Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  9. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  10. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  11. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  12. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  13. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. ‚Das Exil von Pater Edmund‘

SPD zieht Antrag zur Abtreibungswerbung zurück!

13. März 2018 in Deutschland, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder hat dies in der Fraktionssitzung verkündet - UPDATE: Reaktion der Christdemokraten für das Leben/Bayern


Berlin (kath.net/pl) Die "Welt" erfuhr aus Unionskreisen, dass der CDU-/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder dies in der Fraktionssitzung verkündet hat. Union und SPD einigten sich darauf, dass die Bundesregierung nun einen eigenen Vorschlag zu Paragraf 219a STGB erarbeiten wird. Nach weiteren Angaben der "Welt" gab es eine gemeinsame Erklärung von Union und SPD, wonach die SPD-Bundestagsfraktion ihren Gesetzentwurf zu Paragraf 219a „jetzt nicht zur Abstimmung stellen“ werde und die Bundesregierung aufgefordert werde, „Möglichkeiten einer Lösung zu prüfen und einen Vorschlag vorzulegen“.

Zuvor hatte es seitens konservativer Unionsabgeordneter starke Kritik daran gegeben, dass die SPD den entsprechenden Gesetzentwurf eingebracht hatte.


Der "Focus" wertete den Schritt der SPD als "überraschend", denn mit den Stimmen der SPD, der Linken, der Grünen und der FDP hätte der Gesetzentwurf eine Mehrheit finden können.

Die Vorgehensweise der SPD, die am Koalitionsvertrag vorbei das Gesetz durchdrücken wollte, war nicht nur von konservativen Unionspolitikern, sondern auch von vielen Mainstream-Medien als Belastungsprobe für derzeit laufende Regierungsbildung mit einer großen Koalition interpretiert worden.

UPDATE
Christiane Lambrecht, Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben/Bayern, stellte dazu fest: "Dass die SPD den Antrag auf Erlaubnis von Werbung für Abtreibung zurückzog zeigt auch: Wenn etwas mit unserem Grundgesetz, mit unseren Werten kollidiert, muss Widerstand gelingen!" Sie erläuterte weiter: "Wer sich wie SPD, FDP, Linke und Grüne für mehr Abtreibungen einsetzt, hat nicht verstanden, dass erstens jeder von uns ein Embryo war und unsere Mütter 'Ja' zu uns sagten; zweitens jeder ungeborene Mensch gemäß unserer Verfassung ein eigenes Lebensrecht hat und drittens Mütter im Schwangerschaftskonflikt echte Hilfe und Alternativen brauchen - denn eine Abtreibung kann man nie mehr rückgängig machen, aber ungute Situationen kann man ändern!" Gleichzeitig mahnte sie aber, dass weiterhin Wachsamkeit nötig sei, denn die SPD erklärte, sie will "... ihren Gesetzentwurf zu § 219a StGB jetzt nicht zur Abstimmung stellen, da die Union sich auf uns zubewegt. Sie hat ihre Position geräumt, darüber nicht sprechen zu wollen. Unser Ziel bleibt, die Rechtssicherheit zu stärken. Die Bundesregierung ist nun aufgefordert, Möglichkeiten einer Lösung zu prüfen und einen Vorschlag vorzulegen."

Symbolbild: Breaking News



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  8. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  9. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  10. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  3. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  4. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  5. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  6. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  7. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  8. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  9. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  10. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  11. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  12. Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
  13. 'Gott ist gut'
  14. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  15. Tantum ergo Sacramentum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz