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Dschihad-Frauen - verführt, missbraucht und umgebracht!28. April 2015 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Landtagsabgeordneter Ismail Tipi: Direkt nach Ankunft in syrischen und irakischen Kriegsgebieten würden die Frauen an IS-Krieger verheiratet, für die meisten beginnt dann Martyrium aus absoluter Gehorsamkeit, Untergebenheit und sexuellem Missbrauch.
Wiesbaden (kath.net/pm) "Am Anfang steht die "große Liebe". Es ist die Traumwelt junger Frauen und Mädchen, ein starker Mann, der sie beschützt, für sie sorgt und sich mutig für eine angeblich "gerechte" Sache einsetzt. Am Ende bleibt davon nichts übrig, am Ende steht für junge "Dschihad-Mädchen der Tod oder ein Leben als Sexsklavin." Mit diesen drastischen Worten umschrieb der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi die aktuelle Situation der Frauen, die sich salafistischen Gruppierungen und Terroristen anschließen würden. Nach Tipis Informationen aus den Kriegsgebieten würden tagtäglich junge Frauen aus ganz Europa in die Kriegsgebiete Syrien und Irak reisen und sich dort den Salafisten bereitwillig anschließen. Bisher waren ca. 10-12 Prozent der ausländischen Salafisten in den Ausbildungslagern Frauen. Inzwischen habe sich dieser Prozentsatz auf über 15 Prozent erhöht. "Die Frauen, die den Fehler machen und sich auf die Versprechungen der Salafisten einlassen, werden schon vor ihrer Abreise in Europa von Salafisten überwacht und eingeschüchtert. Es wird ein Netz aus Lügen um sie gesponnen, um sie in Sicherheit zu wiegen. Kontakte zu ihren Familien und früheren Freunden werden radikal abgebrochen und verboten. Sobald die Mädchen in den Fängen des IS in Syrien oder Irak sind, ist es zu spät. Ein Entkommen ist dann nicht mehr möglich", warnte Tipi. 
Bis auf ganz wenige Ausnahmen sei es für Frauen unmöglich sich jemals wieder aus den Fängen des IS zu befreien. Direkt nach ihrer Ankunft würden die Frauen an IS-Krieger in so genannten "Imam-Ehen" verheiratet. Für die meisten beginnt dann das Martyrium aus absoluter Gehorsamkeit, Untergebenheit und sexuellem Missbrauch. "Die Frauen, die versuchen diesem Grauen zu entkommen, werden entweder direkt umgebracht oder als Sexsklavin innerhalb des IS weitergereicht oder in arabische Länder verkauft. Der Frauenhandel hat sich inzwischen zu einem lukrativen Geschäft für die Salafisten entwickelt", sagte Tipi. Es gebe sogar Bordelle in Syrien und Irak, die nur mit europäischen Frauen bestückt seien. Zumeist kämen dort die Frauen hin, die den Kämpfern nicht mehr hübsch genug seien oder die unter Verdacht stünden, fliehen zu wollen. "Die Frau hat innerhalb des salafistischen Terrors keinen Stellenwert. Sie ist nur ein "Ding" des gebraucht und bei Nichtgefallen entsorgt werden kann. Jedes Mädchen, jede junge Frau muss sich bewusst sein, dass sie einen Pakt mit dem Tod schließt, wenn sie den Rufen der Salafisten folgt", sagte Tipi. Foto Ismail Tipi (c) www.ismail-tipi.de
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Lesermeinungen| | duesi 29. April 2015 | | | | @ bellis Solange diese Welt noch nicht an ihrem Ziel ist, leiden wir Christen mit an der Zerrissenheit der Welt. Je weiter die Welt von Gottes Idealen entfernt lebt, desto mehr Anstrengung erfordert es auch für uns Christen, die Gebote Gottes praktisch zu leben und Erfüllung zu finden. Das zeigt sich anhand der Institution Ehe derzeit besonders eindringlich. Wie schwer fällt es, Vertrauen aufzubauen! Wie schwer fällt es, männliche und weibliche Verhaltensweisen zu entwickeln, die auch emotional Anziehungskraft auf das andere Geschlecht ausüben! Wie schwer fällt es, Versuchungen standzuhalten! Das Evangelium weist uns hier den Ausweg. Immer wieder Vertrauen wagen, dass Gottes Wege gut sind und sich von seiner Gnade leiten lassen. Ich denke auch, dass wir mehr Vaterfiguren brauchen, die jungen Männern und Frauen Beispiel dafür sind, wie Ehe katholisch lebbar ist. Auch gute Vorsätze scheitern ohne Vorbilder an der praktischen Umsetzung. |  1
| | | | | 28. April 2015 | | | | Sie finden sich nicht - was tun? Ich kenne junge Menschen, die als wirklich katholische Frauen mit tiefer Sehnsucht einen wirklich katholischen Ehemann und umgekehrt finden wollen - nur sie finden sich nicht! |  2
| | | | | duesi 28. April 2015 | | | | Tiefe Sehnsucht Es gibt eine tiefe Sehnsucht junger Frauen, von einem strahlenden Helden erobert und beschützt zu werden. Genauso wie es eine tiefe Sehnsucht im Herzen vieler Männer gibt, für eine Frau ein solch strahlender Held zu werden. Die Warnungen sind wichtig. Doch sie werden nicht überzeugen, wenn die Gesellschaft nicht umdenkt und unseren jungen Leuten heraldische männliche Vorbilder zeigt, denen sie nacheifern können. Das ist genauso fruchtlos wie einem über beide Ohren verliebten Teenager zu erklären, wie dumm das Verliebtsein gerade ist. Die Propaganda des IS spricht eben genau die urwüchsigen Sehnsüchte des Menschen an, die unsere politisch korrekte gendergerechte Gesellschaft am liebsten abschaffen möchte. |  4
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