Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. MAGNIFICA HUMANITAS
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  9. Adios Toni!
  10. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  13. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  14. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  15. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam

'In manchem getrennt, aber nicht gespalten'

3. November 2016 in Spirituelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Marx ruft anlässlich des Reformationsgedenkens zum gemeinsamen christlichen Zeugnis auf


München (kath.net/pem) Kardinal Reinhard Marx hat anlässlich des Reformationsgedenkens an den gemeinsamen christlichen Sendungsauftrag erinnert. Dazu gehöre zum einen „der ökumenische Auftrag, aufeinander zuzugehen, gerade auch in Deutschland mitzuwirken an der sichtbaren Einheit der Christen“, und zum anderen, gemeinsam zu bezeugen, „dass das Reich Gottes mitten unter uns ist“, so der Erzbischof von München und Freising am Allerseelentag, 2. November, im Münchner Liebfrauendom. Es müsse deutlich werden, dass das „Reich Gottes nicht neutral ist gegenüber gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen: Es bringt neue Hoffnung in eine Welt der Angst hinein und tritt Aggression und Hass entgegen“, sagte Marx beim Requiem für die verstorbenen Bischöfe und Erzbischöfe des alten Bistums Freising und der Erzdiözese München und Freising.


Katholische und evangelische Christen seien „in manchem getrennt, aber nicht gespalten“, betonte Kardinal Marx: „Wir gehören zum einen Leib Christi.“ So sehr auch manches auf den ersten Blick unterschiedlich erscheine, so teilten doch alle Christen den Grundauftrag, „dass Reich Gottes und die christliche Hoffnung in dieser Gesellschaft zu bezeugen“. Es gelte, gemeinsam spürbar zu machen, dass „Gott existiert: Ohne diese neue Wirklichkeit ist unsere Welt arm und kreist nur um sich selbst“.

Nach Ansicht von Kardinal Marx verbindet den Begriff der Barmherzigkeit, der im vom Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr im Mittelpunkt steht, mit der Rechtfertigungslehre der grundlegende Gedanken, „dass Gottes Gnade auf uns zukommt: Er kommt in seiner Liebe auf uns zu, er überschüttet uns mit seiner Liebe und schafft so eine neue Wirklichkeit“, erklärte Marx: „Wenn einer in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung – das bedeuten im Tiefsten Rechtfertigung und Barmherzigkeit.“ So schließe sich das nun beginnende Reformationsgedenken gewissermaßen auch an das bald zu Ende gehende Heilige Jahr der Barmherzigkeit an.

Foto (c) Erzbistum München und Freising


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Marx

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  3. Wenn der Münchner Erzbischof das unselige "Wir schaffen das" von Angela Merkel verteidigt...
  4. Wenn der Erzbischof von München das Trump-Bashing vom Spiegel nachplappert
  5. US-Bischof Strickland: "Marx hat den katholischen Glauben verlassen. Er sollte zurücktreten"!
  6. Kardinal Marx und die Anbiederung an die Münchner Gay-Community
  7. Der Angriff von Marx auf die Lebensform von Jesu
  8. 'Bruder Marx', bleib in München!
  9. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  10. Marx-Kurs in München: Erstmals mehr als 10.000 Kirchenaustritte in 1 Jahr






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  11. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  14. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz