Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  11. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  12. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  13. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  14. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  15. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“

USA: Hoffnung auf Gewissensfreiheit bei Abtreibungen

4. Mai 2017 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Kalifornien müssen alle Krankenversicherungen die Kosten für Abtreibungen abdecken. Ausnahmen gibt es nicht einmal für Kirchen. Eine Initiative republikanischer Kongressabgeordneter will das ändern.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Eine Delegation republikanischer Kongressabgeordneter hat bei Gesundheitsminister Tom Price vorgesprochen und ihm um die Durchsetzung des sogenannten „Weldon-Amendment“ ersucht. Die Politiker möchten es den Kirchen in Kalifornien ermöglichen, in Zukunft keine Abtreibungen mitfinanzieren zu müssen.

Die Regierung des Bundesstaates Kalifornien hat im Jahr 2014 Abtreibungen zu „grundlegenden Gesundheitsdienstleistungen“ im Sinne des „Afforable Care Act“ („Obama-Care“) erklärt. Jede Krankenversicherung des Bundesstaates musste daher die Kosten für Abtreibungen abdecken. Die Regelung kennt keine Ausnahme, nicht einmal für Kirchen.


Der nach dem Kongressabgeordneten Weldon benannte Zusatz zur untersagt staatlichen Behörden auf allen Verwaltungsebenen, Einrichtungen der Gesundheitsversorgungen zu diskriminieren, die keine Abtreibungen anbieten. Das gilt für alle Einrichtungen, von Krankenhäusern bis Versicherungsunternehmen.

Die Regierung Obama hat das „Weldon-Amendment“ in diesem Fall für nicht relevant erklärt. Die „Abteilung für Bürgerrechte“ des Gesundheitsministeriums hat einen Ausweg gefunden. Sie hat behauptet, das „Weldon-Amendment“ betreffe nur Krankenversicherungen, aber nicht jene, die diese Krankenversicherungen für ihre Mitarbeiter erwerben würden. Religiöse Institutionen könnten daher keinen Anspruch auf Ausnahme geltend machen. Von den Versicherungsunternehmen habe sich keines auf das „Weldon-Amendment“ berufen, lautet die Begründung der Abteilung.

Die Anweisung des Bundesstaates Kalifornien, bereits bestehende Krankenversicherungen zu beenden und durch solche zu ersetzen, die auch Abtreibungen umfassen, sei bereits eine Diskriminierung, argumentieren die Lebensschützer.

Nach dem Treffen mit Gesundheitsminister Price sind die Abgeordneten zuversichtlich, dass die neue Regierung die Kontroverse in Kalifornien neu beurteilen werde und das „Weldon-Amendment“ in seiner ursprünglichen Intention interpretieren wird. Keine Regierung habe das Recht, Amerikaner zur Mitwirkung bei Praktiken zu zwingen, die ungeborenen Kindern das Leben kosten, heißt es in einer Stellungnahme der Abgeordneten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  2. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  3. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  4. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  5. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  6. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  7. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  8. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  9. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  10. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt






Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  6. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  7. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  8. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  9. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  10. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  11. Besser keine Laienpredigt
  12. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  13. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  14. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  15. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz