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USA: Beichten auf der Pfarrhaus-Veranda24. März 2020 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Corona-Initiative Pfr. Jacob Rouse: Katholische Priester sind ERREICHBAR. Haben Sie keine Scheu ... Ich werde Schutzmaske und Schutzhandschuhe tragen. Wir sitzen in den beiden Schaukelstühlen, ich werde eineinhalb Meter von Ihnen entfernt sein. Cresco (kath.net/pl) Beichten auf der Veranda des Pfarrhauses, anonyme Beichten durch den Schlitz des Briefkastens. Das bietet Pfarrer Jacob Rouse aus Cresco/Erzdiözese Dubuque (US-Bundesstaat Iowa) in der Zeit der Corona-Pandemie an. Auf Instagramm postete er entsprechendes Bildmaterial und schrieb dazu: Katholische Priester sind ERREICHBAR. Haben Sie keine Scheu ... Ich werde Schutzmaske und Schutzhandschuhe tragen. Wir sitzen in den beiden Schaukelstühlen, die ich auf der Veranda habe, und werde eineinhalb Meter von Ihnen entfernt sein. Ich kann auch das Schuldbekenntnis über den Briefkastenschlitz hören, falls Sie ein anonyme Beichte wollen.
Insgesamt reagieren immer mehr Priester in den USA mit solch ungewöhnlichen Angeboten auf die Corona-Pandemie. Allein zum Thema "Beichte vom Auto aus" finden sich mehrfach Beispiele in den sozialen Medien und auf Youtube (siehe auch unten).
Blick auf die "Beicht-Veranda" von Pfr. Rouse

USA - Auch Pfr. Scott Holmer wurde kreativ, er hört Beichte auf dem Pfarreiparkplatz - Die Büßenden bleiben wegen Corona im Auto - Auch anonyme Beichte möglich (engl.)


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Lesermeinungen| | Alpenglühen 24. März 2020 | |  | @Lilia - Durch das Tragen der Schutzhandschuhe ist es möglich, dem „Beichtkind“, sofern erbeten, bei der Lossprechung bedenkenlos die Hände auf den Kopf aufzulegen. Die Hände aufzulegen, ist ein intensives Zeichen der Liebe und der Nähe Christi, die mir dabei ja auch zugesprochen wird.
Ich habe mal gelesen, daß das „Hände auflegen“ die verkleinerte Form einer Umarmung sei. (Der barmh. Vater, der dem Sohn entgegenläuft u. ihn liebevoll in die Arme nimmt!) U. weil in einem Beichtstuhl durch das trennende Gitter das Auflegen der Hände nicht möglich ist, wurde aus dem „Hände auflegen“ das Erheben der rechten Hand.
Meinetwegen könnten die Priester 2 Schutzmasken und 3 Paar Schutzhandschuhe tragen – aber wo in Deutschland käme derzeit ein Pfarrer auf die Idee, überhaupt das Sakrament zumindest in dieser Weise „anzubieten“? Oder z. B. eine „Drive-In“ Beichtgelegenheit zu schaffen? Wobei die Nutzung der Gelegenheit in Bundesländern mit Ausgangsbeschränkungen vermutl. schwierig sein könnte. Kath.net würde aber sicher auch darüber berichten. |  2
| | | | | Lilia 24. März 2020 | | | | Das Tragen von Schutzmasken kann man durchgehen lassen, aber Schutzhandschuhe?! Finde ich bei der Spendung eines Sakramentes einfach nur abstoßend! Man muss den Pönitenten ja nicht berühren. |  0
| | | | | siebenschlaefer 24. März 2020 | | | | Gestern habe ich im Internet in einem Film gesehen, dass man jetzt in dieser Zeit bei einem katholischen Priester in Soutane(!) im US-Bundesstaat Maryland vom Auto aus beichten kann. Der Priester sitzt auf einem Stuhl, man fährt mit dem Auto vor, lässt die Scheibe runter und beichtet. Der Abstand zwischen Priester und Autofahrer beträgt mehrere Meter. Nachdem dies örtlich bekannt geworden war, bildete sich eine lange Schlange von Autofahrern (natürlich in angemessenem Abstand zu den gerade Beichtenden), länger als ich es je bei einem kommerziellen Drive In gesehen habe. Die Szene berührte mich tief und zeigte mir, dass in anderen Ländern noch eine ganz andere Frömmigkeit herrscht als bei uns. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Auch in D und Ö müssten wir nicht von der Quelle des Lebens abgeschnitten sein, den Sakramenten, wenn es denn gewollt wäre. Ich würde alles(!) tun, um die Sakramente zu empfangen. Es macht mich ganz krank zu hören, wenn ich mit Nachbarn spreche, dass ihnen jetzt das "soziale Miteinander" im Gottesdient fehle. |  11
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