Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  5. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“

Ist die Kirche Sklavin des ‚woken‘ Mainstreams?

29. April 2025 in Kommentar, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Meinungsfreiheit, nein danke?" - „Pfarrer beleidigt und demütigt engagierten Ministranten, der sich im Rahmen seines Engagements als mündiger Staatsbürger bei allen Parteien Informationen einholt.“ Gastkommentar des Ehepaars Sylvia und Alfred Sobel


Passau (kath.net) Bereits während der Pandemie handelte die katholische Kirche in blindem und vorauseilendem Gehorsam gegenüber Obrigkeit und Mainstream, indem sie Kirchen geschlossen hielt und Gläubige aussperrte: ein bislang einzigartiger und skandalöser Vorgang.

Nun ereignete sich erneut ein ausgrenzender und beschämender Vorgang im Kontext mit kirchlichen Repräsentanten: Ein Pfarrer beleidigt und demütigt einen engagierten Ministranten, der sich im Rahmen seines Engagements als mündiger Staatsbürger bei allen Parteien Informationen einholt über ihre Zielsetzungen und Schwerpunkte. Dabei entsteht ein Foto mit einem Politiker der AFD. Dies nimmt besagter Pfarrer aus dem Bistum Passau zum Anlass, einen motivierten und bewährten Messdiener aus dem Dienst zu entlassen und ihm nach Aussagen der gesamten Familie gar sein Christsein abzusprechen und ihn als ‚Nazi‘ zu beleidigen.


Diese Ausgrenzung und Diffamierung von Menschen, die sich der AFD auch nur nähern, ist zutiefst undemokratisch, keinesfalls christlich und nicht im Sinne des Kirchenstifters, der in besonderem Maße für Ausgegrenzte und Diskriminierte Partei ergriffen hat. Als Katholiken distanzieren wir uns von diesem Verhalten des Priesters und bekunden in aller Form unsere Solidarität und Unterstützung für den betroffenen jungen Mann und seine Familie.

Sehr nachdenklich stimmt übrigens auch die Tatsache, dass kirchlich engagierte Bekannte mittlerweile ihre politische, AFD nahe Überzeugung verschweigen, um nicht von ihren kirchlichen Ämtern ausgeschlossen zu werden. Diese Diskriminierung einer demokratischen Partei und ihrer Wähler führt indes zu noch mehr Kirchenferne engagierter Christen in Deutschland.

Wir treten daher ein für eine echte Demokratie, denn Meinungs- und Informationsfreiheit gehören unbedingt dazu, auch im kirchlichen Rahmen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  3. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  4. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  5. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  9. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  10. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  11. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  12. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  13. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  14. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  15. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz