Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  8. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Tantum ergo Sacramentum
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

11 Gründe für das Aussterben des ‚progressiven’ Christentums

8. Dezember 2016 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das ‚progressive’ Christentum hat die Beziehung zum Übernatürlichen aufgegeben und damit das Wesentliche der Religion. Es wird daher nicht mehr von langer Dauer sein, schreibt der katholische Priester und Autor Dwight Longenecker.


Greenville (kath.net/jg)
Am Ende dieses Jahrhunderts wird das progressive Christentum ausgestorben sein oder sich nicht mehr christlich nennen. Davon ist Fr. Dwight Longenecker, römisch-katholischer Priester und Autor, fest überzeugt. Auf seinem Blog hat er in einem pointierten Artikel 11 Gründe angeführt, mit deren Hilfe er seine Erwartung begründet (siehe Link am Ende des Artikels).

Mangels besserer Bezeichnungen unterscheidet er – im Bewusstsein, dass dies sehr holzschnittartig ist – zwischen „progressiven“ und „historischen“ Christen.

„Progressive Christen“ charakterisiert Longenecker als Menschen, die ihre Religion für einen historischen Zufall halten, Jesus für einen bestenfalls göttlich inspirierten Lehrer, die Bibel für ein Sammlung fehlerhafter menschlicher Dokumente, die vom Heidentum beeinflusst sind und die Kirche als Gemeinschaft „spiritueller Menschen“, die sich Frieden und Gerechtigkeit für alle wünschen und die Welt verbessern wollen.


„Historische Christen“ seien davon überzeugt, dass Gott sich in der Person seines Sohnes Jesus Christus offenbart habe und die Bibel ein erstes Zeugnis dieser Offenbarung sei. Sie glauben die Kirche sei der Leib des auferstandenen Herrn Jesus Christus, dessen Mission in der Suche und Rettung der Verlorenen bestehe. „Historische Christen“ glauben an das übernatürliche Leben der Kirche und rechnen mit Gottes Eingreifen in der Welt und in ihrem Leben.

Die Spaltung in „progressive“ und „historische“ Christen gehe durch alle Konfessionen und sei wichtiger als etwa die zwischen Protestanten und Katholiken.

Die Hauptursache für das erwartete Verschwinden der „progressiven“ Christen sieht Longenecker darin, dass sie den übernatürlichen Bereich aufgegeben hätten und damit das Wesentlich jeder Religion. Ohne Bezug zu einem übernatürlichen Gott gibt es keinen echten Grund mehr eine Messe oder einen Gottesdienst zu besuchen. Die erste Generation „progressiver“ Christen wird aus Gewohnheit zur Kirche gehen. Jede folgende Generation wird deutlich weniger häufiger einen Gottesdienst besuchen.

Das „progressive“ Christentum sei darüber hinaus subjektiv und individualistisch. Seine Anhänger sammeln sich nicht mehr um eine verbindliche Offenbarung sondern um verschiedene Personen und Meinungen, die einander bekämpfen und im Lauf der Zeit wechseln. Longenecker erwartet, dass sich die „progressiven“ Christen im Lauf der Zeit in immer kleinere Gruppen aufspalten und damit in der Bedeutungslosigkeit verschwinden werden.

Link zum Artikel von Fr. Dwight Longenecker (englisch): 11 reasons why progressive christianity will soon die out

Symbolbild: Kreuz



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  2. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  3. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  4. Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
  5. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  6. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  7. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  8. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  9. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben
  10. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  4. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  5. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  6. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  7. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  8. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  9. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  10. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  11. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  12. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  13. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  14. Tantum ergo Sacramentum
  15. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz