Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  12. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  13. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'

Ismail Tipi: Ansbach muss jetzt jedem die Augen öffnen

25. Juli 2016 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Integrationsexperte: „Wir müssen in Zukunft verhindern, dass unsere Willkommenskultur und damit auch unser Asylrecht ausgenutzt werden. Wenn Flüchtlinge gegen unsere Gesetze und Werte handeln, dann müssen schnell Konsequenzen gezogen werden.“


Wiesbaden (kath.net/pm) „Ich bin fassungslos. Wieder hat sich ein Mensch dazu entschieden, andere Menschen in den Tod zu ziehen. Meine Gedanken sind bei den Verletzten und ich hoffe auf ihre baldige Genesung“, zeigte sich der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi nach dem neusten Anschlag in der vergangenen Nacht in Ansbach bestürzt.

Ein 27-jähriger Syrer sprengte sich am Eingang zu einem Musikfestivals in die Luft. Bei dem Selbstmordanschlag wurden mindestens zwölf Menschen verletzt, drei davon schwer. Hätte er es geschafft, auf das Festivalgelände zu gelangen, wären mit Sicherheit mehr Menschen verletzt oder sogar getötet worden. Nach aktuellen Angaben sei der Inhalt des Rucksacks dazu geeignet gewesen. Vor zwei Jahren kam der junge Mann nach Deutschland, sein Asylantrag wurde vor einem Jahr abgelehnt und er wurde seitdem geduldet. Laut Aussage des Innenminister Herrmann habe er bereits früher versucht, sich das Leben zu nehmen und sei auch damals in einer psychiatrischen Klinik untergebracht gewesen.


„Es ist jetzt wichtig herauszufinden, was der Hintergrund und das Motiv der Tat war. Sollte die Tat einen islamistischen Hintergrund haben, müssen wir schnellstmöglich Maßnahmen ergreifen, um solche Taten in Zukunft gezielt zu verhindern. Wir müssen Aufklärungsarbeit leisten und Flüchtlinge sowie auch die Jugendlichen im Allgemeinen vor Anwerbeversuchen schützen. Wir müssen verhindern, dass jeder ungehindert an Informationen und Propagandamaterial des IS gelangen kann. Deshalb ist ein umfassendes Betätigungsverbot jetzt von größter Bedeutung“, fordert Tipi.

Ein weiterer Punkt ist dem CDU-Politiker wichtig: „Wir müssen in Zukunft verhindern, dass unsere Willkommenskultur und damit auch unser Asylrecht ausgenutzt werden. Wir müssen dafür sorgen, dass Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, unsere Gesetze und Regeln achten, unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat akzeptieren und in ihrem Sinne handeln. Solche Taten dürfen sich nicht wiederholen. Wenn Flüchtlinge gegen unsere Gesetze und Werte handeln, dann müssen schnell Konsequenzen gezogen werden. Wer sich gegen unsere Demokratie richtet, muss seinen Aufenthaltsstatus verlieren und abgeschoben werden. Wir müssen hier klare Regeln setzen und diese auch genauso klar umsetzen.“

Phoenix - Sprengstoffanschlag auf Musikfestival in Ansbach


Foto Landtagsabgeordneter Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gewalt

  1. Wurden jugendliche Vergewaltiger in Berliner Jugendzentrum bewusst nicht angezeigt?
  2. "Für Glauben gestorben": In Spanien getöteter Mesner beigesetzt
  3. Kirchen in Nigeria beklagen zunehmende Gewalt gegen Christen
  4. USA: Lektorin wurde in Kathedrale nach der Lesung zweimal ins Gesicht geschlagen
  5. Bereitet die Antifa Anschläge auf Polizisten vor?
  6. Nigeria: Erzbischof Kaigama prangert sexuelle Gewalt gegen Frauen an
  7. „Überwiegend migrantische Jugendliche, Heranwachsende, Erwachsene“
  8. Ismail Tipi: „Ich schäme mich für das, was in Stuttgart passiert ist“
  9. Stuttgarter Dekan: "Was für Affen!"
  10. Boris Palmer: „@Stuttgarter Partyszene“






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. Der Bischof und der Denunziant
  4. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  5. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  6. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  7. Vor 100 Jahren: Guadalupe-Bild heimlich in Kleiderschrank versteckt
  8. Cardinal Confusione
  9. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  12. Studie: Weniger Angststörungen in religiös geprägtem Umfeld
  13. Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
  14. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  15. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz