Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  7. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  10. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

3.000 Mediziner in Polen: Keine Rezepte für Verhütungsmittel

4. Juni 2014 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mehr als 3.000 Ärzte und Medizinstudenten in Polen haben sich verpflichtet, Abtreibungen, künstliche Befruchtung und Rezepte für Verhütungsmittel zu verweigern.


Warschau (kath.net/KNA) Mehr als 3.000 Ärzte und Medizinstudenten in Polen haben sich verpflichtet, Abtreibungen, künstliche Befruchtung und Rezepte für Verhütungsmittel zu verweigern. Nach polnischen Medienberichten vom Freitag unterzeichneten die Mediziner eine entsprechende Erklärung, mit der sie die Befolgung der katholischen Morallehre in ihrem Beruf versprechen.


Der menschliche Körper und das Leben seien «heilig» und unantastbar von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, heißt es in der «Glaubenserklärung». Sie stammt von der Psychiaterin Wanda Poltawska (92), einer langjährigen Brieffreundin von Papst Johannes Paul II. (1978-2005). Sie verfasste die Erklärung nach eigenen Angaben anlässlich dessen Heiligsprechung am 27. April.

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im polnischen Parlament, Tomasz Latos, verteidigte den Entschluss der Ärzte gegen Kritik von linken Politikern. Die Mediziner dürften von einer Gewissensklausel Gebrauch machen, so der konservative Oppositionspolitiker. Für Patienten stelle dies kein Problem dar, weil sie gegebenenfalls zu einem anderen Arzt gehen könnten.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  5. Juni 2014 
 

Gewissensfreiheit

in Angelegenheiten des Lebensschutzes sind von Seiten der EU unter massivem Beschuss.
Zur Erinnerung im knapp abgelehnten Estrela Bericht sollte Ärzten exakt diese Entscheidungsfreiheit genommen werden.
Ich kenne genügend Ärzte in Deutschland die die Verordnung von abtreibenden Medikamenten ablehnen, jedoch kaum darüber zu reden wagen. Nicht zuletzt werden sie von ihren Kollegen angefeindet.


0
 
  5. Juni 2014 
 

Beispiel nehmen

Beispiel nehmen. Das ist hier wohl ein unerfüllbarer Gedanke, da der Episkopat zu liberal ist.


0
 
  4. Juni 2014 
 

In Berlin auch

hier gibt es einen Apotheker, der derlei Mord-Pillen nicht abgibt, er genießt höchste Achtung bei den Muslimen.


0
 
  4. Juni 2014 
 

Stellenweise auch in Deutschland

Gott sei Dank (!) gibt es das auch hierzulande. Sowohl im Bistum Hildesheim als auch im Bistum Fulda gibt es zwei Gynäkologinnen die sich weigern Verhütungsmittel wie Spirale einzusetzen oder sich weigern eine Beratung für einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen. Beide sind katholisch und beide geben ihren Glauben als Grund an. Wunderbar ;-)


0
 
 Antas 4. Juni 2014 
 

WOW!

Hut ab von dem Mut unserer Nachbarn. Es gibt eben noch Kreise, die das Leben als großes Geschenk sehen. Gott segne euch! :)


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  2. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  3. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  4. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  5. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  6. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  9. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  10. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  4. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  5. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  6. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  7. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  8. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen
  9. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  10. Papst Leo XIV. beruft obersten Kolumbusritter in den Vatikan
  11. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  12. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  13. USA: Rosenkranz-Teams besuchen Altersheime
  14. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  15. Papst würdigt Norwegens König Harald für "hingebungsvollen Dienst"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz