Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  2. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  3. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  4. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  5. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  6. Genderkompatible Monstranz
  7. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  8. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  9. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  10. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  11. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  12. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  13. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  14. Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum bringt ‚Jesus als queere Person’ auf die Bühne
  15. Bischof, der Flüchtling war: Migranten als Hoffnungsträger sehen

Frankreich: Verhütungsmittel für 14jährige anonym und gratis

6. September 2020 in Jugend, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit der Ausgabe von Verhütungsmitteln sollen ungewollte Schwangerschaften vermieden werden, die zum Großteil in einer Abtreibung enden. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache.


Paris (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Seit 28. August haben alle Mädchen in Frankreich, die 14 Jahre oder sogar noch jünger sind, kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln und allen Untersuchungen, die zur Verschreibung derselben notwendig sind. Wenn sie sich nicht ausweisen wollen, können sie anonym bleiben.

 

Bis dahin galt eine Untergrenze von 15 Jahren für die Abgabe von Gratis-Verhütungsmitteln. Erwachsene Frauen mit eigener Sozialversicherung müssen einen Teilbetrag selbst bezahlen, der Rest wird von der Versicherung übernommen.


 

Die 2013 erfolgte Einführung von Gratis-Verhütungsmitteln für minderjährige Mädchen ab 15 Jahren wurde mit der hohen Zahl ungewollter Schwangerschaften in dieser Altersklasse begründet.

 

In Frankreich werden jedes Jahr ungefähr 1.000 Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren schwanger. 770 Schwangerschaften enden durch eine Abtreibung. Die Abschaffung der Altersgrenze soll diese Zahl verringern.

 

Nach Informationen der Fondation Jérôme Lejeune gehört Frankreich zu den westeuropäischen Ländern, in denen Verhütungsmittel am weitesten verbreitet sind. Trotzdem ist die Zahl der Abtreibungen im Verhältnis zu den Frauen im gebärfähigen Alter seit 2003 nach oben gegangen. Die leichte Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln führt dazu, dass sich junge Menschen eher auf sexuelle Abenteuer einlassen. Da Kontrazeptiva nicht völlig sicher sind, kommt es trotz ihrer Anwendung vermehrt zu ungewollten Schwangerschaften, wenden Kritiker ein.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 8. September 2020 

Vielen fehlt das wichtigste zum Leben.

@HenryCavendish: Nichts gegen Sport-und Musikangebote für die Jugendlichen, sie sind super und wichtig für ihr Persönlichkeitsbildung. (Allerdings, wenn man schon seit Jahrzehnten beobachtet, wie manche Sportvereine partout Termine auf den Sonntag verlegen, damit der Gottesdienstbesuch unmöglich ist ...)
Das wichtigste, was Heranwachsende brauchen, ist Sinn und Halt, klare Orientierung für die Lebensgestaltung. Und das ist es wohl, was @Norbert Sch?necker anprangert, und dies mit größtem Recht:
Diese wichtigste Lebensgrundlage gibt es für viele Jugendliche NICHT oder kaum. Eher wid ihnen das Gegenteil eingebleut. Tag um Tag, Stunde um Stunde.
"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus demMunde Gottes kommt", sagt Jesus.


2

0
 
 Henry_Cavendish 8. September 2020 
 

@Norbert Sch?necker, @ThomasR

Ich finde (auch wenn seit längerem etwas exzessiv vorgetragen) die Idee von ThomasR sinnvoll. ... Bei @Norbert Sch?necker könnte mir hingegen innerlich eine Arterie platzen: "gratis-Äpfeln, gratis-Büchern, gratis-Sportvereinen und gratis-Musikschulen" Ja, wir brauchen unbedingt mehr Menschen, die sich für Sport und die schönen Künste begeistern - bloß keine religiös "unmusikalischen" Mathematiker.


0

2
 
 Lilia 7. September 2020 
 

@Norbert Sch?necker

Wenn die Kirche auf diesem Gebiet schon nichts anzubieten hat, was will man dann von einem völlig desolaten Staat, der sich LGBT als oberste Leitlinie auf die Fahnen geschrieben hat, erwarten?!

Eine gesunde Wertevermittlung in Sachen Sexualität kann nur innerhalb einer intakten Ehe und Familie stattfinden, in der Liebe, Treue, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft noch eine Rolle spielen. Leider haben immer weniger Jugendliche glaubwürdige Eltern als Vorbilder, die ihnen diese Werte auch praktisch vorleben.


7

3
 
 lesa 7. September 2020 

Den Zusammenhang zwischen dem Abfall von den Geboten und dem Zerbruch der Gesellschaft erkennen

Gebet für die Jugendlichen:
Bewahre sie vor Schaden an Leib und Seele.
Schütze sie vor den Verführern unserer Zeit.
Heile die Wunden, die ihnen durch die Gesellschaft geschlagen wurden. Sende allen Politikern, Eltern und Erziehern Orientierung,
Weisheit und Kraft für ihre Aufgabe..
Gib, dass die ganze Gesellschaft sie dabei unterstützt und falsche, ideologische, das Menschsein aushöhlende Leitbilder nicht länger propagiert.
Zeige Wege heraus aus den vielfältigen Abhängigkeiten wie z.B. die Gebundenheit an das Internet.
Schenke allen die Hoffnung,
dass Deine Liebe stärker ist als jede Ausweglosigkeit und Verzweiflung
und die Kraft, zu dir und deinen Geboten
zurückzukehren.


4

0
 
 Norbert Sch?necker 6. September 2020 

Wenn dem Staat ...

... die körperliche und geistige Gesundheit der Jugend am Herzen liegt, wie wäre es dann zuerst mit gratis-Äpfeln, gratis-Büchern, gratis-Sportvereinen und gratis-Musikschulen?
All das ist für 14jährige sicher sinnvoller als Sex.


6

0
 
 ThomasR 6. September 2020 
 

tragische Lage für minderjährige schwangere Frauen auch in Deutschland

normaleweise müßten die Plätze in Frauenhäusern auf die jugendliche Mütter auch warten-
Viele Jugendliche Mütter (unter 16), wenn auch nicht die meisten entscheiden sich trotz Konsequenzen für Ihr ganzes Leben für ein Schwangerschaftsabbruch. Um 80% der Müttern nach einem Aufenthalt in einem Frauenhaus, entscheiden sich ihr Kind zu behalten und zur Adoption nicht frei zu geben.

Haben wir tatsächlich sich mit einem Bittbrief an Papst Franziskus zu wenden, damit er sich an die Amtskirche in Deutschland wendet, ausreichend Kirchensteuermittel für die Einrichtung von neuen Plätzen in den Frauenhäusern für schwangere jugendliche und sozialschwache Frauen zur Verfügung zu stellen?

5% der Kirchensteuereinnhamen würde vermutlich ausreichen, um investiert in die Einrichtung von neuen Frauenhäusern die Abtreibungsquote in Deutschland um bis zu 10% zu reduzieren.


6

1
 
 gebsy 6. September 2020 

Dabei wäre es so einfach,

das Bessere zu wählen, weil es zum wahren Glück führt - einmal erlebt, immer angestrebt: LINK

www.kathtube.com/player.php?id=32472


4

0
 
 Lilia 6. September 2020 
 

Es gibt genügend Studien, die belegen,

dass mit Zunahme der Verhütungsmentalität auch die Zahl der Abtreibungen steigt: Durch die Einnahme oder Verwendung von Kontrazeptiva, sinkt die Bereitschaft für eine eventuelle Schwangerschaft und somit auch die Hemmschwelle für eine Abtreibung.

Die Kirche hätte hierbei die Aufgabe, die Jugendlichen über die Auswirkungen von Pille, Spirale & Co. aufzuklären und sie mit der Sexualmoral der Kirche vertraut zu machen, um sie vor Unheil und Schaden zu bewahren. Darüber schweigt man sich aber bewusst aus und geht lieber dazu über, dem Zeitgeit zu frönen.


10

1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Frankreich

  1. Konservative Journalistin unerwünscht: französischer Sender streicht Dokumentation
  2. Notre-Dame: Wiederöffnung im Jahr 2024 ist fix!
  3. Frankreich: Präsident Macron will Hausunterricht verbieten
  4. Weihe der Stadt Paris an die vereinten Herzen Jesu und Mariens
  5. „Das ‚M‘ Mariens“ - Marianische Prozession zeichnet großes „M“ auf ganz Frankreich
  6. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“
  7. Frankreich: Staat wird Restaurierung der Kathedrale von Nantes bezahlen

Verhütung

  1. Weltverhütungstag – Selbst der „Spiegel“ hat Anfragen
  2. Nur noch 34 Prozent der gebärfähigen Frauen greifen zur Pille
  3. Neue Warnhinweise auf Antibabypillen-Beipackzetteln
  4. Msgr. Marengo: Künstliche Verhütung ist ‚in sich falsch’
  5. 50 anni dopo Humanae vitae: più conseguenze di quelle temute
  6. 50 Jahre nach Humanae vitae: Mehr Folgen als von Paul VI. befürchtet
  7. Humanae vitae – „Alle Voraussagen Papst Pauls VI. haben sich erfüllt“







Top-15

meist-gelesen

  1. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  2. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  3. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  4. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  5. Götzen und Göttern oder Gott dienen?
  6. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  7. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  8. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  9. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  10. Genderkompatible Monstranz
  11. Sieben von 68 katholischen Bischöfen/Weihbischöfen senden Grußwort zum Marsch für das Leben/Berlin
  12. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  13. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’
  14. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  15. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz