Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  5. Der stumme Gott unserer Zeit
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Realitätsverlust im Bistum Chur
  8. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  9. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  10. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  11. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  12. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Der Opa auf der Wolke ist out

12. Mai 2015 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Denn der Herr, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott“ - Gedanken zu diesem Bibelvers von Theo Lehmann


Chemnitz (kath.net/idea) „Denn der Herr, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott“ - Gedanken zu Vers 23 ff aus dem vierten Kapitel des fünften Buch Mose von Theo Lehmann (Chemnitz), lutherischer Evangelist, Liederdichter und Buchautor. Zur DDR-Zeit war er der Pfarrer mit den meisten Zuhörern.

Das Bild vom Tattergreis, der auf der Wolkenbank sitzt, hängt in vielen Museen. Dort gehört es auch hin. Wenn es grundsätzlich verboten ist, von Gott Bilder zu machen – speziell dieses Bild vom alten Mann ist mega-out. Denn Gott ist Feuer. Als Feuer begegnete er Mose im brennenden Dornbusch. Als Feuersäule ging er vor dem Volk Israel als wandelnder Wegweiser durch die Wüste. Und sein Sohn Jesus sagte, er sei gekommen, ein Feuer anzuzünden.


Wie konnte es da nur zu dieser kalten Kirche kommen? Weil wir den feurigen Gott mit dem Feiertagsgott, das gefährliche, verzehrende Feuer mit der harmlosen Sparflamme vom lieben Gott vertauscht haben. Dem genügt, wenn wir ein bisschen kirchlich sind.

Aber Gott ist nie mit ein bisschen zufrieden. Er will alles. Ganz. Er teilt mit niemandem. Denn er ist eifersüchtig. Was man von anderen Göttern hört, kann da nicht mit. Er hält jeden Vergleich aus, und jeder Vergleich fällt gleich aus: Unser Gott ist unvergleichlich. Einzigartig. Weit und breit, oben und unten, nur ER, „sonst keiner“ (Vers 39). Er ist weder sicht- noch abbildbar, aber findbar. In unerschütterlicher Treue bietet er den Treulosen Umkehr und Vergebung an. So schrecklich er ist in seinen Gerichten, so unfassbar ist er in seiner Liebe. Als Mensch stirbt er am Kreuz, vollstreckt das Gericht an sich selbst, um uns zu retten.

Dieser Gott ist nicht zu fassen, aber zu finden. Wer seine Gebote hält, dem, dessen Kindern und Land wird es gutgehen. Nur ohne ihn weitermachen – das kann nicht gutgehen. An der Geschichte Israels kann man das alles ablesen bis zum heutigen Tag. Israel ist der einzige existierende Gottesbeweis für den einzigen existierenden Gott.

Der Autor, Theo Lehmann (Chemnitz), ist lutherischer Evangelist, Liederdichter und Buchautor. Zur DDR-Zeit war er der Pfarrer mit den meisten Zuhörern.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bewegungen

  1. Papst kritisiert Personenkult um Gründer geistlicher Bewegungen
  2. Salzburg: Lackner und Schönborn bei 'Fest der Jugend'
  3. ‚Ich vermisse Euch ganz arg‘
  4. Pfingstliches Fest der Jugend in Salzburg
  5. Erneuerungsbewegungen bilden 'Miteinander für Europa'
  6. 'Sich von aktuellen Problemen nicht erdrücken lassen'
  7. 800.000 bei Communione e Liberazione-Treffen in Rimini
  8. ‚Die Gebete sind das Schönste bei den Treffen’
  9. Habt keine Angst davor, eure Herzen weit werden zu lassen
  10. Frère Roger war ‚Quelle der Hoffnung‘






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz