eine Hl. Messe bei der Priesterbruderschaft St. Petrus. Da wird Ihnen das Herz aufgehen und Sie können die Kirche wieder lieben.


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 bruder chris 23. August 2018 
 

Ich kann sie verstehen, aber...

Lieber Herr Winnemöller, nicht, dass ich Ihre Enttäuschung, Ihre Bitterkeit und so vieles andere nicht verstehen könnte, aber...
Rolando hat recht, Gebet, Opfer, Fasten ist unser weg. Nur den Betern kann es noch gelingen lese ich hier oft. DAS ist die Wahrheit. Halten wir uns an das Herrenwort: "Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet."
Der Herr sieht die Herzen, der Herr wird richten, uns ist es aufgetragen für unsere Brüder uns Schwestern um Barmherzigkeit zu bitten.
"O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle. Führe ALLE Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen. Amen"


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 Gandalf 23. August 2018 

Ich kann jeden Satz von Peter unterschreiben!

Und bei Kardinälen, Bischöfen und auch Priestern, die nachweislich Mitkollegen oder Vorgesetzte (Bischöfe) aus falscher Rücksichtnahme decken, ist ein Heiliger Zorn mehr als gerechtfertigt. Für Bischöfe, Priester, die solche perversen Sachen durchgeführt haben, verspüre ich ebenfalls nur Verachtung, um ganz ehrlich zu sein. Und USER, die in diesem Forum hier irgendetwas relativieren möchten, sollten sich am besten ein anderes "Forum" suchen.


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 bücherwurm 23. August 2018 

@Rozaniec: Frage der Moderation, auf wen Sie Ihre Bemerkung beziehen?

Ich lese sie so, dass Sie Winnemöller daran erinnern wollen, dass er nicht nur den Splitter im Auge der anderen, sondern auch den Balken in seinem eigenen Auge kritisieren solle... ich möchte Ihnen aber die Möglichkeit geben, Ihre Aussage zu korrigieren, falls ich Sie falsch verstanden haben sollte!


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 julifix 23. August 2018 

Doch...

das ist heiliger Zorn!
Jesus hat die Pharisäer und Schriftgelehrten "Schlangenbrut" genannt.
Zorn, der gleichzeitig nicht ausschließt, für diese Mietlinge zu beten, zu fasten und bei Gott für sie stellvertretend um Vergebung zu bitten.


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 griasdigott 23. August 2018 

Jesus ist der Weg raus hier, der einzige!

Herr Winnemöller beschreibt auch meine Gemütslage. Es tut alles so weh!

Zum Glauben gekommen bin ich nicht durch irgendeinen Priester, Bischof, Religionslehrer, nein

nur durch das Wort Gottes, das Neue Testament. Seit ich zehn Jahr bin, lese ich es. Ein vorbildlicher katholischer Lehrer hatte mich durch eine(!) Bemerkung inspiriert.

Da ich im elterlichen Betrieb mitarbeiten musste, konnte ich weder in den Gottesdienst, noch in die katholische Jugend. Aber ich hatte ein neues Testament.

In meinen zwanzigern ging ich erstmals ab und zu zum Gottesdienst (bisher nur schreckliche Schulabschluss-Gottesdienste).

Ich habe nicht gefunden, was im Neuen Testament steht. Fragen stiegen auf, duzende theologische Bücher gelesen.

Gelitten, ausgegrenzt, ich halte das kaum noch aus.

Ich versuche Jesus Christus nachzufolgen gemäß dem Neuen Testament, einzige Richtschnur.

Am Sonntag in die hl. Messe, mehr halte ich nicht mehr aus, aber meinen Glauben nimmt mir keiner!


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 Thomas59 23. August 2018 
 

Natterngezücht

Doch wir dürfen zu den Nattern sagen was sie sind, nämlich Natterngezücht. Bei der Wahrheit gibt es keine Abstriche, sie muss gesagt werden, sonst machen wir uns mitschuldig. Dass das Volk betet, fastet, opfert, sühnt und nix sagt, sich ruhig verhält, kuscht vor der Macht, darauf basiert die Macht der Sünder.


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  23. August 2018 
 

Danke

Genauso würde ich schreiben, wenn ich irgendwo gehört werden würde.


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 Rolando 23. August 2018 
 

Verachtung?

Verachtung hat in der Kirche Jesu nichts zu suchen, sondern Gebet, Opfer, Fasten, Sühne, eintreten für den, die Sünder. Was wäre, wenn Jesus auch uns Sünder verachten würde, nein, was hat er gemacht, der Unschuldigste??
Wer ohne Sünde ist, verachte als erster.


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