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Tipi: 'Die Multi-Kulti-Romantik hat nicht funktioniert'

8. Mai 2017 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Ismail Tipi, integrationspolitischer Sprecher der CDU Hessen zur neuerlichen Leitbild-Debatte: „Wer die Werte dieses Landes nicht teilt, dem muss verdeutlicht werden, dass er in einem anderen Land besser aufgehoben ist.“


Wiesbaden (kath.net) „Die Multi-Kulti-Romantik hat seit Jahrzehnten nicht funktioniert und hat uns in manchen Städten in eine Sackgasse geführt. Es gibt Parallelstrukturen in nahezu allen Großstädten. Die Auswirkungen sind heute überall ersichtlich, sei es bei den massenhaften Übergriffen und Vergewaltigungen auf der Domplatte in Köln oder bei Übergriffen auf Polizisten und Rettungskräfte bei ihren Einsätzen. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir für unsere christlichen und humanistischen Wertevorstellungen eintreten müssen. Sie sind das Fundament unserer Gesellschaft. Wer die Normen und Werte dieses Landes nicht teilt, dem muss verdeutlicht werden, dass er in einem anderen Staat besser aufgehoben ist.“ Dies sagte der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im hessischen Landtag gemäß einer Presseaussendung.


„Jede Gesellschaft braucht gemeinsame Wertevorstellungen, um existieren und sich entwickeln zu können. Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass es unserem Land und unsere Gesellschaft gut tun würde, wenn wir wieder vermehrt unsere Werte achten und leben“, erläuterte der Integrationspolitiker weiter.

Tipi betonte dies auch bei der Sendung von Peter Hahne. Er machte deutlich, dass für ihn eine Gesellschaft wie ein Fußballspiel funktioniert. „Eine Begegnung ohne Schiedsrichter und Regeln führt zu einem Chaos auf dem Rasen. Denn: Ein bloßes Zusammenleben, bei dem jede Gruppierung nur auf sich selbst achtet und nur die eigenen Vorstellungen im Kopf hat, funktioniert nicht“, so Tipi.

PHOENIX - Peter Hahne, Ismail Tipi (CDU) und Hans-Christian Ströbele (Die Grünen): ´Brauchen wir eine Leitkultur? Sprache, Lieder, Grundgesetz´


Foto Landtagsabgeordneter Tipi (c) Ismail Tipi


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