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Kirchenkritischer Kabarettist Reichow beim Kreuzfest des Bistums Limburg

25. August 2021 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
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Bei seinen Auftritten hat Lars Reichow die katholische Kirche wiederholt als welt- und lebensfremde Organisation parodiert, die den Menschen unsinnige Gebote auferlegt, an die sich ihre Bischöfe und Kardinäle nicht halten.


Limburg (kath.net/jg)

Beim Kreuzfest des Bistums Limburg soll der Kabarettist Lars Reichow auftreten. Reichow habe „durchaus auch mal kritische Töne zur Kirche“ anklingen lassen, schreibt die Frankfurter Neue Presse im Rahmen eines Vorberichtes zu der Veranstaltung, die von 16. bis 19. September im Bischofsgarten Limburg stattfinden soll. „Die Zeiten sind vorbei, wo so was nicht erwünscht war“, zitiert die Zeitung den Sprecher des Bistums, Stephan Schnelle.


Im Frühjahr 2013 trat Reichow in der SWR Spätschicht in einer roten Soutane auf und überlegte, was Papst Benedikt XVI. nach seinem Rücktritt tun könnte. Im Laufe des etwa fünfminütigen Auftritts schlug er das übliche Programm für Prominente nach ihrer Karriere vor: ein Buch schreiben, in Talkshows auftreten und ähnliches. Gegen Ende des Auftritts bringt er dann die Idee, der emeritierte Papst könne seine Haushälterin ehelichen.

Bei anderen Auftritten in den letzten Jahren stellte Reichow die katholische Kirche als welt- und lebensfremde Organisation dar, die unsinnige Gebote vertritt, deren Bischöfe und Kardinäle sich aber selbst nicht an das halten was sie predigen und von anderen verlangen.

Man wolle „nah an den Menschen sein“, zitiert die Frankfurter Neue Presse Bistumssprecher Schnelle. Reichow soll am Abend des 17. September auftreten. Die Karten kosten für Erwachsene 12 Euro, für Kinder, Jugendliche und Behinderte 8 Euro.

 


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