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Pakistan: Evangelikale Kirche von Unbekannten in Brand gesteckt

18. April 2018 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Lahore: Katholischer Erzbischof verurteilt die Tat - Brand wurde im Inneren der evangelikalen Kirche von einer „selbstgebastelten“ Molotow-Bombe verursacht - Innerhalb von Minuten brannte der ganze Kirchenraum


Lahore (kath.net/Päpstliche Missionswerke Fides) In der Stadt Shahdara, in der Nähe von Lahore, wurde eine Kirche von Unbekannten in Brand gesteckt. Wie die Ermittler mitteilen wurde der Brand am 15. April im Inneren der Kirche von einer „selbstgebastelten“ Molotow-Bombe verursacht. Innerhalb von Minuten brannte der ganze Kirchenraum. Die Polizei erhob unterdessen Anklage gegen Unbekannte. Mohammad Waryam, Inspektor der Polizeiwache von Shahdara, sagte gegenüber Fides: „Wir haben umgehend Ermittlungen eingeleitet, aber es gibt leider keine Augenzeugen.“ Die Kirche, die noch nicht fertig gestellt ist, wird bereits regelmäßig für den Gottesdienst genutzt wird und gehört der evangelikalen Gemeinschaft „The Gospel of Jesus Mission“. Die Kirche ist sonntags morgens für den Gottesdienst, am Nachmittag für den Katechismus und abends für Jugendtreffen geöffnet. Der Angriff fand eine halbe Stunde vor Beginn des Katechismusunterrichts statt. Das Gelände ist von einer Mauer umgeben und nicht leicht zugänglich. Die christliche Gemeinde ist bei den zuständigen pakistanischen Behörden registriert und existiert seit fast vier Jahren in der Stadt. Sie umfasst rund 300 christliche Familien.


Der Pastor der Gemeinde, Yousuf Aziz, erklärt gegenüber Fides: „Wir haben keine Drohungen erhalten und befinden uns nicht in Konflikt mit jemandem. Dieses Verbrechen ist schockierend für uns alle. Alles war alles schnell mit Asche bedeckt: Bodenmatten, Teppiche, Stühle, Möbel, das Kreuz, heilige Bücher wie die Bibel, die Liedtexte, die Bücher für den Katechismus. Das ganze Innere der Kirche muss restauriert werden“. „Die Mitglieder der Gemeinde trauern um Kirche in einem solchen Zustand. Wir beten für die Täter und legen alles in Gottes Hand. Gott schützt sein Volk.“

Im Gespräch mit Fides verurteilt Erzbischof Joseph Coutts von Karachi die Straftat und erinnert dabei auch an den jüngsten Angriff auf Christen in Quetta. Er sei „besorgt über den mangelnden Schutz von Christen in Pakistan“. Die bischöfliche Justitia-et-Pax-Kommission lädt unterdessen am heutigen 17. April zu einer Protestkundgebung im ganzen Land ein bei der Solidarität mit Christen in Quetta und Lahore ausgedrückt werden und politische und juristische Institutionen auf das Problem aufmerksam gemacht werden sollen. Pfarrer Bonnie Mendes aus Faisalabad erklärt gegenüber Fides: „Wir stellen fest, dass die Angriffe gegen religiöse Minderheiten zunehmen. Die Regierung muss ernsthafte Maßnahmen ergreifen und darf das Phänomen nicht unterschätzen“.

Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 goegy 18. April 2018 
 

Der militante Islam schlägt nicht nur in Pakistan immer wieder zu, sondern rund um die Welt und auch in Europa.
Wöchentlich kommen Meldungen von geschändeten Kirchen und Friedhöfen aus Frankreich. Da man die Täter meist nicht gleich findet und keine 100 prozentige Sicherheit bezüglich eines muslimischen Hintergrundes nachweisbar ist, reicht dies in der Presse höchstens zu kleinen Randnotizen.
Die Fälle aber häufen sich.
Wird ausnahmsweise einmal eine
Moschee besprayt oder legt jemand ein Sandwich mit Schweinespeck vor die Tür, so geht ein Aufschrei durch die Medienwelt.
Wer die muslimischen Fakten benennt, muss fürchten, gleich einmal als "islamophob" bezeichnet zu werden.

Zeigt die deutschsprachige Presse je einmal Bilder von all den gezielt geschändeten christlichen Kirchnern in Syrien und Irak?
Wer wagt es, die im Koran enthaltenen Richtlinien zum Umgang mit Ungläubigen konkret zu benennen?
Diese Feigheit wird eines Tages ihre Rechnung präsentieren !


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