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Vom ZdK will ich nicht mehr vertreten werden

12. Mai 2015 in Kommentar, 78 Lesermeinungen
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Es irritiert gläubige Katholiken zunehmend, dass dieses Gremium unangefochten seit Jahrzehnten in zahlreichen Feldern eine Politik gegen den Glauben machen und damit ungeschoren davon kommt. kath.net-Kommentar von Peter Winnemöller


Bonn (kath.net)
In der vergangenen Woche tagte die Vollversammlung des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ (ZdK). In Folge dieser Vollversammlungen sind regelmäßig eine Fülle von Äußerungen, Nachrichten, Stellungnahmen und Erklärungen in der Nachrichtenwelt zu finden. Agenturmeldungen nehmen sich dieser Nachrichten an und verbreiten sie. So hat das Zentralkomitee je nach sonstiger Nachrichtenlage neben der Deutschen Bischofskonferenz und dem Dachverband der katholischen Jugendverbände (BDKJ) eine recht hohe Medienpräsenz.

Gegründet wurde das Zentralkomitee deutscher Katholiken im 19. Jahrhundert mit dem Anspruch, katholische Positionen in der Gesellschaft präsent zu halten. Dabei standen die Bindung an Rom und die Freiheit der katholischen Kirche in Deutschland im Mittelpunkt. Mehr und mehr veränderte sich nach dem II. Vatikanum die Rolle des ZdK als einer Art „Laienopposition“ innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland.

Die Vollversammlung des Zentralkomitees hat heute rund 230 Mitglieder. Davon werden 97 Mitglieder von der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands (AGKOD) gewählt. 84 Mitglieder entsenden die Diözesanräte. Weitere 45 Mitglieder werden als Einzelpersönlichkeiten ins Zentralkomitee gewählt. Diese sind überwiegend Politiker aus allen in den Parlamenten vertretenen Parteien.

Bereits in den vergangenen Jahren hat sich das Zentralkomitee mit umstrittenen Positionen hervorgetan. So geht die Gründung von Donum vitae im Wesentlichen auf das ZdK zurück. Mit dieser Gründung stellte man sich in Fundamentalopposition zu dem von Papst Johannes Paul II. geforderten Ausstieg aus der Schwangerenkonfliktberatung mit Beratungsschein, der zur straffreien Abtreibung berechtigt.

Nach der jüngsten Vollversammlung vom 8. und 9. Mai 2015 konstatierte der Journalist Mathias von Gersdorff: „ZDK bricht endgültig mit katholischem Verständnis von Ehe und Sexualität“. Solche und ähnliche Stellungnahmen sind eigentlich nach jeder Vollversammlung des ZdK zu lesen. In der Sache korrekt, in der Wirkung verpuffen sie. In gleicher Weise liest man immer wieder das Schlagwort: „Mich vertritt nicht das ZdK!“. Eine lobenswerte Einstellung ist dies allemal, doch jeder Laie, der Kirchensteuerzahler ist, wird definitiv vom ZdK vertreten, da die Deutsche Bischofskonferenz das ZdK als die offizielle Vertretung der katholischen Laien in Deutschland ansieht und so behandelt. Allenfalls Kleriker und Ordensleute dürfen sich zu Recht vom ZdK nicht vertreten fühlen.


Das ZdK erhält Zuweisungen aus Kirchensteuern, mit denen es seine Aufgaben finanziert. Ferner ist das ZdK Ausrichter der alle zwei Jahre stattfindenden Katholikentage und damit auch öffentlich Repräsentant der Katholiken in Deutschland. Alle Versuche, das ZdK mit demokratischen Argumenten zu legitimieren, wie es Befürworter tun gehen fehl, da die Kirche keine Demokratie ist. Eine Stimme bei der Pfarrgemeinderatswahl kommt nur in hoher homöopathischer Potenz (d.h. sehr, sehr verdünnt) beim ZdK an. Demokratisch wäre eine Direktwahl des ZdK. In gleicher Weise geht Kritik am ZdK mit demokratischen Argumenten fehl. So lange die DBK das ZdK anerkennt und finanziert, ist das ZdK die offizielle Vertretung der katholischen Laien und jeder Kirchensteuerzahler wird von ihnen auch gegen seinen Willen vertreten.

Die Botschaft der Laien an die Bischöfe müsste unüberhörbar lauten: „Ich will nicht vom ZdK vertreten werden!“

Das wäre sinnvoll. Ob es Aussicht auf Erfolg hätte, bliebe abzuwarten.

Das ZdK gefällt sich derweil nach wie vor darin, aus eigener Vollmacht Politik zu machen. So äußerte man in einer Stellungnahme Kritik an fremdenfeindlichen Tendenzen in der Kirche, ohne diese jedoch genauer zu verorten. Verwunderlich war, wie der Zusammenhang mit der Teilnahme von Gabriele Kuby an einer Familienkonferenz in Russland konstruiert wurde. Bei aller möglichen und denkbaren Kritik an der Familienkonferenz in Russland erschließt sich nicht wirklich, was das mit Fremdenfeindlichkeit zu tun haben soll. Oberlehrerhaft sprach man hier von „Irrwegen“ im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Tagung. Inhaltliche Auseinandersetzung mit der Tagung, die eine sachliche Kritik vielleicht hätte begründen können, vermied man lieber und verwies stattdessen auf Menschenrechtsverletzungen in Russland, die von den Teilnehmern nicht kritisiert worden seien.

Bei aller Vorsicht in der Beurteilung der genannten Familienkonferenz in Russland sollte Alois Glück als erfahrener Politiker wissen, was diplomatische Gepflogenheiten sind. Man lässt sich sicher nicht zu einer Konferenz einladen, um dann den Gastgeber offen zu brüskieren, selbst wenn es in der Sache geboten wäre. Die Absicht scheint durchsichtig: Es wirkt wie ein Hieb gegen „Rechtskatholiken“ oder was man dafür hält. Damit hat sich das ZdK selber mal wieder vor einen Karren gespannt, der reichlich Spaltpilzsporen in die katholische Landschaft trägt. Als integrative Kraft, die das oberste Laiengremium eigentlich sein sollte, haben sie sich hier nicht gezeigt. Doch es ist logisch und konsequent so zu handeln, denn dem ZdK geht es allein um Macht in der Kirche. Hier erst kommen demokratische Aspekte ins Spiel. Zwar nicht die einer repräsentativen, wohl aber die einer Volksdemokratie. Man ist zwar nicht demokratisch legitimiert, spielt aber das große Spiel mit, in dem es gilt, Mehrheitsentscheidungen herbei zu führen. Dabei ist der politische Gegner wirkungsvoll auszuschalten.

Das ZdK betreibt Klientelpolitik. Dies zeigt sich besonders in der Stellungnahme zur bevorstehenden Familiensynode, wo die Forderungen nach einer Änderung der Lehre ganz offen ausgesprochen werden. Damit geht das ZdK sogar noch weit über die Position anderer Veröffentlichungen aus Deutschland hinaus. Es geht darum, die Bischofssynode im Oktober unter Druck zu setzen.

Dass sich das oberste katholische Laiengremium damit in eine erhebliche Diskrepanz zur Lehre der Kirche in Fragen des Glaubens und der Sitten begibt, ist kein Novum. Das kann jeder leicht feststellen, der die Verlautbarungen des ZdK aufmerksam liest und mit dem Katechismus vergleicht. Natürlich sind diese Fragen weltkirchlich zu klären, und weltkirchlich gesehen ist das ZdK weniger als ein zahnloser Tiger, sondern gerade mal eine Stubenkatze mit künstlichem Gebiss. Doch in der deutschen Öffentlichkeit vermag das ZdK auf Grund seiner oben beschriebenen Position viel Aufmerksamkeit zu erzielen und viel Druck auszuüben. Es ist fraglich, ob von diesem Druck in Rom mehr als ein leises Zischeln ankommt.

Es irritiert gläubige Katholiken allerdings zunehmend, dass dieses Gremium unangefochten seit Jahrzehnten in zahlreichen Feldern eine Politik gegen den Glauben machen und damit ungeschoren davonkommen kann. Das ist letztendlich die zentrale Frage, die den deutschen Bischöfen zu stellen sein wird. Man sollte sie durchaus immer wieder einmal formulieren.

Vgl. dazu auch die scharfe Kritik des Passauer Bischofs Stefan Oster: Wie hält es das ZdK mit der Loyalität gegenüber den Bischöfen?.



Foto (c) kath.net/Michael Hesemann


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Lesermeinungen

 Dismas 16. Mai 2015 

JA ,das "ZdK" ist überflüssig und sogar schädlich

wo gibt es noch Zentralkomitees? Ach ja in Nordkorea...
Keine Verschwendung von Kirchensteuermitteln für solche Funktionäre!


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 Herbert Heek 15. Mai 2015 
 

"Nicht mehr vom ZDK vertreten lassen"

Bravo und herzlichen Dank, lieber Herr Winnemöller für Ihre klaren Worte! Auch ich werde mich nicht mehr vom ZDK vertreten lassen. So eine Einrichtung brauchen wir nicht. Ich kann auch meinen Glauben ohne ZDK leben.


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 Herbert Heek 15. Mai 2015 
 

"Vom ZDK nicht mehr vertreten!"

Bravo und herzlichen Dank, Herr Winnemöller, für Ihre klaren Worte! Ich werde mich ebenfalls nicht mehr vom ZDK vertreten lassen. Diese Einrichtung brauchen wir nicht, ich kann ohne ZDK meinen Glaube3n


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 Overbeck 15. Mai 2015 
 

@suarez

Lieber Suarez,
welche Frage...?...eindeutig Schafe...ebenso wie Sie und ich...schade, dass das aus meinen Statements offensichtlich nicht klar erkennbar ist.


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 Suarez 15. Mai 2015 

@Overbeck - Wo verorten Sie denn den ZdK

Bei den Schafen oder den Hirten?


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 zwergchrist 15. Mai 2015 
 

Wieso vertreten gefühlt...? Mein Glaube hat nichts Bonzentum zu tun!

@Winnemöller.
Als Ossikatholik war mir nach der Wiedervereinigung beider deutscher Teilgebiete das Zentralkomitee schon immer suspekt. Vor meinen ev. Freunden und atheistischen Bekannten oder ungläubigen Familienangehörigen habe ich mich mitunter für jene Einrichtung geschämt, denn der Machtapparat in der DDR mit seinen so genannten Delegierten nannte sich auch Zentralkomitee der SED. Und wer genauer hinsieht wird Parallelen entdecken.
UND: Von den beiden Persönlichkeiten aus der hiesigen Region, die im ZdK als Abgeordnete mitvotieren, habe ich bislang nur Phrasen, aber nie wirklich eigene mitreißende oder begeisternde Glaubensüberzeugungen vernommen. Sie gehören in die Rubrik "Bonzentum"
FAZIT: Ich habe mich zeitlebens noch nie vom Zentralkomitee als Katholik vertreten gefühlt. Punkt.


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 Overbeck 15. Mai 2015 
 

@bellis

Sie bringen meine Kritik an nabrus Forderungen -sehr schön plakativ- auf den Punkt. Das Erkennen der Wölfe ist Aufgabe der Hirten. Die Schafe sind dazu nicht in der Lage...die können leider nur blöken.
An den Kommentaren in diesem Forum können wir erkennen, was geschieht, wenn sich einzelne Schafe zum Hirten machen...


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 rosenkranzbeter 15. Mai 2015 
 

"Nur die Kraft des Gebetes ...." @ Tisserant

"Nur die Kraft des Gebets, was viele Zeitgeistige Ringgeister ja ablehnen, kann uns noch erretten!"
Ich stimme Ihnen in allem voll zu!


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 Rolando 14. Mai 2015 
 

Frauke G.

"Viele liberal- moderne Katholiken wollen die Kirche in Deutschland grundlegend ändern. Sie wollen offensichtlich eine neue, eine andere, ein deutsche katholisch–schismatische Kirche haben". Ich habe oft über den Eifer und über die Beweggründe der Modernisierer nachgedacht, ich denke sie meinen es gut, kennen aber die Wahrheit nicht (mehr). Es hängt entschieden mit dem Beichtsakrament zusammen, längeres nichtbeichten macht für die Sünde blind, sie geben dem Bösen unbewusst Rechte über sich, d.h. er kann sie benutzen, (obwohl sie sich nicht kennen verfolgen Sie das gleiche Ziel), wir ja auch, doch der Unterschied ist, her glaube allgemein an "Gott", an ein höheres Wesen, oder an die reale Gegenwart Jesu in Fleisch und Blut auf dem Altar u. im Tabernakel, sowie als sakramental Handelnder im Priester, z. B. Beichte, Krankensalbung, Eucharistie. Deswegen ist z.B. Frauenpriestertum nicht möglich, (da Jesus ein Mann ist). Die Modernisierer sind klar erkennbar am Ungehorsam gegen den Papst.


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 bellis 13. Mai 2015 

Overbeck

Einen Wolf im Schafspelz, der die Schafe im Stall reißt, muss der Hirte ausschließen.


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 Overbeck 13. Mai 2015 
 

@waldi

...und was müsste geschehen, damit Sie mir glauben...?


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 Frauke G. 13. Mai 2015 
 

Overbeck Nabrus Aufforderung nicht unverschämt.

Viele liberal- moderne Katholiken wollen die Kirche in Deutschland grundlegend ändern. Sie wollen offensichtlich eine neue, eine andere, ein deutsche katholisch–schismatische Kirche haben. Daher müssen sich liberal- moderne Katholiken auch die Frage gefallen lassen warum sie die katholische Kirche nicht verlassen und dahin gehen, wo ihre Forderungen heute schon gelebt und erfüllt sind. ZdK und ihre Mitglieder sind eine Antikirche innernhalb der Kirche, mit eigener Moral und gegen Rom.Die Aufforderung Nabrus ist nicht unverschämt, unverschämt ist vielmehr sich römisch-katholisch zu nennen, obwohl man die Lehre ablehnt, sie nicht mitträgt und mit säkulare linksliberale Kräfte gemeinsame Sache macht. Prostestanten, Altkatholiken und Atheisten haben genug Anstand, Charackter u.Redlichkeit nicht in einer Kirche zu verbleiben mit der sie sich nicht identifizieren können um Reformen, die selbst für kirchenferne Personen unschwer erkennbar dem katholischen Lehramt widersprechen, zu fordern.


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 hamburger 13. Mai 2015 
 

ZdK ist zukunftsfähig

... leider kann man das von den Rom-Gerontologen nicht behaupten.
Deshalb ist es äußerst wichtig, daß die Mehrheit der Mitglieder der kath. Kirche von einer effektiven, zukunftsträchtigen Organisation vertreten werden, die den Römern kräftig den Marsch bläst.


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 Waldi 13. Mai 2015 
 

Dieser Satz von unserem geschätzten...

@Overbeck..., "ich habe an keiner Stelle hier meine Meinung zur causa ZdK geäußert (und schon gar nicht die ZdK-Haltung verteidigt; im Gegenteil stehe ich der Entwicklung zutiefst ablehend gegenüber)....,ist genau so unglaubwürdig, wie ein glatzköpfiger Hersteller von Haarwuchsmitteln!!!


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 Waldi 13. Mai 2015 
 

Sehr verehrter @nabru,

mit diesem aus Ihrem Kommentar zitierten Satz...:
"Das ZdK (Zentralkomitee der Kirchenzerstörer) soll doch diese Mietlinge nehmen samt Pfarrerinitiative, WisiKi (Wir sind Kirchenzerstörer) sowie derartige Reformgruppen und die römisch-kath. Kirche verlassen und dorthin gehen wo dies alles bereits vorhanden ist", ...fordern Sie ja nicht Katholiken allgemein auf, die kath. Kirche zu verlassen, sondern nur diejenigen, die sich als Feinde der kath. Kirche und ihrer Lehre deutlich zu erkennen gegeben haben und die Kirche vorsetzlich von Innen heraus zersetzen und damit die Menschen gegen Rom aufhetzen und irreführen wollen! Niemand, der sich in Treue zum Papst Franziskus, dem Stellvertreter Jesu Christi bekennt, will solche Mietlinge in der kath. Kirche haben! Da bin ich, und sicher viele andere, ganz Ihrer Meinung, auch wenn es @Overbeck zur Weißglut treibt. Ich bin alt genug, um auf seine "klugen Zeitgeist-Ratschläge" verzichten zu können! Wer die Kirche zerstören will, soll gehen!!!


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 Overbeck 13. Mai 2015 
 

@nabru

Sehr geehrter Nabru,

ich habe an keiner Stelle hier meine Meinung zur causa ZdK geäußert (und schon gar nicht die ZdK-Haltung verteidigt; im Gegenteil stehe ich der Entwicklung zutiefst ablehend gegenüber). Es ist schon sehr erstaunlich, was Sie da in meinen Kommentar hereininterpretieren. Ich kritisiere nur Ihre Haltung, die Sie hier im Forum erneut kundgeben.
Die von Ihnen angeführte Bibelstelle gibt der Kirche selbstverständlich das Recht zur Exkommunikation; Sie persönlich haben dazu kein Recht (nicht einmal dazu, dass zu fordern). Ihre Forderung ist (ich wiederhole mich hier gerne) nur unverschämt.


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 nabru 13. Mai 2015 

@ Overbeck

Ihre Reaktion ist typisch für diejenigen, die sich von berechtigter Kritik persönlich betroffen fühlen, weil ihnen ein Spiegel vor das Gesicht gehalten wird. Sie spielen sich als „Kirchenverteidiger“ auf, beweisen aber nur, dass Sie die Bibel nicht wirklich kennen. Denn was meine Gemeinschaft und ich vertreten ist nichts anderes als die unverkürzte und unverfälschte Offenbarung sowie die gesunde, reine und wahre Lehre, wobei Jesus in Mt feststellte, „wer nicht auf die Gemeinde/Kirche hört, der sei für dich wie ein Heide oder Zöllner“ und das bedeutete Ausschluss aus der Gemeinde/Kirche. Analog dazu hat Karl Rahner daher den Spruch von jenen gesprochen, die den redlichen Charakter haben sollten, die Kirche zu verlassen, weil sie mit der Lehre der Kirche nicht einverstanden sind. Zwei Mitbrüder von uns wurden vor kurzem von einem neueingesetzten Bischof als Dompfarrer und Vikar berufen weil die Vorgänger „Abweichler“ waren. Und wir sagen auch einem Bischof die Wahrheit ins Gesicht.


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 nabru 13. Mai 2015 

Danke allen,

die die Lehre der Hl. Mutter Kirche und mich unterstützen.


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 Helena_WW 13. Mai 2015 
 

@Suarez, @SpatzInDerHand : Kann Suarez bestätigen

"...sondern um die Vorbereitung auf einen Generalangriff auf die katholische Glaubenslehre."
Stimmt genau das. Perfide vorbereitet. AgitProp.


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 SpatzInDerHand 13. Mai 2015 

@Suarez:

danke. Dass wir uns in jener Frage in die Wolle gekommen waren, habe ich als Einzelfall eingestuft. Die Vorgänge um den früheren Limburger Bischof waren ja nun auch wirklich schmerzhaft und schockierend, egal, von welcher kirchenpolitischen Seite aus man sie angesehen hat.


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 Suarez 13. Mai 2015 

Sehr geehrte SpatzInDerHand

ich bedaure meine harschen Worte an Sie als es um die Bewertung des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst ging.

Vielleicht verstehen Sie aber umgekehrt heute auch meine Haltung etwas besser, denn es ging schon damals nur vordergründig um Fehler des Bischofs, die er in der Tat gemacht hat, sondern um die Vorbereitung auf einen Generalangriff auf die katholische Glaubenslehre. Es zeigt sich immer deutlicher, wie die protestantisch gesinnten Kräfte innerhalb der katholischen Kirche, ihr(!) ökumenischen Projekt vorantreiben wollen.

Ich bin mir sicher, dass die afrikanischen Bischöfe diesen Versuch, den katholischen Glauben protestantisch zu verwässern, abwehren werden. Auch die amerikanischen Bischöfe ziehen bei dem deutschen Vorhaben nicht mit, sondern haben schon deutlich Widerspruch geäußert.

Ein im katholischen Glauben verwurzelter Katholik kann schließlich nicht in der Lüge sich beheimaten. Das geht nicht, selbst wenn man es aus Gehorsam wollte.


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 Suarez 13. Mai 2015 

Overbeck - Katholische Kirche light?

Sie kennen doch sicher den Ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

(1 Kor 5,1-7)
Zu Unrecht rühmt ihr euch. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?

Schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr neuer Teig seid. Ihr seid ja schon ungesäuertes Brot; denn als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden.

Wo die Gefahr besteht, dass ein wenig(!) Sauerteig schon den ganzen Teig durchsäuert, da ist das, was Hochwürden Nabru Ihnen nahelegt durchaus konsequent und aus dem Glauben gesichert. Es gibt keine Legitimität des Protestantismus im Katholischen, weil es der gültigen und allzeit verkündeten Lehre der Kirche, die als wahr verbürgt ist, widerspricht. Außerdem können Sie keine nachvollziehbare Begründung geben, warum ein protestantisch gesinnter Mensch unbedingt in der Katholischen Kirche bleiben möchte. Es geht doch nur darum, eine protestantische Einheitskirche zu schaffen, also das Programm Verfälschung des Vaticanum II. fortzusetzen.


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 Suarez 13. Mai 2015 

Glaubenstotalitarismus als ökumenisches Projekt

Es ist in der Tat eine berechtigte Frage, warum diejenigen, die die Lehre der Katholischen Kirche ablehnen und sich zu eindeutig protestantischen Glaubenspositionen hingezogen fühlen, nicht die Konsequenz ziehen, zu einer protestantischen Gemeinde zu wechseln. Das wäre konsequent und redlich. Offenbar genügt aber den progressiven Geistern das nicht, sondern ihnen geht es um mehr. Die zweite Reformation sucht die endgültige Zerstörung der katholischen Kirche und das geht nur, indem man die katholische Lehre zerstört. Diese Neuauflage des innerkirchlichen Protestantismus wirkt natürlich an der Nahtstelle des Schisma, man könnte fast sagen, dem schismatischen Marianengraben, der ja nun in historisch in Deutschland liegt, am stärksten. Der Protestantismus hat es nie verwunden, nicht die authentische Glaubenswahrheit zu haben, sondern lediglich sich mit einem lauen Relativismus begnügen zu müssen. Also will der Glaubenstotalitarismus, dass es keine Wahrheit mehr gibt und niemand sie hat.


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 SpatzInDerHand 13. Mai 2015 

@overbeck:

selbstverständlich darf man sich wünschen, dass laue Katholiken unsere Kirche verlassen. Vor allem dann, wenn sie ja nicht als kleine Minderheit die sorgende Aufmerksamkeit der treuen Mehrheit brauchen, sondern wenn die starke Gefahr besteht, dass sie stark und in vielfältiger Weise in die Leitungsschicht aufgerückt ist und jene, die einfach römisch-katholisch sein wollen, effektiv und immer stärker daran hindern. In jeder Partei müsste in diesem Fall eine Grundsatzdiskussion geführt werden, diese Diskussion muss erst recht in der Kirche (ich erinnere an das Papstwort bei der ersten Bischofssynode, wo Franziskus um offene und freie Rede bat) geführt werden, wo wir ja nicht einfach selbst den Kurs festlegen können, sondern von ewigen Wahrheiten geprägt werden.


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 Antigone 13. Mai 2015 
 

@michaelmaria

Danke für den Link! Das Statement als Ganzes zu lesen ist schon sehr brisant. Bischof Oster ist ein Hoffnungsträger.


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 Waldi 12. Mai 2015 
 

Wenn mich irgend jemand fragen würde,

ob für mich die ehemalige SED - oder das ZdK - für meinen römisch-katholischen Glauben bedeutungsloser sei, müsste ich mich glatt und ohne Zögern spontan für das ZdK entscheiden! Ehrlich gesagt, hat die SED den deutschen Katholiken und Rom weit weniger Kopfzerbrechen bereitet, als die harmonische Bruderschaft DBK und ZdK!


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 Reichert 12. Mai 2015 
 

Overbeck

Nabru legt den Finger in die sich ver-
größernde Wunde der Glaubensrelativierung.
Es ist sein gutes Recht, aus Gründen der
Ehrlichkeit, denjenigen in der Kirche,
die die Lebensrealität gegen die Froh-
botschaft Jesu Christi austauschen wollen, einen Wechsel zu empfehlen. Für
mich sind diese Leute Unruhestifter, die
aber offensichtlich Narrenfreiheit ge-
nießen und von niemandem etwas zu be-
fürchten haben. Ihre Reaktion erinnert
mich an das Sprichwort:Der getroffene
Hund bellt.


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 Waldi 12. Mai 2015 
 

Sehr geehrter @nabru,

ich verstehe nicht, wofür Sie diese Schelte von @Overbeck verdient haben. Da bin ich ganz Ihrer Meinung: Wer die kath. Kirchenlehre nicht ertragen kann und nur noch in dieser Kirche bleibt, um sie von innen heraus nach seinen persönlichen Vorstellungen umzukrempeln und zu verstümmeln, der soll wahrhaftig dort hin gehen, wo seine Vorstellungen bereits verwirklicht sind - zur EKD.
Außerdem plädiere ich mit aller Entschiedenheit und Schärfe dafür, dass hier bei kath.net jeder seine Meinung vertreten darf, ohne mit Sätzen wie diesen: "aber bitte unterlassen Sie hier Ihre gemeinen "Ratschläge", daran gehindert zu werden! @Overbeck hat Ihnen doch selbst einen Ratschlag gegeben, kopiertes Zitat: „ Ichwiedehole nocheonmal meinen Rat:“. Warum darf er das - und Sie nicht?
Auch meine Meinung: Wem und welchem Verein auch immer, die römisch-katholische Kirche und ihre Lehre nicht passt, dem steht völlig offen sie zu verlassen! Und niemand wird ihn daran hindern!


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 Gipsy 12. Mai 2015 

Ich frage mich immer wieder

warum braucht es einen ZdK ?

Hat denn nicht unser Herr alles gesagt?


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 jacinta maria 12. Mai 2015 
 

Auch ich will nicht vom "ZdK" vertreten werden. Ich bin römisch-katholisch.


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 bellis 12. Mai 2015 

Die DBK brauchen wir nicht und das ZdK erst recht nicht

Der einzelne Diözesanbischof steht in der Hierarchie der Kirche, er ist der Hirte der Katholiken seiner Diözese. Die DBK ist bestenfalls eine Arbeitsgruppe der deutschen Bischöfe zum gegenseitigen Austausch, aktuell eine Pressure-group gegen (noch) katholische Bischöfe. Der Vorsitzende und andere medial stark unterstützte Bischöfe betreiben hier ihren Lobbyismus. Wer war zuerst abgeirrt und wer hat wen mitgerissen? Die Alt-68 Mainstream-Laien oder die Alt-68-Mainstream-(Priester)Bischöfe? Die Volksweisheit weiß, dass "der Fisch immer vom Kopf her stinkt", also werden zuerst die Alt-68-Theologen an den Universitäten zuerst dagewesen sein.
Bitten wir den Hl. Erzengel Michael als den Patron Deutschlands, dass er gegen die Häresie an den sich katholischen nennenden theologischen Fakultäten und aller anderen sich katholisch nennenden Institutionen kämpft.


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 Wächter 12. Mai 2015 
 

Was würden wir verlassen?

"Wir sind keine Filiale von Rom!"
Wir sind zu einer Herde ohne Hirten geworden und sollen das noch aktiv unterstützen?
Vielleicht gibt noch einen glaubwürdigen Kirchenrechtler, der uns das zu erklären vermag?
Wir sollen für unseren sicheren Untergang auch noch offiziell bezahlen?
Gibt es eine Möglichkeit inoffiziell seine Kirchensteuer zu entrichten und wahrer Katholik zu bleiben?


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 Frauke G. 12. Mai 2015 
 

"Schon Paulus und Petrus stritten", @ Stiller Ihr Vergleich passt nicht ganz.

Paulus und Petrus haben genau zweimal gestritten und da ging es um jüdische Gepflogenheit. Niemals haben sich die Apostel über die göttliche Schöpfungsordnung oder über die Lehre gestritten, da herrschten unter den Aposteln totale Einigkeit u. Eintracht. Das ZDK will die Bibel auf den Kopf stellen, die katholische Lehre ad absurdum führen, Sünde segnen lassen, da es gerade Mode ist Homosexualität gut zu finden. ZDK, BDKJ selbst große Teile der DBK bieten nicht das Evangelium aber ein angepasstes und laues Christentum, an das die Mehrheitsmeinung im höchstem Maße bedient:Die deutsche katholische Kirche liefert die gefragte religiöse Folklore und fügt sich damit problemlos zur Lebensweise der größeren Mehrheit in Deutschland. Die größte Angst der angepassten lauen Christen in der ZDK ist es, als nicht modern zu gelten und bei der Mehrheit und Meinungsmachern anzuecken. Gegen die Kirche zu rebellieren ist daher die einzige Möglichkeit für laue Christen gefahrlos auf Revoluzzer zu machen.


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 Stiller 12. Mai 2015 
 

@Helena_WW

Ich möchte nicht belehren - und doch:

Politik ist per definitionem die Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens durch verbindliche Entscheidungen.

Mit Staat und Staatspolitik hat das - in Bezug auf Kirche - also nichts zu tun, wohl aber mit Gesellschaft/ Gemeindwesen - genauer: katholischem Gemeinwesen in einer säkularen Gesellschaft.

Oder noch genauer: Glaubensinhalte nach innen tragen, gesellschaftsrelevante Aufgaben nach außen fördern.


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 katholisch-gern 12. Mai 2015 
 

Eid???

@Smaragdos Ich möchte doch einmal daran erinnern, welche Bedetung in der RKK der Eid hat: CIC Can. 1199 — § 1. Ein Eid, das ist die Anrufung des göttlichen Namens als Zeugen für die Wahrheit. Es geht um Aussagen in Gerichtsverfahren. Mir scheint, als gehe es Ihnen darum, die ZdKler auf Rechtgläubigkeit festlegen zu wollen. Da empfiehlt sich wenn denn Can. 833 — Das Glaubensbekenntnis nach der vom Apostolischen Stuhl gebilligten Formel persönlich abzulegen sind verpflichtet: 1° vor dem Vorsitzenden oder seinem Beauftragten, alle, die ... an einer Diözesansynode mit beschließender oder beratender Stimme teilnehmen. Das kommt nicht ganz hin. Wenn wir aber mal großzügig sind und annehmen wollten, das ginge auch vor dem ZdK-Bischof Fürst, so sei bemerkt: Alle ZdK-Mitglieder nehmen bei jeder Tagung am Bischofsgottesdienst teil und sprechen laut und vernehmlich das Glaubensbekenntnis. Auf Katechismen wurde übrigens in der Geschichte der Kirche noch nie geschworen, sondern auf die Bibel.


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 Smaragdos 12. Mai 2015 
 

Wie wär's, wenn man von den 230 Mitgliedern der Vollversammlung des ZdK verlangen würde, dass sie einen Eid auf den Katechismus der katholischen Kirche ablegen? Vermutlich würde dann das ZdK eine Abmagerungskur erleben...


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 Colonia 12. Mai 2015 
 

Es genügt nicht, "die Lippen zu spitzen". Es muß endlich auch "gepfiffen" werden

Die zutreffende Analyse von Herrn Winnemöller gehört zu den nicht wenigen Wortmeldungen, für deren Veröffentlichung kath.nt nicht genug gedankt werden kann. Ohne kath.net würden solche Stimmen in der "Schweigespirale" versanden.Das nur "volksdemokratisch" (das Etikett "ZK" passt also) legimierte ZK, die Zustimmung von mindestens 2/3 der DBK (zu deren Legitimation hat Kardinal Müller alles Notwendige gesagt)und die vollen Kassen von ZK und DBK sind nun oft genug hervorgehoben worden. Es muß endlich eine organisatorisch "Antwort" her (von wegen "kleine Randgruppe" !). Es ist Zeit, vom Schlafe aufzustehen und Worten Taten folgen zu lassen. Der Analysen und Entrüstung sind genug. Lasst uns endlich auch öffentlichkeitswirksam handeln.


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 christine.mm 12. Mai 2015 
 

CHRISTUS DAS HAUPT SEINER KIRCHE

Die einzige Einheit die zählt ist die Einheit mit, nein, in Christus. Das hat Gültigkeit für jeden gültig Getauften und gültig Gefirmten . Alle die s o leben sind automatisch auch in Einheit untereinander.
Alle anderen Einheiten sind wechselnde weltliche Gemeinsamkeiten, gute, weniger gute, ausgesprochen schlechte.
Die Einheit im Heiligen Geist in Christus ist ein lebenslanges Ringen gegen den eigenen menschlichen Willen. Keiner ist davon ausgenommen. Erst wenn wir so weit gekommen sind, mit der Hilfe Gottes, daß wir auf unseren Eigenwillen verzichten, daß wir Gott völlig frei unseren "Freien Willen" Gott zurückschenken und Ihn bitten in uns Seine Herrschaft anzutreten, erst dann werden wir in Gott in Einheit leben.
Darum ist es soo wichtig Jesus, den Christus, in der Heiligen Schrift, und durch Seine Gebote an uns kennen zu lernen. "Wer Meine Gebote kennt und sie hält, d e r ist es, der Mich liebt."
Darum die dreifache Frage an Petrus um dessen Liebe.


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 nabru 12. Mai 2015 

@katholisch-gern 2

den Rand des Abgrundes geführt. Das ZdK (Zentralkomitee der Kirchenzerstörer) soll doch diese Mietlinge nehmen samt Pfarrerinitiative, WisiKi (Wir sind Kirchenzerstörer) sowie derartige Reformgruppen und die römisch-katholische Kirche verlassen und dorthin gehend wo dies alles bereits vorhanden ist Aber dort wäre die hohe „Pfründe“ nicht so vorhanden, denn dies ist wahrscheinlich das Einzige was diese noch hält. Außerdem habe ich in den letzten 25 Jahren mindestens 60 % PAss erlebt, die gegen die Lehre der Kirche auftraten aber den Gehalt gerne nahmen. Einzelne Pfarrer-Mitbrüder kenne ich, die auf PAss verzichteten, weil sie sich ihre Pfarre nicht „versauen“ lassen wollten. Ein Kurienkardinal hat schon vor fast 30 Jahren festgestellt, das Ganze läuft eine zweite Reformation hinaus, die wesentlich problematischer als die erste sein wird. Die Kirche Jesu wird auch nach dieser 2. Reformation weiter bestehen wie sie auch die erste Reformation überstanden hat aber gereinigt hervorgehen.


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 nabru 12. Mai 2015 

@katholisch-gern 1

Bislang widerspricht von den 66 derzeit Amtierenden nur Bischof Oster, sonst keiner. Was will uns das sagen? Zitat-Ende Das sagt uns, dass die Mehrheit der Bischöfe solche politische und zeitgeistige „Weichsprüchler“ sind, die entweder zu feig sind gegen die unverkürzte und unverfälschte Offenbarung und Lehre der Kirche aufzutreten oder was eher nach deren Äußerungen stimmt, dass sie diese Lehre der Kirche nicht mehr ohne Wenn und Aber vertreten. Nach der Pastoralregel Gregor des Großen sind derartige Vorsteher von jedem lehramtstreuen Gläubigen zu kritisieren weil ansonsten dieser Vorsteher hochmütig werden und nicht mehr die Sache Jesu und der Kirche vertreten. Und dass diese „Hirten“ und Vorsteher eindeutig hochmütige Mietlinge sind, geht aus deren Worten und Handlungen hervor. Ich kann Ihnen nur sagen, dass diese Kirche nicht mehr jene Kirche isst, der ich vor Jahrzehnten mein „adsum“ gesagt habe, denn sie wurde von diesen „Hirten“ durch mangelnde richtige Katechese an -- ff


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 Aventin 12. Mai 2015 
 

Herr Winnemöller, Herr Lohmann,

es gibt einen Weg ZdK und DBK klar zu machen, dass man sich als Laie vom ZdK nicht vertreten fühlt: ich meine den Körperschaftaustritt, aus staatlicher Sicht auch als Kirchenaustritt bezeichnet. Würden tausende von Katholiken diesen Schritt gehen und ihrem Bischof zugleich in einem Brief schriftlich erklären, dass sie sich damit ausdrücklich nicht im kirchenrechtlichen Sinne von der Kirche lossagen, so würde etwas in Bewegung geraten. Wie wäre es, wenn Sie beide eine dahin gehende Kampagne lostreten würden?


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 Marienzweig 12. Mai 2015 

katholisch-gern

Ihr Argument:

"Bislang widerspricht von den 66 derzeit Amtierenden nur Bischof Oster, sonst keiner. Was will uns das sagen?"

... ist nicht überzeugend und eher sehr schwach.
Auf die Hirten bezogen, könnte das nämlich auch bedeuten, dass eine Art Gruppendruck innerhalb der Bischofsriege herrscht.
Auch ein Bischof ist nicht automatisch ein Held...
Er könnte es aber werden, wenn sein Unwille gegenüber dem ZdK parallel zu dessen Forderungen wächst.

Es hat den Anschein, dass sich wirklich alle ZdK-Leute darin einig sind, die katholische Kirche zu schwächen und in ihrem Sinne zu verändern.
Oder aber auch hier herrscht ein Gruppendruck, der einige Mitglieder daran hindert, sich der Mehrheit zu widersetzen.
Allerdings könnten sie -wären sie konsequent- diese Organisation ja verlassen.
Was werden wohl im Hintergrund für Kämpfe in der DBK ausgefochten?
2/3 zu 1/3, dies haben wir ja mitbekommen.
Es ist sicher nicht nur Bischof Oster, der ein Unbehagen verspürt.


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 Aegidius2 12. Mai 2015 

Die rkK sind zunächst einmal Rom und die Ortskirche - in Einheit mit der Kirche von Rom. Die DBK und von ihr anerkannte Organisationen oder LaiInnenvertretungen spielen beim Kirchesein erst einmal überhaupt keine Rolle. Insofern ist das ZK in keiner Weise enger mit der Kirche verflochten als das FDK. Muß man über die Frage, wo eine größere inhaltliche Treue zur kirchlichen Lehre, wie sie in den heiligen Schriften, den Konzilien und dem päpstlichen Lehramt dargelegt wird, herrscht tatsächlich noch streiten?

Das ZK hatte seine Berechtigung, als es zur Bündelug der katholischen Interessen (gegen die staatliche Bevormundung im Kulturkampf) die Vereine des Laienkatholizismus einte: Geltendmachen des Katholischen gegenüber der Welt. Wenn es sich jetzt umgekehrt zum Transmissionsriemen des Zeitgeistes, der weltlichen Politik und Staatsnähe (der "Welt") in die Kirche gemacht hat und damit letztlich die Kirche schleift, hat es seine Daseinsberechtigung verloren. Entweltlichung jetzt!


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 kreuz 12. Mai 2015 

@ k-g

"Bislang widerspricht von den 66 derzeit Amtierenden nur Bischof Oster, sonst keiner. Was will uns das sagen?", schreiben Sie vor 1 Stunde.

mir sagt es etwas Anderes als Ihnen.


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 EinChrist 12. Mai 2015 
 

@katholisch-gern

Danke fuer Ihre Beiträge. Es wird Ihnen sicher klar sein, dass Ihre Meinung hier nicht auf besondere Zustimmung stoßen wird, so auch nicht auf meine.

Um es vornweg und frei raus zu sagen: ich brauche diesen ganzen Quatsch eines Zentralgremiums oder oder oder nicht. Was ich einfach nur will, und dieses Recht steht mir doch zu, ich möchte einfach meinen katholischen Glauben in der Einheit mit der römisch-katholischen Kirche leben. Fertig.
Nicht mehr, nicht weniger. Mir ist das herzlich egal, was vom ZdK losgelassen wird, und ich kenne, bis auf 1-2 Ausnahmen vielleicht, auch keinen einzigen gläubigen Katholiken, dem das irgendwie wichtig erscheint, was da unkatholisches losposaunt wird. Mir herzlich egal, mit Kirche und Glauben, vor allem meiner Überzeugung, hat das gar nichts zu tun.

Bitte, ZdK, lass uns treue einfache katholische Christen in Ruhe. Macht eine Partei auf, gründet eine neue Kirche usw. Aber lasst UNS beten und einfach katholisch sein! BITTE!


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 ThomasMoore 12. Mai 2015 

@ katholisch-gern

Bislang widerspricht von den 66 derzeit Amtierenden nur Bischof Oster, sonst keiner. Was will uns das sagen?“

Vielleicht, dass sich 65 Bischöfe irren? Oder nicht den Mut haben, die Wahrheit zu sagen? Bekanntlich sind Bischöfe nicht unfehlbar und auch der Papst nur unter bestimmten Bedingungen.

Ich möchte auch noch auf folgendes Wort von Kardinal Marx hinweisen: „Kardinal Marx hat sich in einem Interview klar dagegen ausgesprochen, dass das die Laienvertreter des ZdK "jetzt ohne die Bischöfe bestimmte theologische Forderungen stellen. So stelle ich mir synodalen Handeln in der Kirche nicht vor“.

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13762740/Der-Souveraen-ist-Jesus-Christus-Nicht-das-Volk.html


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 Helena_WW 12. Mai 2015 
 

@Stiller seit wann hat gelebter christlicher Glaube etwas mit Politik treiben zu tun

das ist doch der Grundirrtum der ganz RäteRegierungen. Da sitzen dann die ganzen 68'er Opchen wohlsaturiert mit dicken Pensionen und wollen ihre Politik treiben sich an der Kirche abarbeiten. Wir, die mitten im Leben stehen, Familie zu versorgen haben, Kinder und pflegebedürtige Angehörige zu versorgen haben, haben keinen Sinn für das überwohlsaturierter 68'er OpchenPolitgequatsche.


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 Hoppe 12. Mai 2015 
 

@katholisch-gern

Was will uns das sagen, dass nur Bischof Oster gegen das ZdK etwas sagt, fragt @katholisch-gern, um zu suggerieren, dass eine Gegenstimme unerheblich wäre. Die Quantität kann die Qualität nicht kompensieren! Ich frage zurück, was will es uns sagen, dass viele deutschen Bischöfe nur auf Druck Johannes Paul II. aus der sogenannten Schwangerschaftskonfliktberatung ausgestiegen sind. Aus Feigheit vor der Welt, lautet die Antwort. @katholisch-gern vertritt reines Funktionärsdenken. Als ob eine durch die DBK anerkannte Vereinigung eine größere Legitimation hätte als eine, die nicht anerkannt ist. Demnächst muss wohl auch der Heilige Geist durch die DBK ermächtigt werden, um als Synodaler im ZdK mit nur einer Stimme wirken zu können.


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 bernhard_k 12. Mai 2015 
 

@katholisch-gern

Die Lage ist doch ziemlich klar. Das ZdK verfolgt (ganz eigene) Interessen, die dem katholischen Glauben bzw. der kath. Lehre offenkundig widersprechen. Und deshalb kann ein Katholik, also jemand, der die Glaubenssätze der Katholischen Kirche für wahr hält, diese Organisation nicht mehr ernst nehmen.


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 Tisserant 12. Mai 2015 

Die Bischöfe zittern vor den Medien und der Einheitspartei, welche den Zeitgeist tief als Gift in die Gesellschaft tragen!

Ich frage mich, was wäre, käme jetzt eine radikale Regierung, die von die Bischöfen verlangt, dem Glauben der kath Kirche abzuschwören und den neuen bunten Glauben, der nicht mehr Gott und Jesus Christus anerkennt, sondern wie jetzt schon gelebt, den Gendermaisntream und Pluarlismus!

Wieviel würden öffentlich NEIN sagen!?

Das ZdK und seine Verbündeten sozialitischen Organisationen, wie der Bund der kommunitischen Jugen, wird von der Kirchensteur finanziert und von den Bischöfen hofiert!

Das dröhnende Schweigen der Bischöfe, bis auf Bischof Oster und die verschwurebelten Bemerkungen Kardinal Marx, machen mir mehr Sorge, als die Angriffe von außen!

Der Glaube an die hl Eucharistie, der Glaube an die Gebote Jesu, erschwindet und zwar von Tag zu Tag!

Nur die Kraft des Gebets, was viele Zeitgeistige Ringgeister ja ablehnen, kann uns noch erretten!


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 katholisch-gern 12. Mai 2015 
 

Kleiner Fehler

... im letzten Post muss es heißen: die Römisch-Katholischen Deutschlands ...


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 Martin Lohmann 12. Mai 2015 
 

Auch ein anderes Zentralkomitee ....

.... wurde zum absurden Anachronismus und wurde abgeschafft. Wenn die vom ZdK eine solch intolerante Pluralismus-Verweigerung-Panik haben, dann brauchen wir dieses Relikt aus verstaubten Zeiten nicht mehr! Und das Motto des Katholikentages in Regensburg war wohl ein Fake: Mit Christus Brücken bauen! Die Glücks und anderen Funktionäre sind eher eine Abrissbirne jeder Kultur des Dialogs und der Vielfalt! Gibt es dort etwa eine klammheimliche Vorliebe für Diskriminierung, Verleumdung und Diskreditierung? Ich hoffe mal - Sperare contra spem -, dass dort noch nicht alles kontaminiert ist!


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 Martin Lohmann 12. Mai 2015 
 

Wieviel Geld aus Kirchensteuern ....

.... bekommen eigentlich diese intoleranten Vollideologen, die Hatz auf alle und alles machen, die noch tolerant und fair argumentieren wollen, weil Glück und Co schlichtweg panische Angst vor Argumenten und einer echten Streitkultur haben und sich dem Dialog nicht stellen wollen?


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 zweifelTom 12. Mai 2015 
 

Petition starten

Wer startet endlich die (Online-)Petition „Ich will als Katholik nicht mehr vom ZdK vertreten werden“?
Ich unterschreibe.
Weniger Unterzeichner als Teilnehmer bei den Fragebögen für die Familiensynode (die als repräsentativ hochgejubelt werden) sind nicht zu befürchten!


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 Herbert Klupp 12. Mai 2015 
 

Augen geöffnet

Ein ganz großes Dankeschön für diesen kath.net-Kommentar von Peter Winnemöller ! Er hat mir die Augen geöffnet ! Ich nehme mir jetzt vor, irgendwann einen kurzen aber prägnanten Text an das ZdK zu schicken, mit dem ich ihnen das Recht abspreche, mich auch nur ansatzweise zu vertreten. UND NUN VIELLEICHT NOCH WICHTIGER: könnte Herr Winnemöller, oder sonst jemand, nicht eine "Aktion" daraus machen, sodaß per Formular, oder "klick" im Internet, usw, diese Meinungsäußerung allen ans Herz gelegt wird, die schon lange unter diesen bürokratischen, antirömischen und besserwisserischen (und politisierten und verweltlichten) ZdK-Äußerungen leiden ? WER "KANN" SOWAS ?


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 katholisch-gern 12. Mai 2015 
 

Katholisch?

Könnten die geneigten Foristen einfach einmal in höflichem Ton eine einzige andere Organisation auf Bundesebene nennen, die, von der DBK formell-rechtlich anerkannt, die römisch-katholischen Deutschen in der Öffentlichkeit vertritt?
Zum FDK: Den Bezug zu Inhalten sehe ich sehr wohl, aber eine rechtliche Verbindung zur DBK - auch mit Brille - nicht. Wenn man andererseits ernsthaft meint, unsere geweihten und vom Heiligen Vater eingesetzten Bischöfe seien "Namenskatholiken" spielt diese Spitzfindigkeit vielleicht auch keine Rolle mehr.
Weil die ZdK-Mitglieder den Katechismus kennen (bes. 899), legen sie besonderen Wert auf die Gutheißung ihres Tuns durch die Gemeinschaft der Bischöfe. Bislang widerspricht von den 66 derzeit Amtierenden nur Bischof Oster, sonst keiner. Was will uns das sagen?


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 Stiller 12. Mai 2015 
 

@katholisch-gern

Danke für die sachlichen und klaren Aussagen zum ZdK gleich als drittem Beitrag hier.

Wenn Katholiken eine andere 'Politik' des ZdK wollen, müssen sie sich Mehrheiten suchen zunächst auf den unteren Ebenen in den Gemeinden und dann eben bis hin zum ZdK, um dann eben selbst 'Politik' zu machen.

Es ist gut, dass es das Forum dt. Katholiken gibt. Damit wir auch denen Stimme gegeben, die nicht dem ZdK folgen wollen.

Schon Paulus und Petrus stritten ...


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 Dismas 12. Mai 2015 

@katholisch-gern

ja der Hauptunterschied zwischen ZdK und Forum Deutscher Katholiken ist eben: Das Forum ist treu der Lehre der römischen kath.Kirche, seine Veranstaltung der Kongress "Freude am Glauben" zeigt echtes katholisches Profil und freudige Treue zur Kirche. Das ZdK sucht zerknischt den Zeitgeist GEGEN die Lehre durchzusetzen, es lebt Funktionärsinteressen, ohne jedes Glaubensfeuer-


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 Dismas 12. Mai 2015 

Das ZdK hat mit dem Wort "Irrwege" ganz recht

Nur muss dieses Wort auf das Handeln und Wirken dieses Gremiums angewandt werden. KEINE andere Institution würde ein Gremim in sich dulden, das seit Jahren so intensiv gegen die Ziele dieser Institution wirkt, wie das ZdK gegen die Hl.Kirche!Seit vielen Jahren fühle ich mich von diesen eitlen Funktionären nicht mehr vertreten. Schade, dass das "Forum Deutscher Katholiken" nicht stärker ist, dieses ist ja auch ferne den Geldtöpfen der Kirchensteuer aus denen das ZdK saugen kann. Es ist eine Schande, dass wir uns so etwqas bieten lassen müssen! Hier ist das Wort unseres geliebten Hl.Vaters em. besonders treffend: ENTWELTLICHUNG tut Not!!!


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 wedlerg 12. Mai 2015 
 

Persuasierende Funktionäre

Die Vorgehensweise des ZDK ständig Kirchenpositionen auszuhöhlen, ist medientheoretisch als Persuasierung bekannt. Entwickelt wurde diese Strategie in Harvard. Man versuche seine Position dadurch durchzusetzen, dass die eigenen Behauptungen exzessiv wiederholt werden. Gegenargumente werden durch Immunisierungsargumente abgewehrt. Diese müssen nicht richtig sein, aber zumindest die eigene Position plausibel erscheinen lassen und v.a. Zweifel an Gegenargumenten sähen. Potente Gegner werden lächerlich gemacht oder in ein Klischee gepresst. Irgendwann wird die wenig interessierte Adressatengruppe (also die Durchschnittsbevölkerung) die eigene Position akzeptieren, wenn auch nur aus Desinteresse. Dann rückt man automatisch "in die Mitte" und kann die nächste Position in Angriff nehmen.

Gut erprobt wurde das ganz im übrigen von verschiedenen Aktivisten, z.B. der Klimawandel-Lobby oder Gender-Befürwortern.


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 michaelmaria 12. Mai 2015 

Lesenswerte Stellungnahme von Bischof Stefan Oster

Wenn Leser schreiben, dass Bischöfe "zunehmend" bei dem "elenden Spiel" (gemeint ist das Wirken des ZdK) mitmachen, haben sie die Stellungnahme des Passauer Bischof Stefan Oster zum jüngsten Papier des ZdK noch nicht gelesen, das dieser auch auf seiner Facebookseite veröffentlicht hat. Sehr lesenswert! https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1594543007482186&id=1399859893617166


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 Maxim 12. Mai 2015 
 

Wahlmodus

Das Problem ist der Wahlmodus.
Von z.B.12 Ratsmitgliedern werden 8 durch die Wahl und der Rest durch den Ratsvorsitzenden(oder Pfarrer) bestimmt.
Weiter (selbst erlebt - auch Bekannte!):
Von den 8 Gewählten sind 2 noch nie in der Kirche gesehen worden, aber enge Verwandte der Pf.referentin, z.B. Schwiegertöchter-geschied oder wiederverh. Tochter des Kirchenpflegers. Die Wahl wurde deshalb extra in ein öff. Gebäude der Gemeine verlegt. Wahlzeit nachmittags, um den bestimmten Familien die Wahl auch außerhalb der Kirchenzeiten zu ermöglichen. Es waren dann Wähler da, die außer bei Beerdigungen jahrelang- nie jemand in der Kirche sieht .
Nächste Ebene: Selbst als Dakanatsabgeord. erlebt: Wieder werden Laute nachbestimmt, die nur der Vorsitzende ( Memorandumvertreter) kannte.
So geht es ständig weiter. Mit der Zeit wurden viele Kirchentreuen rausbestimmt-oder gaben auf (oft nur Minderheit). Welcher norm.gläu.Kath. würde bestimmte Vertreter der GRÜNEN in den Rat oder ins ZDK bestimmen?


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 M.Schn-Fl 12. Mai 2015 
 

@katholisch-gern

Ich möchte nicht unfreundlich sein. Aber wenn sie in den Satzungen des FDK keinen Bezug "zur verfassten römisch-katholischen Kirche" erkennen können. dann brauchen Sie dringend eine Brille.:-)


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 Frauke G. 12. Mai 2015 
 

katholisch- gern?- Ncht wirklich.

"Deswegen gibt es üblicher Weise am Ende auch keine Kampfabstimmungen sondern hohe Einmütigkeit - ein Erkennungszeichen der römisch-katholischen Kirche." Demnach ist für Sie Fleisch essen ein Erkennungsmerkmal des Vegetarismus und Atheismus ein Erkennungszeichen der römisch- katholischen Kirche. Katholiken in der BRD, die sich vom ZDK vertreten fühlen sind keine echte Katholiken, sondern nur Namenskatholiken, die katholisch heißen wollen ohne katholisch zu SEIN. Sagen Sie mal für wie dumm halten Sie uns eigentlich, dass Sie das antikatholische Verhalten des ZDK uns noch als katholisch verkaufen wollen? Wie dreist wollen Sie den Katholizismus noch verdrehen und entstellen? "Wer meint, die wirklichen katholischen Positionen kämen nicht zu ihrem Recht, .." Katholische Positionen kommen nicht zu ihrem Recht, das ist ist Fakt und keine Meinung. Sie scheinen ein Analphabet in Bezug auf den katholischen Glauben zu sein. Diesen Zustand können Sie ändern indem Sie mal den Katechismus lesen.


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 Held der Arbeit 12. Mai 2015 

Generationenkonflikt?

Was wir hier erleben ist ein Generationenkonflikt und was aus den Worten der ZdK-Verantwortlichen spricht, der Geist, der alt-68-Revolte. Wer von der älteren Generation engagiert ist, der ist eben gegen Regeln, gegen Verbindlichkeit und für eine (vermeintliche) Selbstverwirklichung abseits von Ehe und Familie.

Wer jung ist und dennoch gläubig ist, der kennt hingegen die Vorzüge zwischenmenschlich verbindlicher Beziehungen, wie es die Ehe zwischen Mann und Frau ist, wie es eine Familie mit Kindern ist, gerade weil er die beziehungsunfähige Beliebigkeit und desaströse Ichbezogenheit unserer Gesellschaft zu Genüge kennengelernt hat.

Auf eine Generation der Revolte gegen jegliche Verbindlichkeit, folgt nun eine Generation, die sich wieder auf die Werte der Ehe und der Familie besinnt.


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 Callixtus 12. Mai 2015 
 

Warum nicht einer anderen Konfession beitreten?

Warum muss es die röm. kath. Kirche sein? Die immer wieder kehrenden Forderungen werden zu nahezu 100% verwirklicht bei den Altkatholiken. Geht es da um ein Heimatgefühl? Oder eventuell um ein Bewusstsein, die röm. kath. Kirche hätte etwas zu bieten, was alle anderen nicht haben? Oder braucht man unbedingt die Absolution vom Papst für Dinge, die momentan noch unter Sünde laufen? Geht es um das große Potential für noch ausstehende Veränderung? Oder geht es um die streitbare Spannung, die ja die anderen Konfessionen nicht mehr zu bieten haben? Oder geht es um das Verharren in dieser ungeliebten Konfession um der notwendigen Veränderungen willen, etwa um auch die letzten politisch inkorrekten Ansichten und Abweichungen auszubügeln? Geht es darum, den Unliebsamen Lehramtstreuen den Boden unter den Füßen wegzuziehen? Wie kann es jemand mit seinem Gewissen vereinbaren, in einer Vereinigung zu verbleiben, die seiner Meinung nach Menschen massiv diskriminiert?


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 Waldi 12. Mai 2015 
 

Mit wenigen Worten!

Das ZdK ist für mich der widerlichste Verein, dem ich strikt verbiete, mich als Katholik zu vertreten! Was dieser Verein sich schon alles an häretischen, romfeindlichen Äußerungen geleistet hat, geht auf keine Kuhhaut! Besonders schlimm finde ich, dass die DBK auch noch Sympathieträger dieses Vereines ist! Deshalb dürfen sich seine Mitglieder auch alles ungeschoren leisten!


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 katholisch-gern 12. Mai 2015 
 

Mitglieder des ZdK

Im Gegensatz zu anderen Vereinen, wie dem Forum deutscher Katholiken, ist die Mitgliedschaft im ZdK öffentlich. Sie können sich unter http://www.zdk.de/organisation/mitglieder/mitgliederliste/ anschauen, wer Sie vertritt. Da finden sich auch die Hinweise auf die Orden und Geistlichen Gemeinschaften. Vielleicht mögen Sie Ihnen ja einmal schreiben!


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 katholisch-gern 12. Mai 2015 
 

Unterschied ZdK und Forum Deutscher Katholiken

"Das ZdK ist das von der Deutschen Bischofskonferenz anerkannte Organ im Sinne des Konzilsdekrets über das Apostolat der Laien (Nr. 26) zur Koordinierung der Kräfte des Laienapostolats und zur Förderung der apostolischen Tätigkeit der Kirche" (Statut des ZdK §1 Abs. 2) Das Statut wird von der DBK bei jeder Änderung mit Zweidrittelmehrheit neu genehmigt, zuletzt 2014.
Das Forum Deutscher Katholiken ist ein privater eingetragener Verein nach deutschem Recht, kein kirchlicher Verein. Da kann jeder Mitglied sein, unabhängig der Mitgliedschaft in der römisch-katholischen Kirche. Das veröffentlichte Statut lässt keine Verbindung zur verfassten römisch-katholischen Kirche in Deutschland erkennen.
Das bestehen doch wohl deutliche Unterschiede, oder?


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 M.Schn-Fl 12. Mai 2015 
 

Sehr guter Kommentar!

Besonders danke ich Peter Winnemöller, dass er hier einmal darstellt, wie sich das ZdK zusammensetzt.
Eines möchte ich noch ergänzen:
Die geistlichen Gemeinschaften waren mit 7 Stimmen im ZdK vertreten. Wieviel es heute sind, entzieht sich meiner Kenntnis.
Wenn aber, wie Bischof Oster schreibt, der Beschluss zu dieser Häresie einstimmig gefallen ist, dann müssen wir den dort vertretenen geistlichen Gemeinschaften ernste Fragen stellen. Denn hier tut sich wirklich ein Abgrund auf. Wer auf Facebook die gesamte Stellungnahme Bischof Osters liest, dem wird das sehr klar.
Hier muss die DBK nicht durch ihr Sekretariat sondern durch ihren Vorsitzenden Kardinal Marx sich den deutlichen Worten von Bischof Oster anschließen.
Bleibt das aus, dann ist die deutsche Teilkirche mit der überwiegenden Mehrheit der Bischöfe wirklich auf dem Weg in ein Schisma.


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 Ulrich Motte 12. Mai 2015 
 

Fragen (nicht Feststellungen)

Sind nicht viele Katholiken oft derselben Meinung wie das ZDK? Und auch viele Kleriker, bis in höchste Ränge? Und werde nicht beide Gruppen von der Kirchenleitung öfter geduldet, selbst wenn beständig und bewußt und bekennend von der offiziellen Lehre abweichend oder fast ständig vom kirchlichen Leben abwesend? Ist wahre Einheit nicht anderes als Einheit in der organisatorischen Zugehörigkeit? Sind angesichts dessen nicht manche Vorwürfe mangelnder Einheit gegenüber Evangelischen neu zu bedenken? Gilt das nicht besonders gegenüber viele Millionen engagierte Christen zählende evangelischen Kirchen, die strikter Kirchenzucht gegen reuelose Sünder und Irrlehrer üben? Erfordert nicht die Forderung nach Einheit, lieber mit wenigen (im Wesentlichen) "Wahren" Kirche zu sein als mit vielen in Vielfalt statt Wahrheit? Volkskirche, definierte ein EKD-Bischof von Schleswig, frage ihre Mitglieder nicht nach ihrem Glauben. Ist Volkskirche in diesem breiten Sinne Kirche, wie sie Christus fordert?


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 Christiane W. 12. Mai 2015 

Sehr gut und wahr - bis auf den letzten Absatz

Die zentrale Frage, wieso sie zulassen, daß das ZdK seit Jahrzehnten ungestört Politik gegen den Glauben machen kann, "wird den deutschen Bischöfen zu stellen sein" und "Man sollte sie durchaus immer wieder einmal formulieren."
Tut mir leid, aber so wird das nie was.


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 Dottrina 12. Mai 2015 
 

Habe es bereits oft gesagt:

Mich vertritt NICHT das "ZdK", um nochmals zu verdeutlichen: Ich will nicht vom "ZdK" vertreten werden. Ich bin Mitglied beim Forum dt. Katholiken. Da ist katholisch drin, wo katholisch drauf steht.


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 Suarez 12. Mai 2015 

In der ZdK herrscht eine typische Funktionärsmentalität

Der Funktionär wähnt sich immer als Sprachorgan einer Mehrheit, die er nur behauptet. Funktionäre schaffen auch sofort einen Posten und eine Funktionärsstruktur. Im Namen einer anonymen Mehrheit, die der Funktionär zu vertreten vorgibt, werden dann politische Forderungen gestellt. Der Funktionär ist immer radikalemanzipatorisch insofern, als er seine Funktionärsrolle von allen Fesseln befreit und so seine "Funktion" verabsolutiert. Im Grunde wähnt sich der Funktionär als legitimer Stellvertreter Gottes, wobei Gott selbst zum bloßen Funktionär wird. Geht es dann um den Glauben, wie beim ZdK, so sind die Auswirkungen dieser Funktionärsmentalität nur noch absurd. Der Funktionär erfindet sich dann einfach die, die er zu vertreten vorgibt und er erfindet sich den Glauben, den diese erfundene Glaubensgemeinschaft hat, gleich mit. Die perfekte Scheinwelt. Das eigentlich Groteske ist nur, dass ein nicht unwesentlicher Teil der deutschen Bischöfe sich ebenfalls wie Funktionäre aufführt.


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 SpatzInDerHand 12. Mai 2015 

@katholisch-gern: Einmütigkeit GEGEN die katholische Lehre

kann per definitionem kein Kennzeichen der katholischen Kirche sein.


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 katholisch-gern 12. Mai 2015 
 

Das ZdK ist die Vertretung der Katholiken auf Bundesebene

Die Kritik an der Zusammensetzung des ZdK läuft völlig ins Leere. Niemand kann dort Mitglied sein, wenn der Ortsbischof Einspruch dagegen erhebt, z.B. wegen Verstoßes gegen Glaubenssätze oder wegen der Lebensführung der einzelnen Person. Die Präsidenten müssen von der DBK nach der Wahl bestätigt werden. Die Bischofskonferenz ist durch Bischof Fürst vertreten, der auch für alle Kleriker und Ordensleute einsteht. Damit ist zunächst einmal festzustellen: Das ZdK vertritt auf Bundesebene die Katholiken der BRD. Das mag einer kleinen Randgruppe nicht gefallen, ändert daran aber nichts. Wer meint, die wirklichen katholischen Positionen kämen nicht zu ihrem Recht, möge sich doch einfach wählen lassen und dafür eintreten. Und übrigens: Im ZdK geht es eben nicht um ein demokratisches, sondern um ein synodales Modell. Deswegen gibt es üblicher Weise am Ende auch keine Kampfabstimmungen sondern hohe Einmütigkeit - ein Erkennungszeichen der römisch-katholischen Kirche.


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 SpatzInDerHand 12. Mai 2015 

Jepp, wir brauchen mutige Laien, die mit dem Lehramt im Rücken versuchen,

unsere Welt zu gestalten. Wir brauchen aber keine Laien, die unser Lehramt "mutig" unter die Füße nehmen, um es zu zertrampeln!
Ich fühle mich vom ZdK in keiner Weise repräsentiert!


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 tünnes 12. Mai 2015 
 

Mich beunruhigt natürlich auch, dass dieses Gremium unangefochten gegen den Glauben agiert. Was mich aber viel mehr beunruhigt ist, dass zunehmend unsere Bischöfe bei diesem elenden Spiel mitmachen!!!! Ich habe zunehmend den Eindruck das die Schafe den Hirten schützen müssen und nicht umgekehrt.


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  15. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“

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