Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Wie lange brauchte Gott für die Erschaffung der Welt?

28. Mai 2015 in Chronik, 147 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Astrophysiker: Kein Grund zum Streit zwischen „junger“ und „alter“ Erde


White Rock (kath.net/idea) Der kanadische Astrophysiker und Theologe Hugh Ross (White Rock/Provinz British Columbia) hält den Streit von Christen über die Dauer der Schöpfung Gottes für überflüssig. Einerseits gibt es Christen, die den biblischen Bericht über die Erschaffung der Welt in sechs Tagen wörtlich so deuten, dass es sich um Tage von jeweils 24 Stunden gehandelt habe. Sie gelten als Vertreter einer „jungen Erde“. Andere – die Repräsentanten einer „alten Erde“ – verstehen unter den Tagen einen Zeitraum von unbestimmter Dauer, so dass die Schöpfung auch Tausende oder Millionen Jahren gedauert haben kann. Das würde mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaft übereinstimmen. Ross vertritt unter anderem in seinem jetzt erweiterten Buch „A Matter of Days“ (Eine Sache von Tagen) die Ansicht, dass es zwischen der Bibel und der Naturwissenschaft keine Konflikte wegen des Alters des Universums geben müsse. Schon gar nicht sollten sich Christen wegen unterschiedlichen Auffassungen in dieser Frage gegenseitig den Glauben absprechen.


„Ein Tag“ kann vieles bedeuten

Ross ist überzeugt, dass die Bibel „wahre und vertrauenswürdige“ Berichte über die Schöpfung enthält. Das hebräische Wort für Tag könne aber unterschiedliche Bedeutungen haben: ein Teil des hellen Tages, der gesamte helle Tag, die Zeit von Abend zu Abend und eine nicht näher bestimmte lange, aber endliche Zeit. Auch könne man etwa aus dem Schöpfungsbericht im 1. Buch Mose schließen, dass eine unbestimmt lange Zeit zwischen der Erschaffung des Universums und dem Beginn der Erschaffung der Erde vergangen sei. In jedem Fall habe aber das Alter des Universums keinen Einfluss auf das Erlösungswerk Gottes in Jesus Christus oder jede andere traditionelle christliche Lehre. Daher sei ein Streit über diese Fragen für den Glauben unerheblich. Wie Ross in einem Interview mit der Internetzeitung Christian Post weiter sagte, sollte man das Wesen von Naturwissenschaft und Glaube voneinander unterscheiden: „In der Theologie versucht der Mensch, die Worte der Bibel zu verstehen; in der Naturwissenschaft versucht er, die Tatsachen der Natur zu deuten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Schöpfung

  1. Pater Dominikus Kraschl OFM: «Kommen Tiere in den Himmel?»
  2. Die ganze Weltgeschichte ist Heilsgeschichte
  3. England: Eltern wehren sich gegen antichristliches Darwin-Musical
  4. Von der Natur zum Geist
  5. ‘Ein Herz für andere haben’
  6. Papst: Klimawandel mitschuld an 'entsetzlicher Migrationskrise'
  7. Bischof Hanke: Umkehr ist mehr als Glühbirnen wechseln
  8. Intelligent Design – Fundamentalismus oder unbequeme Herausforderung?
  9. Evolution oder intelligent design?
  10. Seltene Fledermäuse: Pfarrkirche wird Tierschutzgebiet







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz