SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
- Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
- AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
- Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
- „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
- Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
- USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
- Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
- Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
- Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
- Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
- „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
- Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
- Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
| 
'Politische Korrektheit' schüchtert Christen ein14. Juli 2014 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Großbritannien: Gewissens- und Meinungsfreiheit wird unterdrückt - Christen bekämen heute bisweilen schon Schwierigkeiten, wenn sie im Beruf ein Kreuz trügen, mit jemandem beten oder Gott segne Sie! wünschen wollten.
London (kath.net/idea) In Großbritannien ist es für Christen sehr schwer geworden, in der Öffentlichkeit zu ihrem Glauben zu stehen. Ein militanter Säkularismus und die Sorge, ja nicht gegen politische Korrektheit zu verstoßen, schüchtert viele ein. Das erklärte die Publizistin und konservative Politikerin Ann Widdecombe (London) in einem BBC-Interview. Sie beklagte, dass die Gewissens- und Meinungsfreiheit inzwischen sehr eingeschränkt sei. In den fünfziger Jahren sei sie in Großbritannien noch so hoch geachtet gewesen, dass es trotz der Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg möglich gewesen sei, sich als Nazi zu bekennen. Selbst auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges hätten Kommunisten für das Parlament kandidiert. Hingegen bekämen Christen heute bisweilen schon Schwierigkeiten, wenn sie im Beruf ein Kreuz trügen, mit jemandem beten oder Gott segne Sie! wünschen wollten. In manchen ethischen Fragen könnten Christen in Konflikt mit der Polizei geraten, weil sie sich dem Verdacht aussetzten, gegen Anti-Diskriminierungsgesetze zu verstoßen. Wir sind dabei, die Gewissensfreiheit zu unterdrücken, so die Publizistin. Sie ist 1993 von der anglikanischen zur römisch-katholischen Kirche übergetreten und macht sich in der Öffentlichkeit für den christlichen Glauben sowie die Lebensrechtsbewegung stark. Unter anderem arbeitete sie bei Fernsehdokumentationen über das Christentum und die Bibel mit. 
Ist Großbritannien noch christlich? Nach Angaben der Londoner Zeitung The Times könnten Widdecombes Äußerungen die Debatte über die Rolle der Religion in der Gesellschaft neu anfachen. Premierminister David Cameron hatte Ende April in der anglikanischen Zeitung Church Times geschrieben, er sei stolz, dass Großbritannien ein christliches Land sei. Daraufhin warfen ihm 50 Intellektuelle in einem Offenen Brief vor, das Land zu spalten und Nicht-Religiöse zu entfremden. Unterstützung erfuhr der konservative Regierungschef hingegen unter anderem von dem Labour-Politiker und früheren Außenminister Jack Straw. Generalstaatsanwalt Dominic Grieve erklärte, wer behaupte, dass Großbritannien kein christliches Land mehr sei, täusche sich. 1.500 Jahre alte Werte verschwänden nicht über Nacht. Einer Volkszählung aus dem Jahr 2011 zufolge bezeichnen sich knapp 60 Prozent der 60 Millionen Einwohner Großbritanniens als Christen und annähernd 26 Prozent als nicht-religiös. Happy Easter: Message from David Cameron - Schön, wie der britische Premier die christlichen Werte betont und lobt!

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Faustyna-Maria 14. Juli 2014 | | | |
Also, in der Britischen Nationalhymne wird "God save the Queen" gesungen, die nicht nur das Oberhaupt aller Briten, sondern auch der anglikanischen Kirche ist.
Nicht-Religiöse in GB müssen innerlich wirklich leiden und gespalten sein, leben sie doch in einem Land mit einer christlichen Queen, um deren Wohlergehen in der Nationalhymne gebetet wird.
Es ist dementsprechend sehr weit hergeholt, GB als christliches Land zu bezeichnen, wenn man innerlich von der eigenen Verlogenheit gespalten ist.
Sie verlangen also im Namen der Toleranz die Christen nicht zu tolerieren. |  0
| | | | | alfons.schaefers1 14. Juli 2014 | | | | UK, christlich oder nicht Mir ist bei früheren Besuchen in England aufgefallen, wie stark das tägliche Geschehen doch von der christlichen Tradition des Landes geprägt ist. Bei einem Vortrag und dem anschließenden gemeinsamen Essen mit Patentanwälten in einem Club englischen Stils wurde vor der Mahlzeit gemeinsam gebetet. Bei einem internationalen Kongress von Patentfachleuten in Harrogate (Yorkshire) wurde wie selbstverständlich der Kongress mit einem Gottesdienst im York Minster, der berühmten Kathedrale, eröffnet.Ich hatte nicht den Eindruck berufsspezifischer Haltungen.Diese Erfahrungen liegen mehr als 25 Jahre zurück. Die Intoleranz gegen Christen unter dem Deckmantel der Nichtdiskriminierung ist bestimmt mächtig angewachsen. Aber auch die Diskussionen zur Einführung der sog. Homo-Ehe im vergangenen Jahr waren stark geprägt vom vorsichtigen Umgang mit gegenläufigen Gewissensentscheidungen der Minderheit im Parlament.Für Laizisten ein Ärgernis: die Queen als Oberhaupt der Anglikanischen Kirche. AS Bonn |  0
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuGroßbritannien- Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
- Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
- Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
- Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
- König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
- Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
- Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
- Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
- Reform UK will Umwandlung von Kirchen in Moscheen verbieten
- Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
| 






Top-15meist-gelesen- Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
- „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
- Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
- Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
- USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
- Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
- War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
- „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
- Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
- Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
- Apostolisch und nix anderes
- Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
- Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
- "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
- „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
|