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Nigeria: Erzbischof Kaigama prangert sexuelle Gewalt gegen Frauen an

24. Juni 2020 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Sexualverbrecher fügten durch ihre "abscheulichen" Taten Frauen "unbeschreibliche Traumata" zu und müssten daher von der Justiz streng bestraft werden.


Abuja (kath.net/KAP) Der nigerianische Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama hat öffentlich sexuelle Gewalt gegen Frauen angeprangert. Die steigende Anzahl von Vergewaltigungen in dem afrikanischen Land sei "erschreckend", mahnte der Erzbischof von Abuja nach Angaben des vatikanischen Missionspressediensts "Fides" (Mittwoch). Sexualverbrecher fügten durch ihre "abscheulichen" Taten Frauen "unbeschreibliche Traumata" zu und müssten daher von der Justiz streng bestraft werden. Wörtlich rief Kaigama alle Nigerianer und insbesondere Christen dazu auf, "unsere kranke Welt wiederherzustellen, die den Sinn für Sünde verloren hat".

 

Der Anstieg der Fälle von Vergewaltigung in den vergangenen Wochen in einigen Regionen Nigerias zu Protesten. Unter dem Hashtag #WeAreTired wurde auch in den Sozialen Netzwerken Maßnahmen und Gerechtigkeit für die Opfer gefordert. Auch die Ermordung von zwei College-Studentinnen rückte das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit.

 

Genaue Daten zur Anzahl der Sexualverbrechen an Frauen in Nigeria gibt es laut "Fides" nicht. Bei einer 2014 landesweit durchgeführten Umfrage zur Gewalt gegen Kinder, gab aber jede vierte befragte Frau an, schon im Kindesalter sexueller Gewalt ausgesetzt gewesen zu sein.

 

Viel Kritik gibt es demnach auch am Umgang der nigerianische Justiz mit Fällen von sexueller Gewalt gegen Frauen. Männer, denen Vergewaltigung vorgeworfen wird, wurden nur selten verurteilt, stattdessen gäbe es Anschuldigungen gegen die Opfer. Auch in Nigeria sei es deshalb nicht ungewöhnlich, dass Vergewaltigungen erst gar nicht angezeigt werden, so der Pressedienst. Die betroffenen Frauen und ihre Familien befürchteten Stigmatisierung, Erpressung durch die Polizei, hätten kein Vertrauen in das Gerichtsverfahren und meldeten Fälle deshalb nicht den Behörden.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Andrzej123 25. Juni 2020 
 

Steigen und Fallen ohne "genaue Daten"

"Die steigende Anzahl von Vergewaltigungen in dem afrikanischen Land sei "erschreckend",.. "

"Genaue Daten zur Anzahl der Sexualverbrechen an Frauen in Nigeria gibt es laut "Fides" nicht."

...aber die Anzahl "steigt".

Doch wozu sich in Anbetracht des "Erschreckenden" von solchen Unsicherheiten beirren lassen?

Kleine Zusatzfrage:
Mich "erschreckt" die offenkundig hohe homosexuelle Durchdringung des Klerus (was die Anschwärzung des normalen heterosexuellen Mannes und Vaters von dieser Seite her begünstigen dürfte.)
Weiß man hier, ob diese steigt oder fällt?


0
 
 Chris2 25. Juni 2020 
 

Ich hatte angenommen, dass die Gewalt weniger wird,

da es ja ein Land gibt, das jedem die Einreise ohne Papiere erlaubt, falsche Identitäten im Asylverfahren straffrei lässt (falscher Name, falsches Alter) und außerdem für alle und alles Verständnis hat (selbst nach Vergewaltigungen vor Gericht!), sofern der Täter nicht weiß ist, keinen Migrationshintergund hat oder gar Gedankenverbrechen begangen hat.
Stopp: Nicht jeder darf ins Land. Nur die, die anscheinend aus islamischen Ländern stammen, da diese fast 1:1 den klassischen Fluchtändern entsprechen. Alle anderen, egal wie hochqualifiziert sie sind, bekommen weiterhin alle nur denkbaren Knüppel zwischen die Füße geworfen. Die Folgen dieses vorsätzlichen Politikversagens hat man bei der dijonisierung Stuttgarts und den islamistischen Anschlägen von 2016 gesehen. Und täglich auf unseren Straßen...


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