SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
- Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
- Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
- Wahrheit ist heilsrelevant
- Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
- 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
- Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
- Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
- Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
- Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
- Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
- Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
- Früherer Zeremoniär: Johannes Paul II. verband Humor und Spiritualität
- RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
- Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
| 
Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgievor 4 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Themen bei Konsistorium am 26. und 27. Juni sind Fortgang des Reformprojekts Weltsynode, Künstliche Intelligenz und aktuelle Weltlage
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. möchte mit seinen Kardinälen über die aktuelle Weltlage, Künstliche Intelligenz und den Fortgang des Reformprojekts Weltsynode beraten. Der Vorsitzende des Kardinalskollegiums, Giovanni Battista Re, kündigte die Themen in einem Brief an die Teilnehmer an, wie Vatican News am Donnerstag berichtet. Das als Konsistorium bezeichnete Treffen findet am 26. und 27. Juni im Vatikan statt.
Zuletzt hatte sich Leo XIV. Anfang Jänner zu einer zweitägigen Arbeitssitzung mit seinem wichtigsten Beratergremium getroffen und die Themen Mission und Synodalität behandelt. Einige Diskussionsvorschläge fanden damals zunächst keine Mehrheit, darunter Fragen zum Verhältnis zwischen der vatikanischen Zentralverwaltung und den Ortskirchen sowie eine mögliche Debatte über die ältere Form der Messfeier. Sie stehen nun auch für das nächste Treffen nicht offiziell zur Debatte.
Krieg, Frieden und kirchliche Reformen
Die erste Sitzung widmet sich der internationalen Lage und der Situation in den Ortskirchen. Die gut 240 Kardinäle stammen aus mehr als 100 Ländern auf allen Kontinenten. In der zweiten und dritten Sitzung behandeln die Kirchenmänner Themen aus dem kürzlich veröffentlichten Lehrschreiben des Papstes.
In der Sozialenzyklika "Magnifica humanitas" geht es um den Umgang mit Künstlicher Intelligenz und weitere Herausforderungen für die Menschheit. Schwerpunkte der kommenden Beratungen sollen deren Inhalte zu Frieden, Versöhnung und der Überwindung der Theorie vom "gerechten Krieg" sein.
Ein Teil der vierten Sitzung beschäftigt sich mit dem Fortgang des katholischen Reformprojekts Weltsynode, das zu mehr Mitwirkung aller Katholiken in der Kirche führen soll. Kürzlich hatte das zuständige Sekretariat den weiteren Fahrplan ausgegeben. Wie bereits zu Beginn des einst von Papst Franziskus (2013-2025) initiierten Projekts finden die Etappen auf lokaler, nationaler und kontinentaler Ebene statt. Der Weg mündet im Oktober 2028 in einer großen Kirchenversammlung mit Papst Leo XIV. im Vatikan.
Freie Aussprache mit dem Papst
Die Beratungen im Juni enden mit einem freien Dialog der Kardinäle mit dem Papst, mit Redebeiträgen von jeweils drei Minuten Dauer. Ziel des Konsistoriums sei, schreibt Kardinal Re, die Erfahrungen und Ratschläge der Kardinäle zu sammeln. Gleichzeitig gehe es um ihre aktive Unterstützung der kirchlichen Anliegen an ihren jeweiligen Orten und in ihren jeweiligen Aufgabenbereichen.
Deshalb sei es wichtig, dass die Arbeiten in einer Atmosphäre des Zuhörens und der Freiheit stattfinden, um eine gemeinsame Entscheidungsfindung zu fördern, so der vorsitzende Kardinal. Feierlicher Schlusspunkt der Versammlung wird die gemeinsame Messe zum Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni im Petersdom sein.
Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten 
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Versusdeum vor 25 Minuten | | | | Schade, dass es bei keinem der Themen um den Glauben geht Aber vielleicht denke ich auch zu sehr an die weitgehend vom Glauben abgefallene Kirche bei uns, die sich bereits eigene Strukturen und ein eigenes gegenkirchliches "Leeramt" (jeweils "Synodaler Rat") sowie eine eigene "Moralleere" gegeben hat (neues kirchliches Arbeitsrecht). In Afrika dagegen ist die Kirche vital und wächst und aus vielen anderen Ländern wird wachsendes Interesse der jungen Generation berichtet, für die der Glaube nicht mehr etwas "veraltetes" ist, so wie für die vielfach leeren Strukturen in Deutschland, die nur noch das Geld zusammenhält. |  0
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
- Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
- Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
- Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
- EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
- Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
- RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
- Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
- Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
- Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
- Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
- Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
- Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum
- Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit
- Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
|