Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Seehofer plant schärferen Kurs bei abgelehnten Asylbewerbern

23. April 2018 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Landtagsabgeordneter Tipi (CDU) begrüßt Vorhaben des deutschen Bundesinnenministers - Tipi: "Unsere Ressourcen sind endlich, auch wir können nicht alle bereitwillig aufnehmen. Deshalb müssen wir jene, die kein Bleiberecht haben, wieder zurückführen"


Berlin-Wiesbaden (kath.net/pm) Bundesinnenminister Horst Seehofer plant schärferen Kurs gegen abgelehnte Asylbewerber. Der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi begrüßt dieses Vorhaben. „Wir haben eine menschliche und gesellschaftliche Pflicht, die Menschen aufzunehmen, die vor Terror und Krieg um ihr Leben geflohen sind. Aber auch unsere Ressourcen sind endlich, auch wir können nicht alle bereitwillig aufnehmen. Deshalb müssen wir diejenigen, die kein Bleiberecht haben und deren Asylantrag abgelehnt wurde, auch wieder zurückführen in ihre Herkunftsländer“, so Tipi.


Tipi weist daraufhin, dass es dabei allerdings immer wieder zu Komplikationen komme, „fehlende Papiere oder ärztliche Atteste können dazu führen, dass eine Abschiebung verzögert oder verhindert wird. Es kann aber auch sein, dass Flüchtlinge untertauchen, um einer drohenden Abschiebung zu entgehen. Das müssen wir verhindern. Deshalb halte ich die vorgeschlagenen Abschiebezentren für keine schlechte Idee.“

Innenminister Seehofer möchte auch die Hürden für die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aus dem Weg räumen. Das geht aus einem Entwurf eines Eckpunktepapiers des Ministeriums hervor. Ärztliche Atteste oder fehlende Dokumente sollen nicht mehr als Hinderungsgründe anerkannt werden, die eine Abschiebung generell unmöglich machen.

„In den Zentren sollen Asylbewerber bis zu einer Entscheidung untergebracht werden. Bei einer Ablehnung des Asylantrags sollen sie dann auch von dort abgeschoben werden. Wir brauchen klare Richtlinien. Die abgelehnten Flüchtlinge müssen verfügbar sein und dürfen nicht untertauchen, damit die Verfahren schneller abgeschlossen werden können und eine Abschiebung dann auch erfolgen kann.“

Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi


Foto MdL Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 24. April 2018 
 

Nicht zu vergessen

all die Islamisten und Kriminellen, die man aus Sicherheitsgründen als allererste abschieben sollte. Bei bereits erheblich straffällig gewordenen bitte mit lebenslanger Wiedereinreisesperre (und automatischer, sofortiger, Abschiebehaft, die lange genug dauern können muss, um bewusst kalkulierte, "kostenlose Heimflüge" zu verhindern - wie etwa bei dem Drogendealer aus NRW, den man bereits 10x abgeschoben hatte und der immer wieder auftaucht).


2
 
 Kirchfahrter Archangelus 23. April 2018 
 

Jo mei, der Horst...

... der plant so allerhand - vor den Wahlen. Hoast mi?


5
 
 RJN 23. April 2018 
 

Lügenpolitik

Dieser "schärfere Kurs" dauert genau bis zur Landtagswahl in Bayern. Was hat Seehofer wirklich gegen die "Herrschaft des Unrechts" Seehofer) getan? Im Europa-Parlament stimmen die CSU-Parlamentarier genau für jene Gesetze, die den Deutschen jede Kompetenz in Sachen Flüchtlingsaufnahme und Grenzsicherung verbieten. Und was Abschiebungen angeht, hätte Seehofer als Ministerpräsident weitaus mehr durchsetzen können. Nein, Seehofer hat sich und seine CSU dauerhaft an Merkel und das freimaurerische Gesellschaftskonzept der EU gebunden. Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, aber Seehofer ist noch nicht mal eine Schwalbe, sondern die personifizierte politische Lüge!


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Flüchtlinge

  1. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  2. Christlicher Konvertit Chia Rabiei darf in Deutschland bleiben
  3. Abschiebung: Erzbischof Lackner mahnt zu Menschlichkeit und Dialog
  4. Hat Kardinal Marx für EKD-Flüchtlingsschiff einen "namhaften Betrag" zur Verfügung gestellt?
  5. Zahl der Migranten übers Mittelmeer erheblich gestiegen
  6. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  7. "Fehler von 2015 dürfen nicht wiederholt werden"
  8. Wegen Kritik an Flüchtlingspolitik wurden Krippenfiguren gestohlen
  9. So retten, „dass Rettung nicht automatisch Einwanderung bedeutet“
  10. Theologe: "Die Kirche kann barmherzig sein, der Staat darf das nicht"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  3. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  4. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  5. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  6. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  7. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  8. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Die Wintersonne der Vernunft
  11. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  12. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  13. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  14. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz