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Kardinal Burke: Amoris laetitia muss kritisch gelesen werden

23. Mai 2016 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Nicht alle Teile des Dokumentes seien zum Lehramt zu zählen, es enthalte auch persönliche Gedanken des Papstes.


Rom (kath.net/LSN/jg)
Das Nachsynodale Schreiben „Amoris laetitia“ müsse „kritisch im Licht des Katechismus, im Licht der kirchlichen Lehre“ gelesen werden. Das sagt Raymond Kardinal Burke in einem Interview mit LifeSiteNews.

Der Glaube der Kirche enthalte alle notwendigen Werkzeuge um das Dokument richtig zu verstehen. Teilweise enthalte es persönliche Gedanken von Papst Franziskus, die nicht zum Lehramtes zu zählen seien. Der Heilige Vater schreibe dies selbst, sagt Karinal Burke.


Er räumt ein, dass manche Passagen des Schreibens eine Interpretation erlauben, die nicht der Lehre der Kirche entspreche. Diese könnten nicht teil des Lehramtes sein, fügt er hinzu. Auch wer das Dokument kritisch lese verhalte sich stets respektvoll gegenüber der Person des Papstes, ergänzt der Kardinal.


Link zum Interview mit Kardinal Burke (englisch): lifesitenews.com


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Lesermeinungen

  25. Mai 2016 
 

CharlesX

Es ist aber mehr als EINDEUTIG klar,daß sich ein Mensch durch eine schwere Sünde selbst von der Hl.Kommunion ausschließt,denn anderweitig ißt er sich das Gericht. Wer kann das als Katholik für sich selbst wollen und welcher katholische Priester kann das für sein Gemeindemitglied wollen? Unser Ziel ist doch heilig zu werden, also auch kleinste Sünden oder Unterlassungen des Guten zu vermeiden, aus Liebe zu Jesus. Dem Götzen Sex haben sich die Menschen in großen Massen seit Einführung der "Anti-Baby-Pille", also seit der chemisch/technischen Möglichkeit der Trennung des Geschlechtsaktes von der Fruchtbarkeit, ergeben und sie glauben allzu gern denen, die behaupten, dass ein Leben ohne Sünden gegen das 6./9. Gebot nicht möglich ist. Das ist völliger Unsinn. Der Herr kennt den Menschen besser als er sich selbst und das Joch des Herrn ist leicht. Heute muss man nur die Erziehung zur sexuellen Sünde durch Kita, Schule, Medien, Bücher, Freunde, selbst Eltern erkennen und sich selbst ändern.


0
 
  24. Mai 2016 
 

@Christinemm

"Da von Gott gesetzte Regeln unveräußerlich sind kann es keine Gott gefällige Anpassungen geben."

Da irren Sie sich aber gewaltig.
1) Der Hl. Thomas von Aquin lehrt sogar die Veränderlichkeit von Gott gesetzter Regeln. So durften Abraham und Jakob mehrere Frauen haben - aber schon zu Jesu Zeiten war dies nicht mehr erlaubt.
2) Es gibt keine Stelle in der Schrift, aus der Sie lesen könnten, es sei stets und immer verboten, dass geschiedene Wiederverheiratete nicht zur Kommunion dürften.


0
 
 christine.mm 23. Mai 2016 
 

Persönliches

Ich erlaube mir jetzt folgendes zu sagen:
Keine Position im menschlichen Leben erlaubt es Regelwidriges jedweder Art schriftlich oder mündlich zu äußern, außer man ist mit den entsprechenden Regelungen n i c h t einverstanden und hält es für notwendig sie zu verbessern oder abzuschaffen.
Da von Gott gesetzte Regeln unveräußerlich sind kann es keine Gott gefällige Anpassungen geben.
Jesus sagt selber ER sei nicht gekommen um die Gebote zu ändern sondern um sie zu erfüllen.
Sollten unsere eigenen Gedanken nicht mit Gott Gegebenem übereinstimmen liegt der Fehler immer bei uns und es tut gut nach den in der Tiefe liegenden Ursachen zu suchen.
Ein durchaus schmerzhaftes Unterfangen.
Im übrigen habe ich nicht AL gelesen.
Ich bitte um Vergebung aber für das Zwischenmenschliche hätte es für mich keinerlei weiterer ca. 200 (?)Seiten bedurft. Der Sünder bedarf immer der Zuneigung n i c h t aber die Vergehen.
Aber es braucht viel Zeit und Geduld für die Einsicht und Umkehr und klare Grenzen !


5
 
  23. Mai 2016 
 

@Stephaninus

Ja, klar - aber ich sehe im Gegensatz zum Kardinal überhaupt keinen Grund, Amoris Laetitia in irgendeinem Gegensatz zu Jesu und Gottes Willen zu sehen.


2
 
 Stephaninus 23. Mai 2016 
 

Ich interpretiere das so

dass Kardinal Burke weit weniger Problem mit dem Dokument hat als manche hier im Forum und dass das Schreiben in Übereinstimmung mit dem Lehramt verstanden werden kann....oder sehe ich das falsch?


5
 
 Rolando 23. Mai 2016 
 

Hl.Schrift und kath. Katechismus

Wer die Hl. Schrift zusammen mit den kath. Katechismus liest und die Lehre der Kirche annimmt, wird auch AL richtig verstehen.


6
 
 Hanswerner 23. Mai 2016 
 

Unverbindlich

Das ist also in diplomatischen Worten uns dargebracht die Privatansicht des Papstes, die sich nicht unbedingt mit der Lehre unserer Kirche deckt. Allein dies ist doch schon recht beachtlich und bedenklich.


15
 

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