Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  2. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  3. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  4. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  5. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  6. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  7. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  8. Genderkompatible Monstranz
  9. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  10. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  11. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  12. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  13. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  14. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"
  15. Sieben von 68 katholischen Bischöfen/Weihbischöfen senden Grußwort zum Marsch für das Leben/Berlin

Nigeria: Erzbischof Kaigama prangert sexuelle Gewalt gegen Frauen an

24. Juni 2020 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sexualverbrecher fügten durch ihre "abscheulichen" Taten Frauen "unbeschreibliche Traumata" zu und müssten daher von der Justiz streng bestraft werden.


Abuja (kath.net/KAP) Der nigerianische Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama hat öffentlich sexuelle Gewalt gegen Frauen angeprangert. Die steigende Anzahl von Vergewaltigungen in dem afrikanischen Land sei "erschreckend", mahnte der Erzbischof von Abuja nach Angaben des vatikanischen Missionspressediensts "Fides" (Mittwoch). Sexualverbrecher fügten durch ihre "abscheulichen" Taten Frauen "unbeschreibliche Traumata" zu und müssten daher von der Justiz streng bestraft werden. Wörtlich rief Kaigama alle Nigerianer und insbesondere Christen dazu auf, "unsere kranke Welt wiederherzustellen, die den Sinn für Sünde verloren hat".


 

Der Anstieg der Fälle von Vergewaltigung in den vergangenen Wochen in einigen Regionen Nigerias zu Protesten. Unter dem Hashtag #WeAreTired wurde auch in den Sozialen Netzwerken Maßnahmen und Gerechtigkeit für die Opfer gefordert. Auch die Ermordung von zwei College-Studentinnen rückte das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit.

 

Genaue Daten zur Anzahl der Sexualverbrechen an Frauen in Nigeria gibt es laut "Fides" nicht. Bei einer 2014 landesweit durchgeführten Umfrage zur Gewalt gegen Kinder, gab aber jede vierte befragte Frau an, schon im Kindesalter sexueller Gewalt ausgesetzt gewesen zu sein.

 

Viel Kritik gibt es demnach auch am Umgang der nigerianische Justiz mit Fällen von sexueller Gewalt gegen Frauen. Männer, denen Vergewaltigung vorgeworfen wird, wurden nur selten verurteilt, stattdessen gäbe es Anschuldigungen gegen die Opfer. Auch in Nigeria sei es deshalb nicht ungewöhnlich, dass Vergewaltigungen erst gar nicht angezeigt werden, so der Pressedienst. Die betroffenen Frauen und ihre Familien befürchteten Stigmatisierung, Erpressung durch die Polizei, hätten kein Vertrauen in das Gerichtsverfahren und meldeten Fälle deshalb nicht den Behörden.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Andrzej123 25. Juni 2020 
 

Steigen und Fallen ohne "genaue Daten"

"Die steigende Anzahl von Vergewaltigungen in dem afrikanischen Land sei "erschreckend",.. "

"Genaue Daten zur Anzahl der Sexualverbrechen an Frauen in Nigeria gibt es laut "Fides" nicht."

...aber die Anzahl "steigt".

Doch wozu sich in Anbetracht des "Erschreckenden" von solchen Unsicherheiten beirren lassen?

Kleine Zusatzfrage:
Mich "erschreckt" die offenkundig hohe homosexuelle Durchdringung des Klerus (was die Anschwärzung des normalen heterosexuellen Mannes und Vaters von dieser Seite her begünstigen dürfte.)
Weiß man hier, ob diese steigt oder fällt?


0

8
 
 Chris2 25. Juni 2020 
 

Ich hatte angenommen, dass die Gewalt weniger wird,

da es ja ein Land gibt, das jedem die Einreise ohne Papiere erlaubt, falsche Identitäten im Asylverfahren straffrei lässt (falscher Name, falsches Alter) und außerdem für alle und alles Verständnis hat (selbst nach Vergewaltigungen vor Gericht!), sofern der Täter nicht weiß ist, keinen Migrationshintergund hat oder gar Gedankenverbrechen begangen hat.
Stopp: Nicht jeder darf ins Land. Nur die, die anscheinend aus islamischen Ländern stammen, da diese fast 1:1 den klassischen Fluchtändern entsprechen. Alle anderen, egal wie hochqualifiziert sie sind, bekommen weiterhin alle nur denkbaren Knüppel zwischen die Füße geworfen. Die Folgen dieses vorsätzlichen Politikversagens hat man bei der dijonisierung Stuttgarts und den islamistischen Anschlägen von 2016 gesehen. Und täglich auf unseren Straßen...


5

6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nigeria

  1. Kirchen in Nigeria beklagen zunehmende Gewalt gegen Christen
  2. Nigeria: Sophia hat wieder eine Stimme
  3. Nigeria: Entführter 75-jähriger Priester ist wieder frei
  4. Nigeria: 17-Jährige seit drei Jahren verschleppt
  5. Nigeria: „Boko Haram wird uns niemals unseren Glauben nehmen“
  6. „In Nigeria geschieht ein Völkermord“
  7. „Bildung gibt einem Kind einen Schlüssel für die Zukunft“

Gewalt

  1. Kirchen in Nigeria beklagen zunehmende Gewalt gegen Christen
  2. USA: Lektorin wurde in Kathedrale nach der Lesung zweimal ins Gesicht geschlagen
  3. Bereitet die Antifa Anschläge auf Polizisten vor?
  4. „Überwiegend migrantische Jugendliche, Heranwachsende, Erwachsene“
  5. Ismail Tipi: „Ich schäme mich für das, was in Stuttgart passiert ist“
  6. Stuttgarter Dekan: "Was für Affen!"
  7. Boris Palmer: „@Stuttgarter Partyszene“







Top-15

meist-gelesen

  1. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  2. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  3. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  4. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  5. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  6. Götzen und Göttern oder Gott dienen?
  7. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  8. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  9. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"
  10. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  11. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  12. Sieben von 68 katholischen Bischöfen/Weihbischöfen senden Grußwort zum Marsch für das Leben/Berlin
  13. Genderkompatible Monstranz
  14. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  15. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz