Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  3. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  4. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  8. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Ist Jesus der Herr?
  14. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X, um eine Spaltung zu vermeiden
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Alice Schwarzer: 'Amnesty stimmte pro Zuhälter und Freier'

24. August 2015 in Chronik, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Frauenrechtlerin: Amnesty International sei „von Sexindustrie-Lobby unterwandert“


Köln (kath.net/pl) Die bekannte Frauenrechtlerin Alice Schwarzer übt barsche Kritik an der Menschenrechtsorganisation „amnesty international“: „Seit 2008 bearbeitet die Pro-Prostitutions-Lobby die Organisation für Menschenrechte. Jetzt hat sie es geschafft: Amnesty stimmte pro Zuhälter und Freier.“ Diese sei eine „skandalöse neue Policy“, urteilt sie in der von ihr gegründeten und herausgegebenen Frauenmagazin „Emma“, Amnesty sei von der „Sexindustrie-Lobby unterwandert“ worden.


Schwarzer kritisiert beispielsweise ein Amnesty-Dokument, das geheim gehalten werden sollte, aber 2014 versehentlich an die Öffentlich geraten war. Es handelte sich um einen „Entwurf der neuen ‚Policy‘ der Menschenrechtsorganisation zur ‚Sexarbeit‘“. Entsprechend diesem Dokument sollten nicht nur die Prostituierten „entkriminalisiert“ werden, „sondern auch ‚diejenigen, die für die Prostitution rekrutieren oder sie arrangieren‘, sprich Frauenhändler und Zuhälter. Denn: Sie ‚vereinfachen Sexarbeit, indem sie Informationen oder Assistenz bereitstellen‘.“ Vom „Elend der Frauen in der Armutsprostitution“ sei in dem Dokument wenig die Rede gewesen, „dafür aber viel von den Rechten der Freier“.

Foto: Alice Schwarzer;(c) Wikipedia/Michael Lucan, Lizenz: CC-BY 3.0/Wikipedia
http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/legalcode


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  27. August 2015 
 

gerufene Geister

auch Frau Schwarzer ist weiser geworden. Dennoch: Sie war beteiligt am Rufen dieser Geister, Freiheit nennt man das ja. Sexuelle Erniedrigung als Arbeit zu bezeichnen, war doch das Credo und Gloria der Emanzipation. Wirklich? Kinder vor der Geburt als sozial Unerwünscht herauszuschälen aus dem Körper der Mutter ist auch so eine Freiheit. Wirklich?
Die Hölle ist das, sonst nichts.


0
 
 christorey 24. August 2015 
 

Die Nonne die seit 30 Jahren Prostituierten hilft

Erzählte in einem Interview, dass zwar einige wenige Frauen behaupten das freiwillig zu machen. Wenn man aber sie näher kennenlernt offenbaren sie ihre wahren Beweggründe, die zu dieser entwürdigenden, die körperliche und seelische Gesundheit beeinträchtigenden "Arbeit" führten. Diese Arbeit zerstört nach christlicher Ansicht die Beziehung zu Gott (der Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes).

Die Leihmutterschaft ist die neue Art der Prostitution. Frauen (Eizellen/Gebärmütter) können geleast und Kinder gekauft werden, dabei geht man über Leichen (hohe Sterblichkeitsrate und Erhöhung der Chance einer Behinderung von Embryos/Babys) und der Gesundheit der Frauen. Die Armut von Frauen drängt sie oft zu dieser Arbeit.


6
 
 Hanswerner 24. August 2015 
 

Goegy

Das ist ein Irrtum, dass alles mit gutem Willen anfing. Von anfang an herrschte dort eine Ideologie, die mit unseren katholischen Vorstellungen kaum vereinbar war.


3
 
 Mark Nie 24. August 2015 
 

Mehr Zwang als freie Selbstbestimmung

Ein Argument in dieser Diskussion lautet, dass die Prostituierten es selbst so wollen. Ich vermute, dabei handelt es sich um eine kleine Minderheit. Die Mehrheit dieser Frauen handelt doch eher unter sozialen Zwängen und materiellen Nöten. Sie sollte deshalb vor Ausbeutung gesetzlich geschützt werden.
Kennt jemand zu meiner These valide Statistiken, die sie oder er mir nennen könnte?


3
 
  24. August 2015 
 

PT

[...] sowie an all Menschen guten Willens.


0
 
 mirjamvonabelin 24. August 2015 
 

Je mehr die Stimme

erheben und über die Machenschaften von AI berichten, umso besser. AI muß man den Geldhahn zudrehen.


13
 
 Dottrina 24. August 2015 
 

Und was sagt uns das?

Keinen Cent mehr für diese "Menschenrechts"-Organisation.


16
 
 goegy 24. August 2015 
 

Amnesty International fing - wie so vieles - mit grossem Idealismus an. Die Ziele waren edel und sehr nahe vielen katholischen Anliegen. So fehlte es vielerorts nicht an kirchlicher Unterstützung.
Inzwischen mutierte die an sich gute Sache in eine Grossorganisation, gemanaged von bezahlten Apparatschiks, die eigene Karriere Interessen vertreten, verbunden mit viel Selbstprofilierung. Dahinter stehen auch finanzstarke Lobbies und mediale Pressure Groups. Schade!


15
 
 Hanswerner 24. August 2015 
 

Seltene Übereinstimmung

Das ist der seltene Fall, in dem ich mit Frau schwarzer übereinstimme. Die AI ist eine gar nicht so edle Organisation. Man täusche sich nicht.


15
 
 Wiederkunft 24. August 2015 
 

Amnesty International

Das ist ja interessant, gerade diese Organisation will uns in Öste4rereich vorschreiben, wie wir mit den Asylwerbern um zu gehen haben, Wahrscheinlich hofft man, dass die vielen arbeitslosen Einwandererinnen, sich dann der Prostitution zu Verfügung stellen.


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Frauen

  1. Vatikan-Kommission: Frauen können nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden
  2. Lebe deine Sehnsucht als Frau - Leseprobe 3
  3. Lebe deine Sehnsucht als Frau - Leseprobe 2
  4. Lebe deine Sehnsucht als Frau
  5. Geschlechtsspezifische Abtreibung in Indien: Jedes Jahr werden mehr Jungen als Mädchen geboren
  6. Bilder von Frauen in Moschee aufgehängt, um sie zu denunzieren
  7. Gloria von Thurn und Taxis: Die Anti-Baby-Pille ist kein wahrer Feminismus
  8. „Sehr geehrte Frau Flachsbarth, mit Überraschung lese ich…“
  9. „Hier werden Frauenrechte auf dem Trans-Altar geopfert“
  10. Propaganda und keine Meinungsfreiheit






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz