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Bistum Limburg: Prüfbericht ist jetzt im Vatikan

3. März 2014 in Deutschland, 19 Lesermeinungen
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Erzbischof Zollitsch: „Ich möchte dem Limburger Bischof, dem Bischöflichen Ordinariat und der Prüfungskommission für ihren Beitrag zur Klärung der Situation ausdrücklich danken.“


Bonn-Limburg (kath.net/DBK) Die vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, eingesetzte Prüfungskommission im Bistum Limburg hat ihren Bericht fertiggestellt. Erzbischof Zollitsch übergab den Bericht am heutigen Montag dem Präfekten der Bischofskongregation im Vatikan, Kardinal Marc Ouellet, im Beisein des Vorsitzenden der Prüfungskommission, Weihbischof Manfred Grothe. Wie im September 2013 anlässlich des Besuches von Kardinal Giovanni Lajolo im Bistum Limburg mit dem Domkapitel und dem Limburger Bischof vereinbart, werden die Ergebnisse offengelegt, sobald die Beratungen der Bischofskongregation abgeschlossen sind.


Die Prüfungskommission hat ihre Arbeit im Oktober 2013 aufgenommen, nachdem der Bischof von Limburg eine Sonderprüfung der Bauprojekte auf dem Limburger Domberg beim Vorsitzenden der Bischofskonferenz erbeten hatte. Auftrag der Kommission war es, die Kosten, die Finanzierung und die Entscheidungswege aufzuzeigen, die den Bauprojekten zu Grunde liegen. Dazu wurden der Kommission in den vergangenen Monaten Unterlagen und Informationen zugänglich gemacht. Im Zuge der Aufklärung hat die Kommission acht Mal, teils mehrtägig, getagt und dabei zahlreiche mit den Bauprojekten befasste Personen angehört.

Zur Übergabe des Berichts sagte Erzbischof Dr. Robert Zollitsch: „Im Sinne des Prüfungsauftrags war uns sehr an einem Beratungsprozess gelegen, der den beteiligten Interessen fair und umfassend Rechnung trägt. Unbeeindruckt von den Spekulationen und teilweise auch Vorverurteilungen der letzten Monate ging es darum, ein objektives Bild der Abläufe zu zeichnen. Ich möchte dem Limburger Bischof, dem Bischöflichen Ordinariat und der Prüfungskommission für ihren Beitrag zur Klärung der Situation ausdrücklich danken.“

Der Prüfungskommission gehören an:

- Manfred Grothe, Weihbischof im Erzbistum Paderborn

- Michael Duus, WSP Deutschland AG, Düsseldorf

- Dr. Josef Gronemann, Wirtschaftsprüfer, Köln

- Michael Himmelsbach, Leiter der Abteilung Finanzen im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg

- Prälat Dr. Lorenz Wolf, Offizial des Erzbistums München und Freising.


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Lesermeinungen

 Klaffer 7. März 2014 
 

@Marc Aurel
Welches Problem sollte gelöst werden, wenn man ein Bistum auflöst? Ich sehe das ähnlich wie Sie.
Ich glaube, dass Forderungen nach der Auflösung des Bistums Limburg oft eher Ausdruck des Zornes und der Verärgerung des jeweiligen Schreibers ist und von niemdem ernsthaft überlegt wird.


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 Egon47 5. März 2014 
 

@Fels

den richtigen Inhalt einer Zustellung kann doch nur der beweisen, der ein Schriftstück offen und persönlich übergibt. Selbst eine verschlossene Briefsendung persönlich übergeben oder per Einschreiben Rückschein bestätigt doch nur, dass eine Briefsendung angekommen ist. Ob da nun eine wichtige Nachricht oder eine Weihnachtskarte drin ist bleibt völlig unbewiesen.

In diesem Fall geht es um die Zukunft eines Menschen, da sollte schon sicher gestellt sein, dass der dieser Entscheidung zugrunde liegende Bericht authentisch ist. Das kann eben nur der Verfasser bestätigen und damit keine Verwechslung erfolgt, sind die beiden Bischöfe persönlich nach Rom gereist und haben den Bericht persönlich übergeben.

Das ist die (einzige) Form der Zustellung die beweist, dass der richtige Inhalt den richtigen Adressaten erreicht hat und jegliche Zweifel ausschließt.


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 Fels 4. März 2014 

@Palmsonntag

Da können Sie ja froh sein, dass Ihr Finanzamt nicht in Rom sitzt... ;-)


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 willibald reichert 4. März 2014 
 

ollaw

Wie recht Sie haben! Einmal Erfolg habend,
werden die Glaubenszerstörer es immer wie-
der versuchen. Daher kann es nur heißen:
Nicht die Rebellen, sondern einzig der
Papst entscheidet!!!


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 ollaw 4. März 2014 
 

ich würde meinen , er sollte ihn wieder einsetzen , sonst wird in Zukunft jeder Bischof von einer kirchenfeindlichen Presse weggemobbt , falls er nicht mainstream-gerecht spurt . Da kann sich die RKK das Einsetzen von Bischöfen gleich sparen .


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 myschkin 4. März 2014 
 

Es ist mehr als fair,

wie sich in dieser Sache Kardinal Müller und Erzbischof Gänswein vor Bischof Tebartz stellen. Das hat Charakter.
Beide sind ja Meister der Sprache, und so lohnt es sich, bei beiden genau zuzuhören. Keiner der beiden sagt, dass Bischof Tebartz weiterhin in Limburg eine Zukunft habe. Beide aber sagen, dass Tebartz als Bischof eine Zukunft haben solle. Ich will keine Kaffeesatzleserei betreiben. Und doch hoffe ich auf eine Lösung, die Bischof Tebartz, für den ich als Bistumszugehöriger jeden Sonntag in der Heiligen Messe gerne und ohne Vorbehalt bete, eine gute und glückliche Zukunft haben möge. Bei den zerrütteten Verhältnissen im Bistum Limburg kann ich mir das für meinen Bischof hier im Bistum momentan leider nicht vorstellen. Im Falle er dennoch weiterhin in Limburg amten solle, möge der Papst für das Bistum Limburg und seinen Bischof einen Versöhnungsweg aufzeigen. Der Papst ist der einzige, der diesen gordischen Knoten lösen kann. Ich vertraue ihm hierin vorbehaltlos.


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 Palmsonntag 4. März 2014 
 

@ Fels

Ich bringe z.B. die Steuererklärung immer persönlich zum Finanzamt und vertraue nicht auf die Kurierdienste der Post oder anderer Institutionen.
Dann könnte sich z.B. ein Staat auch seinen ganzen diplomatischen Dienst sparen und statt dessen weltweit reine email-Stationen einrichten ... ??!! Meinen Sie so etwas? Und kennen Sie das Kinderspiel "Geheime Post" ?: Der erste Spieler hört z.B. Hochhaus, der letzte Spieler verkündet Gartenzwerg.


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 WoNe 4. März 2014 
 

Wo bleibt Herr Deckers (FAZ)?

Ich vermisse heute den Investigativstil von Deckers und Co. KG. Hoffentlich ist der Erzbischof Zollitsch Economy Class geflogen. Falls nicht, würde Deckers und Co dann ein Auge zudrücken?


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 Fels 4. März 2014 

@Gipsy

Sie meinen...
DAS sei der normale Weg, auf dem kirchliche Informationen hin- und herübergeben werden? Jetzt wundert mich nichts mehr.


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 Dismas 4. März 2014 

Ich hoffe nun wirklich

dass Papst Franz nun wirklich ohne Rücksicht auf Medienmeinung usw.entscheidet. Hier im Forum verastehe ich einige Leute nicht:@Fels: Urteilen wir nun schon, wie oft jemand nach Rom fliegen/fahren darf? Oder: die Kirche sollte sich in der Bistumsstruktur nicht um "Bundesländer" kümmern, was soll das denn? Überhaupt wäre hier ein neuer Anfang im Zuge der Entweltlichung möglich, Schluss mit der Selbstbedienung und Verschwendung aus reich gefüllten Steuertöpfen.- Und ich betone extra,ich meine damit keineswegs Bischof T.v.E.!!


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 elmar69 4. März 2014 
 

Einsetzung der PK

Da war die DBK halt schneller und zwei Kommissionen machen nicht wirklich Sinn.

Dass das Bistum aufgelöst wird, dürfte ausgeschlossen sein - nützt niemandem.

Wahrscheinlicher ist, dass da ein Administrator eingesetzt wird, der sich mit den notwendigen Korrekturen unbeliebt macht und dann geht.

Danach mag TvE vielleicht zurückkehren, wenn er nicht längst woanders eingesetzt ist.


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 Marc Aurel 4. März 2014 
 

Bistum Limburg

Abgesehen von den rechtlichen und verwaltungstechnischen Schwierigkeiten, dem Vertrauensverlust bei den staatlichen Vertragspartnern und der Tatsache, dass die Hauptleidtragenden die vielen Angestellten des Bistums wären: Die Auflösung waere aus dem Blickwinkel der öffentlichen Wahrnehmung eine
erneute Katastrophe. Für die schlecht informierte Öffentlichkeit, würde sich die Kirche wieder einmal als veraltete Institution darstellen, in der offene Kritik abgestraft wird.


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 AdamWoelki 4. März 2014 

Auflösung des Bistums

Soweit ich weiß, ist eine Auflösung des Bistums ein schier unmöglicher Verwaltungsakt, da er dieVerträge des Bistums mit den betroffenen Bundesländern berührt. Diese müssten bei einer Eingliederung in andere Bistümer neu ausgehandelt werden, was sich über Jahre hinziehen könnte. Es würde also eine jahrelange Hängepartie folgen, mit unsicheren Haushalten und Umstrukturierungsmaßnahmen, die der Kirche enorm schaden würde.


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 Gipsy 4. März 2014 

@ Fels

... In Zeiten von elektronischer Datenübermittlung?
Ich fasse es nicht!...
---------------------------
In der elektronischen Datenübermittlung gibt es Löcher wie in einem Schweizer Käse, die taugt für solche Mitteilungen nichts und die Zeit als der Überbringer der Nachricht mit der Kutsche oder dem Pferd reiste, ist auch vorbei, also bleibt nur noch fahren oder fliegen .Zwar anstrengender wie die Datenübermittlung aber sicherer.

Ich freue mich, dass sich was bewegt .


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 Chris2 4. März 2014 
 

Bischöfe und Diözesanadministratoren

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, daß der Bericht über den amtierenden Bischof, der - aus verschiedenen Gründen - keine Macht mehr über seine Diözese hat, durch einen Erzbischof ubergeben wurde, der tatsachlich sein eigener Administrator ist, und der nur nach einer "Regeländerung" weitergehen Vorsitzender der DBK sein konnte. Soviel zum Thema mediale Wahrnehmung...


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 Randolf 4. März 2014 
 

Franziskus

Es ist schon etwas merkwürdig, dass die DBK eine Prüfungskommission eingesetzt hat, über deren Ergebnis jetzt der Papst entscheiden soll. Natürlich ist die Entscheidung beim Papst, das Procedere wäre indes auch bei ihm gewesen.
Dass der Bischof bei denen, die sich medial lautstark zu Wort gemeldet haben, unbeliebt ist, ist mehr als bekannt. Ihn aber allgemein als "unbeliebt" zu bezeichnen, möchte ich doch nicht billigen.


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 Fels 3. März 2014 

2x Rom und zurück?

Da fliegen/fahren für die Übergabe des Berichtes eigens (mindestens) zwei Personen nach Rom? In Zeiten von elektronischer Datenübermittlung?
Ich fasse es nicht!


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 Sylvester 3. März 2014 
 

Interessant

Ich bin jetzt schon gespannt, ob das Bistum Limburg aufgelöst wird !
Das wäre die Beste Lösung !
Hiermit könnte man viele Fliegen mit einer Klappe eliminieren !


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 AdamWoelki 3. März 2014 

Spannend

Jetzt rückt eine Entscheidung durch Papst Franziskus immer näher. Wird der heilige Vater den unbeliebten Bischof wieder ins Amt setzen oder ihm eine andere Aufgabe in der Weltkirche zuweisen? Die Entscheidung trägt einiges an Brisanz für den zukünftigen Kurs der Kirche.


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