Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  5. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  6. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  7. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  8. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  9. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  10. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  11. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  12. Viel Lärm um nichts?
  13. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  14. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  15. "Derselbe Polarstern"

Angehörigen nicht erlauben, tödliches Mittel auf Nachttisch zu stellen

24. September 2015 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Augsburger Familienbund zu Sterbehilfe: „Es gibt kein gutes Töten.“ – Nur der Gesetzentwurf Sensburg/Dörflinger/Hüppe ist mit dem Grundgesetz vereinbar, die anderen drei Entwürfe sind verfassungswidrig


Augsburg (kath.net/pm) „Es sollte auch Angehörigen und Ärzten nicht erlaubt sein, alten und kranken Menschen ein tödliches Mittel auf den Nachttisch zu stellen“, erklärt der Augsburger Diözesanvorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg, Pavel Jerabek. „Es gibt kein gutes Töten.“ Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg setzt sich für ein Verbot aller Formen der Beihilfe zur Selbsttötung ein. Anlässlich der Anhörung im Deutschen Bundestag zur Suizidbeihilfe am Mittwoch bekräftigt der Verband seine Forderung nach einem Gesetz, das für alle gleichermaßen gilt und nicht bestimmte Personenkreise ausnimmt. Der Augsburger Familienbund unterstützt daher explizit den Gesetzentwurf der Abgeordneten um Prof. Patrick Sensburg, Thomas Dörflinger und Hubert Hüppe, der sowohl die Anstiftung als auch die Beihilfe zum Suizid unter Strafe stellen will – so wie es in den allermeisten Staaten Europas bereits der Fall ist. Jerabek: „Nur so lässt sich einem Trend der Normalisierung der Suizidbeihilfe entgegenwirken.“


Mit Nachdruck weist der Familienbund darauf hin, dass nach Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags nur der Entwurf von Sensburg/Dörflinger/Hüppe mit dem Grundgesetz vereinbar ist; die anderen drei Entwürfe seien verfassungswidrig. „Das Parlament sollte diesen Hinweis ernst nehmen und sich nicht über das Grundgesetz hinwegsetzen und so möglicherweise einer weiteren Politikverdrossenheit Vorschub leisten“, so Jerabek.

Gefordert sei ein klares Bekenntnis des Parlaments zur staatlichen Schutzpflicht für die unveräußerliche Würde des Menschen. Solidarität mit alten und kranken Menschen sowie zwischen den Generationen sei das Gebot der Stunde.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sterbehilfe

  1. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  2. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  3. Kirche: Nein der Slowenen zu Suizidbeihilfe klares Signal an Staat
  4. Verherrlichung eines tragischen Todes – zum assistierten Suizid von Alice und Ellen Kessler
  5. Erzbischof Fisher: „Die Diagnose der Kultur des Todes von Johannes Paul II. war prophetisch“
  6. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  7. Kanada: Erzbistum Montreal klagt gegen Bundesstaat Québec wegen Einschränkung der Gewissensfreiheit
  8. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  9. Logische Konsequenzen der Freigabe der Abtreibung
  10. Vatikan bestätigt: Kliniken des belgischen Ordens sind nicht mehr katholisch!







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  8. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  9. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  10. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  11. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  14. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  15. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz