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Solidarität mit Menschen - Träger eines Down-Syndroms

21. September 2014 in Schweiz, 1 Lesermeinung
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Rund 2.500 Teilnehmer am Schweizer Marsch für das Leben in Zürich.


Zürich (kath.net)
Der zum fünften Mal stattfindende ökumenische „Marsch fürs Läbe“ hat am Samstag, 20. September, ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit behinderten Menschen gesetzt. Rund 2.500 Personen zogen am Nachmittag durch das Zürcher Stadtzentrum, um das Lebensrecht aller Ungeborenen im Mutterleib einzufordern. Begleitet und geschützt wurde der Marsch auch dieses Jahr wieder von einem grossen Polizeiaufgebot. Linksautonome Kreise hatten erneut zu einer unbewilligten Gegendemo aufgerufen, um den Lebensrechtsmarsch zu stören und zu verhindern.

Die vor dem Marsch stattfindende Kundgebung im Zürcher Hafen Enge thematisierte den gesellschaftlichen Umgang mit Down-Syndrom-Menschen (DS). Zeigen vorgeburtliche Tests an, dass ein Kind an dieser Behinderung leidet, werden über 90 Prozent der Ungeborenen abgetrieben. Kritisiert wurde diese Entwicklung vom Erlanger Kinderarzt, Genforscher und Buchautor Prof. Holm Schneider. Der deutsche Lebensrechtler machte Mut, auch Kinder mit einem Down-Syndrom willkommen zu heissen. Danach erzählte eine junge Frau, die selbst vom Down-Syndrom betroffen ist, mit Elan und Humor vom Wert und den Freuden ihres Lebens und Arbeitens. Schliesslich berichtete eine Mutter über die Herausforderungen und den Gewinn des gemeinsamen Lebens mit ihrer DS-Tochter.


Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Hafen Enge wurde der Marsch fürs Läbe 2014 beendet. Bischofsvikar Christoph Casetti aus Chur und Pfarrer Daniel Schaltegger aus Wetzikon ermutigten die Teilnehmenden, dem gesellschaftlichen Trend mutig zu widerstehen und sich gegen die Tötung unwillkommenen Lebens einzusetzen.

Die ökumenische Trägerschaft plant, den „Marsch fürs Läbe“ weiter zu führen. Da eine Zusage des Freiburger Bischofs Charles Morerod vorliegt, beim Marsch 2015 mitzuwirken, prüft die Trägerschaft als nächsten Veranstaltungsort Bern oder Freiburg.







Foto: © Marsch für das Läbe 2014


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Lesermeinungen

  22. September 2014 
 

Teilnahme ist gute Alternative zu Berlin

insbesondere für den Süddeutschen Raum.

Nach mehreren Jahren Teilnahme am Marsch für das Leben in Berlin, war ich dieses Mal aus zeitlichen Gründen in Zürich. Fernbusse fahren über größere Städte mehrmals am Tag Zürich an.

Was mit auffiel. Die Polizei hat deutlich rascher und sehr effektiv durchgegriffen.
Offenbar gilt für die Polizei in Deutschland die Gegendemonstranten gewähren zu lassen.
Kein Wunder werden die immer frecher und greifen nicht nur uns sondern auch die Polizei tätlich an.

Dies offenbart die Gesinnung der Dienstherren der Polizei in Berlin und BaWü.


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