Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  2. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  3. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  4. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  5. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  6. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  7. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  8. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  9. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  10. Viel Lärm um nichts?
  11. "Derselbe Polarstern"
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  14. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  15. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger

„Sehr geehrte Frau Flachsbarth, mit Überraschung lese ich…“

17. Juni 2020 in Prolife, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Wer Abtreibung als Mittel sieht, um Frauen zu stärken und zu fördern, ist entweder ein Zyniker oder ein Ideologe oder verdient viel Geld daran.“ Gastkommentar zur CDU-/CSU-Unterstützung zweifelhafter Organisationen. Von Alexandra Linder


Berlin (kath.net) Hintergrund: Die Bundestagsfraktionen der CDU/CSU und SPD an die Bundesregierung, „Engagement für die Globale Gesundheit ausbauen – Deutschlands Verantwortung in allen Politikfeldern wahrnehmen“ (Drucksache 19/19491), fordert dazu auf, I „besonderen Fokus auf die Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte (SRGR)“ zu legen. Eine treibende Person dabei ist Maria Flachsbarth (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium und Bundestagsabgeordnete, sie hat nach Angaben des Journalisten Mathias von Gersdorff bereits mehrfach die sogenannten „Sexuellen und reproduktiven Rechte“ mit ihrer Unterschrift unterstützt. Wikipedia schreibt über sie: „Seit 2011 ist sie Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), wo sie am 25. November 2017 als ZdK-Vertreterin in die 'Gemeinsame Konferenz' von Deutscher Bischofskonferenz und ZdK gewählt wurde“.  Der Deutsche Bundestag entschied nun vor wenigen Tagen, Organisationen wie She Decides, IPPF etc. zu fördern, um Frauen damit zu helfen. Linder reagiert darauf folgendermaßen:


 

Sehr geehrte Frau Flachsbarth, mit Überraschung lese ich Ihre Verteidigungsschrift für Organisationen, die mehr als bedenkliche Tätigkeiten ausüben.

 

Der UNFPA zum Beispiel vergab 1983 seinen Population Award für die Ein-Kind-Politik in China (mit millionenfachen Zwangsabtreibungen bis zur Geburt).

 

Die amerikanische Planned Parenthood verkauft Organe abgetriebener Kinder und hat ihre Einrichtungen vor allem in Stadtvierteln, wo Schwarze wohnen. Dementsprechend ist der Anteil schwarzer abgetriebener Kinder im Verhältnis zur Bevölkerung massiv höher.

 

Ebenso wie zum Beispiel She Decides, Marie Stopes etc. geht es hier nicht um die wirkliche Hilfe für Frauen weltweit, sondern um reine Abtreibungsideologie, die sich nicht für Menschen interessiert.

 

Ich kann Ihnen dazu zahlreiche Beispiele aus aller Welt zukommen lassen, die alle sauber recherchiert sind.

 

Eine kenianische Ärztin erzählte mir vor kurzem, dass sie zwar massenhaft Kondome und Abtreibungspräparate habe, aber großen Mangel an sterilem Verbandszeug und Spritzen.

 

Die Müttersterblichkeit muss unbedingt gesenkt werden und die Rechte der Frauen müssen unbedingt gestärkt werden, da sind wir einer Meinung.

 

Die geeigneten Mittel dazu sind aber Bildung, Hygiene und Gesundheitsversorgung.

 

Wer Abtreibung als Mittel sieht, um Frauen zu stärken und zu fördern, ist entweder ein Zyniker oder ein Ideologe oder verdient viel Geld daran. Ja, wer die Augen verschließt, macht sich schuldig. Wer aber die Augen offen hat, nicht sieht, wer für Menschen arbeitet und wer nicht, und wissentlich oder sogar willentlich immer höhere Abtreibungszahlen in Kauf nimmt, ebenfalls.

 

Mit freundlichen Grüßen, Alexandra Linder, Vorsitzende Bundesverband Lebensrecht

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  2. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  3. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  4. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  5. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget

Frauen

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  3. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  4. Vatikan-Kommission: Frauen können nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden
  5. Lebe deine Sehnsucht als Frau - Leseprobe 3







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. "Derselbe Polarstern"
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  10. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  11. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  12. USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
  13. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Viel Lärm um nichts?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz