Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  4. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  5. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  9. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  10. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  11. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  12. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  13. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  14. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“
  15. Wandern, um Leben zu retten – 450.000 Schritte für ein Ende der Abtreibung

Koalitionsvertrag: Grün-Schwarz hält an Bildungsplänen fest

3. Mai 2016 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Baden-Württemberg: Leitperspektiven sollen überprüft werden - Familien, deren Kinder im letzten Jahr vor der Grundschule den Kindergarten besuchen, werden monatlich 75 Euro erhalten, doch ein Familiengeld gibt es nicht


Stuttgart (kath.net/idea) Die grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg will an den neu eingeführten Bildungsplänen festhalten. Das steht im Koalitionsvertrag, den Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Grüne) und CDU-Landeschef Thomas Strobl am Montag, 2. Mai, in Stuttgart vorstellten. Gleichzeitig sollen die Leitperspektiven des Bildungsplanes „auf ihre Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit“ überprüft werden. Beim Thema „Akzeptanz und Toleranz von Vielfalt“ wird unter anderem festgehalten, dass „der konstruktive Umgang mit Vielfalt eine wichtige Kompetenz für die Menschen in einer zunehmend von Komplexität und Vielfalt geprägten modernen Gesellschaft darstellt“. In der alten Fassung des Bildungsplanes gab es noch das Leitprinzip der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“. Wie es im 136-seitigen Vertrag weiter heißt, wolle der Aktionsplan „Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg“ die Öffentlichkeit für das Recht auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung sensibilisieren und Ausgrenzung und Benachteiligung entgegenwirken. „Wir werden die Maßnahmen aus dem Aktionsplan auf ihre Eignung und Wirksamkeit hin prüfen und gegebenenfalls weiterentwickeln. Wir legen dabei besonderen Wert auf den Dialog mit gesellschaftlich relevanten Akteuren – zum Beispiel mit den Kirchen, Familien-, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, den betreffenden Initiativen und ihrem Netzwerk sowie Akteuren aus Sport, Kultur und Wissenschaft.“


Kein Familiengeld, aber 75 Euro für Kindergartenbesuch

In dem Vertrag ist auch festgehalten, dass Familien, deren Kinder im letzten Jahr vor der Grundschule den Kindergarten besuchen, monatlich 75 Euro erhalten. Nicht durchsetzen konnte sich die CDU mit ihrer Forderung nach einem Familiengeld. Wie es in dem Vertrag mit dem Titel „Verlässlichkeit, Nachhaltigkeit, Innovation“ weiter heißt, sind Kinder „das Wertvollste, das wir haben. Ihnen die beste Bildung mit auf den Weg zu geben, hat für uns höchste Priorität.“ Neben den Eltern seien Kindertageseinrichtungen eine wichtige Grundlage für ein gelingendes Aufwachsen. In dem Koalitionsvertrag steht auch, dass Familien gestärkt werden sollten, „gleichgültig, ob diese sich als modern oder klassisch verstehen“. Respekt und Anerkennung gelte allen Familienmodellen, „in denen Menschen dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen“. Grün-Schwarz sieht in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine zentrale Aufgabe. Dazu sollen Kindertagesstätten und Ganztagsschulen helfen.

Islamischer Religionsunterricht soll ausgebaut werden

Nach den Plänen von Grünen und CDU soll ferner der Islamunterricht an den Schulen ausgebaut werden. Dabei müssen die Lehrer an deutschen Hochschulen und Universitäten ausgebildet sein. Ebenso soll es für Schüler, die keinen Religionsunterricht besuchen, mehr Ethikunterricht geben. Im Hinblick auf den Zustrom von Flüchtlingen wird festgehalten, dass nicht alle Asylsuchende bleiben könnten. Wo eine freiwillige Rückkehr nicht erfolge, müssten abgelehnte Bewerber schnell wieder in ihre Heimat abgeschoben werden. Im Bundesrat wird die grün-schwarze Koalition dafür stimmen, Marokko, Algerien und Tunesien als sichere Herkunftsländer einzustufen.

Beide Parteien erhalten jeweils fünf Ministerien

Die Grünen besetzen künftig die Ressorts Finanzen, Umwelt und Energie, Verkehr, Soziales sowie Wissenschaft und Forschung. Die CDU erhält das Innen-, das Justiz- sowie das Wirtschafts- und Arbeitsministerium. Auch das Kultus- sowie das Landwirtschaftsministerium gehen an die Union. Die Themen Integration und Migration werden auf das Sozial- und das Innenministerium aufgeteilt. Damit wird es kein eigenständiges Integrationsministerium mehr geben. Die CDU ist für die Europapolitik zuständig. Welchem Ressort sie angegliedert wird, ist offen. Die Koalitionsvereinbarung muss noch von Parteitagen gebilligt werden.

Grüner Landwirtschaftsminister tritt nach Ehebruch-Vorwürfen zurück

Wie ferner am 2. Mai bekanntwurde, steht der bisherige baden-württembergische Minister für den Ländlichen Raum, Alexander Bonde (Baiersbronn/Schwarzwald), nicht für ein Ministeramt in der neuen Regierung zur Verfügung. Hintergrund sind Gerüchte über eine Affäre mit einer Parteifreundin. Der 41-jährige Bonde ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Auf seiner Facebook-Seite schrieb der Grünen-Politiker, dass die Spekulationen für seine Familie und ihn ein unerträgliches Maß angenommen hätten. Deshalb hätten seine Frau und er gemeinsam entschieden, dass er nicht mehr als Minister bereitstehe. „Wir hoffen, dass mit diesem Rückzug endlich unsere Privatsphäre in der Öffentlichkeit wieder geachtet und gewahrt wird“, so Bonde.

Foto: Symbolbild zur sogenannten "Kiwi-Koalition"


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  2. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  3. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  4. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  5. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  6. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  7. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik
  8. Lebensschützerin Lila Rose: ‚Ich werde Trump wählen’
  9. Deutsche Grüne - Angriff auf die Meinungsfreiheit im Wahljahr 2025
  10. Umfrage Pennsylvania: 85 Prozent der Atheisten wählen Harris, Tötung kleiner Kinder am wichtigsten!






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  4. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  5. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  6. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  7. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  8. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  9. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  10. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  11. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  12. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  13. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  14. Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel
  15. Fehlerhafte Studie über Kosten des Klimawandels zeigt Verbindungen zwischen Forschung und Wirtschaft

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz