Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Papst schickt seine engsten Mitarbeiter zum Beichtehören

16. Dezember 2013 in Spirituelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auf Anweisung des Papstes kommen in Zukunft in der vatikannahen Kirche Santo Spirito in Sassia engste Mitarbeiter des Papstes zum Beichtehören. Die Kardinäle und Erzbischöfe sollen sich in diesem Dienst täglich abwechseln. Von Petra Lorleberg


Vatikan (kath.net/pl) Papst Franziskus hat seinen engsten Mitarbeitern die Anweisung gegeben, regelmäßig Beichte zu hören. Die Kardinäle und Erzbischöfe sollen sich täglich in diesem Dienst abwechseln. Als Ort dafür ist die vatikannahe Kirche Santo Spirito in Sassia vorgesehen, als Uhrzeit ist drei Uhr nachmittags geplant. Darüber berichteten „The Moynihan Letters“. Aktuell wird spekuliert, ob sich möglicherweise der Papst in den kommenden Wochen sogar persönlich daran beteiligen wird.

Der päpstliche Almosenmeister Erzbischof Konrad Krajewski hört schon seit einiger Zeit täglich um drei Uhr die Beichte in Santo Spirito in Sassia. Wenn man die Kirche betritt, findet man den Erzbischof, der gelegentlich auch als „Arme und Hände des Papstes“ bezeichnet wird, im ersten Beichtstuhl auf der rechten Seite. Vom Montag der dritten Adventswoche wird sich nun also regelmäßig noch ein weiterer enger Mitarbeiter des Papstes im ersten Beichtstuhl linker Hand für diesen Dienst am Gottesvolk zur Verfügung stellen. Diese Ankündigung machte der Pfarrer von Santo Spirito in Sassia, der polnische Priester Jozef Bart, am dritten Adventssonntag in der Abendmesse, so „The Moynihan Letters“.


Pfr. Bart erläuterte dem Vatikanisten Robert Moynihan nach der Messe: „Wir planen dies schon länger und es sollte im Januar starten. Doch diese Woche kam die Nachricht, dass der Papst den sofortigen Beginn wünsche.“ Auf die Nachfrage Moynihans, ob der Papst auch persönlich zum Beichtehören kommen werde, antwortete ihm der Priester: „Möglicherweise, aber wir wissen nicht, wann.“ Bart erläuterte weiter, dass Papst Franziskus auf diese Weise „die Bedeutung der Beichte und Gottes große Güte in der Vergebung der menschlichen Sünden“ betone.

Es wird immer wieder berichtet, dass Papst Franziskus einen Beichtboom ausgelöst habe. Die Kirchen rund um den Vatikan verzeichnen eine starke Zunahme der Beichten, aber der sogenannte „Franziskus-Effekt“ ist in ganz Italien spürbar. Auch aus Großbritannien kamen inzwischen entsprechende Nachrichten.

In seinen Predigten und Ansprachen geht Franziskus des öfteren auf das Thema ein. Erst Mitte November hat Papst Franziskus in einer Generalaudienz in freier Rede erläutert: „Alle sind wir Sünder, auch die Priester müssen beichten, auch die Bischöfe. Auch der Papst beichtet alle 15 Tage, weil der Papst auch ein Sünder ist! Und der Beichtvater hört die Dinge, die ich sage, er gibt mir Ratschläge und er vergibt mir, weil wir alle dieser Vergebung bedürfen“, kath.net hat berichtet. Bekanntermaßen hatte Papst Franziskus auch seine eigene Berufung zum Priestertum während einer Beichte empfangen.

Die Heiliggeistkirche in Sassia ist speziell der Verehrung der Göttlichen Barmherzigkeit gemäß Schwester Faustyna Kowalska gewidmet, welche von Papst Johannes Paul II. ausgesprochen stark geschätzt und gefördert worden war.

Der Autorin auf Twitter folgen!

Papst Franziskus hörte auf dem Weltjugendtag die Beichte


Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp: Kurzerläuterung der Beichte für Firmlinge


Der Sänger Tilos gwährt in einem Rap Einblick in die Beichte



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Beichte

  1. USA: Nach zehn Jahren Pause kehrt Social-Media-Influencer Willie Prince-Mata zur Beichte zurück
  2. Frankreich: Comeback der Beichte?
  3. Jesus Christus hat das Sakrament der Versöhnung eingesetzt, über das uns alle Sünden vergeben werden
  4. Bischof Schwarz: Sakrament der Versöhnung neu entdecken
  5. Beichtväter sollen die Liebe Gottes vermitteln
  6. Sechs Gründe, den Advent mit einer guten Beichte zu beginnen
  7. So ist Beichte!
  8. Zur Erlaubnis der Generalabsolution in Zeiten des #Covid19
  9. USA: Beichten auf der Pfarrhaus-Veranda
  10. Vatikan erlaubt wegen Corona-Pandemie die Generalabsolution







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  10. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz