Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  8. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. EILT! - Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Wir können NICHT schweigen!
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

Papst Franziskus öffnet die Heilige Pforte seiner Kathedrale

13. Dezember 2015 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Der Glaube an Christus ruft einen Weg hervor, der ein ganzes Leben dauert: den Weg der Barmherzigkeit. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net) Dritter Sonntag im Advent – Gaudete. Mit einer feierliche heiligen Messe öffnete Papst Franziskus die Pforte seiner Bischofskathedrale Sankt Johann im Lateran, „omium ecclesiarum urbis et orbis mater“.

„Freu dich und frohlocke!“ Diese Einladung an das antike Jerusalem gelte heute uns, so Papst Franziskus. Der Herr habe jedes Urteil zurückgenommen und beschlossen, in unserer Mitte zu wohnen.

Der Papst mahnte, in dieser Adventszeit nicht müde zu werden. Keine Traurigkeit sei uns zugestanden, auch wenn es schwerwiegende Gründe dafür gebe. Das Kommen des Herrn müsse unser Herz mit Freude erfüllen, denn: „Gott schützt sein Volk “. In einem historischen Kontext der Unterdrückung vor allem durch die Mächtigen lasse Gott wissen, dass er selbst über sein Volk herrschen werde, dass er es von jeder Angst befreien werde. Heute werde von uns gefordert, die Hände nicht sinken zu lassen (vgl. Zef 3,16), aufgrund des Zweifels, der Ungeduld oder des Leidens. Paulus nehme diese Mahnung auf und unterstreiche: „Der Herr ist nah!“. Allen müsse Zeugnis für die Nähe Gottes gegeben werden.


Auch das einfache Zeichen des Öffnens der Heiligen Pforten in der Welt sei Anlass zu Freude. Es beginne die Zeit der großen Vergebung, das Jubiläum der Barmherzigkeit. Es sei dies der Moment, die Gegenwart Gottes und die Zärtlichkeit des Vaters neu zu entdecken.

„Was sollen wir tun?“. Johannes der Täufer lade uns ein, mit Gerechtigkeit zu handeln und auf die Bedürfnisse der Menschen zu blicken, dies nach dem Gesetz. Uns dagegen werde ein radikalerer Einsatz abgefordert: „Vor der Heiligen Pforte sind wir aufgefordert, Werkzeuge der Barmherzigkeit zu sein, im Bewusstsein, dass wir dementsprechend gerichtet werden“. Jeder Getaufte wisse, dass er in einer größeren Pflicht stehe.

Der Glaube an Christus rufe einen Weg hervor, der ein ganzes Leben dauere: den Weg der Barmherzigkeit. So müsse eine Liebe bezeugt werden, die über die Gerechtigkeit hinausgehe, eine Liebe, die keine Grenzen kenne. Wir seien für diese unendliche Liebe verantwortlich, trotz unserer Widersprüche.

Papst Franziskus öffnet Heilige Pforte im Lateran – Predigt: Der Glaube an Christus ruft einen Weg hervor, der ein ganzes Leben dauert


Die Hl. Messe in voller Länge als Video





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  4. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  5. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  6. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  7. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  8. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  11. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  12. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  13. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  14. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  15. EILT! - Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz