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Studie zeigt Zusammenhang Verhütungsmittel – Selbstmordrisiko

30. November 2017 in Chronik, 4 Lesermeinungen
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Frauen unter zwanzig Jahren seien besonders von einem zunehmenden Selbstmordrisiko betroffen, wenn sie hormonelle Verhütungsmittel einnehmen, zeigt eine dänische Studie.


Kopenhagen (kath.net/LSN/jg)
Eine dänische Studie hat einen Zusammenhang zwischen der Verwendung hormoneller Verhütungsmittel und einem erhöhten Selbstmordrisiko festgestellt. Jugendliche seien für den Einfluss hormoneller Kontrazeptiva empfindlicher als erwachsene Frauen, heißt es in der Studie, die im November im Fachjournal American Journal of Psychiatry veröffentlicht worden ist.


Hormonelle Verhütungsmittel würden den Einfluss anderer Faktoren, die Gemütsstörungen auslösen, wahrscheinlich verstärken, schreiben die Autoren.

Die Adoleszenz sei eine Phase, die einerseits durch Veränderungen des endogenen Hormonhaushaltes und andererseits durch neue kulturelle und soziale Interessen charakterisiert sei. Frauen unter zwanzig Jahren seien daher von den angesprochenen Nebenwirkungen besonders betroffen, heißt es in der Studie weiter.

Hormonelle Kontrazeptiva könnten einen direkten Einfluss auf die Neurotransmitter und das Zusammenwirken von Hypthalamus, Hypophyse und Nebenniere haben. Diese sind für die Stressregulierung und die neurobiologische Seite suizidalen Verhaltens verantwortlich. Die Daten der Studie würden auf ein deutliches Ansteigen erster Selbstmordversuche unter jungen Frauen nach dem Beginn der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel hinweisen.


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Lesermeinungen

 Thomasss 1. Dezember 2017 
 

Es ist doch schon seit jahrzehneten bekannt, dass Die Pille die schlimmsten Nebenwirkungen hat

aber geändert hat sich doch überhaupt nichts............


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 [email protected] 30. November 2017 
 

Dann sagen irgendwas die Todesanzeigen aus

@petrafel
Mir als aussenstehender Mann wird es mulmig, wenn ich manche Todesanzeigen von jungen Mädchen kur vor dem Volljährigkeitsalter lese. Der Selbstmord wird in den Todesanzeigen klar kaschiert.

Zeitungsanzeigen zeigen Berichte über Selbstmord auf eine Brücke: ein junges Mädchen liess ihre Schultasche auf dem Bürgersteig zurück, das Brückengeländer war von Strassenbahnbauarbeiter demontiert. das jungen Mädchen kam heran und sprang einfach ab. Passagiere erschracken im vorbeifahrenden Bus. Dann kam die Todesanzeige. Jetzt der oben genannte Bericht und Ihre Beschreibung vom Druck, die mich nachdenklich macht


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 mirjamvonabelin 30. November 2017 
 

Schade das solche Studien

nicht in den Tageszeitungen stehen.

Man kann nicht genug über die Nebenwirkungen der Pille schreiben.

Ich habe gehört alle Nebenwirkungen würden im Beipackzettel stehen aber die Frauen lesen es einfach nicht.
Vermutlich denken sie, wenn ich es nicht weis, dann hat es keine Nebenwirkungen.


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 petrafel 30. November 2017 
 

Warum nehmen Frauen die Pille

"Die Daten der Studie würden auf ein deutliches Ansteigen erster Selbstmordversuche unter jungen Frauen nach dem Beginn der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel hinweisen."

Dass Hormonveränderungen, wie die Einnahme der Pille, das Gefühlsleben einer Frau verändern, ist ein bekanntes Problem (das den Frauen jedoch i.d.R. nicht vermittelt wird).
Wäre aber noch zu klären, WARUM die jungen Frauen begannen, die Pille zu nehmen. Der Entscheidung zur Pille geht IMMER eine Stresssituation voraus: "ich darf jetzt auf keinen Fall schwanger werden!!!" - z.B. verbunden mit dem Gefühl echter(n) oder eingebildetet(n) Liebe/Begehrens; mit dem Druck, im Freundeskreis ENDLICH nicht mehr die einzige Jungfrau zu sein, mit der Angst der Freund MÜSSE ja nun endlich mal zum Zuge kommen, bevor er sich eine andere sucht; oder auch verbunden mit der Angst/ dem Wissen vor Überforderung oder gesundheitlichen Problemen.
Vielleicht verstärkt die Pille ja auch die ohnehin vorhandenen seelischen Probleme?


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