Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  9. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  10. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  11. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  14. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus
  15. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet

Ismail Tipi: Die enorm hohe Geldsumme 'schockiert mich'

26. Juni 2017 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hessischer CDU-Landtagsabgeordneter warnt: Salafisten finanzieren sich mitten unter uns


Wiesbaden (kath.net) Medienberichten zufolge verdienen Salafisten „ihr Geld vor allen Dingen durch den Handel von Halal-Produkten. Damit sollen in Deutschland jährlich allein fünf Milliarden Euro umgesetzt werden. Auf verschlungenen Pfaden geht dieses Geld dann an radikale Islamisten. Die enorm hohe Summe schockiert mich. Ich kann nicht verstehen, wie so etwas hier möglich ist. Deshalb ist es jetzt höchste Zeit zu handeln und den Salafisten und Radikalislamisten den Geldhahn zuzudrehen“, fordert der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi. Dies ist einer Pressemeldung zu entnehmen.


Die Salafistenszene wachse, warnt Tipi und verweist auf Aussagen des Verfassungsschutzes. Waren es im Jahr 2011 noch 3.800 Salafisten sind es nunmehr über 8.000 Anhänger. Immer wieder werden Jugendliche durch Hinterhofmoscheen, Verteil-Aktionen oder an den Schulen rekrutier und radikalisiert. Damit das funktioniert, muss die Salafistenszene auch finanzielle Mittel zur Verfügung haben, um nicht nur in Deutschland, sondern europaweit zu agieren.

Ein Geflecht aus Unternehmen, Vereinen und auch aus Gönnern ermöglicht den Salafisten, ein umfassendes Netzwerk aufzubauen, Propagandamaterial großflächig zu verbreiten und damit auch zahlreiche Jugendliche zu erreichen.

Tipi erläutert: „Auch Vereine, die vermeintlich humanitäre Zwecke verfolgen, sollen Gelder für den IS generieren und versuchen gleichzeitig über diesen Weg Flüchtlinge für sie zu gewinnen. Auch die mittlerweile verbotenen Lies-Stände wurden durch Spender finanziert. Schon seit langem fordere ich, die Salafisten auch finanziell genau unter die Lupe zu nehmen. Das gleiche gilt für solche Vereine. Wir müssen auch hier genau hinschauen und dem einen Riegel vorschieben. Es reicht nicht, einen Verein zu verbieten. Wir müssen auch dafür sorgen, dass die finanziellen Mittel versiegen bzw. müssen verhindern, dass mitten unter uns Gelder für die Salafisten generiert werden. Nur so können wir langfristig verhindern, dass die Salafistenszene weiterwächst und immer mehr Jugendliche in diesen zum Teil tödlichen Sumpf hineingezogen werden.“

Archivfoto: Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi


Foto MdL Tipi © Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diadochus 27. Juni 2017 
 

@Henry_Cavendish und @mphc

Eine direkte Quellenangabe habe ich dafür leider nicht. Habe das mal irgendwo in einer Zeitschrift gelesen. Ein direktes Verbot gibt es dafür nicht. Aber ich denke, es versteht sich von selbst, dass Christen kein Götzenopferfleisch für Allah essen dürfen, was Halal-Produkte nun mal sind.


0
 
 doda 27. Juni 2017 

Rituelle Handlung

Es handelt sich beim islamischen Schächten um eine rituelle Handlung.
Nur bestimmte Muslime dürfen diesen Ritus nach Anrufung Ihres Gottes und in Ausrichtung nach Mekka vollziehen...


2
 
 mphc 27. Juni 2017 

@Diadochus

Warum dürfen Christen Halal-Produkte nicht essen?
Allerdings werde ich wahrscheinlich Hall-Produkte auch nicht wissentlich konsumieren.


1
 
 Henry_Cavendish 26. Juni 2017 
 

@Archangelus, @Diadochus

Simpel gesprochen (und da sehen Sie auch schnell das Problem mit "verbieten") ist halal quasi die muslimische Variante des jüdischen koscher. Entweder ist beiden Religionen erlaubt, von den Tierschutzgesetzen abzuweichen oder keiner. Die Frage war übrigens 2006 auch schon vor dem Bundesverfassungsgericht.

@Diadochus: Könnten Sie mir freundlicherweise die Quelle des Verbots für Christen/ Katholiken, das zu essen nennen? Ein guter Bekannter von mir ist nämlich Katholik und isst gerne mal einen Döner (von einem halal- Imbiss hier bei uns). Ich hingegen bin Vegetarier und ziehe ihn gerne (freundschaftlich!) wegen seiner Essgewohnheiten auf.


0
 
 Diadochus 26. Juni 2017 
 

@Archangelus

Halal-Produkte sind Produkte, dessen Fleisch von Tieren stammt, die nach dem islamischen Opferritus geschlachtet wurden, das heißt die Tiere sind Richtung Mekka geschächtet worden. Christen dürfen so etwas nicht essen. Solche Produkte finden sich in vielen Supermärkten, aber auch an Dönerständen.


2
 
 Chris2 26. Juni 2017 
 

Der einsame Rufer in der Wüste

Manchmal denke ich: Das kann es in Merkels Partei doch gar nicht (mehr) geben, dass müssen Fake News sein: Ein Mann mit Verstand, mit Mut, ein engagierter Zuwanderer, der vor Blindheit gegenüber den Problemen im Zusammenhang mit Zuwanderung ganz offen warnt. Und das in der "C"DU, nicht in der AfD. Aber es scheint ihn wirklich zu geben. Und er wird auch nicht aus der Partei geworfen. Vermutlich, um doch noch ein paar konservative Wähler an sich zu binden. Falls die Umfragen stimmen, müsste man diesen verdienstvollen Mann dort aber gar nicht mehr dulden, denn Merkel wird eh gewählt, egal, was sie (ihren Wählern auch an-) tut...


11
 
  26. Juni 2017 
 

Cicero

Wir müssen sie verbieten,ausweisen und
den Geldhahn zudrehen!
Was um alles in der Welt sind HALAL- Prod
ukte?


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  2. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  3. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  4. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  5. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  6. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  7. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  8. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  9. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  10. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  15. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz